Aktuelles, Termine und Veranstaltungen, Projekte und Berichte
Aktuelles
Die Abteilung leben im Alter hat eine aktualisierte und umfangreiche Seniorenbroschüre „Älter werden im MKK“ herausgegeben, die älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Angehörigen eine wertvolle Orientierung bietet. Die Broschüre bündelt wichtige Informationen rund um das Älterwerden und stellt zahlreiche Angebote, Anlaufstellen und Hilfen im gesamten Kreisgebiet vor.
Die Themen reichen von Pflege- und Wohnformen über Freizeit- und Bildungsangebote bis hin zu rechtlichen Fragen und Unterstützungsleistungen. Auch Kontaktdaten zu Beratungsstellen, Pflegestützpunkten und regionalen Netzwerken sind übersichtlich aufbereitet. Die Broschüre hilft dabei, sich im Angebotsdschungel zurechtzufinden und passende Unterstützungsangebote zu nutzen.
Seniorenbroschüre "Älter werden im MKK" (pdf)
Die Seniorenbroschüre ist kostenfrei erhältlich und kann über die Abteilung Leben im Alter des Amtes für soziale Förderung und Teilhabe bezogen werden. Die Kontaktdaten lauten: Telefon 06051 85-48114 oder per E-Mail: leben-im-alter@mkk.de.
Ab Juni 2025 liegen die Broschüren auch in den Bürgerbüros der Kommunen des MKK aus.
Die Deutsche Rentenversicherung bietet zahlreiche Leistungen auch über ihre Onlinedienste an. So kann man Unterlagen wie
- Rentenauskünfte
- Renteninformationen
- Versicherungsverläufe
- Rentenbezugsbescheinigungen (Finanzamt)
über ein Onlineformular bestellen. Der postalische Versand erfolgt innerhalb kurzer Zeit automatisch.
Diese Möglichkeit spart den Bürgerinnen und Bürgern Wege und Zeit.
Zudem haben Sie die Möglichkeit, sich zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen bezüglich der Renten-, Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherung telefonisch und persönlich Auskünfte beim Versicherungsamt des Main-Kinzig-Kreises einzuholen.
In Deutschland sind ca. 5 Millionen Menschen pflegebedürftig. Über 80 % davon werden zu Hause von Angehörigen betreut. Dies ist oft eine große Herausforderung und stellt die Beteiligten vor viele Probleme. Welche physischen und psychischen Belastungen gilt es zu bewältigen? Wo findet man Entlastung und Unterstützung, ob medizinisch, rechtlich oder finanziell?
Um nicht im Pflegedschungel unterzugehen und sich gestärkt der Aufgabe zu stellen, möchten wir Pflegenden Angehörigen einen Raum geben, in dem sie im Austausch mit anderen Betroffenen Hilfe und Zuversicht erfahren. Eigene Bedürfnisse erkennen und Zeit für sich zu schaffen, sind wichtige Voraussetzungen für eine optimale Pflege. In der Selbsthilfegruppe möchten wir nicht ausschließlich über das Krankheitsbild der Pflegebedürftigen sprechen. Vielmehr stehen die Pflegenden Angehörigen im Mittelpunkt, mit ihren Sorgen und Bedürfnissen.
Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte bei der Selbsthilfekontaktstelle Gelnhausen, Tel. 06051 4162 oder per E-Mail: info@sekos-gelnhausen.de.
Pflegeberatung im Main-Kinzig-Kreis ist auch per Video, also online, möglich.
Gerade für Angehörige, die selbst nicht im Main-Kinzig-Kreis wohnen, bietet diese Beratungsform oftmals Erleichterung. Auch Betroffenen selbst hilft es, einfach in Kontakt zu treten, etwa, weil sie selbst in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nicht ohne Hilfe die Beratungsstellen aufsuchen können. Voraussetzung ist dann, dass die technischen Möglichkeiten vorhanden sind und diese auch bedient werden können.
Termine und Veranstaltungen
Der Main-Kinzig-Kreis hat seine Pflegebedarfsplanung gemeinsam mit dem ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung Hamburg aktualisiert. Das Ziel war, die pflegerische Situation in den Kommunen transparent und mögliche Versorgungslücken sichtbar zu machen. Gleichzeitig wurden auf Grundlage der errechneten Bedarfsprognosen die wesentlichen Herausforderungen der nächsten Jahre formuliert, um daraus Handlungsempfehlungen in Schwerpunktbereichen zu generieren.
Die Ergebnisse wurden den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und dem Fachpublikum vorgestellt. Der Erste Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann betonte, dass der Pflegebereich einem dynamischen Wandel unterliegt, der in die Planung einfließen müsse. In der hier beiliegenden Studie haben sich Kommunalvertreter, Pflegedienstleitungen und andere Netzwerkpartner mit ihrer Fachexpertise eingebracht. Yvonne Zednik von der Abteilung Leben im Alter hebt hervor, dass der Kreis nicht nur an fachlichem Austausch interessiert sei, sondern auch aktiv Projekte unterstützen kann.
Ergebnisbericht der Pflegestruktur- Pflegebedarfsplanung für den Main-Kinzig-Kreis
Oftmals sehen wir nach der Diagnosestellung statt des Menschen nur die Erkrankung. Menschen mit Demenz verfügen indessen über viele Fähigkeiten. Sie und ihre Angehörigen und Freunde möchten weiterhin am Leben teilhaben und sich unterstützt fühlen. Aus diesem Grund haben wir, gemeinsam mit dem neu gegründeten Netzwerk Allianz für Menschen mit Demenz Main-Kinzig eine Reihe von Vortragsveranstaltungen für Sie zusammengestellt, in denen Expert/-innen aus der Region ihre Fachgebiete an unterschiedlichen Standorten im Main-Kinzig-Kreis laiengerecht vorstellen und zu Themen von Menschen mit Demenz informieren. Im Anschluss an die Vorträge bleibt genügend Zeit zum Austausch.
zu den Vortragsveranstaltungen 2026 mit dem Thema Menschen mit Demenz (pdf)
Die Übersicht ist auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetz Main-Kinzig-Kreis erstellt worden. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Haben Sie Ergänzungen, Veränderungs- oder Korrekturwünsche, dann wenden Sie sich bitte an die Abteilung "Leben im Alter"
MKK-lokal-sozial / Ein Austauschforum für niedrigschwellige Angebote und Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI
Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Tel.: 06051 85-48114
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Kennenlernen und Austausch der Bedarfe und Bedürfnisse der niedrigschwelligen Initiativen im Main-Kinzig-Kreis;
Qualitiätsentwicklung der Angebote zur Unterstützung im Alltag; Auf- und Ausbau der Angebote nach §45a SGB XI in den Kommunen; Informations-, Austausch- und Vernetzungs-Plattform für niedrigschwellige Angebote und auch Nachbarschaftsinitiativen im Kreisgebiet.
