Landwirtschaft

Der Erhalt von Natur und Landschaft sowie eine umweltgerechte Entwicklung in den Naturräumen des Main-Kinzig-Kreises ist vorrangiges Ziel der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum. Dabei stehen die Natur und ihre wertvollen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft nicht nur als Lebensgrundlage für den Menschen im Mittelpunkt – die biologische Vielfalt soll um ihrer selbst willen erhalten und entwickelt werden.

Zu den wesentlichen Aufgabengebieten der Landwirtschaftsabteilung gehören allgemeine landwirtschaftliche Aufgaben, hoheitliche Forstaufgaben, Grundstücksverkehr, die einzelbetriebliche Förderung, die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen sowie das FFH-Gebietsmanagement.

Infoveranstaltung

Das Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum beim Main-Kinzig-Kreis lädt gemeinsam mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) ein, zu einer Fortbildungsveranstaltung zu Pflanzenschutz und Sachkunde am Donnerstag, 29. November 2018 von 10 Uhr bis 15 Uhr im Barbarossasaal im Main-Kinzig-Forum.

Um Anmeldung wird gebeten unter: stephan.brand@llh.hessen.de oder telefonisch Tel. 0 60 53 70 69 076 oder Tel. 01 60 471 57 61

Europäische Agrarpolitik

Die Ziele der europäischen „Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)“ haben sich in den vergangenen 50 Jahren stark gewandelt. Im Nachkriegseuropa galt es, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu sichern. Die klassische Stützung der Agrarpreise hat nahezu ausgedient. Landwirtschaft orientiert sich am Markt.

Zu den Schwerpunkten der GAP gehören heute der Landschaftsschutz, der Umwelt- und Tierschutz sowie die Lebensmittelqualität. Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft wird besonders gefördert.

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU besteht aus zwei Säulen:

  • 1. Säule mit Regelungen zu Agrarmärkten und zu Direktzahlungen sowie
  • 2. Säule zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Aus diesen Säulen werden Zahlungen an die Landwirte als Ausgleich für die Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben der Landwirtschaft geleistet.


Erste Säule

Die im Jahr 2013 verabschiedete Reform der GAP sieht umfangreiche Umschichtungen im System vor. Kern der Reform ist, dass Direktzahlungen an die Landwirte künftig durch das sogenannte „Greening“ noch stärker an Umweltmaßnahmen geknüpft werden.

Die Landwirte werden verpflichtet, fünf Prozent ihrer Ackerflächen als ökologische Vorrangflächen bereitzustellen, je nach Betriebsgröße 2 oder 3 Fruchtarten anzubauen und Dauergrünland zu erhalten.


Zweite Säule

Ziel der Politik zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raums ist:

  • Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft fördern
  • Umstrukturierungen, Entwicklungen und Innovationen steigern
  • Umwelt und Landschaft verbessern
  • Lebensqualität im ländlichen Raum erhöhen
  • Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft anregen

Im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds wird für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ein breites Maßnahmenspektrum gefördert. Hierbei werden nicht nur EU-Mittel, sondern auch Kofinanzierungen durch Bund und Länder eingesetzt. Das Angebot richtet sich an Land- und Forstwirte sowie andere Akteure im ländlichen Raum.

Die überwiegenden ELER-Mittel in Deutschland fließen in die Förderbereiche:

  • Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete
  • Agrarinvestitionsförderung
  • Maßnahmen zur Marktstrukturverbesserung
  • Agrar- und Waldumweltmaßnahmen
  • Erhaltung und Verbesserung des ländlichen Erbes
  • Integrierte ländliche Entwicklung
  • Leader
  • Küstenschutz und Hochwasserschutz
  • Finanzielle Förderung des Privat- und Körperschaftswaldes

Ansprechpartner:

Karsten Dill

Abteilungsleiter

Telefon: 06051 85-15630

E-Mail: Karsten.Dill@mkk.de

Sonja Wagner

Sachgebietsleitung

Telefon: 06051 85-15642

E-Mail: Sonja.Wagner@mkk.de

Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen (HALM)

Das Hessische Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) dient der Förderung einer besonders nachhaltigen Landbewirtschaftung. Der Förderzeitraum erstreckt sich von 2015 bis 2020. Mit den angebotenen Maßnahmen soll eine Verbesserung der biologischen Vielfalt, des Wasser-, Boden- und Klimaschutzes sowie der Erhaltung der Kulturlandschaft erreicht werden.

Landwirtinnen und Landwirte können für die besondere umweltgerechte Landbe-wirtschaftung einen finanziellen Ausgleich über das HALM erhalten. Finanziert wird das Programm vom Land Hessen unter der Beteiligung der EU und des Bundes.

Teilnahmeanträge sind bei der Bewilligungsstelle der Abteilung Landwirtschaft im Main-Kinzig-Kreis erhältlich oder stehen im Internet zum Download bereit.

