aktualisiert am 19. Mai 2022

Ukrainehilfe MKK

Der Krieg in der Ukraine zwingt viele tausend Menschen in die Flucht. Sie suchen Hilfe und Schutz, auch in unserer Region an Main und Kinzig. Diese Aufgabe nehmen der Main-Kinzig-Kreis, die Stadt Hanau sowie die weiteren Städte und Gemeinden des Kreisgebiets natürlich an. Sie brauchen jedoch die Beteiligung der Bürgerschaft, um den Menschen aus der Ukraine neben einer Unterbringung auch ein Ankommen im Alltag zu ermöglichen. Die Ukrainehilfe MKK soll Orientierung bieten, wie sich Hilfsbereite einbringen und wo sich Hilfesuchende hinwenden können.

(Diese Seite wird regelmäßig ergänzt und erweitert.)

Hinweis: Änderungen ab 1. Juni

Ab dem 1. Juni treten für die Betreuung und Unterstützung von ukrainischen Vertriebenen einige gesetzliche Änderungen in Kraft. Die Menschen aus der Ukraine erhalten dann in ganz Deutschland nicht mehr Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, sondern nach dem Sozialgesetzbuch. Der Main-Kinzig-Kreis bereitet einen Übergang zum Stichtag mit dem geringstmöglichen Aufwand und der größtmöglichen Sicherheit für die Menschen vor. Es gelten ab Juni teils andere gesetzliche Vorgaben, für die dann noch bestimmte Unterlagen auszufüllen sind, ergänzend zur Onlineregistrierung bzw. der persönlichen Vorsprache in der Ausländerbehörde. Wo es geht, erfolgen die nächsten Schritte rein onlinebasiert und über diese Website. Die wichtigsten Fragen zu den Veränderungen werden in Kürze gebündelt auf dieser Seite beantwortet.

Helfen und Hilfe erhalten

So dynamisch wie die Situation in der Ukraine ist, so dynamisch ändern sich auch die Hilfsbedarfe dort, wo Geflüchtete ankommen.

Wenn Sie eine Wohnung für Geflüchtete aus der Ukraine bereitstellen können, dann melden Sie sich bitte über dieses Online-Formular .

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Erwerbsarbeitsplätze anbieten können oder offen sind für ein Kontaktgespräch, dann melden Sie sich bitte über dieses >> Onlineformular oder direkt über die E-Mailadresse arbeit@mkk.de.

Wenn Sie Ihre guten Sprachfähigkeiten in Ukrainisch oder Russisch einsetzen möchten, um bei Bedarf für ukrainischsprachige Menschen zu übersetzen, dann melden Sie sich bitte über die E-Mailadresse helfer@mkk.de.

Wenn Sie eine Arzt- oder Facharztpraxis haben und die medizinische Betreuung von Geflüchteten mit unterstützen möchten, dann melden Sie sich bitte über die E-Mailadresse mediziner-hilfe@mkk.de.

Wenn Sie Sachspenden abzugeben haben, achten Sie bitte auf die Aufrufe des Deutschen Roten Kreuzes Hanau und des Deutschen Roten Kreuzes Gelnhausen-Schlüchtern, über die die Sammlungen im Main-Kinzig-Kreis laufen. Die Annahmestelle des DRK Hanau hat in Hanau (Am Hauptbahnhof 14d) montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Wenn Sie Geld spenden wollen finden Sie hier Informationen: Hilfe für die Menschen in der Ukraine | tagesschau.de

Wenn Sie weitere Hilfsangebote machen können, melden Sie sich bitte über die E-Mailadresse helfer@mkk.de.

Der Krieg in der Ukraine treibt immer mehr Menschen in die Flucht, die auch in unserer Region eine Unterbringung suchen. Im Main-Kinzig-Kreis wurde eine zentrale Anlaufstelle für die Wohnraumversorgung, Beschaffung und Vermittlung von privatem Wohnraum für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer geschaffen. Wer über leerstehenden Wohnraum im Kreisgebiet verfügt und diesen mittelfristig – also drei Monate und mehr – für aus der Ukraine geflüchtete Personen zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne beim Main-Kinzig-Kreis über ein Onlineformular melden. Zum Meldeformular für Wohnraum

Was wird gesucht?