Teilnehmender Personenkreis: Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI; Betreuungsangebote nach § 71 SGB XI, Hauswirtschaftsdienste, Nachbarschaftsinitiativen und Bürgerhilfen, interessierte Einzelpersonen, hauptamtliche Vertreter aus den Kommunen.
Region: Main-Kinzig-Kreis
Allianz für Menschen mit Demenz Main Kinzig
Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Simone Grecki-Runde
Tel: 06051 85- 48145
Mobil: 0151 2173 2405
E-Mail: simone.grecki-runde@mkk.de
Telefax: 06051 85-948145
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Vernetzung von Akteur/innen im gesamten Main-Kinzig-Kreis zur Verbesserung von Teilhabe, Beratung, Begleitung, Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz sowie die Unterstützung und Entlastung ihrer pflegenden Angehörigen.
Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Netzwerkpartner, wie Planung und Durchführung regionaler Veranstaltungen zur bundesweit stattfindenden „Woche der Demenz“. Jährliches Veranstaltungsprogramm mit unterschiedlichen Vorträgen in verschiedenen Städten und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises zum Themenschwerpunkt Menschen mit Demenz.
Fachliche Unterstützung und Förderung durch das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“.
Teilnehmender Personenkreis:
Mit etwa 60 Akteur/innen ist das Netzwerk „Allianz für Menschen mit Demenz Main Kinzig“ ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss im Main-Kinzig-Kreis, zu Themen von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. Viele der teilnehmenden Akteur/innen beraten, versorgen, begleiten und pflegen Menschen mit Demenz seit langer Zeit und sind im Main-Kinzig-Kreis als aktive Gestaltende vertreten. Es bestehen einzelne Kooperationen und einige Akteurinnen und Akteure kennen sich untereinander seit vielen Jahren. Mit der Gründung der Allianz für Menschen mit Demenz Main Kinzig wird eine solche kooperative Arbeitsweise um einen offiziellen Rahmen erweitert und fortgesetzt.
Region: Main-Kinzig-Kreis
Altenhilfe- und Pflegekonferenz im Main-Kinzig-Kreis
Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Tel: 06051 85-48114
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information sowie Austausch und Beratung zu Themen der Altenhilfe und Pflege. Vernetzung der Akteure der Altenhilfe und Pflege.
Teilnehmender Personenkreis: Amb. Pflegedienste, teilstationäre und vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Main-Kinzig-Kliniken Psychiatrie, Gesundheitsamt, Überleitungen Klinikum Hanau u. Main-Kinzig-Kliniken, kommunale Seniorenberater, Seniorenberater der Wohlfahrtsverbände, Leben im Alter, Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis
Region: Main-Kinzig-Kreis
Hinweis: Die Konferenzen finden anlassbezogen statt.
Arbeitstreffen komm. Seniorenberater/innen
Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Tel: 06051 85-48114
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de
keine öffentliche Veranstaltung
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information sowie Austausch und Beratung zu Themen der Altenhilfe und Pflege. Vernetzung der Akteure der kommunalen Seniorenberatung
Teilnehmender Personenkreis: Seniorenberater/innen der Kommunen, Pflegestützpunkt des MKK, Leben im Alter
Region: Main-Kinzig-Kreis
Arbeitskreis Qualitätssicherung ambulante Pflege Main-Kinzig -AKQaP, AB
Deutsches Rotes Kreuz Gelnhausen, Frau Grimm
Tel: 06051 480016
Mail: grimm@drkgelnhausen.de
Ort: DRK - Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V., Frankfurter Str. 34, 63571 Gelnhausen
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Fördert die Arbeit im häuslichen Bereich, externe Qualitätssicherung, Informationsaustausch, gemeinsame Fortbildung, kollegiale Beratung, Interessenvertretung ambulanter Pflegedienste
Teilnehmender Personenkreis: Amb. Pflegedienste im Main-Kinzig-Kreis
Region: Main-Kinzig-Kreis
Gerontopsychiatrischer Arbeitskreis
Lisa Hofmann
Gesundheitsamt Main-Kinzig-Kreis
Tel.: 06051 85-11641
Mail: lisa.hofmann@mkk.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information, Austausch und Beratung zu Themen der Gerontopsychiatrie, Erarbeitung eines gerontopsychiatrischen Entwicklungsplans, Steuerung regionaler Angebote im gerontopsychiatrischen Bereich
Teilnehmender Personenkreis: Vertreter der Psychiatrischen Kliniken, niedergelassene Fachärzte, Sozialpsychiatrischer Dienst, Leben im Alter, Pflegestützpunkt, Vertreter der PSKBen, Alten- und Pflegeheimen sowie anderen stationären Einrichtungen, Seniorenberatungen und spezialisierte Pflegedienste.
Region: Main-Kinzig-Kreis
Arbeitskreis Palliativ-Care-Versorgung
Robert Flörchinger
Geschäftsführer Caritas Verband für den Main-Kinzig-Kreis e.V.
Tel: 06181 923351-0
Mail: robert.floerchinger@caritas-mkk.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Verbesserung der regionalen palliativen Versorgungssituation in Mitte und Ostteil des MKK. Kooperation und Vernetzung der beteiligten Einrichtungen. Beseitigung von Schnittstellenproblemen.
