Pflege und Gesundheit

„Es gibt ein erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.“

Dietrich Bonhoeffer

Lange leben und gesund alt werden möchten wohl die meisten Menschen. Die Gruppe der über 65 jährigen ist heute vielfältiger denn je, die individuellen Lebenslagen sind entsprechend verschieden. Sie reichen von großer Vitalität und aktiver Teilhabe am sozialen Leben bis hin zu Unterstützungsbedarfen, Pflegebedürftigkeit und Isolation.

Gesund älter werden ist erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation und in Deutschland als nationales Gesundheitsziel etabliert. Zu einem gesunden Lebensgefühl gehören körperliches und seelisches Wohlbefinden, soziale Integration und Zugehörigkeit. Auch wenn mit steigendem Lebensalter gesundheitliche Beeinträchtigungen zunehmen, lässt sich feststellen, dass Menschen heutzutage im Durchschnitt älter sind als früher, wenn sie pflegebedürftig werden.

Dennoch kann es irgendwann dazu kommen, dass der Alltag nur noch schwer selbstständig bewältigt werden kann oder Pflegebedarf entsteht. Dennoch gilt für die meisten Menschen: Sie möchten möglichst lange im eigenen Zuhause wohnen bleiben und dort versorgt werden.

Im Main-Kinzig-Kreis leben etwa 76 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in ihrem gewohnten Umfeld und werden dort von Familie, Nachbarn und professionellen Diensten versorgt. Die Lebensqualität, die Förderung vorhandener Ressourcen und die Möglichkeit, auch mit Pflegebedarf am sozialen Leben teilzunehmen, stehen hierbei im Vordergrund. Entscheidend für eine gute Versorgung vor Ort ist ein ausreichendes Angebot, professionelle Beratung und die individuelle Vernetzung unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure. Im Folgenden ist das vielfältige Angebot unterschiedlichster Dienstleistungserbringender aufgelistet. Zu Fragen der Kostenübernahme und finanzieller Hilfen durch die Pflegekassen beraten die Mitarbeitenden im Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises.

Ambulante Pflegedienste unterstützen Pflegebedürftige und deren Angehörige bei der häuslichen Pflege. Die Angebote der Dienste sind vielseitig. Ein großer Aufgabenbereich ist die körperbezogene Pflege. Sie umfasst alle körpernahen Tätigkeiten, wie etwa Hilfe bei beziehungsweise die Übernahme von Waschen und Duschen oder Unterstützung bei der Ernährung. Ein weiterer Bereich ist die Krankenpflege, beispielsweise Tablettengabe, Injektionen oder Wundversorgung. Voraussetzung für die Krankenpflege ist eine ärztliche Verordnung. Pflegedienste halten zudem Betreuungsangebote bereit. Auch hauswirtschaftliche Hilfe gehört zum Portfolio dieser Dienste. Angebote und Preise können nach Pflegedienst und Region variieren. Es ist sinnvoll, die Leistungen bei den Pflegediensten zu erfragen und den Pflegevertrag vor Abschluss gemeinsam zu beraten.

Der Pflegedienst muss von den Pflegekassen anerkannt sein, um Leistungen abzurechnen. Die meisten Pflegedienste führen die nach § 37 SGB XI vorgeschriebenen Beratungseinsätze zur Sicherung der Qualität in der häuslichen Pflege durch. Diese regelmäßige Beratung dient der Unterstützung der Angehörigen und der Pflegebedürftigen. Die Beratungsinhalte sind unter anderem die Überprüfung der Pflegesituation oder Anregungen für Verbesserungen im Pflegealltag, Informationen über zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten oder zu vorbeugenden Maßnahmen. Ab Pflegegrad 2 bis 3 muss in halbjährlichen, ab Pflegegrad 4 bis 5 in vierteljährlichen Abständen ein solcher Beratungsnachweis bei der Pflegekasse eingereicht werden. Deshalb sollten sich Betroffene frühzeitig über Fristen informieren und Termine mit einem Pflegedienst vereinbaren. Wird die vorgegebene Frist überschritten, muss mit einer Kürzung des Pflegegeldes gerechnet werden. Es sollte auch in diesem Fall zeitnah Kontakt mit der Pflegekasse aufgenommen werden.

