Hinweise und Informationen zu SARS-CoV-2 (Corona)

CoroNetz

Die Kreisverwaltung bietet an dieser Stelle konkrete Antworten und aktuelle Hilfestellungen rund um die sehr dynamische Lage zum Coronavirus.

Bürgertelefon zu Coronavirus

Für Gesundheitsfragen der Bürgerinnen und Bürger im direkten Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Main-Kinzig-Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist: 06051-8510000. Es wird darum gebeten, dieses Angebot ausdrücklich nur für spezifische medizinische Fragen zur eigenen oder einer nahestehenden Person rund um das Thema Corona zu nutzen, etwa zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen. Trotz hohen Personaleinsatzes weisen wir vorsorglich darauf hin, dass nicht alle Anrufe bearbeitet werden können. Kontaktieren Sie im Zweifel Ihren Hausarzt telefonisch bzw. den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

Vielfältige Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Coronavirus finden Sie jetzt direkt in unserem neuen Bereich >>CoroNetz

Fragen zu Arbeitsrecht oder wirtschaftspolitischen Themen sind bitte an die Standesvertreter zu richten. Unter anderem hat die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen Infobereich für die heimische Wirtschaft auf ihrer Internetseite eingerichtet www.hanau.ihk.de . Die Wirtschaftsförderung des Kreises führt Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen , insbesondere zum Schwerpunkt Finanzen, in einer eigenen Liste auf. Grundlegende Informationen zu dem neuartigen Virus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline: 0800-5554666.

Aktuelles im Main-Kinzig-Kreis

Kreis-Lieferung von Schutzmaterial an Ärzte gut angelaufen

28. März. – Der Main-Kinzig-Kreis lässt seine niedergelassenen Ärzte nicht im Stich: Die Praxen, bei denen die Reserven an Schutzmaterial gerade bedrohlich zur Neige gehen, werden seit Freitag durch den Kreis zur Überbrückung mit Materialsets aus eigenen Reservebeständen beliefert . Am Samstag zog Landrat Thorsten Stolz eine positive Zwischenbilanz der Aktion, mit der 180 niedergelassenen Ärzten kurzfristig geholfen werden soll und die ansonsten in den kommenden Tagen ihren Betrieb eingestellt hätten. „Wir haben bis Samstagmorgen schon einen Großteil der Lieferungen an die Städte und Gemeinden verteilt, darunter an die größten Städte Hanau und Maintal“, sagte der Landrat.

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Coronavirus-Fallzahlen und was dahintersteckt

27. März. – Fragen und Antworten zu Tests, Dunkelziffern und einigem mehr: Über die sozialen Medien verbreiten sich derzeit allerlei Gerüchte und Spekulationen über Coronavirus-Tests und Fallzahlen. Hintergrund ist dabei oftmals, dass einer Person der Test verweigert wurde oder nach allgemeiner Einschätzung zu wenig getestet werde. Auch die unterschiedlichen Zählungen und Zeitpunkte der Veröffentlichung auf Bundes-, Landes- und Kreisebene sind oftmals nicht leicht verständlich. Als untere Gesundheitsbehörde gibt einzig der Kreis die Zahlen für alle hiesigen Städte und Gemeinden bekannt. Der Main-Kinzig-Kreis führt die Testungen auf das Coronavirus nicht durch, das macht die Kassenärztliche Vereinigung. Es sollen aber im Folgenden einige Aspekte aufgegriffen und eingeordnet werden.

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Zehn Coronavirus-Fälle haben Erkrankung überstanden

27. März. – Von den mittlerweile über 120 Coronavirus-Erkrankungen bei Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis können die nächsten zehn abgezogen werden: Das Gesundheitsamt hat für sie die häusliche Isolierung aufgehoben. Nach der Hanauerin, dem ersten laborbestätigten Fall von Anfang März, sind nun zehn weitere aus Rodenbach (6), Freigericht (2), Bad Soden-Salmünster und Nidderau wieder in den Alltag entlassen worden. Allen am Coronavirus Erkrankten hatte der Main-Kinzig-Kreis vorsorglich häusliche Isolierung angeordnet, sofern sie nicht aufgrund ihres Gesundheitszustands in ein Krankenhaus eingewiesen werden mussten. Auch für die Kontaktpersonen galten die entsprechenden strengen Vorkehrungen.

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Pressemitteilungen

Appell an Pflegeheime: Simmler fordert höchste Sensibilität

Die Altenheime und Pflegeeinrichtungen gelten in Corona-Zeiten als umso schützenswerter, als es sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern praktisch durchweg um Menschen aus Risikogruppen handelt. „Das hohe Alter, die vielzähligen Vorerkrankungen bei den Menschen, all das fordert vom Personal, den Angehörigen wie auch von den Menschen in den Einrichtungen selbst höchste Sensibilität und Vorsicht ab“, erklärt Sozial- und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler.

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Beratung und Unterstützung für Solo-Selbständige und den Mittelstand

„Das Referat Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises möchte im Zusammenwirken mit dem RKW Hessen und das angeschlossene Beraternetzwerk mittelständische Unternehmen und Selbständige in der aktuellen Situation unterstützen“, informiert Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann. Derzeit zeichnet sich in aller Deutlichkeit ab, wie sehr viele Unternehmen jetzt und sehr kurzfristig Unterstützung brauchen. Hier knüpfe die Wirtschaftsförderung an. Weitere Informationen und Ansprechpartner für die heimische Wirtschaft sind derweil im CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises zu finden.

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Weitere Geschäfte müssen ab sofort im Main-Kinzig-Kreis geschlossen bleiben

Eine ganze Reihe weiterer Betriebe müssen im Main-Kinzig-Kreis ab dem heutigen Sonntag, 22. März, geschlossen bleiben. Das betrifft Dienstleistungen, die nah am Menschen verrichtet werden, außer aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich. Betroffen sind explizit Frisörläden, Piercingstudios, Nagelstudios, Tattoostudios und kosmetische Fußpflegepraxen. „Wir haben hier für den Main-Kinzig-Kreis einen zusätzlichen Regelungsbedarf gesehen, da dies Dienstleistungen sind, die nichts mit einer Grundversorgung zu tun haben und auch keine medizinische oder pflegerische Notwendigkeit darstellen“, begründet Landrat Thorsten Stolz die Entscheidung des Landkreises eine entsprechende Allgemeinverfügung zu erlassen. Die Anordnung gilt nicht für Physiotherapiepraxen, medizinische Fußpflegepraxen und gleichartige medizinische Dienstleister.

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Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab sofort häuslich isolieren:

Land Hessen verschärft Verordnung / Sechs neue Coronavirus-Fälle am Samstag

Ab sofort müssen alle Reiserückkehrer aus einem der Corona-Risikogebiete zu Hause bleiben. Darauf weist der Main-Kinzig-Kreis am Samstag hin. Das Land Hessen hatte die Verordnung am Freitag für jene verschärft, die sich in den vergangenen 14 Tagen oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem Coronavirus aufgehalten haben. Für sie wird nun allgemein und unverzüglich die häusliche Isolierung angeordnet. Derweil kamen am Samstag sechs neue bestätigte Coronavirus-Fälle im Kreisgebiet hinzu.

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