Teilnehmender Personenkreis: Pflegedienste, Ärzte, Seelsorge, Hospizdienste; Palliativteam, Überleitungsmanagement Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen, Pflegestützpunkt, Kreisgesundheitsamt, Leben im Alter, Apotheken, Sanitätshäuser…
Region: Gelnhausen und Schlüchtern
Facharbeitskreis Soziale Arbeit
SEKOS Gelnhausen
Dr. Roland Bauer
Tel.: 06051 4163
Mail: Sekos-gelnhausen@t-online.de
Landgericht Hanau
Claudia Baltuttis
Tel.: 06053 700113
Mail: Claudia.baltuttis@lg-hanau.justiz.hessen.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Schnittstellen- verbesserung, Informationsaustausch, kollegiale Beratung, Vorstellen gesetzlicher Neuerungen oder anderer Schwerpunktthemen
Teilnehmender Personenkreis: Beratungsstellen der AWO Caritas, Diakonie, PSP, DRK, BWMK betreutes Wohnen, Frauenhaus Wächtersbach, Kinderinitiative Bad Orb, Landgericht Hanau, Pflegeheim Schloss Meerholz, Psychologische Praxis, Sekos
Region: Schwerpunkt Altkreis Gelnhausen
Netzwerk Pflege und Medizin
Main-Kinzig-Kliniken, Andrea Leipold
Büro der Pflegedienstleitung Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern
Tel.: 06661 81-2273
Fax.: 06661 812445
Mail: monika.eck@mkkliniken.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Verbesserung der regionalen Versorgungssituation für pflegebedürftige Menschen. Kooperation und Vernetzung der beteiligten Einrichtungen. Beseitigung von Schnittstellenproblemen. Qualifizierung und Fortbildung. Information der Öffentlichkeit
Teilnehmender Personenkreis: Main-Kinzig-Kliniken, stat. Pflegeeinrichtungen, amb. Pflegedienste, Sanitätshäuser, Apotheken, Abteilung Leben im Alter des MKK, Pflegestützpunkt MKK, Hospizdienste
Region: Altkreise Schlüchtern und Gelnhausen sowie angrenzende Kommunen
Runder Tisch Palliativ- und Hospizversorgung in Hanau und der Region
Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V.
Am Frankfurter Tor 25
63450 Hanau
Tel: 06181 – 5073050
Mail: info@palliative-patienten-hilfe.de
Beauftragter des Fördervereins für die Moderation der Netzwerktreffen: Karl Kleem, Mitglied des Vorstands
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Intensivierung der Zusammenarbeit der Leistungsträger der Palliativversorgung, um die Hilfen für betroffene Menschen bedürfnis-gerechter und gezielter einzusetzen. Die folgenden Absprachen wurden getroffen: die jeweils eigenen Angebote der Palliativversorgung werden in den freiwilligen Verbund RUNDER TISCH eingebunden; alle Beteiligten des RUNDEN TISCH kooperieren in den Fragen der Palliativversorgung miteinander; die Zusammenarbeit geschieht auf freiwilliger Basis
Teilnehmender Personenkreis: Netzwerk mit aktuell 24 Teilnehmern. Die zur Teilnahme eingeladenen Einrichtungen und Institutionen gehören alle zu öffentlich-rechtlichen oder kirchlichen Organisationen.
Region: Hanau und Region
Runder Tisch Freigericht
Gemeindeverwaltung Freigericht, Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz
Tel: 06055 – 916-0
Mail: gemeinde@freigericht.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung
Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte, Vertreter KV Hessen
Region: Freigericht
Altenhilfe Hanau e.V. – AHA e.V.
AHA e.V., Geschäftsführer Herr Günter Rohler
Steinheimer Str. 1
63450 Hanau
Tel. 06181 - 9190114
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Altenhilfe in Hanau zu verbessern, -ambulante u. stationäre Altenhilfen, Wohnformen im Alter
Teilnehmender Personenkreis: AWO, DRK, Diakonisches Werk, Kirchenkreis Hanau, CV Main-Kinzig-Kreis, Evangelische Stadtgemeinde, Stadtverwaltung, alle größeren gemeinnützigen und privaten Träger der ambulanten und stationären Altenhilfe
Region: Hanau
Kleine Gesprächsrunde Langenselbold
Stadtverwaltung Langenselbold, Bürgermeister
Tel: 06184 – 802-0
Mail: stadt@langenselbold.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung
Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte
Region: Langenselbold
Netzwerk Angebote für Menschen mit Demenz in Nidderau
Stadt Nidderau
Frau Christiane Marx
Familienzentrum / Gehrener Ring 5
Tel: 06187 299-155
Mail: christiane.marx@nidderau.de
www.soziales-nidderau.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Förderung und Unterstützung von betroffenen Personen und ihren Angehörigen zum Aufbau eines optimalen Netzes aus Unterstützungs- und Hilfsangeboten
Teilnehmender Personenkreis: Seniorenberaterin der Stadt Nidderau, VMLS u. Hilfezentrale, MPM Betreuen Zuhause, ASB Mittelhessen
Region: Nidderau
Kleine Gesprächsrunde Rodenbach
Gemeindeverwaltung Rodenbach, Bürgermeister Klaus Schejna
Tel: 06184 – 599-0
Mail: gemeinde@rodenbach.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung
Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte
Region: Rodenbach
Kleine Gesprächsrunde Schöneck
Gemeindeverwaltung Schöneck, Bürgermeisterin Cornelia Rück
Tel: 06187 – 9562-0
Mail: info@gemeinde-schoenck.de
Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung
Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeisterin, Ärzte, Apotheker
Region: Schöneck
Die Themen Tod und Sterben sind in unserer Gesellschaft immer noch mit einem Tabu behaftet. Dabei gehören sie untrennbar zum Leben dazu. Tritt der Fall ein, dass ein Angehöriger oder ein nahestehender Mensch stirbt, fühlen sich viele Menschen von der Situation überfordert. Dieser Hilflosigkeit wollen wir begegnen und dazu ermutigen, auch in der letzten Lebensphase eines Menschen da zu bleiben und da zu sein. Gerade wenn Familien unvorbereitet mit dem nahenden Tod eines Angehörigen konfrontiert sind, kann es schnell passieren, dass ein sterbender Mensch ins Krankenhaus gebracht wird, weil die Angehörigen von der Situation schlichtweg überfordert sind und nichts falsch machen möchten. Nachträglich betrachtet kommt dann aber oft der Gedanke auf, dass es vielleicht doch eine gute Alternative gewesen wäre, diesen Abschied zu Hause, in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Hier sollen die Letzten Hilfen wertvolles Wissen vermitteln, um eine solche Situation besser einschätzen zu können.