>> zur Übersicht Ambulante Pflegedienste

Senioren- und Pflegeheime

Es gibt unterschiedliche Bezeichnungen für Senioren- und Pflegeheime: Altersheim, Altenpflegeheim, Pflegeheim, Seniorenheim oder Seniorenresidenz, die Pflegeversicherung wiederum spricht von vollstationären Einrichtungen.

Ein Umzug in ein Pflegeheim ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Bestimmte Voraussetzungen sind dabei wichtig. Das neue Zuhause sollte den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person entsprechen, ihr weiterhin so gut es geht ein selbständiges Leben ermöglichen und Unterstützung bieten, wenn sie benötigt wird.

Es ist sinnvoll, einen Besichtigungstermin vor Ort zu vereinbaren, um einen persönlichen Eindruck der Einrichtung zu gewinnen. Ist die Pflegebedürftigkeit noch nicht fortgeschritten, kann Betreutes Wohnen/Service Wohnen eine gute Alternative zu einem Altersheim sein (weitere Informationen s. Service Wohnen – Betreutes Wohnen ). Falls es die Situation zulässt und die pflegebedürftige Person nicht aufgrund besonderer Lebensumstände rasch in ein Seniorenheim umziehen muss, sollte in jedem Fall genügend Zeit für den Umzug eingeplant werden.

Wenn die Betroffenen noch keinen Pflegegrad beantragt haben, sollte auch hierfür genügend Zeit eingeplant werden. Nach Bewilligung des Antrags auf Pflegebedürftigkeit stehen der zu pflegenden Person und ihren Angehörigen Leistungen der Pflegeversicherung entsprechend des Pflegegrades zu. Übersteigen die Kosten des Pflegeheims die Leistungen der Pflegeversicherung, müssen die fehlenden Anteile von den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst getragen werden. Wenn die eigenen Mittel dazu nicht ausreichen, kann beim Amt für soziale Förderung und Teilhabe finanzielle Hilfe zur Pflege für den stationären Bereich beantragt werden.

Weitere Beratung zum Thema Leistungen der Pflegeversicherung beim Umzug in ein Seniorenheim ist beim Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis erhältlich. Die Senioren- und Pflegeheime informieren über die Preisgestaltung.

Tipp

Einige Senioreneinrichtungen bieten Wohnbereiche für Menschen mit Demenz an. Sie sind an die besonderen Bedürfnisse dieser Personen angepasst. Angehörige sollten sich vorab informieren, welche speziellen Wohnkonzepte vor Ort angeboten werden und ob sie für die Person mit Demenz in Frage kommen.

Kontakte und Übersicht freie Heim- und Kurzzeitpflegeplätze

Die Altenpflegeeinrichtungen im Main-Kinzig-Kreis melden uns wöchentlich die vorhandenen freien Kapazitäten. Aus der untenstehenden Übersicht können Sie entnehmen, welche Einrichtungen aktuell freie Plätze gemeldet haben.

Ort
Einrichtung / Kontakt
Plätze
Bereich
EZ
frei
DZ
komplett
frei
DZ Platz
für Frau
frei
DZ Platz
für Mann
frei
Kurz-
zeit-
pflege
Bad Orb
Altenpflegeheim St. Martin
Frankfurter Straße 4
63619 Bad Orb
Tel.: 06052 9156-0
st.martin@caritas-fulda.de
www.caritas-bad-orb.de
69
Altenpflege
-
-
-
-
-
Bad Orb
Pflegehotel Haus am Brunnen e.K.
Wendelinusstraße 22
63619 Bad Orb
Tel.: 06052 6066
info@hausambrunnen.de
www.hausambrunnen.de
20
Altenpflege
-
-
-
-
-
Bad Orb
Seniorendomizil Heel GmbH Bereich Domizil u. Villa
Sauerbornstraße 16-18
63619 Bad Orb
Tel.: 06052 9288-0
info@seniorenheime-heel.de
www.seniorendomizil-heel.de
100
Altenpflege


