Der Behindertenrat


Betroffene beraten Betroffene in allen von Behinderung ausgehenden Lebenslagen

Der Behindertenrat im Main-Kinzig-Kreis tritt für die Interessen von Bürgern und Bürgerinnen mit Behinderung und ihre Angehörigen ein. Dabei gilt das Prinzip: „Betroffene beraten Betroffene“ – die Mitglieder bieten Unterstützung in allen Lebenslagen, die von der Behinderung berührt werden. Auch gegenüber dem Kreistag, dem Kreisausschuss und der Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises setzt sich der Behindertenrat in vielen Fragen des öffentlichen Lebens ein. Vorsitzende des Behindertenrates ist Melanie Jung von der IB Behindertenhilfe, ihre Stellvertreter sind Michael Becker und Horst Möwes.

Das Sekretariat des Behindertenrates steht während der genannten Öffnungszeiten für Fragen zur Verfügung, Termine für eine persönliche Beratung werden nach telefonischer Vereinbarung getroffen:

  • Montag, Dienstag und Mittwoch: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • E-Mail Adresse: behindertenrat@mkk.de
  • Telefonnummer 06051 8512368
    Fax 06051 85912368

  • Melanie Jung
  • Karl-Heinz Käbisch
  • Horst Möwes
  • Erika Schmidt
  • Uwe Schneider
  • Michael Becker
  • Klaus Herrmann
  • Marianne Unte

Aktuelles

Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gewährt Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für Menschen mit Behinderungen in bestehenden Wohngebäuden und im näheren Umfeld. Zum Beispiel gewährt es Zuschüsse für ein barrierefreies Bad oder einen barrierefreien Zugang zum Haus.

Anträge sind zu richten an:
Wohnungsbauförderung des Main-Kinzig-Kreises
Postfach 1465
63569 Gelnhausen
Telefonnummer 06051 85-14443 oder 14441

Besserer Service für Blinde- und Sehbehinderte im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV)

Als erster Verkehrsverbund in Deutschland bietet der RMV seit kurzem auf seiner Internet-Seite einen erheblich verbesserten Service für Blinde und Sehbehinderte an:

Aufgaben

Der Behindertenrat des Main-Kinzig-Kreises setzt sich für die Belange Betroffener und ihrer Angehörigen ein. Die Aufgaben werden durch Aktionen wie die Abgabe von Stellungnahmen, die Anhörungen in entsprechenden Gremien und Amtsleiter wahrgenommen.

  • Wahrung der Interessen Behinderter gegenüber dem Kreistag, dem Kreisausschuss und der Verwaltung MKK.
  • Beratung der politisch regionalen Gremien in Fragen
    • zur Stadt- und Gemeindeentwicklung
    • zur Verkehrsplanung wie öffentlicher Personen-Nahverkehr
    • zur Gestaltung öffentlicher Straßen, Parkflächen und Grünanlagen
    • zum Wohnungsbau
    • zu sozialpolitischen Entscheidungen aller Ebenen des kommunalen Bereiches
    • zu kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen von Sportanlagen, Hallenbädern und Freibädern
  • Es besteht ein Angebot an Sprechstunden zur Beratung behinderter Mitbürger und deren Angehörige zu allen Bereichen des altäglichen Lebens. Die telefonische oder persönliche Beratung bezieht sich auf die Anwendung der Sozialgesetzgebung und sonstiger Rechte.
    • Die telefonischen Beratungszeiten sind Montag, Dienstag und Mittwoch von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Termine für eine persönliche Beratung sind telefonisch zu vereinbaren.
    • Die Vorstandsmitglieder beraten auch nach telefonischer Anmeldung im Sekretariat des Behindertenrates.
    • Der Behindertenrat ist mit anderen Behörden vernetzt und vermittelt Beratungsgespräche beispielsweise an das Sozialamt, Versorgungsamt, Arbeitsamt, und an Kranken- und Pflegekassen weiter.
  • Der Behindertenrat nimmt Koordinationsaufgaben für Behindertenverbände wahr. Persönliche Anliegen können an die zuständigen Stellen vermittelt werden.
  • Der Behindertenrat ist eine Anlaufstelle für Behinderte und ihre Angehörigen in Fällen von Benachteiligungen und in Fällen von Beschwerden bei Behörden und andere öffentliche Einrichtungen. Hier geht es um die Aufklärung von Sachverhalten, um Beratung und Hilfe und um eine Vermittlung mit Ämtern.