  • Wohnungen
  • Haus / Häuser
  • Ferienwohnungen
  • Hotels oder Apartments

Der Main-Kinzig-Kreis bittet um Verständnis, dass im Moment nur mittelfristig zur Verfügung stehender Wohnraum (ab drei Monate und mehr) an die geflüchteten Menschen vermittelt werden kann. Die Geflüchteten brauchen Zeit, anzukommen, sich zu orientieren und nach schrecklichen Erlebnissen zur Ruhe zu kommen. Daher kann der Main-Kinzig-Kreis ihnen keinen weiteren Umzug nach ganz kurzer Dauer zumuten, verbunden mit all den damit einhergehenden Unsicherheiten. Aus den gleichen Gründen können derzeit auch nur Wohnungen oder abgetrennte Wohneinheiten vermittelt werden. Vorübergehende Mitwohngelegenheiten im gleichen Haushalt können im Moment nicht berücksichtigt werden.

Bei Fragen zu notwendigen Meldeschritten, zur Unterbringung, zur Krankenversicherung und weiteren Themen können Sie sich beim Main-Kinzig-Kreis melden unter der Mailadresse ukraine@mkk.de. Zudem ist für allgemeinere Fragen zu Aufenthalt, Unterbringung, Sozialleistungen und Unterstützung im Main-Kinzig-Kreis ein Infotelefon unter 06051-8518000 geschaltet.

Wenn eine Person oder eine Personengruppe, die sich auf dem Weg aus der Ukraine in Richtung Main-Kinzig-Kreis befindet und noch nicht definitiv weiß, wo sie privat und dauerhaft unterkommen kann, muss sie sich an die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung wenden, unabhängig von der Gruppengröße: Ankunftszentrum Gießen, Lilienthalstraße 2, 35394 Gießen (nähere Informationen hier: Aktuelles zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine | Regierungspräsidium Gießen (hessen.de)).

Wenn Sozialleistungen benötigt werden oder Fragen dazu bestehen, kann man sich per Mail an ukraine@mkk.de oder über das Ukrainehilfe-Telefon 06051-8518000 melden oder dies bei der Erstregistrierung bei der Ausländerbehörde mit vermerken (siehe Erstregistrierung bei der Ausländerbehörde / Aufenthaltstitel).

Allgemeine Informationen zu Einreise, Aufenthalt, Gesundheit, Arbeit und vielem mehr finden sich auf germany4ukraine (auf Deutsch, Ukrainisch, Russisch und Englisch).

Das Generalkonsulat in Frankfurt ist erreichbar unter Telefon 069-29720920 sowie per Mail gc_def@mfa.gov.ua.

Ein Bildwörterbuch zum kostenlosen Download, empfohlen vom Duden-Verlag, ist hier zu finden.
>> Bilderwörterbuch in Ukrainisch von Carlotta Klee und der TüftelAkademie (tueftelakademie.de)

FAQs für Geflüchtete aus der Ukraine

Menschen, die aus der Ukraine in den Main-Kinzig-Kreis geflüchtet sind und eine dauerhafte Unterkunft bezogen haben, müssen sich zunächst im Rathaus des neuen Wohnorts zu melden. Erst wenn dies erledigt ist, können sie sich beim Kreis registrieren und erhalten zeitnah einen Termin, wo sie ihre Registrierung erfolgreich abschließen können. Ohne eine Meldung bei der Stadt oder der Gemeinde, wo sie dauerhaft wohnen, verzögert sich die Registrierung erheblich.