Demenz (offen)
-


-
-


-
-


-
-


-
-


-
Bad Orb
Seniorenzentrum
Residenz Royal
Lindenallee 50
63619 Bad Orb
Tel.: 06052 84-0
info@residenz-royal.de
www.residenz-royal.de
80
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Biebergemünd
Seniorenzentrum Biebergemünd
Nepomukweg 1
63599 Biebergemünd-Kassel
Tel.: 06050 9122-0
seniorenzentrum.biebergemuend@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr6.php
60
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Birstein
Ev. Altenhilfezentrum Birstein
Rosengarten 2
63633 Birstein
Tel.: 06054 80998-0
info@birstein-gesundbrunnen.org
www.birstein.gesundbrunnen.org
59
Altenpflege
-
-
-
-
-
Bruchköbel
AWO Sozialzentrum Bruchköbel
Hauptstraße 113
63486 Bruchköbel
Tel.: 06181 97963-0
senioren-bruchkoebel@awo-hs.org
www.awo-hs.org/senioren/pflegeeinrichtungen
95
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Bruchköbel
Kursana Domizil Bruchköbel
Bahnhofstraße 31
63486 Bruchköbel
Tel.: 06181 57593-0
kursana-bruchkoebel@dussmann.de
www.kursana.de
113
Altenpflege

Demenz (offen)

geschlossener
gerontopsychiatrischer
Bereich
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
Erlensee
BeneVit Haus Rosengarten
Am Erlenpark 1
63526 Erlensee
Tel.: 06183 80013-0
rosengarten@benevit.net
www.benevit.net/standorte/haus-rosengarten/
80
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Freigericht
Altenpflegeheim Haus Herzberg Betriebs GmbH
Konrad-Adenauer-Ring 23
63579 Freigericht-Somborn
Tel.: 06055 2066
kontakt@altenpflegeheim-haus-herzberg.de
57
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Freigericht
ArteCare
Pflegezentrum Freigericht
An der Lederfabrik 2
63579 Freigericht
Tel.: 06055 88306-0
info-freigericht@artecare.de
www.artecare.de/artecare-pflegezentrum-freigericht/
75
Altenpflege
-
-
-
-
-
Freigericht
Seniorenheim am Gänsewald
Dilgertstraße 14
63579 Freigericht-Somborn
Tel.: 06055 9333961
info@gaensewald.de
www.seniorenheim-am-gaensewald.de
21
Altenpflege
-
-
-
-
-
Freigericht
Seniorenheim St. Vinzenz GmbH, Haus Josefine
Vincenzstraße 5
63579 Freigericht-Somborn
Tel.: 06055 5611
info@seniorenheim-st-vinzenz.de
www.seniorenheim-st-vinzenz.de
35
Altenpflege
-
-
-
-
-
Freigericht
Seniorenheim St. Vinzenz GmbH, Haus Lucia
Tannenweg 12
63579 Freigericht-Altenmittlau
Tel.: 06055 5077
info@seniorenheim-st-vinzenz.de
www.seniorenheim-st-vinzenz.de
19
Altenpflege
-
-
-
-
-
Gelnhausen
Diakonisches Seniorenzentrum Colemanpark
Franklinstraße 7
63571 Gelnhausen
Tel.: 06051 9166-0
colemanpark@vmls.de
www.vmls.de
39
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Gelnhausen
Kreisruheheim Gelnhausen
Holzgasse 23
63571 Gelnhausen
Tel.: 06051 913-0
kreisruheheim.gelnhausen@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr5.php
41
Altenpflege
-
-
-
-
-
Gelnhausen
Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz
Altenpflege
Hanauer Landstraße 2-10
63571 Gelnhausen
Tel.: 06051 6009-0
info@schloss-meerholz.de
www.schloss-meerholz.de
115
Altenpflege

Demenz (offen)

geschlossener
gerontopsychiatrischer
Bereich
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
Gelnhausen
Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz
Pflegebedürftige von 18-65 Jahren:
Phase F, Teil A und C
Bereich KoComo
Hanauer Landstraße 2-10
63571 Gelnhausen
Tel.: 06051 6009-0
info@schloss-meerholz.de
www.schloss-meerholz.de
79
Phase F Teil A