Über die Bildung, Zusammensetzung und Aufgaben eines Behindertenrates im Main-Kinzig-Kreis

Geändert durch den Beschluss des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises in seiner Sitzung am 14.5.2004 auf Antrag des Behindertenrates des Main-Kinzig-Kreises

  • Präambel
  • § 1 Bildung und Aufgaben
  • § 2 Delegiertenversammlung
  • § 3 Behindertenrat
  • § 4 Der Vorstand
  • § 5 Geschäftsstelle
  • § 6 Inkrafttreten der Satzung
  • Wahl- und Geschäftsordnung

Präambel

Im Behindertenrat des MKK vereinigen sich Menschen mit Behinderungen im MKK und ihre Verbände, Organisationen und Vereine unter Wahrung und gegenseitiger Respektierung ihrer souveränen Eigenständigkeit.

Ziel dieses Zusammenschlusses ist, die Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe im Sinne des Art. 3, Abs. 3 S. 2 Grundgesetz (GG) sowie des Behindertengleichstellungsgesetz und des SGB IX in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und eine selbstbestimmte Lebensführung der Menschen mit Behinderungen sicherzustellen.

Dabei sind die Belange besonders benachteiligter Gruppen und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu berücksichtigen.

§ 1 Bildung und Aufgaben

  • Im MKK wird ein Behindertenrat eingerichtet.
  • Der Behindertenrat ist die gewählte und selbständige Interessenvertretung der Frauen und Männer des MKK, die anerkannte Schwerbehinderte nach § 17 SGB IX oder deren Vertreter sind.
  • Der Behindertenrat des MKK hat die Aufgabe der ständigen Begleitung der Beschlüsse und Anordnungen und deren Umsetzung durch den MKK in allen Bereichen, die Menschen mit Behinderungen betreffen. Er vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen insbesondere gegenüber den Körperschaften und Institutionen des MKK sowie in der Öffentlichkeit im Sinne einer stärkeren Selbstbestimmung, Integration und Eigenständigkeit bei der Teilnahme am Leben der Gemeinschaft.
  • Besonders bezieht sich dies z.B. auf die Bereiche: Arbeit, Bauen und Wohnen, Schule, Ausbildung, Kindertagesstätten, Verkehr, Freizeit, Kultur, Sport, ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen.
  • Der Behindertenrat soll vor einer Entscheidung von übergeordneter, allgemeiner Bedeutung des MKK in Fragen, die Menschen mit Behinderungen betreffen, Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen.
  • Hierfür ist dem Behindertenrat eine Frist von 8 Wochen einzuräumen.
  • Der Behindertenrat hat das Recht, dem MKK Vorschläge zu unterbreiten. Zu den Vorschlägen hat der MKK sich in einer Frist von 6 Wochen zu äußern.

§ 2 Delegiertenversammlung

  • Die Delegiertenversammlung besteht aus :
  • Jeweils 2 Delegierten, die von im MKK organisierten und vertretenen Vereinen und Verbänden und Organisationen entsandt werden. Die Liste der entsendenden Vertretungen der Behinderten im MKK muss vor der Einberufung der nächsten Sitzung mit dem MKK abgestimmt und aktualisiert werden.
  • Eine paritätische Besetzung der Geschlechter sollte angestrebt werden.
  • Der amtierende Vorstand des Behindertenrates lädt alle Behindertenvereine, Verbände und Organisationen zur Delegiertenversammlung ein.
  • Die Benennung der Delegierten ist dem Vorstand des Behindertenrates spätestens 3 Wochen vor dem festgesetzten Termin schriftlich mitzuteilen.
  • Im Falle, dass keines der seitherigen Mitglieder des Vorstandes eine Delegiertenversammlung einberufen kann, durch welchen Grund auch immer, so übernimmt diese Aufgabe der MKK.
  • Die Delegiertenversammlung wählt aus ihrer Mitte die Versammlungsleiterin bzw. den Versammlungsleiter und eine Protokollantin bzw. einen Protokollanten.
  • Die Delegiertenversammlung wählt aus ihrer Mitte den Behindertenrat.
  • Die Delegiertenversammlung gibt sich eine eigene Wahlordnung