Wichtig: Sofern bereits vor der Registrierung feststeht, dass der Aufenthalt in einer Privatwohnung nicht über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden kann, ist eine Registrierung beim Main-Kinzig-Kreis nicht sinnvoll. Diese Personen müssen sich in die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung Gießen als zentralen Anlaufpunkt begeben (Ankunftszentrum Gießen, Lilienthalstraße 2, 35394 Gießen; nähere Informationen hier: Aktuelles zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine | Regierungspräsidium Gießen (hessen.de)).

Die Erstregistrierung für alle Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind und die sich für die ersten 90 Tage seit ihrer Einreise visumsfrei und legal in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, ist im Main-Kinzig-Kreis mit einem Onlineformular möglich.

>> Zur Erstregistrierung

Über die Kontaktdaten, die Sie bei der Erstregistrierung hinterlegt haben, erhalten Sie in den nächsten Wochen automatisch einen Termin zur persönlichen Vorsprache bei der Ausländerbehörde. Bei diesem Termin geht es darum, Ihnen einen befristeten Aufenthalt offiziell zu gewähren (gem. § 24 Abs. 1 AufenthG). Der Main-Kinzig-Kreis möchte Ihnen und den anderen Geflüchteten unnötige Wartezeiten ersparen und Ihnen schnell und gut vorbereitet helfen. Dafür braucht es dieses koordinierte Vorgehen mit Terminen. Es ist also keine Terminanfrage Ihrerseits erforderlich. Bitte sehen Sie auch von persönlichen Vorsprachen ohne Termin oder von telefonischen Nachfragen zu den bevorstehenden Terminen ab.

Wer aus der Ukraine kommt und in Deutschland Schutz sucht, wird ihn erhalten. Wer nicht weiß, wo er für die nächste Zeit unterkommen kann, muss sich an die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen wenden (Ankunftszentrum Gießen, Lilienthalstraße 2, 35394 Gießen; nähere Informationen hier: Aktuelles zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine | Regierungspräsidium Gießen (hessen.de)).
Wer eine dauerhafte Unterkunft schon definitiv hat, also beispielsweise bei Freunden und Verwandten auf längere Sicht wohnen kann, sollte sich zügig nach dem Einzug melden. Für die weitere Unterstützung und Betreuung ist es wichtig, dass sich die Menschen im ersten Schritt im Rathaus der Kommune melden, wo sie dauerhaft wohnen. Ist dies geschehen, ist im zweiten Schritt eine Registrierung bei der Ausländerbehörde möglich.
Nur mit einer Registrierung können weitergehende Unterstützungsleistungen erfolgen (siehe Erstregistrierung bei der Ausländerbehörde).

Wenn Sie beabsichtigen, in den Main-Kinzig-Kreis umzuziehen, müssen Sie

folgende Punkte beachten:

  • Generell ist ein Umzug ohne vorherige Zustimmung durch den Main-Kinzig-Kreis nicht möglich.
  • Für einen Umzug in den Main-Kinzig-Kreis muss eine dauerhafte Unterbringung gewährleistet sein.
  • Bitte richten Sie Ihre Umzugsanfrage mit verfügbaren Anlagen per Mail an ukraine@mkk.de.

Sofern Sie noch nicht im Main-Kinzig-Kreis registriert sind und keine dauerhafte Unterkunft haben, wenden Sie sich zunächst an die zentrale Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen (Ankunftszentrum Gießen, Lilienthalstraße 2, 35394 Gießen; nähere Informationen hier: Aktuelles zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine | Regierungspräsidium Gießen (hessen.de)). Dort können Sie auch mögliche Bezüge zum Main-Kinzig-Kreis angeben, zum Beispiel dass ein Familienangehöriger im Kreisgebiet wohnt. Dies wird bei der weiteren Zuweisung durch das Land Hessen entsprechend berücksichtigt.

Sie haben Ihren Zuweisungsbescheid des Regierungspräsidium Darmstadt erhalten? Eine Vorsprache ist nicht notwendig, auch wenn auf dem Bescheid darauf verwiesen wird.