Phase F Teil C

KoComo
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
Großkrotzenburg
Seniorenheim Theresa GmbH
Hanauer Landstraße 71
63538 Großkrotzenburg
Tel.: 06186 9174-12
info@seniorenheim-theresa.com
www.seniorenheim-theresa.com
113
Altenpflege
-
-
-
-
-
Gründau
Seniorenzentrum Gründau
Büdinger Straße 12b
63584 Gründau-Lieblos
Tel.: 06051 8897-0
seniorenzentrum.gruendau@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr4.php
60
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Hammersbach
Senioren-Dependance, Haus Hammersbach
Hauptstraße 34a
63546 Hammersbach
Tel.: 06185 89871-0
haus.hammersbach@apz-mkk.de
www.apz.de/enr12.php
40
Altenpflege
-
-
-
-
-
Hasselroth
CMS Pflegewohnstift Hasselroth
Lahnstraße 1+3
63594 Hasselroth
Tel.: 06055 8879-300
hasselroth@cms-verbund.de
www.cms-verbund.de/pflege-hasselroth
72
Altenpflege
1
-
-
-
-
Jossgrund
Senioren-Dependance, Haus Spessart
Lohrhaupter Straße 8a
63637 Jossgrund
Tel.: 06059 90649-10
haus.spessart@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr13.php
36
Altenpflege
-
-
-
-
-
Langenselbold
Seniorenwohnpark Kinzigaue
Gelnhäuser Straße 41
63505 Langenselbold
Tel.: 06184 904-0
info@seniorenwohnpark-kinzigaue.de
www.seniorenwohnpark-kinzigaue.de
150
Altenpflege

Demenz (offen)

geschlossener
gerontopsychiatrischer
Bereich
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
-

-

-
Linsengericht
Seniorenhaus Müller GmbH
Altenhaßlauer Straße 12
63589 Linsengericht-Geislitz
Tel.: 06051 9750-0
info@seniorenhaus-mueller.de
64
Altenpflege
-
-
-
-
-
Maintal
DRK Seniorenzentrum Wohnen und Pflege im Alter gGmbH
Am Frauenstück 3
63477 Maintal-Bischofsheim
Tel.: 06109 606-0
info@seniorenzentren-maintal.de
www.seniorenzentren-maintal.de/einrichtungen/
46
Altenpflege
-
-
-
-
02.06.-
02.07.2026
Maintal
DRK Seniorenzentrum Wohnen und Pflege im Alter gGmbH
Eichendorffstraße 7
63477 Maintal-Dörnigheim
Tel.: 06181 90609-0
info@seniorenzentren-maintal.de
www.seniorenzentren-maintal.de/einrichtungen/
74
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Maintal
DRK Seniorenzentrum Wohnen und Pflege im Alter gGmbH
Konrad-Höhl-Straße 6
63477 Maintal-Hochstadt
Tel.: 06181 99121-30
info@seniorenzentren-maintal.de
www.seniorenzentren-maintal.de/einrichtungen/
60
Altenpflege
-
-
-
-
-
Neuberg
Senioren-Dependance, Haus Neuberg
Schulstraße 1
63543 Neuberg
Tel.: 06183 92857-0
haus.neuberg@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr9.php
36
Altenpflege
-
-
-
-
-
Nidderau
Seniorenzentrum AGO Nidderau
Konrad-Adenauer-Allee 9
61130 Nidderau-Windecken
Tel.: 06187 933-0
nidderau@alloheim.de
www.alloheim.de/pflege-nidderau
137
Altenpflege
-
-
-
-
-
Niederdorfelden
Im Niddertal, Seniorenzentrum
Die Landwehr 2c
61138 Niederdorfelden
Tel.: 06101 5585-1060
info@im-niddertal.de
www.im-niddertal.de
86
Altenpflege
-
-
-
-
-
Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach
Altenpflege
Am Altenzentrum 1
63517 Rodenbach
Tel.: 06184 935-0
altenzentrum.rodenbach@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr3.php
166
Altenpflege

Demenz (offen)
-

1
-

-
-

-
-

-
-

-
Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach
Neurologisch Erkrankte unter 60 Jahren - Phase F
Am Altenzentrum 1
63517 Rodenbach
Tel.: 06184 935-0
altenzentrum.rodenbach@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr3.php
30
Phase F
-
-
-
-
-
Ronneburg
Senioren-Dependance, Haus Ronneburg
Am Festplatz 7
63549 Ronneburg-Hüttengesäß
Tel.: 06184 99585-0
haus.ronneburg@apz-mkk.de
www.apz.de/enr11.php
36
Altenpflege
-
-
-
-
-
Schlüchtern
Diakonisches Zentrum Haus im Bergwinkel
Kurfürstenstraße 19-21
36381 Schlüchtern
Tel: 06661 6069-400
bergwinkel@vmls.de
www.vmls.de
100
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Schlüchtern
newcare home Schlüchtern
An den Lindengärten 5-7
36381 Schlüchtern
Tel.: 06661 6099-0
slt-info@newcare.de
www.newcare.de/newcare-home-schluechtern/
119
Altenpflege
-
-
-
-
-
Schöneck
Altenhilfezentrum Schöneck-Büdesheim
Wiesenau 5
61137 Schöneck-Büdesheim
Tel.: 06187 9051-0
schoeneck@vmls.de
www.vmls.de
60
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Sinntal
Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum
Michaelspfad 2
36391 Sinntal-Sterbfritz
Tel.: 06664 40397-0
lebensbaum.sinntal@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr8.php
60
Altenpflege

