Migration und Aufenthalt


Corona-Virus: Maßnahmen und Informationen der Ausländerbehörde

Ab Mittwoch, den 18.03.2020, sind aufgrund des Corona-Virus Vorsprachen in der Ausländerbehörde >> nur noch mit Termin möglich.

  • Die Terminbestätigung ist beim Sicherheitsdienst vorzuzeigen.
  • Einlass nur mit Mund- und Nasenschutz.
  • Einlass nur für die beantragende Einzelperson oder Familie (Eine Vorsprache von Kindern unter 6 Jahren ist grundsätzlich nicht erforderlich).
  • Auf vollständige Unterlagen ist zu achten (insbesondere: Nationalpass, ausgefülltes Antragsformular, biometrisches Lichtbild sowie die vom Sachbearbeiter angeforderten Unterlagen).
  • Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen sind einzuhalten.

Terminanfragen können über die >>Homepage oder per Telefon an den zuständigen Sachbearbeiter gerichtet werden.

Für alle weiteren Anliegen kann der zuständige >>Sachbearbeiter per E-Mail oder per Telefon kontaktiert werden.

Für kurzfristige Änderungen sind die Hinweise auf der Homepage zu beachten.

Vielen Dank für das Verständnis.

Hinweise für die Vorsprache der Behörde:

WICHTIG: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat am 16.09.2020 beschlossen, dass die Schengen-COVID-19-V nicht verlängert wird und damit am 30.09.2020 ausläuft. Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass den Betroffenen bis Ende September 2020 eine Rückkehr in ihre Heimatstaaten möglich ist.

Am 9. April wurde im Bundesanzeiger die Schengen-COVID-19-Verordnung verkündet, die folgendes regelt:

  • Befreiung vom Erfordernis des Aufenthaltstitels (§ 2 Abs. 1 SchengenVisaCOVID-19-V):
    Ausländer,
    • die sich am 17. März 2020 mit einem gültigen Schengen-Visum im Bundesgebiet aufgehalten haben oder
    • die nach dem 17. März 2020 und vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung mit einem gültigen Schengen-Visum in das Bundesgebiet eingereist sind

und die sich jeweils zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung im Bundesgebiet aufhalten, sind ab dem Zeitpunkt des Ablaufes ihres Schengen-Visums bis zum 30. September 2020 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit.

  • Ausübung einer Erwerbstätigkeit (§ 2 Abs. 2 SchengenVisaCOVID-19-V):
    Ausländern,
    • die nach Absatz 1 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit sind,

ist die Ausübung einer Erwerbstätigkeit, zu der ihr Schengen-Visum berechtigt hat, bis zum 30. September 2020 erlaubt.

Diese Verordnung gilt bundesweit.

Eine Bescheinigung ist in der Regel nicht notwendig.

In begründetetn Einzelfällen kann ihnen auf schriftlichen Antrag an auslaenderbehoerde@mkk.de eine ausländerrechtliche Bescheinigung übersendet werden.

Es ist KEINE Wohnsitzanmeldung nötig.

Von persönlichen Vorsprachen ist abzusehen!

Die notwendigen ausländerrechtlichen Bescheinigungen werden per Post oder E-Mail übersendet.

Im begründeten Einzelfall kann auf schriftlichen Antrag geprüft werden, ob eine Verlängerung des visafreien Aufenthalts aus schwerwiegenden persönlichen Gründen erfolgen kann.

Hierzu ist nach dem derzeitigen Stand nachfolgendes vorzulegen:

  • schriftlicher, formloser Antrag per Post oder an auslaenderbehoerde@mkk.de
  • Kopie des vollständigen Nationalpasses mit Ein- und Ausreisestempeln
  • Nachweis über den verlängerten Krankenversicherungsschutz (z.B. Reisekrankenversicherung)
  • Kontaktadresse im Bundesgebiet (E-Mail-Adresse, Postanschrift)

Es ist KEINE Wohnsitzanmeldung nötig.

Von persönlichen Vorsprachen ist abzusehen!

Die notwendigen ausländerrechtlichen Bescheinigungen werden per Post oder E-Mail übersendet.