§ 3 Behindertenrat

  • Der Behindertenrat wird von der Delegiertenversammlung für die Dauer von 4 Jahren gewählt.
    Er besteht aus 8 Mitgliedern und bis zu 8 Ersatzmitgliedern. Eine nach Frauen und Männern paritätische Besetzung ist anzustreben.
    Bei Ausscheiden eines Mitglieds rückt entsprechend des Wahlergebnisses ein Ersatzmitglied nach.
  • Die Mitglieder des Behindertenrates sind ehrenamtlich tätig. Für sie gelten die sich auf ehrenamtlich Tätige beziehenden Rechtsvorschriften.
  • Der Behindertenrat trifft alle wichtigen Entscheidungen, wählt den Vorstand und überwacht dessen Tätigkeit.
  • Der Behindertenrat gibt sich eine Geschäftsordnung, die Bestandteil der Satzung wird.

§ 4 Der Vorstand

  • Der Vorstand ist das von dem Behindertenrat mit der Durchführung der Aufgaben betraute Organ. Er wird auf der konstituierenden Sitzung vom Behindertenrat aus seiner Mitte gewählt. Bei Wechsel durch Neuwahlen bleibt er immer so lange im Amt bis ein neuer BR gewählt ist.
  • Der Vorstand besteht aus:

    a) der oder dem Vorsitzenden
    b) 2 Stellvertreter/innen, die als Sprecher für die verschiedenen Bereiche fungieren.
  • Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

    a) Vertretung des Behindertenrates nach außen und Wahrung der Interessen Behinderter im Main-Kinzig-Kreis
    b) Vorbereitung der Sitzungen des Behindertenrates und Ausführung seiner Beschlüsse.
    c) Erstellung eines jährlichen Tätigkeitsberichts.
  • Die Wahl und die Angelegenheiten des Vorstandes werden in der Geschäftsordnung geregelt.

§ 5 Geschäftsstelle

  • Der MKK richtet eine Geschäftsstelle für den Behindertenrat ein.

§ 6 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt am Tage nach Ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
Hanau den 14.5.2004

Wahl- und Geschäftsordnung

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Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Bauen

Nach der Hessischen Bauordnung (HBO) müssen laut § 46 "Barrierefreies Bauen" öffentliche Gebäude und öffentlich zugängige Gebäude in den dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teilen so errichtet werden und instand gehalten werden, dass sie von Menschen mit Behinderungen, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern barrierefrei erreicht und ohne fremde Hilfe genutzt werden können.

Diese Anforderungen gelten insbesondere für:

  • Einrichtungen der Kultur und des Bildungswesens
  • Sport- und Freizeitstätten
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Verwaltungs- und Gerichtsgebäude
  • Verkaufs-, Gast- und Beherbergungsstätten
  • Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen

Falls in einer Gemeinde Gebäude dieser Art errichten werden, so bittet der Behindertenrat des Main-Kinzig-Kreises um Information unter der Telefonnummer 06051 85-12368. Er wird dann prüfen, ob dieses Gebäude im Einklang mit der Hessischen Bauordnung ( HBO ) geplant wurde. Trotz der neuen Gesetze, die das Leben behinderter Menschen in Hessen und dem übrigen Deutschland erleichtern sollen, werden die Vorschriften zum Thema „Behindertengerechtes Bauen“ nicht immer umgesetzt. Daher benötigt der Behindertenrat die Hilfe aller Menschen, diese Seite im Laufe der Zeit immer wieder zu aktualisieren und Betroffene besser zu unterstützen.

Handlungsorientierung für barrierefreie Arztpraxen (Infomaterial vom Hessischen Sozialministerium)

Barrieren erschweren eine gleichberechtigte Teilhabe an der medizinischen Versorgung. Diese Handlungsorientierung gibt Tipps wie Barrieren für Menschen mit Behinderung in wichtigen medizinischen Einrichtungen abgebaut werden können. Beispielsweise Barrierefreiheit für Arzt- und Zahnarztpraxen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Psychotherapeuten.

www.hsm.hessen.de

  • Programm zur Förderung der Beseitigung baulicher Hindernisse für Menschen mit Behinderungen.