Fördermaßnahmen:

Ökologischer Landbau

Gefördert wird die Einführung oder Beibehaltung eines ökologischen Anbauverfah-rens (EU-Ökoverordnung Nr. 834/2007).

Hierbei sollen

  • den besonderen Anforderungen an die Tierhaltung,
  • der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel,
  • der sorgfältige Umgang mit den natürlichen Ressourcen und
  • die Förderung einer vielfältigen Flora und Fauna

Rechnung getragen werden.


Besonders nachhaltige Verfahren im Ackerbau (kombinierbare Einzelmaßnahmen)

  • Beibehaltung von Zwischenfrüchten über den Winter
  • Einjährige Blühstreifen/ -flächen
  • Mehrjährige Blühstreifen/ -flächen
  • Gewässer-/ Erosionsschutzstreifen
  • Ackerrandstreifen
  • Ackerwildkrautflächen

Diese Maßnahmen im Ackerbau verbessern die Bodenfruchtbarkeit, schützen vor Erosion, bieten Nahrung und Schutz und tragen zur Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt bei.


Besonders nachhaltige Verfahren auf Dauergrünland (kombinierbare Einzelmaßnahmen)

  • Grünlandextensivierung
  • Bodenbrüterschutz

Mit diesen Maßnahmen auf Dauergrünland soll schützenswertes Dauergrünland erhalten und gefördert sowie bodenbrütende Vögel geschützt werden. Dabei wird auf Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichtet.


Erhaltung von Streuobstbeständen

  • Erhaltungsschnitt
  • Nachpflanzung

Mit diesem Förderprogramm werden wichtige Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten in Streuobstbeständen erhalten und gefördert.


Arten- und Biotopschutz in Agrarökosystemen

  • Naturschutzfachliche Sonderleistungen auf Grünland (nur als Top-Up zu den Verfahren Grünlandextensivierung und Ökologischer Landbau)
  • Arten- und Biotopschutz im Offenland (ein- oder mehrjährige Verpflichtung)

Mit diesen Maßnahmen werden naturschutzfachlich wertvolle Biotope erhalten und entwickelt sowie konkrete Artenhilfsmaßnahmen z.B. für den Feldhamster umgesetzt.


Zusammenarbeit von Landwirten und anderen Akteuren

  • Erarbeitung von Konzepten
  • Umsetzung und Begleitung von Konzepten

Beispiel Herbstzeitlosenprojekt

Ein Beispiel hierzu stellt das Herbstzeitlosenprojekt dar. Mit den Fördermaßnahmen soll zur biologischen Vielfalt sowie zum Wasser-, Boden- und Klimaschutz beigetragen werden. Die Landwirte erhalten einen finanziellen Ausgleich für zusätzliche Kosten einer besonders umweltgerechten Landbewirtschaftung.

Hintergrund des Projektes

Die Herbstzeitlose ist eine giftige Pflanze auf Grünland, die sich weiter ausbreitet und für die Verwertung des Futters bzw. des Heus problematisch werden kann. Um Lösungsansätze zu entwickeln, wurde bereits 2012 ein Bündnis zwischen dem Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum, Kreisbauernverband, Gebietsagrarausschuss, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen sowie vielen landwirtschaftlichen Betriebe gebildet. Auch die Kommunen Erlensee, Rodenbach, Langenselbold, Hasselroth und Gründau sind Partner dieser einmaligen Kooperation.

Inzwischen werden in einem 600 Hektar großen Projektgebiet alle Flächen mit der Herbstzeitlosen kartiert. Auf dieser Basis wird an einem Pflege- und Bewirtschaftungskonzept gearbeitet, um die Herbstzeitlose als giftige Futterpflanze auf biologische Weise zu bekämpfen. Chemische Mittel kommen bewusst nicht zum Einsatz.


Erhaltung der Vielfalt der genetischen Ressourcen:

Die Zucht und Haltung gefährdeter einheimischer Nutztierrassen in Hessen wird im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen gefördert. Zuständig hierfür ist das Regierungspräsidium Gießen, Dezernat 51.1 Landwirtschaft und Marktstrukturen in Wetzlar, Telefon 0641 303-5116, Fax 0641 303-5107.


Allgemeines

Details zu den einzelnen Fördermaßnahmen, die allgemeinen Pflichten und Verfahrensvorschriften zur Antragsstellung sind in der HALM-Richtlinie nachlesbar.

Bei den Förderverfahren Zwischenfrüchte über den Winter, Gewässer- und Erosionsschutzstreifen, Ackerwildkrautflächen, Grünlandextensivierung, Bodenbrüterschutz, Erhaltung von Streuobstbeständen und Naturschutzfachliche Sonderleistungen auf Grünland gibt es verschiedene fachliche Kulissen, die für die Bewilligung relevant sind. Einsehbar sind die Kulissen im HALM-Viewer .