Demenz (offen)
1

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Steinau
Doreafamilie Steinau
Sachsenstraße 38
36396 Steinau
Tel.: 06663 91237-0
info@doreafamilie-steinau.de
www.doreafamilie.de/steinau
72
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Steinau
Pflegeheim Bellings
Sportplatzweg 2-4
36396 Steinau-Bellings
Tel.: 06663 91236-0
verwaltung@pflegeheim-bellings.de
www.pflegeheim-bellings.de
41
Altenpflege
-
-
-
-
-
Steinau
Seniorenzentrum Steinau
Am Viehhof 3-6
36396 Steinau
Tel.: 06663 9606-123
seniorenzentrum.steinau@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr7.php
44
Altenpflege
-
-
-
-
-
Wächtersbach
AWO Sozialzentrum Marie-Juchacz-Haus
Chatilloner Straße 81
63607 Wächtersbach
Tel.: 06053 809-0
senioren-waechtersbach@awo-hs.org
www.awo-hs.org
61
Altenpflege

Demenz (offen)
-

-
-

-
-

-
-

-
-

-
Wächtersbach
Senioren Wohnen und Pflegen Am Schloßpark GmbH
Am Schlossgarten 12
63607 Wächtersbach
Tel.: 06053 61405
info@pflegeheim-waechtersbach.de
www.pflegeheim-waechtersbach.de
25
Altenpflege
-
-
-
-
-
Wächtersbach
Senioren-Dependance, Haus Waldensberg
Büdinger Weg 20
63607 Wächtersbach
Tel.: 06053 62070-0
haus.waldensberg@apz-mkk.de
www.apz-mkk.de/enr14.php
36
Altenpflege
-
-
-
-
-

Pflegende Angehörige brauchen hin und wieder eine Entlastung oder eine Auszeit, um Kraft zu schöpfen. Vielleicht steht auch eine Änderung der Versorgungsform an, wie etwa ein Krankenhausaufenthalt oder der Einzug der pflegebedürftigen Person in ein Senioren und Pflegeheim. Bis ein Platz in einer Einrichtung für die langfristige Versorgung gefunden ist, kann die Kurzzeitpflege genutzt werden.

Die greift auch dann, wenn pflegende Angehörige in bestimmten Zeiten, etwa im Urlaub, die Pflege ihres Angehörigen zu Hause nicht gewährleisten können. Dies sind Ausnahmesituationen. Deshalb ist die Dauer der Kurzzeitpflege zeitlich begrenzt – und zwar auf maximal acht Wochen beziehungswiese 56 Tage pro Jahr.

Kurzzeitpflege ist nur in einer stationären Einrichtung möglich. Wenn die zu pflegende Person einen Pflegegrad zwischen 2 und 5 hat, wird die Kurzzeitpflege von der Pflegekasse finanziell gefördert. Bei Pflegegrad 1 kann nur ein sehr geringer Anteil von der Pflegekasse übernommen werden.

Im Sozialgesetzbuch (§ 42 SGB XI) sind die Ansprüche auf Kurzzeitpflege geregelt. Die Beraterinnen und Berater der Pflegestützpunkte unterstützen mit detaillierten Informationen zu den Kurzzeitpflegeangeboten. Im Main-Kinzig-Kreis stehen diese Angebote sowohl als eigene Kurzzeitpflegeeinrichtungen als auch in Form von Einzelplätzen in Pflegeeinrichtungen zur Verfügung.

Die notwendigen Formulare für den Antrag auf Kurzzeitpflege können vom pflegebedürftigen Menschen selbst oder von der bevollmächtigten Person unterschrieben werden. Die Kranken beziehungsweise Pflegekasse verschickt diese Formulare auf Anfrage. Bei Fragen können die Mitarbeitenden des Pflegestützpunkts Main-Kinzig-Kreis zu Rate gezogen werden.