    Die angemessene Wohnraumversorgung von Menschen mit Behinderungen gehört zu den vordringlichen Aufgaben im Wohnungsbau. Aus diesem Grunde gewährt das Land Hessen im Rahmen eines Landesprogrammes Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für Menschen mit Behinderungen in bestehenden Wohngebäuden und im nächsten Wohnungsumfeld.

    Hinweis:
    Die jährlichen Fördermittel stehen in beschränktem Umfang zur Verfügung und es werden Maßnahmen gefördert, bevor die erst dann begonnen werden wenn eine Förderzusage vorliegt.

Amt für Wohnungsbauförderung MKK

  • Die Wohnungsbauförderung wickelt die Eigentumsföderung von selbst genutztem Wohnungseigentum und die Förderung des sozialen Mietwohnungsbau im Auftrag des Landes ab.
  • Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
    • Infos und Formulare
    • Hessen Baudarlehen
    • Hessen Darlehen zum Bestandserwerb

Soziale Wohnraumförderung
Wohnraumförderungsgesetz (WoFG)
Die Zielgruppe sind Haushalte, die sich am Wohnungsmarkt nicht versorgen können wie Familie und Haushalte mit Kindern, Schwangere, ältere behinderte Menschen und hilfebedürftige Menschen, wohnungslose Menschen.

Energieeinsparung und Modernisierung an bestehenden Wohngebäuden
Förderprogrammen über Darlehensprogramme im Mietwohnungsbau zur Energieeinsparung und Modernisierung bei der Landestreuhandstelle Hessen (LTH) oder Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Maßnahmen zur Energieeinsparung an Familienheimen (wie Dachdämmung, Wärmeschutzverglasung und Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung werden gefördert über die

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Telefon 069 7431-0 oder bundesweite Servicenummer 01801-335577
Telefax 069 7431-2944
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW)
Vorrangig handelt es sich hier um zinsvergünstigte Darlehen die über alle Banken und Sparkassen vor Ort beantragt werden können. Eine Energieberaterdatenbank kann im Internet unter http://www.energiesparaktion.de aufgerufen werden.

Solarförderung

  • Das Land Hessen stellt derzeit keine Solarförderung für Privathaushalte zur Verfügung.
  • Die neuen Förderrichtlinien des Bundesumweltministeriums zum Marktanreizprogramm wurden am 28. Dezember 2007 durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger zum 1. Januar 2008 in Kraft gesetzt.
  • Ab Januar 2008 werden im Rahmen dieser Richtlinie vom Bundesamt für wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Solarkollektoranlagen, Biomassekessel und Wärmepumpenanlagen mit Investitionszuschüssen gefördert.
  • Nähere Informationen erhalten Sie unter
    Bewilligungsbehörde sowie Ansprechpartner für das Bundesprogramm ist das
    Bundesamt für wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Frankfurter Str. 29-35
    65760 Eschborn im Taunus
    Infotelefon: 06196 908-625
    Telefax: 06196 908-800

Barrierefreier Straßenverkehrsraum

Zeichnungen und Bilder für den barierefreien Straßenverkehrsraum (PDF)

Empfehlungen des Behindertenrates im Main-Kinzig-Kreis zum barrierefreien Straßenverkehrsraum

In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit Bodenindikatoren an Straßenkreuzungen, Bushaltestellen und Kreisverkehren. Aus diesem Grund hat der Behindertenrat des Main-Kinzig-Kreises entschieden, dass Fußgängerüberwege und Bushaltestellten mit einem intelligenten Zwei-Platten-System barrierefrei für alle Behindertengruppierungen gestaltet werden müssen.

Diese Bodenindikatoren bestehen aus Noppenplatten und Rillenplatten mit einer Rillenbreite von 30 mm und einer Rillentiefe von 3 mm in weißer Farbe.