Weitere Informationen beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der WI-Bank .


Benötigte Unterlagen:

Zuwendungsanträge sind für alle Fördermaßnahmen (außer: Arten- und Biotopschutz im Offenland) bis zum 1. Oktober (Ausschlussfrist) zu stellen. Im Genehmigungsfall ist der Verpflichtungsbeginn der 1. Januar des folgenden Jahres. Die Verpflichtungsdauer beträgt 5 Jahre. Es können die amtlichen Vordrucke verwendet werden.

Auszahlungsanträge sind jährlich bis zum 15. Mai im Rahmen des Gemeinsamen Antrags zu stellen. Für Änderungsanträge (z.B. Verringerungsanträge, Übertragungsanträge) gilt der 1. Oktober als Ausschlussfrist (mit Wirkung für das Folgejahr).

Ansprechpartner

Carolin Leipold

Grünlandextensivierung, Bodenbrüterschutz, Erarbeitung von Konzepten, Umsetzung und Begleitung von Konzepten

Telefon: 06051 85-15688

E-Mail: Carolin.Leipold@MKK.de

Carmen Meitner

Ökologischer Landbau, Besonders nachhaltige Verfahren im Ackerbau

Telefon: 06051 85-15687

E-Mail: Carmen.Meitner@MKK.de

Thorsten Stoll

Erhaltung von Streuobstbeständen

Telefon: 06051 85-15686

E-Mail: Thorsten.Stoll@MKK.de

Lena Lamp

Arten- und Biotopschutz in Agrarökosystemen

Telefon: 06051 85-15644

E-Mail: Lena.Lamp@MKK.de

Anne Brockmeyer

Arten- und Biotopschutz in Agrarökosystemen

Telefon: 06051 85-15626

E-Mail: Anne.Brockmeyer@MKK.de

Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe

Seit der Agrarreform von 2005 sind Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe an zahlreiche Auflagen gebunden. Die alte „Betriebsprämie“ wurde durch die Basisprämie ersetzt, die durch Aktivierung der Zahlungsansprüche (ZA), gewährt wird. Derzeit liegt der Wert eines Zahlungsanspruchs bei etwa 156 Euro.

Mit der Beantragung der Basisprämie verpflichtet sich ein Betriebsinhaber gleichzeitig zur Einhaltung bestimmter Landbewirtschaftungsmethoden, die dem Klima- und Umweltschutz zuträglich sind (Greeningprämie). Die Auflagen gelten für alle beihilfefähigen Flächen im gesamten Kalenderjahr. Dabei stehen die Anbaudiversifizierung (Fruchtartenvielfalt), das Bereitstellen von Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) auf Ackerland sowie der Dauergrünlanderhalt im Focus. Die Prämie beträgt ca. 87 € je Hektar (siehe Greeningrechner LLH ).

Von den Auflagen befreit sind Betriebe, die Direktzahlungen als Kleinerzeuger beantragt haben sowie Betriebe des ökologischen Landbaus.

Darüber hinaus existieren noch weitere Direktzahlungsmöglichkeiten: Die Umverteilungsprämie wird für maximal 46 ha Fläche aktivierte Zahlungsansprüche gewährt. Sie beträgt ca. 50 € für die ersten 30 ZA und ca. 30 € für die weiteren 16 ZA.

Betriebsinhaber, die im Jahr der erstmaligen Beantragung der Basisprämie das 41. Lebensjahr nicht vollenden, können die so genannte Junglandwirteprämie beantragen. Sie wird für maximal fünf Jahre gewährt. Der Zeitraum verkürzt sich um die Jahre, in denen der Junglandwirt sich (bereits vor der ersten Antragstellung) als Betriebsinhaber niedergelassen hat. Gezahlt wird für maximal 90 aktivierte ZA. Die Prämie beträgt ca. 44 € je ZA.

Voraussetzungen für die Förderung durch Direktzahlungen:

  • nur an aktive Betriebsinhaber eines landwirtschaftlichen Unternehmens
  • eigenverantwortliche Bewirtschaftung des Betriebes zum 15. Mai
  • die beantragten Flächen sind während des gesamten Kalenderjahres beihilfefähig
  • mindestens 1 ha beihilfefähige Fläche

Höhe der Förderung:

Die Höhe der Förderung ist von der Anzahl der ZA abhängig. Je ha beihilfefähiger Fläche kann ein ZA aktiviert werden. Die Direktzahlungen werden jährlich mit dem Gemeinsamen Antrag beantragt. Die Auszahlung erfolgt in der Regel im Dezember. Die Höhe der Prämie ist betriebsindividuell unterschiedlich.