Wenn Sozialleistungen benötigt werden oder Fragen dazu bestehen, kann man sich per Mail an ukraine@mkk.de oder über das Ukrainehilfe-Telefon 06051-8518000 melden. Entsprechende Hinweise können auch bei der Erstregistrierung bei der Ausländerbehörde vermerkt werden (siehe Erstregistrierung bei der Ausländerbehörde / Aufenthaltstitel). Derzeit bereitet der Main-Kinzig-Kreis die zusätzliche Möglichkeit vor, über die Rathäuser in den Kommunen Sozialleistungen zu erhalten.

Das Generalkonsulat in Frankfurt ist erreichbar unter Telefon 069-29720920 sowie per Mail an gc_def@mfa.gov.ua.

Der Main-Kinzig-Kreis kann weiterhelfen, wenn Fragen zur medizinischen Betreuung oder zur Frage der Krankenversicherung auftreten, am besten per Mail an ukraine@mkk.de. Kurzfristig kann man telefonisch Rat erhalten über 116 117. In dringenden Fällen ist die Notrufnummer 112 zu wählen.

In den größeren zentralen Unterkünften finden medizinische Sprechstunden und auch Erstgespräche für die Menschen vor Ort statt. Termine und weitere Informationen gibt es direkt in den Unterkünften.

>> Information zu Gesundheit in mehreren Sprachen

Menschen, die mit HIV leben oder in Opioid-Substitutionstherapie sind, finden auf der Seite der Deutschen Aidshilfe weitere Informationen (auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch).

>> Impfkalender (PDF)

Der Main-Kinzig-Kreis hat ein einheitliches Verfahren vorbereitet, wie sich Geflüchtete nach ihrer Ankunft auf das Coronavirus testen lassen können, sofern sie über den Kreis empfangen und untergebracht werden.

Im Main-Kinzig-Kreis können sich Geflüchtete aus der Ukraine an allen Impfstellen gegen das Coronavirus impfen lassen. Unter Impfung – Dein Pflaster gibt es die notwendigen Impfdokumente mit Informationen zur Impfung auf Ukrainisch. Dort sind auch die Adressen und Öffnungszeiten der Impfstellen zu finden.

Die Impfstoffe CoronaVac von Sinovac, Covilo von Sinopharm oder Covaxin von Bharat Biotech International Ltd. sowie Sputnik V von Gamelaya sind in der EU nicht zugelassen. Wer mit einem dieser Impfstoffe vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist (zweimalige Impfung oder bereits schon eine Auffrischimpfung), dem empfiehlt die deutsche Ständige Impfkommission (Stiko) eine einmalige Impfung mit einem mRNA-Impfstoff im Mindestabstand von drei Monaten zur letzten Impfung. Die in der EU zugelassenen mRNA-Impfstoffe sind Comirnaty von Biontech (auch für Kinder ab fünf Jahre) und Spikevax von Moderna (Stiko-Empfehlung: ab 30 Jahre).

Wer nur eine Dosis eines der genannten, in der EU nicht zugelassenen Impfstoffe erhalten hat, dem empfiehlt die Stiko eine neue Impfserie mit Grundimmunisierung und Auffrischimpfung. Das gilt auch für Personen, die einen anderen in der EU nicht zugelassenen Impfstoff erhalten haben.

Geflüchtete aus der Ukraine können kostenlos alle Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen. Dies gilt im RMV-Gebiet für alle Nahverkehrszüge, also S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpress-Züge sowie für U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Als Fahrkarte gilt ein gültiges Ausweisdokument der Ukraine. Für eine Weiterfahrt im Fernverkehr der Bahn steht das >>helpukraine-Ticket der Deutschen Bahn zur Verfügung.

Was muss ich beachten, wenn ich mit Hund, Katze oder Frettchen einreise?

Hunde, Katzen und Frettchen dürfen nur nach Deutschland einreisen, wenn sie gegen Tollwut geimpft sind und dies durch eine Blutprobe (Titerbestimmung) bestätigt wurde (gültiger Impfschutz). Um die Tiere eindeutig identifizieren zu können, müssen sie mit einem entsprechenden Chip unter der Haut gekennzeichnet sein, der mit einem Lesegerät ausgelesen werden kann. Die Chipnummer muss im Impfausweis eingetragen sein.