Diese Platten sollen behinderten Menschen mehr Aufmerksamkeit abverlangen, um sich so sicherer im Straßenverkehr bewegen zu können. Blinde und sehbehinderte Menschen müssen sich an diesen Noppenplatten orientieren können und sicher zum Ziel geführt werden – z.B. an Kreuzungen oder Bushaltestellen. Die Rillenplatte dient auch als Warnlinie vor Treppenauf- und Abgängen. An niveaugleichen Übergängen ist die Rillenplatte parallel zum Straßenverlauf anzubringen, sie hat somit eine Stoppfunktion.

Im Folgenden ist hier anhand von Zeichnungen und Bildern zu erkennen, wie diese Rillenplatten im Straßenverkehr vorkommen und wie das intelligente System in den Boden eingebracht werden muss. Wir haben uns mit diesen Zeichnungen an den Leitfaden „Unbehinderte Mobilität“ gehalten.

Dieser Leitfaden war ein hervorragender Anstoßgeber für ein Leitliniensystem für blinde und sehbehinderte Menschen im Straßenverkehr. Aktuell sollte er jedoch so schnell wie möglich modifiziert werden. Bislang enthielt dieser Leitfaden drei Lösungsvorschläge für Kreuzungsquerungen, Bushaltestellen und Kreisverkehre. Doch hier muss nun eine einheitliche Lösung, bestehend aus Rillen- und Noppenplatten, umgesetzt werden. Ein blinder Langstockläufer beispielsweise kann sich nicht ständig neu orientieren, um einen barrierefreien Weg zu finden.

Das intelligente System sollte so gestaltet werden, dass alle Behinderten – Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte mit Rollatoren, blinde und sehbehinderte Menschen, aber auch Kinderwagen- und Radfahrer – den größtmöglichen Nutzen haben.

Der Behindertenrat des Main-Kinzig-Kreises empfiehlt, dass dabei nur zwei Platten zum Einsatz kommen sollten – wie in der DIN 32984 vorgesehen. Bei breiteren und tieferen Rillenabständen wären Unfälle vorprogrammiert. Ein einheitliches intelligentes Zwei-Platten-System ist daher aus Sicht des Behindertenrates zu bevorzugen, um einen sicheren und barrierefreien Straßenverkehrsraum zu gestalten.

Barrierefreies Reisen

Internetlinks

  • www.rollstuhl-urlaub.de
    Zirka 300 Anbieter von behindertenfreundlichen Unterkünften können hier eingesehen werden
  • reiseservice@bsk-ev.de
    Im Reise-ABC gibt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. Reisetipps für Reisende im Rollstuhl. Diese Broschüre für selbstbestimmtes Reisen körperbehinderter Menschen direkt hier anfordern.
  • Wegweiser für Menschen mit Behinderung
    Digitaler Wegweiser der öffentlich zugängliche Gebäude und Einrichtungen beinhaltet, welche barrierefrei gestaltet sind. Informationen für ortsansässige Menschen mit Behinderung eine Planung des Alltags und der damit verbundenen Wege zu erleichtern. Auch auswärtigen mobilitätseingeschränkten Besuchern ist dieser Wegweiser eine Orientierungshilfe für die Regionen Main-Kinzig-Kreis und Bayerischer Untermain.
  • www.euroschlüssel.de
    Mit dem Euro-Schlüssel können Behindertentoiletten an Deutschen Autobahnen und an Deutschland angrenzenden europäischen Ländern genutzt werden. Dies gilt genauso für Aufzüge, Treppen-Lifte, Rufanlagen oder Schranken vor Behindertenparkplätzen. Mittlerweile funktioniert der Euro-Schlüssel in über 1.100 Städten.
    Der Euro-Schlüssel kostet zur Zeit zirka 20,- € und kann bezogen werden bei:
    CBF Darmstadt e.V.
    Pallawiesenstraße 123A
    64293 Darmstadt
    Telefon 06151 81220
    Faxnummer 06151 812281
    E-Mail info@cbf-darmstadt.de