Ort
Name der Einrichtung
Plätze
Gelnhausen
Seniorenzentrum Colemanpark Martin LutherAltenhilfe gGmbH
Franklinstraße 7
63571 Gelnhausen
06051 9166-0
colemanpark@vmls.de
www.vmls.de
12
Maintal
DRK Seniorenzentrum Maintal-Bischofsheim
Am Frauenstück 3
63477 Maintal-Bischofsheim
06109 606-3
info@seniorenzentren-maintal.de
www.seniorenzentren-maintal.de/einrichtungen/bischofsheim/unser-haus/
8

Pflege und Betreuung, die zu Hause und zusätzlich zeitweise in einer Einrichtung stattfindet, nennt man teilstationäre Versorgung. Diese bietet eine gute Alternative zur vollstationären, also dauerhaften Versorgung in einem Pflegeheim.

Die Angebote beschränken sich meist auf montags bis freitags und können auch tageweise genutzt werden. Die Tagespflege ist meist an eine bestehende Pflegeeinrichtung angegliedert, befindet sich aber in einem separaten Bereich. Doch es gibt im Main-Kinzig-Kreis auch solitäre Tagesbetreuungseinrichtungen. Tagsüber werden sowohl Mahlzeiten angeboten als auch Pflege durchgeführt. Hinzu kommen Betreuungsaktivitäten, wie zum Beispiel Spiele, Gymnastik oder Gesprächsrunden.

Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf können am Tag oder in der Nacht gemeinsam mit anderen Menschen in sogenannten Tagespflegen oder Nachtpflegen Zeit verbringen. Das Angebot zur Tages- oder Nachtpflege kann die häusliche Pflegesituation stark entlasten, weil pflegende Angehörige Auszeiten nehmen können, in denen sie ihre Angehörigen in guten Händen wissen.

Die Leistungen der Pflegeversicherung für die Tages- und Nachtpflege sind in § 41 SGB XI festgeschrieben. Menschen, die einen Pflegegrad haben, unterstützt die Pflegekasse bei der Finanzierung. Anspruch auf Zuschüsse bestehen ab Pflegegrad 2. Damit können Tagespflegeleistungen ohne Kürzung des Pflegegeldes beziehungsweise der Pflegesachleistung in Anspruch genommen werden. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten müssen selbst getragen werden. Hierzu kann in einigen Fällen der Entlastungsbetrag genutzt werden.

Die Leistungen der Tages- oder Nachtpflege umfassen auch die Fahrten in die Einrichtungen sowie zurück zur Wohnung. Angehörige müssen somit nicht selbst fahren. Der hauseigene Fahrdienst holt den zu betreuenden Menschen zu Hause ab und fährt ihn auch wieder dorthin.

In der Tages- und Nachtpflege kommen häufig Menschen zusammen, die einen erhöhten Betreuungsbedarf, aber auch ähnliche Interessen haben. Die individuellen Bedürfnisse der Besuchenden werden weitgehend beachtet.