Die Kurse informieren nicht nur darüber, welche körperlichen Hilfestellungen in dieser Phase des Lebens Erleichterung bringen, sondern auch über rechtliche Regelungen wie die Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten. Anders als in den Erste-Hilfe-Kursen geht es hier nicht um das Retten von Leben, sondern um das würdige Abschiednehmen vom Leben. Dabei möchte dieses neue Angebot unterstützen und Orientierung in emotional schwierigen Zeiten geben.
Die Letzte-Hilfe-Kurse werden die bereits bestehenden Palliativ-Angebote sinnvoll ergänzen. Sie werden in allen 29 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises angeboten und sind auf diese Weise wohnortnah erreichbar.
Die Kurse sind bewusst so aufgebaut, dass sie auch ohne Vorkenntnisse besucht werden können. Es geht insbesondere auch darum, Ängste und Vorbehalte abzubauen und konkret zu zeigen, wie Sterbenden mit einfachen Handgriffen geholfen werden kann.
Die Kooperationspartner der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst im Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis, des Palliative Care Teams Hanau und die Abteilung Leben im Alter aus dem Amt für soziale Förderung und Teilhabe beim Main-Kinzig-Kreis haben die Rahmenbedingungen für eine Kooperation erarbeitet.
Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Projekt mit 30.000 Euro im Jahr, um die Kosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst gering zu halten.
Projekte und Berichte
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2024 geben die Pflegestützpunkte im Main-Kinzig-Kreis einen umfassenden Einblick in ihre vielfältige Arbeit im vergangenen Jahr. Der Bericht zeigt auf, wie die Pflegestützpunkte Menschen im Kreis individuell, kostenfrei und trägerneutral rund um das Thema Pflege beraten und unterstützen. Er verdeutlicht zugleich aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven in der Pflegeberatung vor Ort.
Unser Ziel bleibt es, pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen verlässliche Orientierung und konkrete Hilfe in einer oft herausfordernden Lebenssituation zu bieten. Der Jahresbericht dokumentiert dieses Engagement und unterstreicht die Bedeutung einer wohnortnahen, gut vernetzten und kompetenten Pflegeberatung.
Jahresbericht 2024 der Pflegestützpunkte im Main-Kinzig-Kreis (pdf)
Großes Interesse bei der Gesundheitsmesse Hanau 2025
Am 26. und 27. April 2025 fand im Congress Park Hanau die Gesundheitsmesse Hanau statt – mit großer Resonanz bei Besucherinnen und Besuchern aus der Region und darüber hinaus.
Mit über 40 Ausstellern bot die Messe ein breit gefächertes Informationsangebot rund um Gesundheit, Pflege und Vorsorge. Vertreten waren unter anderem der Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises, das Pflegeberatungszentrum Hanau, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, Krankenkassen, Selbsthilfegruppen sowie Anbieter aus den Bereichen Hausnotruf, Hör- und Sehhilfen, Naturheilkunde und Gesundheitsprodukte.
Ein besonderes Highlight waren die insgesamt 46 Fachvorträge – je 23 an beiden Tagen – zu Themen wie Demenz, Palliativversorgung, Vorsorgevollmachten, Resilienz und Leistungen der Pflegeversicherung. Der Vortrag von Petra Simon vom Pflegestützpunkt MKK zum Thema „Hilfe im (Pflege)Dschungel“ stieß auf reges Interesse.
Auch am Stand des Pflegestützpunkts MKK und des Pflegeberatungszentrums Hanau war der Andrang groß: An beiden Tagen führten Petra Simon, Liane Olschewski und Claudia Jost über 240 Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region, dem Main-Kinzig-Kreis, und umliegenden Landkreisen.
Die Gesundheitsmesse Hanau 2025 hat erneut gezeigt, wie groß der Bedarf an persönlicher Beratung und Information zu Gesundheitsthemen ist – und wie wichtig ein starkes Netzwerk aus regionalen Akteuren.

Der Main-Kinzig-Kreis hat seine Pflegebedarfsplanung gemeinsam mit dem ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung Hamburg aktualisiert. Das Ziel war, die pflegerische Situation in den Kommunen transparent und mögliche Versorgungslücken sichtbar zu machen. Gleichzeitig wurden auf Grundlage der errechneten Bedarfsprognosen die wesentlichen Herausforderungen der nächsten Jahre formuliert, um daraus Handlungsempfehlungen in Schwerpunktbereichen zu generieren.
Die Ergebnisse wurden den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und dem Fachpublikum vorgestellt. Der Erste Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann betonte, dass der Pflegebereich einem dynamischen Wandel unterliegt, der in die Planung einfließen müsse. In der hier beiliegenden Studie haben sich Kommunalvertreter, Pflegedienstleitungen und andere Netzwerkpartner mit ihrer Fachexpertise eingebracht. Yvonne Zednik von der Abteilung Leben im Alter hebt hervor, dass der Kreis nicht nur an fachlichem Austausch interessiert sei, sondern auch aktiv Projekte unterstützen kann.
Ergebnisbericht der Pflegestruktur- Pflegebedarfsplanung für den Main-Kinzig-Kreis
Der Main-Kinzig-Kreis hat zusammen mit der Stadt Nidderau einen neuen Weg beschritten, um Menschen zu helfen, die von ihrem Arzt die Diagnose Demenz gestellt bekommen haben. Die Abteilung Leben im Alter des Amtes für Soziale Förderung und Teilhabe hat dazu in Kooperation mit der Stadt Nidderau das Pilotprojekt „Ehrenamtliche Erstbegleitung von Menschen bei beginnender Demenz“ initiiert, das wiederum auf einem Projekt der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft fußt. Was tun, wenn die Diagnose Demenz plötzlich im Raum steht? Wer kann erklären, was das für den Alltag bedeutet? Wer unterstützt?
Das Projekt, welches den Namen „Mutmacher/Mutmacherinnen“ trägt, will in solchen Fällen Unterstützung bieten.