Ansprechpartner für Basis-, Greening- und Umverteilungsprämie:

Thomas Trageser

Telefon: 06051 85-15691

E-Mail: Thomas.Trageser@mkk.de

Ansprechpartnerin für die Junglandwirteprämie:

Alexandra Nitzsche

Telefon: 06051 85-15635

E-Mail: Alexandra.Nitzsche@mkk.de

Gemeinsamer Antrag

Beim Gemeinsamen Antrag handelt es sich um einen sogenannten Sammelantrag, in dem mehrere zu beantragende Förderprogramme vereint werden können.

Landwirte können jährlich Anträge für folgende Flächenförderprogramme stellen:

  • Basisprämie einschließlich der Zahlung für die Einhaltung der Greeningauflagen
  • Umverteilungsprämie
  • Junglandwirteprämie
  • Erklärung zur Teilnahme an der Kleinerzeugerregelung
  • Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (AGZ)
  • Hess. Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM)
  • Weinbauförderung (Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen)
  • Forstliche Förderung (Waldumweltmaßnahmen)

Die Daten des Gemeinsamen Antrages werden elektronisch erfasst und bearbeitet. Die Angaben müssen gut lesbar sein (nicht mit Bleistift ausfüllen). Die Fragen sind vollständig und sorgfältig zu beantworten.

Bei „Ja/Nein-Abfragen“ wird die entsprechende Antwort angekreuzt.

Die beantragten Förderprogramme müssen an der vorgesehenen Stelle angekreuzt werden.

Der Antrag ist bis zum 15.05. eines jeden Jahres beim Landwirtschaftsamt des Main-Kinzig-Kreises einzureichen.

Bei Anträgen, die nach dem 15.05. eines Jahres eingehen, kann es zu Kürzungen oder zu einem vollständigen Ausschluss der Förderung kommen.

Ansprechpartner

Sonja Wagner

Bad Soden-Salmünster

Telefon: 06051 85-15642

E-Mail: Sonja.Wagner@mkk.de

Carolin Leipold

Bad Orb, Steinau a.d.Str.

Telefon: 06051 85-15688

E-Mail: Carolin.Leipold@mkk.de

Carmen Meitner

Biebergemünd, Jossgrund, Nidderau

Telefon: 06051 85-15687

E-Mail: Carmen.Meitner@mkk.de

Annette Uhl

Flörsbachtal, Freigericht, Hasselroth, Linsengericht

Telefon: 06051 85-15668

E-Mail: Annette.Uhl@mkk.de

Thomas Trageser

Birstein

Telefon: 06051 85-15691

E-Mail: Thomas.Trageser@mkk.de

Alexandra Nitzsche

Brachttal, Erlensee, Großkrotzenburg, Hanau, Langenselbold, Maintal, Neuberg, Rodenbach, Ronneburg, Schöneck, Wächtersbach

Telefon: 06051 85-15635

E-Mail: Alexandra.Nitzsche@mkk.de

Roswitha Gerhold

Bruchköbel, Gelnhausen, Gründau, Hammersbach, Niederdorfelden

Telefon: 06051 85-15638

E-Mail: Roswitha.Gerhold@mkk.de

Thorsten Stoll

Schlüchtern, Sinntal

Telefon: 06051 85-15686

E-Mail: Thorsten.Stoll@mkk.de

Cross Compliance

Mit dem Begriff „Cross Compliance“ (über Kreuz) wird die Zahlung bestimmter Agrarfördermittel der Europäischen Union an Verpflichtungen in den Bereichen Umweltschutz, Klimawandel, Tierschutz etc. gekoppelt. Somit sind die Cross-Compliance-Verpflichtungen für alle landwirtschaftlichen Betriebe in der EU, die Direktzahlungen erhalten, bindend.

Die rechtliche Grundlage dafür wurde auf Vorschlag der EU-Kommission im Rahmen der Agrarreform aus dem Jahr 2003 von den Regierungen der EU eingeführt.

Die Vorschriften dazu werden jährlich angepasst und in der Cross-Compliance-Broschüre veröffentlicht.

Ansprechpartner:

Norbert Sachs

Telefon: 06051 85-15618

E-Mail: Norbert.Sachs@MKK.de

Einzelbetriebliches Förderprogramm

Die Einzelbetriebliche Förderung umfasst die Bereiche Agrarinvestitionsförderung (AFP) sowie die Förderung zur Diversifizierung (FID) landwirtschaftlicher Betriebe. Beide Maßnahmen folgen den „Richtlinien Einzelbetriebliches Förderungsprogramm Landwirtschaft".

Mit dem Instrument der Agrarinvestitionsförderung sollen besonders nachhaltig, umweltschonend und tiergerecht arbeitende Betriebe unterstützt werden. Das Ziel des Programms ist es, durch die Förderung von Maßnahmen wie Maschinenkauf oder Investitionen zur Errichtung von modernen Anlagen die Arbeits- und Produktionsbedingungen in den Agrarunternehmen zu verbessern.