Ort
Einrichtung
Plätze
Bad Orb
Seniorendomizil Heel GmbH
Sauerbornstraße 16-18
63619 Bad Orb
06052 9288-0
info@seniorenheime-heel.de
www.seniorenheime-heel.de
14
Biebergemünd
Tagespflege Kremer, Haus Biebergemünd
Biebertalstraße 13 u. 15
63599 Biebergemünd
06050 9999090
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
30
Birstein
Evangelisches Altenhilfezentrum Birstein
Rosengarten 2
63633 Birstein
06054 80998-0
info@birstein-gesundbrunnen.org
www.birstein-gesundbrunnen.org
15
Bruchköbel
Gamma Pflegedienst GmbH
Tagespflege
Hauptstraße 14-16
63486 Bruchköbel
06181 6685120
info@gamma-pflegedienst.de
www.gamma-pflegedienst.de
15
Bruchköbel
Soziale Dienste der Stadt Bruchköbel
Tagespflege
Hauptstraße 79a
63486 Bruchköbel
06181 709090
info@sozialedienstebruchkoebel.de
www.sozialedienstebruchkoebel.de
18
Bruchköbel
Tagespflege Kremer, Haus Bruchköbel
Innerer Ring 6
63486 Bruchköbel
06181 9912028
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
31
Freigericht
Seniorenheim St. Vinzenz GmbH
Tagespflege Haus Irmhild
Vincenzstraße 5
63579 Freigericht Somborn
06055 93575932
info@tagespflege-st-vinzenz.de
www.tagespflege-st-vinzenz.de
10
Gelnhausen
Diakonisches Seniorenzentrum Colemanpark
Franklinstraße 7
63571 Gelnhausen
06051 9166-0
colemanpark@vmls.de
www.vmls.de
14
Großkrotzenburg
Tagespflege Großkrotzenburg
Kahler Straße 25
63538 Großkrotzenburg
06181 5085-213
info@gueven-pflege.de
www.guevenpflege.de
22
Gründau
Tagespflege Kremer, Haus Gründau
Hainstraße 23
63584 Gründau Hain-Gründau
06058 9186708
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
21
Hammersbach
Tagespflege Kremer, Haus Hammersbach
Hanauer Straße 54
63456 Hammersbach
06185 9929199
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
18
Hasselroth
Seniorenheim St. Vinzenz GmbH, Haus Elisabeth
Spezialisierte Tagespflege für Menschen mit Demenz
Bahnhofstraße 9
63594 Hasselroth
06055 9394659 und 0151 52597676
haus.elisabeth@tagespflege-st-vinzenz.de
www.tagespflege-st-vinzenz.de
12
Jossgrund
Tagespflege Kremer, Haus Jossgrund
Lohrhaupter Straße 8a
63637 Jossgrund Pfaffenhausen
06059 8999000
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
27
Langenselbold
Tagespflege Kremer, Haus Langenselbold
Ringstraße 33-39
63505 Langenselbold
06184 9526280
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
15
Linsengericht
Christliche Tagespflege Hoffnung
Vogelsbergstraße 3
63589 Linsengericht
0177 5046 237
ctbhoffnung@mnet-mail.de
http://ctbh.jimdosite.com
12
Maintal
DRK Seniorenzentrum Wohnen und Pflege im Alter gGmbH
Am Frauenstück 3
63477 Maintal Bischofsheim
06109 606-0
info@seniorenzentren-maintal.de
www.seniorenzentren-maintal.de
12
Nidderau
Tagespflege Kremer, Haus Nidderau
Höchster Straße 10
61130 Nidderau
06187 9959010
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
25
Niederdorfelden
Im Niddertal - Tagespflege
Die Landwehr 2b
61138 Niederdorfelden
06101 5585-1060
info@im-niddertal.de
www.im-niddertal.de
14
Ronneburg
Tagespflege Kremer, Haus Ronneburg
Am Festplatz 7
63549 Ronneburg Hüttengesäß
06184 9947701
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
18
Schlüchtern
Tagespflege Kremer, Haus Schlüchtern
Elmer Landstraße 3
36381 Schlüchtern
06184 9947701
tagespflege@kremer-pflege.de
www.pflegedienst-kremer.de
34
Schlüchtern
Tagespflege MOBIL
Am Elmacker 1
36381 Schlüchtern
06661 919660
pflege@mobil-mat.de
www.mobil-mat.de
12
Sinntal
Tagespflege Pedos@Home
Im Flur 11
36391 Sinntal Neuengronau
06665 918683
info@pflegeteam-seifert.de
12
Steinau
Doreafamilie Steinau
Tagespflege
Sachsenstraße 38
36396 Steinau
06663 91237-0
info@doreafamilie-steinau.de
www.doreafamilie.de
15
Wächtersbach
Tagespflege Lindenplatz
Bahnhofstraße 2
63607 Wächtersbach
0160 3396690
tagespflege@stadt-waechtersbach.de
www.stadt-waechtersbach.de
18

Im Juli 2021 hat der Gesetzgeber die Übergangspflege im Krankenhaus gesetzlich geregelt. Im SGB V wurde hierfür § 39 e eingeführt.