Fünf Frauen und zwei Männer absolvierten den 10-wöchigen Lehrgang, für den sie am 04.12.24 in Nidderau feierlich die Zertifikate übergeben bekamen. Der erste Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann überreichte den sieben Absolventen gemeinsam mit Nidderaus Bürgermeister Andreas Bär, Erstem Stadtrat Rainer Vogel und Olaf Rosendahl, Deutsche Alzheimer-Gesellschaft, die entsprechenden Zertifikate. Andreas Hofmann dankte den Beteiligten für ihr großes Engagement: „Es ist wichtig, nicht nur zu reden, sondern zu handeln. Die „Mutmacherinnen“ und „Mutmacher“ sind Menschen, die anpacken. Wenn viele etwas tun und kleine Hilfestellungen bieten, dann wird aus diesen kleinen Aktivitäten etwas Großes.“
Die sieben Teilnehmenden haben seit August ein Seminar mit zehn anspruchsvollen Lernmodulen absolviert, die jeweils etwa zwei Stunden dauerten. Die Schulungen vermittelten Kompetenzen und Wissen, auf das es bei der Begleitung an Demenz erkrankter Menschen nach der Diagnose ankommt. Dazu zählt insbesondere das Fördern von Selbständigkeit und Selbstbestimmung, aber auch Teilhabe, Kommunikation und die Gestaltung der Beziehung. Die Lerneinheiten wurden von Simone Grecki-Runde, Demenzbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises, und Christiane Marx, Seniorenberaterin der Stadt Nidderau, durchgeführt.
Als ehrenamtliche Mutmacherinnen und Mutmacher sind sie nun in Nidderau tätig und ergänzen die Arbeit der Seniorenberaterin Christiane Marx tatkräftig: Petra Brodt, Christiane Funk, Ronja Hartmann, Andrea Pinkert, Monika Uhl-Modenbach, Waldemar Nowak und Wiglef Pürschel.

Demenz – Gemeinsam.Mutig.Leben
Unter diesem Motto fand am 21.09.2024 anlässlich des Weltalzheimer-Tages im Forum des MKK eine Veranstaltung rund um das Thema Demenz statt. Verschiedene Angebote sollten über das Thema informieren. Es fanden sich zahlreiche Interessierte, Betroffene sowie Fachleute ein, die schnell miteinander ins Gespräch kamen. Die Begrüßung und Eröffnung übernahm der erste Kreisbeigeordnete Herr Andreas Hofmann und übergab anschließend an die Demenzbeauftragte Simone Grecki-Runde.
Das Programm umfasste ein sehr vielseitiges Angebot: am Demenz Parcours konnte man sich in die Situation von Menschen mit Demenz hineinversetzen. In zwei informativen Vorträgen erfuhr man Wissenswertes über die Erkrankung, bzw. gab es einen interessanten Erfahrungsbericht. Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), die Alzheimer Gesellschaft Main-Kinzig e. V. sowie der Betreuungsverein Main-Kinzig e. V. präsentierten ihre Angebote und standen mit Rat und Informationen zur Seite. Eine Tanzstunde für Menschen mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen sowie eine Fotoausstellung des Hamburger Künstlers Michael Hagedorn, welche das Leben von Menschen mit Demenz in glücklichen Momenten zeigte, rundeten das Programm ab.
Fachleute vernetzten sich, Betroffene erhielten Rat und Informationen und Interessierte konnten ihr Wissen erweitern. Das Tanzen wurde sehr gut angenommen, es tanzten sowohl Menschen mit als auch ohne gesundheitliche Einschränkungen. So könnte das gelebte Motto der Veranstaltung auch lauten: Beim Tanzen spielt das Vergessen keine Rolle.

Im Jahr 2022 wurde eine umfangreiche Pflegestruktur- und Pflegebedarfsplanung für den Main-Kinzig-Kreis durchgeführt und vorgelegt. Diese gibt Auskunft u.a. über die Anzahl der Pflegebedürftigen im Landkreis, über Pflegequoten und die regionalen Versorgungslagen. Die Untersuchungsergebnisse sind hier einzusehen: Pflegebedarfsplanung Main-Kinzig-Kreis (pdf-Datei)
In der Gemeinde Schöneck steht das Thema Bewegung hoch im Kurs – insbesondere für ältere Menschen. Denn Schöneck ist Pilotkommune für das Projekt „Im Alter INFORM", das in gemeinschaftlicher Umsetzung des Main-Kinzig-Kreises, der Gemeinde Schöneck und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen noch bis Mai 2024 läuft. Viele neue Ideen im Bereich der Seniorenarbeit entstanden. Ein wichtiger Teil dieses Projekts ist ein Bewegungspfad für ein Alltags-Trainings-Programm (ATP), der in Büdesheim eröffnet wurde.
Das Bewegungsprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entstand unter Mitwirkung des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Deutschen Turnerbundes, der Sporthochschule Köln und des Zentralverbandes der Krankenkassen.
„In Bewegung bleiben, das ist ein wichtiges gesundheitliches Thema gerade für ältere Menschen und in Anbetracht der Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer älter wird. Dass es dabei gar nicht mal um Leistungssport gehen muss, verdeutlicht der neue Bewegungspfad in Büdesheim. Denn die Übungen lassen sich auch für Anfänger leicht ausführen und vor allen Dingen sind sie so angelegt, dass sie direkt in den Alltag passen und keine weiteren Vorkehrungen getroffen werden müssen – überall und zu jeder Zeit“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Der ATP-Bewegungspfad gibt wertvolle Tipps, wie die Gesundheit aktiv gefördert werden kann.
Viele Interessierte waren zur Eröffnung des Bewegungspfades nach Büdesheim gekommen. Bürgermeisterin Cornelia Rück freute sich, dass das Projekt nun umgesetzt werden konnte. Im Beisein von Projektbeteiligten aus dem Landkreis, Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Parteien, Seniorenbeirat, Seniorenberatung und der Leiterin des Altenhilfezentrums in Büdesheim absolvierten die Gäste die ersten Übungen auf dem ATP-Bewegungspfad. Dieser verläuft vom Altenhilfezentrum rund um den naheliegenden Sportplatz und zurück. Die Gesamtlänge beträgt rund 1,2 Kilometer. Auf dem Weg sind zehn Tafeln mit einfachen Bewegungsübungen aufgestellt. Zielgruppe der Übungen sind vor allem Menschen ab 60plus, jedoch regt er ebenfalls alle anderen Altersgruppen oder auch Familien zur Bewegung an. Der Pfad mit seinen Übungen ist auch für Rollator und Rollstuhl geeignet. Direkt am ATP-Bewegungspfad liegt der Bewegungs- und Fitness-Park. Die dort aufgestellten Geräte können ebenfalls in das Bewegungsprogramm integriert werden.
