Gemeinsam den Wandel gestalten

Die Arbeitswelt verändert sich rapide. Demografische Entwicklung, Lieferketten, Rohstoffmangel und der rasche technologische Wandel stellen alle im Wirtschaftskreislauf Beteiligte unter massiven Handlungsdruck. Der Main-Kinzig-Kreis möchte die bestehenden engen Kontakte sowohl in die Unternehmerschaft und zu anderen Behörden wie auch zu Arbeitnehmervertretungen nutzen, um ein gemeinsames Gestalten dieses Wandels anzustoßen, zu verstärken und zu reflektieren: als Netzwerk, als „Forum Transformation“.

Unternehmen, die öffentliche Hand, die Gewerkschaften: Die Blickwinkel auf die laufenden Veränderungen in der Wirtschaft mögen variieren. Doch es eint alle Beteiligte das Ziel, einen starken und prosperierenden Wirtschaftsstandort Main-Kinzig zu erhalten. Dazu braucht es ein konstruktives Über-den-Tellerrand-Blicken. Im Schulterschluss möchte der Main-Kinzig-Kreis mit allen anderen Beteiligten hinkommen zu einer gemeinsam entwickelten, regionalen Transformationsstrategie.

Das war, das kommt

  • 2022: Erstes Treffen des Netzwerks
  • 2023: Erweiterung des EMOKON um das Thema Transformation, Fachtag zur regionalen Fachkräftesicherung, Gründung der „Bildungsallianz“
  • 2024: Wissenschaftliche Begleitung durch IWAK, konstituierende Sitzung der Steuerungsgruppe, aus EMOKON wird „Forum 2030“ (12.6.2024)

Es gibt aktuell nur wenige Branchen, die frei und unabhängig wären von äußeren Krisen und Transformationen. Wer den Blick weitet stellt fest: Das sind vielfach gleiche Faktoren, die den Wirtschaftsstandort als ganzen unter Druck setzen. Eine gemeinsame Vision, gemeinsame Leitbilder und Ziele schaffen Orientierung. Sie sorgen für Zielklarheit und motivieren, den notwendigen Wandel mitzugehen und mit umzusetzen, Verantwortliche, Mitarbeitende und die Bürgerschaft gleichermaßen.

Im Forum Transformation engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter, die unterschiedliche Perspektiven und ganz eigene aktuelle Themen einbringen. Sie brauchen für sich passende Plattformen für den Austausch, die Vernetzung und die direkte Hilfe. Deren Aufbau übernimmt zu einem großen Teil der Main-Kinzig-Kreis. Eine Steuerungsgruppe, in der die Fäden zusammenlaufen, koordiniert die Plattformarbeit und bringt die aktuellen Themen und Anliegen ein. Unterstützt und begleitet wird das Forum Transformation durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität.

In verschiedenen Veranstaltungen werden unterschiedliche Facetten von Transformation beleuchtet – und wie sich Unternehmen und Arbeitnehmerschaft selbst drauf einstellen können. Beim Forum 2030 am 12. Juni 2024 geht es zudem darum, in den Großthemen Transformation, Digitalisierung und Mobilität die Triebfedern und Auswirkungen für den Wirtschaftsalltag konkreter zu fassen.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe wenden sich eigenständig an ihre bestehenden Netzwerke und machen die Transformation der Arbeitswelt aktiv zum Thema. Wer sich einbringen will, Ideen und Hinweise hat, kann sich jederzeit an die zentrale Anlaufstelle beim Main-Kinzig-Kreis bzw. bei der Wirtschaftsförderung oder an einzelne Ansprechpartner wenden.

Wer sich über das Projekt und die aktuellen Schritte auf dem Laufenden halten möchte, sollte den Newsletter der Wirtschaftsförderung abonnieren. Darin berichtet der Main-Kinzig-Kreis von Zeit zu Zeit über die Entwicklung des Forums Transformation.

Plattformen

Die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises vermittelt Kontakte zum Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen RKW Hessen GmbH. Das RKW Hessen berät mittelständische Unternehmen, ganz gleich welcher Branche und welchen Alters, zu Fragen der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit mit dem besonderen Augenmerk auf den Aspekt der Transformation und Change-Projekten. Interesse? Ein Kontakt ist möglich über RKW Hessen GmbH, Dr. Patrick Keller, Kleiner Kornweg 26-28, 65451 Kelsterbach, 06107/96593-44, p.keller@rkw-hessen.de.

Unternehmerschaft trifft auf Spitzenforschung und Technologie-Entwickler – das ist der Verein Materials Valley. Ziel ist die Profilierung der Region Rhein-Main als Hightech-Standort für Materialforschung und Werkstofftechnologie. Und dazu werden Netzwerke und Wissensnetze geknüpft. Interesse? Ein Kontakt zum Verein ist online möglich.

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es ein eigenes Jobportal für alle Branchen des Wirtschaftsraums. Ein Kontakt zum Team von karriere-mkk.de lohnt sich, ebenso ein regelmäßiger Besuch der Seite, für die auch dezentral in den Städten und Gemeinden geworben und sowohl von kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch den Verwaltungen genutzt wird.

Drei Jahre in Folge hat der Main-Kinzig-Kreis bereits erfolgreich Kongresse zu Zukunftsthemen wie E-Mobilität und Transformation veranstaltet (unter dem Namen „EMOKON“). Im Jahr 2024 findet der Kongress unter dem neuen Namen FORUM 20230 wieder statt, um Informationen und Wissen zu den Themen Transformation, Digitalisierung und Mobilität zu verbreiten. Hier geht es zur Website: Kongress Forum 2030

Zu dieser Plattform folgt in Kürze mehr.