Achtung: Änderung für Hanauer Bürgerinnen und Bürger

Seit dem 01.01.2026 ist die Stadt Hanau kreisfrei und hat ein eigenes Sozialamt. Bitte richten Sie Ihre Anliegen und Anträge bzgl. den Anerkennungsverfahren nach § 45a SGB XI Nachbarschaftshilfe und Angebote zur Unterstützung im Alltag direkt an folgende Anschrift: Leben-im-Alter@hanau.de. Weitere Informationen finden Sie auf der dortigen Homepage: https://www.hanau.de/vielfalt-leben/familie-und-kinder/leben-im-alter/

Leben im Alter

Der Frage haben wir – die Abteilung Leben im Alter im Amt für soziale Förderung und Teilhabe – uns bereits 2019 im Rahmen einer Ausstellung versucht anzunähern. Trotz eines regen Austauschs mit Sachverständigen sowie Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis und dem Studium einschlägiger Fachliteratur, können wir Ihnen dennoch hierzu kein abschließendes Ergebnis präsentieren. Der Lebensabschnitt Alter hat so viele Facetten und wie alle Phasen unseres Lebens positive und weniger positive Seiten. Letztendlich bewerten Sie individuell für sich die Frage, was für sie „Alter“ und „Leben im Alter“ bedeutet. Das Spektrum reicht von aktiver Lebensgestaltung mit bürgerschaftlichem Engagement, Bildung, Sport und Begegnung bis hin zu einem Unterstützungs und Pflegebedarf. So vielfältig das Älterwerden ist, so vielfältig und zahlreich sind die Angebote für ältere Menschen im Main-Kinzig-Kreis. Wir können nur empfehlen, sich frühzeitig mit dem Lebensabschnitt zu befassen und zu überlegen, wie Sie diesen gestalten, wie Sie ihn leben möchten.

Wir, die Abteilung Leben im Alter im Amt für soziale Förderung und Teilhabe, unterstützen und beraten Bürgerinnen und Bürger, Kommunen,

Träger und Initiativen in allen Fragen und Belangen rund um das Leben im Alter. Dabei verstehen wir uns als vernetzende und verstärkende Instanz an der Schnittstelle zwischen den Kommunen, den Akteuren und Unternehmen des Pflegebereichs und der Bürgerschaft. Unser besonderer Fokus liegt auf der Förderung und Teilhabe älterer Menschen und dem Erhalt der Selbständigkeit unter dem Aspekt des demographischen Wandels.

Wir begegnen Bürgerinnen und Bürgern unvoreingenommen und respektvoll. Gemeinsam arbeiten wir aus unterschiedlichen Blickwinkeln an kreativen Lösungen für einen barrierefreien Alltag und ein förderndes, ermöglichendes Umfeld vor Ort unter Berücksichtigung der Sozialgesetzgebung. Unser Denken und Handeln ist zielorientiert, serviceorientiert und qualitätsgeleitet. Wir nehmen die Ressourcen älterer Menschen in den Blick und berücksichtigen ihre Bedarfe. Wir gehen voran mit Schwerpunktprojekten, die auf eine Verbesserung der Pflegelandschaft in der Fläche abzielen, etwa im Bereich der barrierefreien Vor-Ort-Beratung und des Case Managements.

Wir nutzen Erfahrungen und Leistungen im Netzwerk, um die Sorgekultur zu verstetigen und zu stärken. Wir sind Ansprechstelle für Bürgerinnen und Bürger. Wir beraten neben Einzelpersonen zudem Leistungserbringer, Akteure, politische Gremien der Kreisverwaltung und Kommunen/Träger.

Wir binden Behörden und andere Ämter in die Fallbearbeitung mit ein, ermutigen und unterstützen Initiativen vor Ort und tragen hilfreiche neue Ansätze in weitere Kommunen. Wir arbeiten kooperativ mit regionalen und überregionalen Netzwerkpartnerinnen und –partnern. Wir tragen gute Projekte in die Fläche und helfen guten Ideen auf die Sprünge.

Wir gewährleisten Pflege- und Wohnberatung sowie Rentenberatung mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der gesetzlichen Rentenversicherung. Wir leisten Informations- und Aufklärungsarbeit, erstellen Broschüren und verantworten Fachtage zu allen Themen des Lebens im Alter.

Wir erstellen ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept, schreiben es fort und fördern im Rahmen dessen Träger und Initiativen bei der Umsetzung ihrer Projekte. Wir schließen Versorgungslücken und schaffen gesundheitsförderliche Projekte für Seniorinnen und Senioren. Unsere besondere Beachtung gilt den Themen Demenz und Kultursensibilität. Wir stellen uns den spezifischen Erfordernissen des demographischen Wandels.