Mit der Förderung zur Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe sollen zusätzliche Einkommensquellen geschaffen werden, um die Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes zu erhöhen. Dies kann zum Beispiel bei den Themen Direktvermarktung, Urlaub auf dem Bauernhof, bäuerliche Gastronomie oder spezielle Initiativen zur Natur- und Landschaftspflege erfolgen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten gibt es auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz .

Ansprechpartnerinnen:

Lena Hennig
Telefon: 06051 85-15675
E-Mail: Lena.Hennig@mkk.de

Christina Gebhardt
Telefon: 06051 85- 15666
Christina.Gebhardt@mkk.de

Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete

Die Ausgleichszulage (AGZ) wird zur Sicherung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit und zum Ausgleich ständiger natürlicher und wirtschaftlicher Nachteile gewährt. Dabei werden die Wirtschaftslage der landwirtschaftlichen Unternehmen und die Einkommen der Antragsberechtigten beachtet. Ziel der Förderung ist es, in benachteiligten Gebieten eine standortgerechte Landbewirtschaftung zu sichern.

Antragsberechtigt sind aktive Betriebsinhaber, die in hessischen benachteiligten Gebieten wirtschaften und ihren Betriebssitz in Hessen haben. Die Mindestauszahlungssumme beträgt 250 €.

Bemessungsgrundlage der AGZ ist die in den benachteiligten Gebieten bewirtschaftete landwirtschaftliche Fläche (LF) des Unternehmens. Einzelne Flächennutzungen wie Weizen, Mais, Stilllegung u.a. sind nicht förderfähig. Die AGZ beträgt jährlich mindestens 25 €, höchstens 136 € je ha Grünland und richtet sich nach der für die jeweilige Gemarkung festgesetzten Landwirtschaftlichen Vergleichszahl (LVZ). Bei Ackernutzung beträgt sie 25 € je ha.

Weiterführende Informationen

Die AGZ wird mit dem Gemeinsamen Antrag beantragt. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz .

Ansprechpartnerin

Roswitha Gerhold

06051 85-15638

E-Mail: Roswitha.Gerhold@mkk.de

Gebietsagrarausschuss

Bei den Kreisausschüssen werden nach dem Berufsstandsmitwirkungsgesetz Gebietsagrarausschüsse gebildet. Die Ausschüsse sollen durch ihre Tätigkeit ein gutes Zusammenwirken zwischen dem Berufsstand und der landwirtschaftlichen Verwaltung gewährleisten.

Der Gebietsagrarausschuss (GAA) hat die Aufgabe, bei allen landwirtschaftlichen Förderungsaufgaben auf Gebietsebene mitzuwirken. Beispielsweise bei:

  • Stellungnahmen zur Anerkennung von Ausbildungsbetrieben und Ausbildern / Ausbilderinnen in landwirtschaftlichen Berufen
  • Benennung von Mitgliedern für die in Agrarfragen tätigen Beiräte und Ausschüsse
  • Stellungnahmen des Landrates zu Maßnahmen bei der Agrarstrukturverbesserung
  • Stellungnahmen des Kreisausschusses zu flächenbezogenen Planungen im jeweiligen Dienstbezirk aus landwirtschaftlicher Sicht
  • Grundsätze des landwirtschaftlichen Ausbildungswesens
  • Durchführung von Förderprogrammen
  • Stellungnahmen zu flächenbezogenen Planungen (z.B. Landesentwicklungsplan, Regionalpläne, Forstlicher Rahmenplan und Landschaftsrahmenpläne sowie Maßnahmen zur Landschaftserhaltung und -pflege aus landwirtschaftlicher Sicht)

Der GAA setzt sich zusammen aus:

  • Kreisbauernverband (4 Mitglieder)
  • Verband der landwirtschaftliche Fachschulabsolventen (2 Mitglieder)
  • Landjugend (2 Mitglieder)
  • Bezirkslandfrauenverband (2 Mitglieder)
  • Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (2 Mitglieder)
  • Gärtnereiverband (2 Mitglieder)
  • Verband ökologischer Landbau (1 Mitglied)

Ansprechpartnerin:

Sonja Wagner

Telefon: 06051 85-15642

E-Mail: Sonja.Wagner@mkk.de

Das Projekt „Lernfeld Landwirtschaft“ des Main-Kinzig-Kreises soll Schulklassen und Vorschulgruppen einen direkten Einblick in die Produktion ihrer Lebensmittel und in die Pflege der Kulturlandschaft, in der sie leben, bieten. Landwirtschaft hautnah erleben, ist die Devise unter der das Projekt des Main-Kinzig-Kreises steht. Der Main-Kinzig-Kreis beheimatet eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Höfen mit unterschiedlichen Produktionsrichtungen. Diese sollen durch einzelne Hoferkundungstage bis hin zu ganzen Projektwochen der Schulen, unter Einbeziehung des nachgelagerten Handwerks, erlebbar gemacht werden. Dem Projekt und natürlich vor allem den landwirtschaftlichen Familienbetrieben ist es ein besonderes Anliegen, ein ehrliches Bild der heutigen Landwirtschaft mit all seinen Anforderungen darzustellen, damit die Wertschätzung für ihre Arbeit im Einklang mit der Natur nicht verloren geht.