Cornelia Rück bedankte sich insbesondere bei Dieter Schulz, der die Umsetzung des neuen Bewegungsparcours maßgeblich vorangetrieben hatte. Auch dem Bauhof-Team sprach sie ihren Dank aus, da dieses unter Hochdruck dafür gesorgt hatte, dass der Rundweg in Teilen neu angelegt und begehbar gemacht wurde. Dieter Schulz erklärte als Übungsleiter die positive Wirkung der einfachen Bewegungseinheiten
Der ATP-Bewegungspfad umfasst zehn Tafeln, diese erklären die jeweiligen Übungen:

30.05.2023. – Mit einem Online-Vortrag hat der Main-Kinzig-Kreis vor wenigen Tagen das Thema alternative Wohnformen im Alter in den Fokus gerückt. Es ging um die Grundlagen für die Gründung einer selbstverwalteten Wohngemeinschaft, Unterschiede einzelner Wohnformen und Fragen zu Organisation, Finanzen und Pflege, die Referentin Maren Ewald, Leiterin des Demenzzentrums StattHaus Offenbach, aus der Praxis heraus beantworten konnte. Der Main-Kinzig-Kreis weist darauf hin, dass er unterstützen oder Hilfe vermitteln kann, wenn es Interesse an der Gründung einer entsprechenden Wohnform gibt: Simone Grecki-Runde ist per Mail an simone.grecki-runde@mkk.de und per Telefon unter 06051 8548145 erreichbar, ebenso die Abteilung Leben im Alter per Mail an leben-im-alter@mkk.de.
Am Samstag, den 29. Oktober 2022 fand im Rahmen der „Generationenzukunft im MKK“ eine Zukunftswerkstatt zum Thema Bürgerschaftliches Engagement und soziale Teilhabe im MKK Forum, Barbarossasaal, statt. Veranstalterin war Amt 50.5 Leben im Alter unter Leitung von Irmhild Neidhardt. Die Moderatorinnen der Zukunftswerkstatt waren Frau Angela Schönemann und Frau Elena Zarges, beide Gerontologinnen, die bereits mehrere Zukunftswerkstätten zu anderen Themen im MKK durchgeführt haben.
Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe bilden ein eigenständiges Handlungsfeld der Sozialplanung für Senior*innen des Main-Kinzig-Kreises, die bereits vor zwei Jahren auf den Weg gebracht wurde.
Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, ehrenamtlich engagierten Menschen, aber auch Verantwortlichen aus unterschiedlichen Bereichen der sozialen und Seniorenarbeit wurde zu folgenden Fragestellungen diskutiert:
- Wie können aktuelle Herausforderungen für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt gemeistert werden?
- Gibt es hierbei Unterschiede zwischen Stadt und Land, die berücksichtigt werden können?
- Welche Rahmenbedingungen, welche verlässlichen Infrastrukturen braucht das Ehrenamt?
- Wer übernimmt vor Ort Verantwortung, setzt sich aktiv für den Zusammenhalt ein?
Gemeinsam mit einer sehr aktiven Gruppe von Teilnehmenden konnten Ergebnisse herausgearbeitet werden, die für zukünftige Planungen und Entscheidungen in der Seniorenarbeit von Bedeutung sein könnten. Und hier der Ergebnisbericht (pdf)
Große Vielfalt an Möglichkeiten: Wie soll Wohnen im Alter aussehen?
Wie möchten die Menschen im Alter leben und welche Alternativen gibt es zum klassischen Pflegeheim hier im Main-Kinzig-Kreis? Diesen Fragen ging die kostenlose Informationsveranstaltung „Zukunftsorientierte Wohnformen“ nach, zu der die Abteilung „Leben im Alter“ im Main-Kinzig-Kreis für Dienstag, 19. Juli, ab 17 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen eingeladen hatte. Präsentiert wurden interessante und alternative Wohnprojekte aus ganz Deutschland.
„Das Thema Wohnen ist gerade für ältere Menschen von großer Bedeutung. Denn mit zunehmendem Alter müssen Wohnräume viel mehr Anforderungen erfüllen, damit sie zu den Menschen passen, die darin leben wollen. Ein junger Mensch kann ein Treppenhaus ohne Aufzug besser bewältigen als dies einem älteren Menschen möglich ist. Barrierefreiheit wird immer wichtiger und das muss im Hinblick auf eine Gesellschaft, die immer älter wird, auch bei Wohnbauprojekten stärker in den Mittelpunkt rücken. Einen Überblick darüber, welche unterschiedlichen Wohnformen es gibt, erhalten wir am 19. Juli. Wir dürfen uns auf eine spannende Veranstaltung freuen, die uns viele neue Perspektiven eröffnen wird“, erklärte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis hat rund um die Bereiche Leben, Wohnen und Mobilität im Alter im vergangenen Jahr eine Reihe von Veranstaltungen und Workshops ins Leben gerufen, die sich auf breit angelegter Basis umfassend mit den damit verbundenen Fragestellungen befassen, um Lösungen für die kommenden Jahrzehnte zu erarbeiten. „Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen und wir wollen zukunftsfähige Modelle erarbeiten, die genau solche Angebote machen, die von den Menschen selbst auch gewollt werden. Deshalb sind wir sehr daran interessiert, dass wir nicht nur auf kommunaler Ebene und mit Betreuungseinrichtungen und anderen Initiativen und Organisationen zusammenarbeiten, sondern mit den Personen, die es betrifft: Menschen, die sich und ihre Ideen gern einbringen möchten und die sich mit dem spannenden Thema, wie sie selbst sich das Leben im Alter vorstellen, auseinandersetzen möchten“, erklärte die Sozialdezernentin.