Bis auf Weiteres gelten bei der Einreise aus der Ukraine erleichterte Bedingungen, so dass zur Zeit bei nachweislich geimpften Tieren auf eine Titerbestimmung verzichtet werden kann.

Bitte melden Sie ihr Tier dennoch beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz (Veterinäramt) an. >>Anmeldeformular<<

Mein Hund, meine Katze, mein Frettchen ist nicht geimpft oder ich kann den gültigen Impfschutz nicht nachweisen (kein Chip, kein Impfausweis) – was muss ich tun?

Das Tier muss beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz (Veterinäramt) gemeldet und registriert werden. Hierfür gibt es entsprechende Papiere zum Ausfüllen: Anmeldeformular . Das Veterinäramt sorgt dafür, dass das Tier eindeutig mit einem Chip gekennzeichnet wird, sorgt für die Ausstellung eines Heimtierausweises, in dem die Chipnummer eingetragen wird, und veranlasst die Tollwutimpfung, damit das Tier und seine Halter geschützt sind. Bis auf Weiteres entstehen für Sie dadurch keine Kosten.

Mein Tier wurde bei der Einreise/Ankunft gechipt und geimpft – wie geht´s weiter?

Die Tollwut ist eine immer tödlich verlaufende Erkrankung, an der sowohl Tiere als auch Menschen erkranken können. Sie ist nicht heilbar. Die Inkubationszeit (Zeitspanne von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) kann sehr lang sein, bis zu drei Monate. Die Symptome können bis kurz vor dem Tod des Tieres sehr schwach sein, so dass die Halterinnen und Halter der Tiere nichts davon bemerken, aber in großer Gefahr sind.

Die Ukraine ist leider noch nicht frei von Tollwut wie Deutschland. Deshalb kann nie ausgeschlossen werden, dass sich Heimtiere dort mit Tollwut infiziert haben.

Eine Impfung ist erst nach 21 Tagen voll wirksam. Deshalb müssen die Tiere, die ohne nachweisbaren Impfschutz eingereist sind und erst bei der Einreise geimpft wurden, für 21 Tage in Quarantäne.

Wie läuft eine Quarantäne für mein Tier ab?

Werden Sie in einer separaten Wohnung oder einem Hotelzimmer untergebracht, kann die Quarantäne als Hausquarantäne stattfinden, sofern eine Tierhaltung dort erlaubt ist. Das bedeutet, dass Sie Ihr Tier für 21 Tagen in der Wohnung halten müssen und jeden Kontakt des Tieres zu anderen Tieren oder Menschen strikt unterbinden müssen. Hunde dürfen sicher angeleint ebenfalls unter jeder Kontaktvermeidung ausgeführt werden.

Bei einer Unterbringung in einer Gruppenunterkunft kann Ihr Tier in der Regel ebenfalls bei Ihnen im Abteil bzw. in einem nahegelegen Container zur Quarantäne untergebracht werden. In Ausnahmefällen (beispielweise Tierhaltung in Unterkunft nicht erlaubt und/oder Container nicht vorhanden) muss Ihr Tier leider für die Quarantäne in einem Tierheim oder einer Tierpension untergebracht werden. Sie bekommen Ihr Tier nach 21 Tagen auf jeden Fall wieder zurück. Über den eingesetzten Chip und die Chipnummer im Heimtierausweis kann es eindeutig Ihnen als Besitzerin oder Besitzer zugeordnet werden. Während des Aufenthaltes in der Quarantäneeinrichtung wird das Tier betreut, verpflegt und wenn nötig tierärztlich behandelt.