Personen,

  • die ihren Wohnsitz im Main-Kinzig-Kreis haben,
  • in der Bundesrepublik ein Aufenthaltsrecht besitzen und
  • aufgrund der Corona-Pandemie derzeit auf unbestimmte Zeit nicht aus dem Ausland einreisen können,

und ein Erlöschen des Aufenthaltstitels durch Zeitablauf eingetreten ist oder durch längerfristigen Auslandaufenthalt eintreten könnte, werden aufgefordert sich an ihren >>zuständigen Sachbearbeiter zu wenden.

Personden, deren Arbeitserlaubnisse,

  • die durch die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zeitlich befristet sind und
  • abgelaufen sind bzw. demnächst ablaufen,

werden aufgefordert eine >>ausgefüllte Stellenbeschreibung an ihren >>zuständigen Sachbearbeiter zu schicken. Eine Beschäftigung ohne erforderliche Arbeitserlaubnis ist nicht gestattet. Dies trifft auch für einen beabsichtigten Wechsel des Arbeitgebers zu.

Die Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels, für die bisher kein Termin notwendig war, ist aufgrund des Corona-Virus bis auf Weiteres nicht mehr möglich.

Der elektronische Aufenthaltstitel wird daher unaufgefordert per Post übersandt. Eine Anfrage bei der Ausländerbehörde ist nicht notwendig.

Brexit: Wichtige Informationen für britische Staatsangehörige

Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 1. Februar 2020 verhandeln beide Seiten nunmehr über die zukünftigen Beziehungen. Damit die wichtigen politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nicht mit dem Austritt Großbritanniens von einem auf den anderen Tag abbrechen, wurde vor dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs ein Austrittsabkommen verhandelt. Dieses Abkommen ist seit dem 01. Februar 2020, dem Tag des Austritts Großbritanniens aus der EU, in Kraft. Es sieht eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 vor, in der das EU-Recht für das Vereinigte Königreich grundsätzlich weiterhin gilt. Für britische Staatsangehörige gelten daher bis dahin die Freizügigkeitsregelungen fort.

Während des Übergangszeitraums bis zum 31.12.2020 benötigen britische Staatsangehörige, die in der EU leben, keinen Aufenthaltstitel. Dies ändert sich allerdings mit Ablauf der Übergangsfrist. Sobald über die weitere Vorgehensweise Informationen vorliegen, werden diese umgehend veröffentlicht. Eine Antragsstellung bei der Ausländerbehörde ist zum jetztigen Zeitpunkt nicht notwendig.

Familienangehörige aus einem Nicht-EU-Mitgliedsstaat benötigen weiterhin eine Aufenthaltskarte für Familienangehörige.

Weitere Informationen zum Brexit und den Auswirkungen für britische Staatsangehörige können auf der Informationsseite des Britischen Konsulates unter https://www.gov.uk/guidance/living-in-germany abgerufen werden.

Ausländerbehörde des Main-Kinzig-Kreises


Die Aufgaben des Sachgebiets Migration und Aufenthalt umfassen die:

  • Erteilung von Aufenthaltstiteln und Duldungen
  • Bearbeitung von Einreisevorgängen
  • Betreuung von Flüchtlingen im laufenden Asylverfahren

NICHT ZUSTÄNDIG ist das Sachgebiet Migration und Aufenthalt für:

  • Hilfegewährung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Unterbringung in den Kommunen und Krankenhilfe. Hierfür ist das Sachgebiet Hilfen für Migranten zuständig.
  • Hilfegewährung an bereits bleibeberechtigte oder als asylberechtigt anerkannte Personen. Hier liegt die Zuständigkeit beim Kommunalen Center für Arbeit (KCA)
  • Informationen und Beratung rund um das Thema Integration

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00 Uhr (13:00 - 15:00 Uhr)*
Dienstag 08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch 08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 17:30 Uhr (Annahmeschluss 17:00 Uhr)
Freitag für Kundenverkehr geschlossen

*Nur gebührenfreie Dienstleistungen: Adressänderung, Gestattungsverlängerung, Beratungsgespräche, Abholung von Reisepässen und Aufenthaltstiteln

Persönliche Daten bei Google

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass Anfragen, die über Google gestellt werden, nicht von der Ausländerbehörde bearbeitet werden können, da es sich hierbei nicht um die offizielle Website der Kreisverwaltung handelt.
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Besucheranschrift

Amt für Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration
- Migration und Aufenthalt -
Barbarossastraße 16-18
63571 Gelnhausen

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis
Migration und Aufenthalt
Postfach 1465
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