Zu Gast waren am 19. Juli Initiativen, Träger und Verbände, die erfolgreiche Projekte zum Thema „Zukunftsorientierte Wohnformen“ vorstellten. Die Bundesvereinigung Gemeinschaftliches Wohnen hat über „Neue Wohnformen im Alter“ gesprochen. Die Landesberatungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen in Hessen stellte interessante Alternativen fürs Wohnen im Alter vor und die Hessische Fachstelle für Wohngemeinschaften in Offenbach hat ein Modell für selbstverwaltete Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz präsentiert. In Niedersachsen gibt es ein seit vielen Jahren laufendes Projekt „Bauernhof statt Altersheim“, über das deren Betreiberin gesprochen hat. Alle Besucherinnen und Besucher des Fachtages hatten Gelegenheit, sich in direkten Gesprächen über ungewöhnliche Wohnprojekte- und Initiativen auszutauschen.
Folgende Ausstellende waren mit ihren Vorträgen vor Ort: Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises: „Stationäre Pflege“, Wohnprojekt Ilex Zusammen(h)alt: „Gemeinschaftliches Wohnen im Alter“, ASB Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz: „Ambulant betreutes Wohnen“, Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal: „Wohnen und Technik“, Wohngemeinschaft Intensivpflege WG Aschaffenburg: „Ambulant betreute Wohngemeinschaft“, Lebensraum Baugenossenschaft eG – Seniorenbungalows: „Seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen“, Verein „Kleiner Wohnen“, Tiny House Siedlung Schöneck: „Kleiner Wohnen“ und Patchwork Wohnen, Maintal: „Mehrgenerationenwohnen“.
- Präsentation "Neue Wohnformen im Alter"
Dr. Josef Bura, Bundesvereinigung Gemeinschaftliches Wohnen Hannover - Präsentation "Gemeinschaftliche Wohnprojekte – eine spannende Alternative fürs Wohnen im Alter"
Birgit Kasper, Landesberatungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen in Hessen - Präsentation "Selbstverwaltete Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz: Chancen und Herausforderungen"
Maren Ewald, Hessische Fachstelle für Wohngemeinschaften Offenbach - Präsentation "Fördermöglichkeiten Landwirtschaft und ländlicher Raum"
Christina Gebhardt und Viola Reusing, Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum im Main-Kinzig-Kreis
„Gesundheit im Alter - Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen im MKK fördern“ – Umsetzung des Bagso-Projektes Im Alter INFORM im Main-Kinzig-Kreis
Am 15.06.2022 fand der erste Fachtag zum Thema Gesundheit im Alter im Main-Kinzig-Kreis statt. Veranstaltungsort war Bad Soden-Salmünster. Die erste Kreisbeigeordnete Frau Susanne Simmler eröffnete die Veranstaltung und machte die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung in einer alternden Gesellschaft deutlich. Auch Herr Dominik Brasch, Bürgermeister der Stadt Bad Soden-Salmünster und Irmhild Neidhardt, Abt. Leben im Alter des MKK, ließen es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen. Neben Fachvorträgen wurde ein World-Cafe zur Diskussion der wichtigen Themen durchgeführt.
Älter werden bedeutet heute nicht mehr zwangsläufig pflegebedürftig zu sein. Die Sichtweise, die Altersplanung lediglich für pflegebedürftige Menschen zu konzipieren, ist veraltet.
Das Ziel aller kommunaler Bestrebungen sollte sein, die gesundheitlichen Ressourcen zu fördern, um das Wohlbefinden gerade der älteren Bevölkerung zu stärken und eine drohende Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. Hierbei ist es sinnvoll, nicht nur das Verhalten der älteren Menschen positiv zu beeinflussen, sondern vor Ort gesundheitsförderliche Verhältnisse zu schaffen, die es den Menschen erleichtern, ihr Leben gesund auszurichten. Das Thema „Gesundheit im Alter“ stellt ein eigenes Handlungsfeld in der Sozialplanung für Seniorinnen und Senioren der Abt. Leben im Alter im MKK dar.
Die Zielsetzung der Veranstaltung war, eine Sensibilisierung für gesundheitsfördernde und ressourcenorientierte Maßnahmen auf kommunaler Ebene herzustellen und 1-2 Kommunen für einen strukturierten Planungs- und Umsetzungsprozess im Kontext des Projektes „Im Alter IN FORM“ der Bagso zu gewinnen.
Diese Ziele konnten erreicht werden. Im Herbst 2022 wird ein erstes Steuerungstreffen stattfinden, an das sich Schulungen und Werkstätten zu unterschiedlichen Themen, aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und soziale Teilhabe anschließen.
Möchten Sie sich ebenfalls an der Umsetzung beteiligen oder an kostenfreien Schulungsmöglichkeiten partizipieren, melden Sie sich gerne unter:
Abt. Leben im Alter
Yvonne Zednik
Tel. 06051 – 85 48147 oder
Mail. Yvonne.zednik@mkk.de
Weitere Informationen:
Präsentation "Fachtag Gesundheit im Alter" - Main Kinzig Kreis, Abteilung Leben im Alter
Wir alle wissen, dass es Gewalt in der Pflege gibt, aber es wird nicht oder kaum darüber gesprochen. Nur wenn die Medien überregional oder sogar bundesweit einen Fall aufgreifen, findet das Thema seinen Weg in die Öffentlichkeit.
Die Dunkelziffer ist hoch; die Abteilung Leben im Alter hatte sich vorgenommen, für das Thema zu sensibilisieren und mit gezielter Aufklärung sowie der Bereitschaft, über das Problem zu sprechen, Voraussetzungen schaffen, um Diskriminierung, finanziellen Missbrauch, körperliche oder psychische Gewalt und intime Übergriffe sowie freiheitsentziehende Maßnahmen zu vermeiden.
Dazu hatte die Abteilung zunächst interessierte Führungskräfte (Einrichtungsleitungen, Geschäftsführungen, Pflegedienstleitungen) aus stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten im November 2021 zu einer Auftaktveranstaltung und zu Workshops in 2022 und 2023 eingeladen. Die daraus entstandene Arbeitsgruppe hat sich mit den unterschiedlichen Formen der Gewalt beschäftigt, die in der Fachliteratur und Gewaltschutzkonzepten zu finden sind; es wurde diskutiert, wie das Tabu gebrochen werden kann.
Es sollte kein weiterer Expertenstandard geschaffen, sondern wegweisende Formulierungen erarbeitet werden, die dabei helfen sollen, sich niedrigschwellig an das Thema heranzuwagen. Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich außerdem mit der Frage, wie der Pflegealltag für alle Beteiligten verbessert werden kann.