Die Bundesregierung und die Länderregierungen haben sich auf ein einheitliches, strukturiertes Vorgehen verständigt. Wenn Menschen aus der Ukraine nach Deutschland beziehungsweise in unsere Region kommen und nicht wissen, wo sie für eine längere Zeit privat unterkommen, müssen sie sich bei zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen melden. Für den Main-Kinzig-Kreis ist dies die Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen (Ankunftszentrum Gießen, Lilienthalstraße 2, 35394 Gießen; nähere Informationen hier: Aktuelles zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine | Regierungspräsidium Gießen (hessen.de)).
Es ist somit auch privaten Hilfsinitiativen nicht möglich, bekanntere große Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis direkt anzusteuern, um dort die Geflüchteten auf gut Glück unterzubringen.

Wenn die Geflüchteten keine ukrainischen Staatsangehörigen sind, werden sie formal nicht als Kriegsvertriebene aufgenommen. Diese Menschen können sich in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen als Asylbewerber aufnehmen lassen (Ankunftszentrum Gießen, Lilienthalstraße 2, 35394 Gießen; nähere Informationen hier: Aktuelles zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine | Regierungspräsidium Gießen (hessen.de)).

Derlei Aktionen werden nicht über den Main-Kinzig-Kreis organisiert.

Unter Vorlage Ihres gültigen biometrischen Ausweises und der Meldebescheinigung der Kommune, in der Sie dauerhaft wohnen, ist es möglich, bei einer Bank Ihrer Wahl ein Girokonto (Basiskonto) zu eröffnen. Ein Basiskonto ist ein Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen, wie zum Beispiel Bareinzahlungen und -auszahlungen oder Überweisungen.

Einige Banken verzichten auf Kontoführungsgebühren für die Girokonten von Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Die Konditionen erfragen Sie bitte eigenständig in der Filiale in Ihrer Nähe oder über die jeweilige Internetseite, ebenso Themen wie die mögliche Weitergabe von Negativzinsen auf Guthaben.

Für die Anmeldung Ihres Kindes oder Ihrer Kinder für den Schulbesuch wenden Sie sich bitte an das Aufnahme- und Beratungszentrum des Staatlichen Schulamts, Telefon 06181 9062 343, oder E-Mail Abz.ssa.hanau@kultus.hessen.de.
Weitere Informationen des Staatlichen Schulamts: Unterstützung für zugewanderte Familien und Flüchtlinge | Staatliche Schulämter in Hessen.

Die Hessische Landesregierung hilft, damit geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche möglichst schnell Angebote in der Schule erhalten: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/unterstuetzung-fuer-gefluechtete-familien

Zur Anmeldung Ihres Kindes oder Ihrer Kinder für den Besuch eines Kindergartens wenden Sie sich bitte an die zuständige Gemeinde- oder Stadtverwaltung Ihres aktuellen Wohnsitzes. Hier gelangen Sie zu Informationen zu den Städten und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis

Masernschutzimpfung: Kinder, die einen Kindergarten oder eine Schule besuchen, müssen den Nachweis erbringen, vollständig gegen Masern geimpft zu sein. Alternativ müssen sie durch ein Attest nachweisen, dass sie die Krankheit bereits hatten.
Ukrainischer Kinder unter 6 Jahren, deren Impfschutz unklar ist oder deren Impfschutz nicht durch einen Impfausweis nachgewiesen werden kann, sollten zumindest einmal gegen Masern geimpft werden. Erst dann können sie in die Betreuungseinrichtung gehen.
Schulpflichtige ukrainische Kinder können vorerst ohne nachgewiesene Masernschutzimpfung in die Schule gehen, die Impfung sollte aber schnellstmöglich nachgeholt werden.
Weitere Informationen über Masern und die Masernschutzimpfung bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf Deutsch und auf Ukrainisch.

 Kontakt zum Main-Kinzig-Kreis

E-Mail: ukraine@mkk.de

Telefon: 06051 85-18000

An den Feiertagen Christi Himmelfahrt (26. Mai), Pfingstmontag (6. Juni) und Fronleichnam (16. Juni) ist das Infotelefon nicht geschaltet.