Ansprechpartnerin:

Lena Hennig

Agrarbetriebswirtin

Telefon: 06051 85-15675

E-Mail: Lena.Hennig@mkk.de

Direktvermarktung

Für viele landwirtschaftliche Betriebe ist die Direktvermarktung ein wichtiger Betriebszweig geworden. Kundenvertrauen entsteht, wenn die Käufer sich unmittelbar über die Produktionsbedingungen ihrer Lebensmittel informieren können und aus erster Hand kaufen. Für die Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte bietet die Vermarktung im eigenen Hofladen oder über regionale Labels im Einzelhandel ebenfalls zahlreiche Vorteile.

Vor allem Lebensmittel wie Rohmilch, Eier, Gemüse und Kartoffeln werden gern im Hofladen gekauft. Daneben haben sich aber auch verarbeitete Produkte wie Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Brot, Nudeln, Marmeladen und vieles mehr eine breite Käuferschicht ab Hof erobert.

Für die Inhaber eines Hofladens bedeutet die Direktvermarktung allerdings zahlreiche zusätzliche Arbeitsschritte – von der Produktion der landwirtschaftlichen Erzeugnisse über die Verarbeitung, Lagerung und den Transport bis hin zu passenden Marketing- oder Werbestrategien. Dies erfordert einen hohen persönlichen Einsatz, finanzielles Engagement und umfassendes Know-how.

Weiterführende Informationen

Landwirtschaftlichen Betrieben, die neu in die Direktvermarktung einsteigen oder ihr Angebot erweitern wollen, stehen zahlreiche Beratungsinstitutionen zur Seite:

www.hessische-direktvermarkter.de

www.spessartregional.de

www.mkk-tourismus-spessart.de

www.frankfurt-rhein-main.de

www.llh.hessen.de

Ansprechpartnerin:

Lena Hennig

Telefon: 06051 85-15675

E-Mail: Lena.Hennig@mkk.de

Düngegesetz und Düngeverordnung

Düngegesetz und Düngeverordnung haben zum Ziel, einerseits die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten beziehungsweise zu verbessern und andererseits einen sachgerechten Umgang mit den verschiedenen Düngemitteln zum Schutz der Pflanzen und der Gewässer zu gewährleisten. Dabei stehen die Regelungen zum Grundsatz der guten landwirtschaftlichen Praxis sowie rechtliche Aspekte der Europäischen Union im Vordergrund. Die neue Düngeverordnung und das neue Düngesetz bringen dabei einige Neuerungen für die Landwirtschaft mit sich, die schon in diesem Jahr zu beachten sind.

Weiterführende Informationen

Nähere Informationen und Berechnungshilfen sind jederzeit aktuell hier zu finden.

Ansprechpartner:

Norbert Sachs

Telefon: 06051 85-15618

E-Mail: Norbert.Sachs@mkk.de

Bioabfall- und Klärschlammverwertung

1. Bioabfall

Biologisch abbaubare Abfälle wie z.B. Kompost oder Gärrückstände können auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Böden als Düngemittel aufgebracht werden. Dabei ist eine umweltverträgliche Verwertung unabdingbar, die Richtlinien dafür sind in der Bioabfallverordnung (BioAbfV) hinterlegt. Die hessenweite Kontrolle unterliegt dem Regierungspräsidium Kassel in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsabteilungen der Landkreise.

Zusätzlicher Hinweis

Hauseigentümer und Kleingärtner sind von dieser Regelung nicht betroffen.

2. Klärschlamm

Klärschlämme aus kommunalen Kläranlagen können wegen ihres relativ hohen Stickstoff- und Phosphatgehaltes als Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass keine oder eine nur geringe Schadstoffbelastung vorliegt.

Daher ist sowohl für Kläranlagenbetreiber als auch für Personen, die Klärschlamm auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Böden aufbringen wollen, die Klärschlammverordnung (AbfKlärV) bindend.