Es entstanden vier Hashtags mit den Titeln „Pflege: fair & tolerant“, „Miteinander leben, miteinander pflegen“, „Wir pflegen mit Achtsamkeit“ und „Hochachtung, Bewunderung, Anerkennung“.
Diese Hashtags finden sich im so entstandenen „Büchlein für die Kittelschürze“.
Wir verbinden damit die Hoffnung, dass Beteiligte ins Gespräch kommen und wir damit eines unserer Ziele erreicht haben.
Sie können das Büchlein und auch Plakate in der Abteilung Leben im Alter unter der Mailanschrift: leben-im-alter@mkk.de gerne bestellen.
Hier der direkte Link zur Broschüre
Die Vorträge „Leben mit Demenz – Gefühle sehen, Bedürfnisse verstehen / Demans ile yaşam – hisleri görmek, ihtiyaçları anlamak“ von Koray Köslü und „Rechtliche Betreuung und Möglichkeiten der Vorsorge - Yasal Vasilik ve ihtiyati vekaletname olanakları“ von Sabit Inan fanden 2022 in Hanau und Gelnhausen statt. Beide Vorträge wurden in türkischer Sprache gehalten. Fragen über Kontaktaufnahme, Begleitung, Pflege und Vorsorge von Menschen mit Demenz konnten im Anschluss ohne sprachliche Barrieren von den Teilnehmenden gestellt werden.
Weitere Erklärfilme, Flyer und Broschüren in vielen unterschiedlichen Sprachen von „Demenz und Migration“ unter folgendem Link:
Für viele Menschen, die einst nach Deutschland gekommen sind, um hier zu leben, ist der Main-Kinzig-Kreis längst zum Lebensmittelpunkt geworden. Die Kinder und Enkelkinder leben und arbeiten hier. Es besteht eine Bindung sowohl zur neuen, als auch zur alten Heimat. Älter werden, ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte, ist geprägt von unterschiedlichsten Lebensentwürfen, einer Vielfalt an Lebensgeschichten, kulturellen und religiösen Prägungen. Die Gemeinsamkeit ist, möglichst lange selbstbestimmt und gut versorgt im eigenen Zuhause bleiben zu können, auch wenn Hilfebedarf einsetzt.
Doch finden zugewanderte Menschen ein Versorgungs- und Beratungssystem vor, das Ihren Bedürfnissen entspricht? Wie sehen diese Bedürfnisse aus, und was können wir als Landkreis und Kommunen dazu beitragen, dass die Versorgungslage verbessert wird?
Die Abteilung Leben im Alter hatte Ausländerbeiräte, Integrationslotsen, ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und pflegende Angehörige eingeladen, um gemeinsam die Fragen zu diskutieren. Diese Partizipationsoffensive war der Auftakt für eine Reihe weiterer Initiativen im Bereich der kultursensiblen Altenhilfe.
Die Ergebnisse des Workshops werden im Rahmen der Berichtslegung „Generationenzukunft“ veröffentlicht. Eine erste Foto-Dokumentation ist finden Sie auf dieser Seite weiter unten.
Förderprogramm der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“: Mobilität verbessern – Zusammenhalt stärken
Was ist ein Bürgerbus?
„Bürger fahren Bürger“ lautet das Motto überall dort, wo bereits ein Bürgerbus betrieben wird. Ein solches Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer ein Fahrzeug auf Strecken lenken, die für eine regelmäßige Bedienung im ÖPNV wirtschaftlich nicht vertretbar sind. Bürgerbusse ergänzen die bestehenden Mobilitätsangebote, sie können und sollen den ÖPNV nicht ersetzen. Durch das bürgerschaftliche Engagement wird die Lebensqualität gesteigert und der lokale Zusammenhalt gefördert.
Weitere Informationen: Förderprogramm | Miteinander in Hessen (miteinander-in-hessen.de)
Neues Angebot für Seniorinnen und Senioren im Main-Kinzig-Kreis
Der Malteser KulTour-Begleitungsdienst startet in der Region Gründau / Gelnhausen. Ehrenamtliche für gemeinsames Erleben gesucht.
Nach einem erfolgreichen Start des Malteser KulTour-Begleitungsdienstes in Fulda wird der Dienst nun auch im Main-Kinzig-Kreis angeboten. Der Malteser Hilfsdienst hat diesen neuen Dienst aufgebaut, um hochaltrigen, alleinlebenden Senioren zu kulturellen Veranstaltungen, in Museum oder zu Ausflügen zu begleiten. Einsamkeit ist ein großes Thema unserer Zeit. Gerade im hohen Alter brechen soziale Kontakte weg, die nur schwer wieder aufgebaut werden können. Der sozialen Vereinsamung soll der Malteser KulTour-Begleitdienst entgegenwirken. In Gesellschaft Kultur erleben, in Gemeinschaft mit anderen das Erlebte nochmals besprechen soll neue Wege aus der Einsamkeit ermöglichen. Nun steht Waltraud Born, Projektleiterin Malteser KulTour-Begleitungsdienst im Main-Kinzig-Kreis, in den Startlöchern: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und das Projekt.“ Born ist als Leiterin des Malteser Integrationsdienstes im Main-Kinzig-Kreis keine Unbekannte und weiß, welche kulturellen Schätze die Region zu bieten hat.
„Gerade die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig soziale Kontakte und kulturelle Angebote sind“, so Born. Nicht nur ältere Menschen hätten unter den Kontaktbeschränkungen gelitten. „Dieser Dienst ist perfekt für Personen, die gerne Kultur erleben und sich dabei sozial enga¬gieren möchten“, erklärt Born. Im Main-Kinzig-Kreis werden noch Ehrenamtliche gesucht, die sich für den Dienst engagieren möchten. Die Ehrenamtlichen betreuen die begleitenden Senioren bei den Ausflügen. Die Veranstaltungen sind für diese kostenfrei.
Weitere Informationen und sämtliche Kontakte finden Sie hier: KulTour-Begleitdienst
Messe Wächtersbach 2023 – Vorstellung des Pflegestützpunkts Main-Kinzig-Kreis
Bildergalerie Zukunftsorientierte Wohnformen
Bildergalerie zum Workshop kultursensible Altenhilfe
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