Wenn ein Mensch nach einer Krankenhausbehandlung ab dem Tag der Entlassung häusliche Krankenpflege oder medizinische Rehabilitation benötigt und diese Leistungen bis zur Entlassung nicht auf den Weg gebracht werden können, kann der betroffene Mensch im Krankenhaus für längstens zehn Tage weiter versorgt werden. Dies gilt je Krankenhausbehandlung und ist daher nicht auf eine maximale Anzahl an Tagen pro Jahr festgelegt. Die Kosten trägt die Krankenkasse. Die Übergangspflege muss in dem Krankenhaus erfolgen, in dem auch die Behandlung durchgeführt wurde. Für die Übergangspflege stellt das behandelnde Krankenhaus die Versorgung der betroffenen Person mit Arznei , Heil und Hilfsmitteln sicher sowie die Grund und Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. Die im Einzelfall erforderliche ärztliche Behandlung ist ebenfalls gewährleistet. Auch die Aktivierung der Versicherten soll während der Übergangspflege stattfinden, damit der betroffene Mensch bei der Entlassung möglichst selbständig und mobil ist. Im Rahmen des gesetzlich geregelten Entlass Managements (§ 39 1a SGB V) werden die entsprechenden Absprachen getroffen. Im Krankenhaus beraten hierzu der Sozialdienst und die Pflegeüberleitung.

Bei Fragen zu finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung beraten und unterstützen die Mitarbeitenden der Pflegekasse oder des Pflegestützpunkts .

Unter Palliativer Versorgung versteht man die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen und deren Angehörigen in ihrem gewohnten Umfeld. Im Vordergrund stehen die Erhaltung und Förderung der Lebensqualität sowie die sogenannte Symptomkontrolle. Hierbei werden durch besondere Fachkompetenzen die belastenden, meist komplexen Symptome erkannt und behandelt, auch durch Einbeziehung komplementärer Maßnahmen, wie zum Beispiel Naturheilkunde oder seelsorgerische und psychologische Begleitung. Die Versorgung erfolgt in Absprache und Zustimmung mit den Betroffenen oder deren Angehörigen im Sinne des vom Betroffenen geäußerten Willens. Eine Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmacht kann hilfreich sein. Für die Übernahme der Kosten benötigt die Krankenkasse eine entsprechende Verordnung (Formular 63) der Haus oder Fachärztin beziehungsweise des Haus oder Facharztes oder eines Krankenhauses. Diese Verordnung hat nur eine kurze Gültigkeitsdauer. Daher empfiehlt es sich, zunächst Kontakt zu einem ambulanten Palliativteam aufzunehmen, um zu vermeiden, dass sich die Aufnahme der Versorgung verzögert.

Die palliative Versorgung erfolgt immer als zusätzliche Leistung zu der bereits vorhandenen Betreuung durch Haus und FachärztInnen. Für die Übernahme von pflegerischen Leistungen und Tätigkeiten sollte ein Pflegedienst hinzugezogen werden.

Die Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung (SAPV) wird für den gesamten Main-Kinzig-Kreis durch die Palliative Care Team Hanau GmbH gewährleistet, mit jeweils einem Standort in Hanau und Bad Soden-Salmünster. Gesetzlich verankert ist diese spezielle Versorgung für Menschen am Lebensende in § 37b SGB V in Ergänzung mit Richtlinien der gesetzlichen Krankenkassen.

Sollte eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich sein, kann eine Aufnahme in einem der beiden stationären Hospize in Betracht kommen. Die Hospizaufnahme muss ärztlich beantragt werden. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Wer einen schwerstkranken oder sterbenden Menschen begleitet, sollte frühzeitig Hilfe und Begleitung in Anspruch nehmen. Hierfür stehen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Palliativnetzwerk, das bereits 2002 vom Förderverein Palliative Patientenhilfe e.V. (pdf) gegründet wurde, viele speziell ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme bietet für alle Beteiligten eine ganzheitliche Betreuung auf dem letzten Lebensweg, den meist viele Akteurinnen und Akteure gemeinsam beschreiten. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt somit auch die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.

>> zur Übersicht Palliativpflege - Begleitung auf dem letzten Lebensweg

>> Letzte-Hilfe-Kurse

„Dem Tag mehr Leben schenken“
Cicely Saunders -

Das Palliativteam Hanau ist ein spezialisierter medizinischer Dienst, der für Menschen da ist, wenn sie an schweren Grunderkrankungen leiden und nach Möglichkeit nicht mehr in ein Krankenhaus wollen, sondern in der letzten Lebensphase zuhause bleiben möchten.

Das Palliativteam Care Team Hanau stellt sich vor (pdf)