Ansprechpartner:

Norbert Sachs

Telefon: 06051 85-15618

E-Mail: Norbert.Sachs@mkk.de

Grundwasserschonende Landbewirtschaftung

Der Main-Kinzig-Kreis mit seinen zahlreichen Gewässern hat eine enorme Bedeutung für die Trinkwasserversorgung der Rhein-Main-Region. Dabei ist die Qualität des Grundwassers stark abhängig von äußeren Einflüssen wie z.B. Stickstoffeinträgen aus der Landwirtschaft, Abwassereinträgen aus Privathaushalten, Industrie, Gewerbe oder Verkehr. Die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2000 gibt zwingend vor, die Grundwasserqualität zu schützen und in einen guten chemischen Zustand zu bringen.

Um die Qualität des Grundwassers nachhaltig zu verbessern, hat der Main-Kinzig-Kreis spezielle Beratungsprojekte für Landwirte entwickelt. Auf der Grundlage von Stickstoff-Dauerbeobachtungsflächen und Wirtschaftsdüngeranalysen werden gezielte Düngeempfehlungen für landwirtschaftliche Betriebe entwickelt.

Weitere Angebote des Kreises beziehen sich auf folgende Themen:

  • intensive Beratung zu Fruchtfolgen und Anbautechniken
  • Stickstoffbedarfsmessungen
  • Sprech- und Feldtage
  • Feldversuche
  • Beratungsrundbriefe und -informationen
  • Vorführungen mit innovativen Techniken

Ansprechpartnerin:

Jutta Schlieker

Telefon: 06051 85-14428

E-Mail: Jutta.Schlieker@mkk.de

FFH-Gebietsmanagement

Die Kulturlandschaft im Main-Kinzig-Kreis ist über viele Jahrhunderte hinweg durch land- und forstwirtschaftliche Nutzung geprägt worden. Diese Landschaftsräume stellen ein wertvolles Gut dar, das es zu erhalten gilt. Mit den Zielen der Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie auf Basis des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 wurden geeignete Maßnahmen dazu festgelegt. Ökologisch bedeutsame Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten sollen durch Nutzung und Pflege erhalten oder wieder in einen günstigeren Zustand gebracht werden.

Diese Ziele können nur über eine Nutzung mit Hilfe geeigneter Maßnahmen erreicht werden – in enger Kooperation mit Eigentümern und Bewirtschaftern. Ein wichtiges Umsetzungsinstrument dabei ist die Teilnahme an den Agrarumweltmaßnahmen (HALM) .

Die Kreisverwaltungen und Forstämter des Landes Hessen entwickeln im Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Darmstadt für jedes Gebiet geeignete Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen und setzen diese Maßnahmen auch um. Darüber hinaus enthalten die Bewirtschaftungspläne auch Prioritäten für die einzusetzenden Mittel.

Der Main-Kinzig-Kreis ist für folgende FFH-Gebiete zuständig:

  • 5622-307 Kaupe und Lochwiese bei Ürzell
  • 5622-309 Katzenstein bei Marborn
  • 5623-316 Gerlingsberg bei Herolz
  • 5623-318 Lambertswiese bei Bellings
  • 5623-322 Köhlküppel und Bergäcker von Weiperz, Streitrain und Weiperzberg
  • 5623-324 Kalktuffquelle beim Haineshof
  • 5624-304 Bergwiesen bei Züntersbach
  • 5624-305 Hemmersbach / Bergwiesen bei Ziegelhütte und weitere Flächen
  • 5722-305 Klingbach, Orb und Haselbachtal bei Bad Orb
  • 5819-307 Mainaue bei Schleuse Kesselstadt
  • 5821-301 Talauensystem der Bieber und der Kinzig bei Biebergemünd

Die Maßnahmenplanung für diese Gebiete wurde bereits 2015 abgeschlossen. Die Pläne wurden den Beteiligten vorgestellt, eine Reihe notwendiger Maßnahmen ist bereits umgesetzt.

Weiterführende Informationen

Allgemeines zum FFH-Gebietsmanagement beim Regierungspräsidium Darmstadt

Informationen über weitere FFH-Gebiete im Umweltbericht des Main-Kinzig-Kreises.

Ansprechpartnerinnen:

Anne Brockmeyer

Telefon: 06051 85-15626

E-Mail: Anne.Brockmeyer@MKK.de

Lena Lamp

Telefon: 06051 85-15644

E-Mail: Lena.Lamp@MKK.de

Waldneuanlage/Waldrodung

Eine Waldrodung oder auch Neuaufforstung ist nur mit Genehmigung des Kreisausschusses möglich. Dabei gehen die fachlichen Stellungnahmen der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Forstbehörde in die Entscheidungen zur Waldrodung ein. Bei Waldneuanlagen werden zusätzlich die landwirtschaftliche Fachbehörde und die betroffene Gemeinde oder Stadt einbezogen. Bei Maßnahmen in Wasserschutzgebieten und an Gewässern wird auch die Untere Wasserbehörde beteiligt.