Wir setzen uns ein für eine starke Pflegelandschaft und engagieren uns für ein besseres Unterstützungsnetz; wir schaffen eine lebendige Sorgekultur.

In der Ihnen hier vorliegenden Übersicht auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises haben wir umfangreiche Adresslisten, Informationen, Tipps und Hintergrundwissen zu Themen rund um das Alter zusammengestellt. Wir sind überzeugt, all das könnte Sie interessieren oder sollten Sie wissen.

Wir freuen uns über Rückmeldung, ob uns das gelungen ist.
Das Team der Abteilung „Leben im Alter“

Wegweiser Leben im Alter

Der Wegweiser stellt eine Übersicht über die unterschiedlichen Dienstleistungen, sozialen Angebote und Informationen für ältere Menschen im Main-Kinzig-Kreis zur Verfügung. Die Abteilung Leben im Alter gibt zu Fragen weitere Auskünfte.

Weitere Informationen

Nützliche Informationen

Pflegebedürftige Menschen (Pflegegrade 1 bis 5), die zu Hause leben, haben Anspruch auf den Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung. Der Betrag von bis zu 131 Euro monatlich kann für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag eingesetzt werden.

Seit Mitte 2021 ist es in Hessen per Verordnung möglich, auch ehrenamtliche Personen, die hauswirtschaftliche Dienstleistungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe anbieten, über den Entlastungsbetrag abrechnen zu können. Ab Oktober 2022 sollte bisher ein abgeleisteter Pflegekurs die Voraussetzung für eine Anerkennung und Abrechnung bei den Pflegekassen sein. Diese Bedingungen wurden nun erleichtert. Die Anforderung für Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer in § 4a Nr. 4 PfluV wird von einem Pflegekurs nach § 45 SGB XI in einen Erste-Hilfe-Kurs umgewandelt. Das Zertifikat des Erste-Hilfe-Kurses darf nicht älter als drei Jahre sein und muss bei der Anerkennungsstelle (siehe unten) eingereicht werden.

Neben den allgemeinen Anerkennungsvoraussetzungen nach § 1 Abs. 1 PfluV i.V.m. § 1 Abs. 3 PfluV ist nach § 4a PfluV ist Folgendes zu beachten:

Leistungen von Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfern können nur anerkannt werden, wenn

  • die Unterstützung auf der Basis eines freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements mit besonderem Bezug ehrenamtlich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe erfolgt,
  • eine Unterstützung von höchstens drei pflegebedürftigen Personen je Kalendermonat erfolgt,
  • für Leistungen nur eine zeitlich pauschalisierte Aufwandsentschädigung verlangt wird,
  • die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, der zum Zeitpunkt des erstmaligen Einsatzes nicht länger als drei Jahre zurückliegt, nachgewiesen wird.

Zudem dürfen nach § 4 Abs. 3 PfluV leistungserbringende Personen mit der leistungsempfangenden Person weder bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sein noch mit ihr in häuslicher Gemeinschaft leben.

Für Fragen zum Anerkennungsverfahren und zur Beantragung wenden Sie sich an die zuständige Anerkennungsstelle des Landkreises:

Main-Kinzig-Kreis
Amt für soziale Förderung und Teilhabe
50.5 Leben im Alter
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen
Tel. 06051 85-48070
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de

Weitere wichtige Informationen sowie die Antragsunterlagen finden sie hier:

Die Mehrheit der pflegebedürftigen Personen im Landkreis möchte in Ihrem gewohnten häuslichen Umfeld verbleiben, ihren Alltag möglichst selbstständig bewältigen und soziale Kontakte pflegen. Die Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen zum Gelingen bei und bieten zudem Entlastung für die pflegenden An- und Zugehörigen.

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 131 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden und für qualitätsgesicherte Leistungen einzusetzen. Um eine Kostenerstattung über den Entlastungsbetrag durch die Pflegekassen zu gewährleisten, benötigen die Angebote eine Anerkennung durch die zuständige Kreisbehörde nach Maßgabe der hessischen Pflegeunterstützungsverordnung (PfluV).

Angebote zur Unterstützung im Alltag sind:

  • Angebote, in denen insbesondere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter pflegefachlicher Anleitung die Betreuung von Pflegebedürftigen mit allgemeinem oder mit besonderem Betreuungsbedarf in Gruppen oder im häuslichen Bereich übernehmen (Betreuungsangebote),
  • Angebote, die der gezielten Entlastung und beratenden Unterstützung von pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen in ihrer Eigenschaft als Pflegende dienen (Angebote zur Entlastung von Pflegenden),
  • Angebote, die dazu dienen, die Pflegebedürftigen bei der Bewältigung von allgemeinen oder pflegebedingten Anforderungen des Alltags oder im Haushalt, insbesondere bei der Haushaltsführung, oder bei der eigenverantwortlichen Organisation individuell benötigter Hilfeleistungen zu unterstützen (Angebote zur Entlastung im Alltag).