    Für 8,00 Euro ist, ebenfalls beim CBF, der sogenannte LOCUS erhältlich, ein Büchlein im Taschenformat, das über 6000 Toilettenstandorte in Deutschland und Europa beschreibt. Um eine Schließanlage (in Städten, Gemeinden etc.) mit einem Schloss auszurüsten (auch nachträglich), das nur mit dem EC-Euro-Schlüssel geöffnet werden kann, bitte an folgende Firma wenden:
    Schließanlagen-Vertrieb
    Martin Dederichs
    Postfach 3124
    53314 Bornheim
    Telefonnummer 02227 1721
    Faxnummer 02227 6819
  • RMV-Homepage
    Hier: Fahrplanauskunft barrierefreie Reisekette
    RMV-Projekt "Barrierefreie Informationen für Mobilitätseingeschränkte (BAIM)"
    Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat seit Februar 2008 sein Projekt BAIM (barrierefreie Informationen für Mobilitätseingeschränkte) zur Verfügung gestellt. Insbesondere für RMV-Nutzer im Rhein-Main-Gebiet bietet das System die Möglichkeit vor Reiseantritt zu klären, ob die gewünschte Fahrt unter den individuellen, behindertenspezifischen Bedürfnissen des Fahrgastes möglich ist. ÖPNV-Nutzer mit Sehbehinderung können hier Daten abrufen. Für sieben zentrale Umsteigebahnhöfe (HBF) wie Darmstadt HBF, Frankfurt Main HBF, Frankfurt Main Hauptwache, Frankfurt Main Konstabler Wache, Hofheim am Taunus , Mainz HBF, Wiesbaden HBF gibt es Textbeschreibungen. In Hofheim am Taunus befindet sich die RMV-Zentrale.

  • www.einfach-teilhaben.de
    Einfach teilhaben: Das Webportal für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen
  • www.behindertenbeauftragter.de
    Interessante Links vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
  • www.bag-selbsthilfe.de
    Eine Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte in Düsseldorf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. (BAGH) ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland
  • www.nw3.de
    www.netzwerk-artikel-3.de
    Netzwerk 3: Eine Nachfolgeorganisation des Forums Gleichstellung. Immer aktuell in der Gleichstellungsbewegung für behinderte Menschen.
  • www.taubblinde.de
    Führt auf die Seite der Fördergemeinschaft für Taubblinde e.V. die Bundeselternvertretung Deutschland.
  • www.bik-fuer-alle.info
    Barrierefrei Informieren und Kommunizieren BIK ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e.V. (DBSV), des Deutschen Vereins für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf e.V. (DVBS) und der DIAS GmbH. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gefördert.
  • www.kobinet-nachrichten.org
    Eine elektronische Zeitung von und für Behinderte. Interessante Neuigkeiten und aktuelle Berichte über die Veranstaltungen im Europäischen Jahr der Behinderten.

Ratgeber

  • www.einfach-teilhaben.de
    Einfach teilhaben: Das Webportal für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen
  • www.behindertenbeauftragter.de
    Interessante Links vom Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
  • www.bag-selbsthilfe.de
    Eine Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte in Düsseldorf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. (BAGH) ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland
  • www.nw3.de
    www.netzwerk-artikel-3.de
    Netzwerk 3: Eine Nachfolgeorganisation des Forums Gleichstellung. Immer aktuell in der Gleichstellungsbewegung für behinderte Menschen.
  • www.taubblinde.de
    Führt auf die Seite der Fördergemeinschaft für Taubblinde e.V. die Bundeselternvertretung Deutschland.
  • www.bik-fuer-alle.info
    Barrierefrei Informieren und Kommunizieren BIK ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e.V. (DBSV), des Deutschen Vereins für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf e.V. (DVBS) und der DIAS GmbH. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gefördert.
  • www.kobinet-nachrichten.org
    Eine elektronische Zeitung von und für Behinderte. Interessante Neuigkeiten und aktuelle Berichte über die Veranstaltungen im Europäischen Jahr der Behinderten.

Besucheranschrift

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Barbarossastraße 24
Behindertenrat
Zimmer A.01.146
63571 Gelnhausen

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Behindertenrat MKK
Postfach 1465
63569 Gelnhausen

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9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Termine für persönliche Beratungen
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Kontakt

Faxnummer 06051 85-912368

E-Mail behindertenrat@mkk.de

Vorstandsvorsitzende

Assistentin