Anträge auf Anerkennung sind mit den entsprechenden Antragsformularen, siehe unten, beim Main-Kinzig-Kreis zu stellen.

Liegen die entsprechenden Voraussetzungen für eine Anerkennung nach § 45 a SGB XI vor, ist auch eine Förderung nach § 45c SGB XI möglich. Förderwürdig sind Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, die Unterstützung von Gruppen ehrenamtlich Tätiger, sowie entsprechende ehrenamtliche Strukturen und Modellvorhaben. Die Eignung auf Förderung ist durch den Landkreis zu prüfen.

Die Förderung erfolgt zu 50% aus Mitteln der Pflegeversicherung, zu 50% aus kommunalen Mitteln.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie detaillierte Informationen wünschen.

 Kontakt

Main-Kinzig-Kreis
Amt für soziale Förderung und Teilhabe
50.5 Leben im Alter
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

Tel.: 06051 85-48114
Mail: leben-im-alter@mkk.de



www.pflege-in-hessen.de
Informations- und Beratungsportal des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zum Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit

www.lpfa-nrw.de
Informationen zur häuslichen Pflege (auch in türkischer, russischer, polnischer, serbischer, bosnischer und kroatischer Sprache)

www.mds-ev.de
Informationen des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. zu Themen der Pflege- und Krankenversicherung etc.

www.mdk.de
Informationen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) zur Pflegebegutachtung

www.familien-pflege-zeit.de
Informationen und Formulare zum Familienpflegezeitgesetz

www.wege-zur-pflege.de
Informationsseite des Bundesfamilienministeriums zum Thema Pflegebedürftigkeit

www.curendo.de
Informationen, Pflegekurssuche, Austausch mit anderen Angehörigen

www.pflegen-und-leben.de
Pflegede Angehörige, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse verichert sind, finden hier kostenfreie und anonyme psychologische Unterstützung bei belastenden Pflegesituationen, finanziert durch die Krankenkassen

www.beim-pflegen-gesund-bleiben.de
Portal zum Gesundheitsschutz für pflegende Angehörige der Unfallkasse NRW

Info für pflegende Angehörige
Forum zum Austausch von pflegenden Angehörigen - HIlfe zur Selbsthilfe

Stiftung ZQP - Beratung zur Pflege
Informations- und Suchportal des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP)

Stiftung ZQP - Pflege - Gewalt
Informationen zum Thema "Gewalt in der Pflege" für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und professionell Pflegende

www.stufenhoch.de
Informationen der Ratgeber Treppenlift GmbH zu Treppenliften (Anbieter, Kosten, Einbau, Service etc.)

www.bagso.de - Entlastung fuer die Seele
Der Ratgeber beschriebt typische Herausforderungen, die sich aus dem Pflegealltag ergeben können und zeigt Wege auf, wie ein gesunder Umgang mit den eigenen Kräften gelingen kann.



familie.hessen.de
Die Wichtig-Mappe enthält Formulare/Vorlagen, auf denen man Informationen übersichtlich eintragen kann, die in einem Notfall wichtig sein können.

www.serviceportal-zuhause-im-alter.de
Informationen zu Wohnen im Alter

www.kda.de
Informationen zur Arbeit und den Publikationen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe

www.sekos-gelnhausen.de
Informationen zu Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen

www.gesundheit-aktiv-aelter-werden.de
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema "Gesundes Alter"

www.aelter-werden-in-balance.de
Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum entwickelten Programm, das Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Stärkung von körperlicher und psychischer Gesundheit, Wohlbefinden und sozialer Teilhabe kombiniert.

betreuungsverein-mk.de
Regionales Kompetenzzentrum mit langjähriger praktischer Erfahrung rund um die Themen rechtliche Betreuung und Vorsorge

Besucheranschrift

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung - Leben im Alter

Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

Postanschrift

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung - Leben im Alter

Postfach 1465
63569 Gelnhausen

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Freitag
10 - 12 Uhr
Mittwoch - kein Sprechtag
Donnerstag
10 - 12 Uhr und 13 - 17.30 Uhr
Termine nach Vereinbarung

Kontakt

Tel.: 06051 85-48114
Fax: 06051 85-48154

E-Mail: Leben-im-Alter@mkk.de

Abteilungsleitung

Assistenz

Demenz-Beauftragte

 Information freie Heimplätze

Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis

Tel.: 06051 85-48170

E-Mail: pflegestuetzpunkt@mkk.de

Sachbearbeitung Seniorenarbeit

Versicherungsamt