Grundlage dafür ist das Hessische Waldgesetz .

Ansprechpartnerin:

Rosemarie Vollbrecht

Telefon: 06051 85-15684

E-Mail: Rosemarie.Vollbrecht@mkk.de

Grünlandumbruch

Grünland darf nur mit Genehmigung umgebrochen werden. Zum Grünland zählen Mäh- und Streuwiesen sowie Weiden, aber auch älter als fünf Jahre alte Ackerfutterflächen. Grünland wird intensiv oder extensiv bewirtschaftet, zur Nahrungs- und Futtermittelherstellung sowie zur Biomassegewinnung für die Energieerzeugung genutzt.

Es wird zwischen altem und neuem Grünland unterschieden:

  • Altes Grünland: zum 31.12.2014 bestehende Grünlandflächen
  • Neues Grünland: zum 01.01.2015 im sechsten Jahr bestehende Ackerfutterflächen

Wollen Sie Grünland umbrechen, für das Sie Direktzahlungen erhalten, ist eine Genehmigung für altes Grünland unter bestimmten Voraussetzungen nur möglich, wenn in gleichem Umfang Ersatzgrünland an anderer Stelle angelegt wird. Hierzu müssen Sie schriftlich nachweisen, dass der Eigentümer der Neuanlage zustimmt. Eine Ersatzfläche beim Umbruch des sogenannten neuen Grünlandes ist in der Regel nicht erforderlich.

Für Grünlandumbrüche gelten zudem wasserrechtliche und naturschutzrechtliche Vorgaben, die bei den Genehmigungsentscheidungen zu berücksichtigen sind.

Die Regeln dazu sind dem Leitfaden zum Grünlandumbruch (Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, April 2015) zu entnehmen.

Wenn Sie Grünland umbrechen möchten, wenden Sie sich bitte vorher an Ihre Ansprechpartnerin.

Ansprechpartnerin:

Sonja Wagner

Telefon: 06051-85 15642

E-Mail: Sonja.Wagner@mkk.de

Grundstückverkehrsgesetz

Im Grundstücksverkehrsgesetz sind der Verkauf und die Genehmigung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken geregelt. Schwerpunkt bildet das siedlungsrechtliche Vorkaufsrecht. Dieses Recht steht vorrangig Landwirten zu.

Landpacht

Die Landpacht ist sowohl im Bürgerlichen Gesetzbuch als auch im Landpachtverkehrsgesetz geregelt. Diese beiden Gesetze klären die privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Beziehungen in diesem Bereich.

Anwendungsbereich des BGB:

  • neu abgeschlossene Pachtverträge
  • Änderungen bestehender Pachtverträge
  • Änderungen der Pachtdauer
  • Änderungen der Pachtsache

Neuabschlüsse oder Änderungen von Pachtverträgen müssen durch den Verpächter oder Pächter beim Landwirtschaftsamt angezeigt werden.

Ansprechpartnerin:

Alexandra Nitzsche

Telefon: 06051 85-15635

E-Mail: Alexandra.Nitzsche@mkk.de

Landwirtschaftliches Bauen

Grundsätzlich sollen Flächen außerhalb der Ortslagen von Bebauung frei gehalten werden. So können nur in bestimmten Fällen Gebäude im Außenbereich errichtet werden – zum Beispiel Ställe oder Maschinenhallen in landwirtschaftlichen Betrieben. Bei derartigen Bauvorhaben ist ein Genehmigungsantrag beim Bauamt des Main-Kinzig-Kreises zu stellen. Dieses überprüft unter Einbeziehung der Landwirtschaftsverwaltung, ob das Bauvorhaben mit dem landwirtschaftlichen Betrieb des Antragstellers zusammenhängt.

Für nicht genehmigungspflichtige Bauvorhaben ist in der Regel eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Hierfür ist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises zuständig.

Ansprechpartnerin:

Rosemarie Vollbrecht

Telefon: 06051 85-15684

E-Mail: Rosemarie.Vollbrecht@mkk.de


Lena Hennig

Telefon: 06051 85-15675

E-Mail: Lena.Hennig@mkk.de

Strahlenschutzvorsorge

Kurz nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 wurde das Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) verabschiedet. Es dient dem Schutz der Bevölkerung und schafft die notwendigen Voraussetzungen, einheitlich gegen die Gefahr von Radioaktivität vorzugehen.

Nach den Bestimmunges des StrVG wurden umfangreiche Meßnetze zur Überwachung der aufgebaut, die gemeinsam mit den ermittelten Werten als „Integriertes Meß- und Informationssystem (IMIS) “ bezeichnet werden. Dieses System erfasst Daten zur Umweltradioaktivität und deren Veränderung, insbesondere nach Ereignissen mit radiologischen Auswirkungen.

Für die Durchführung von Probenahmen sind die Landwirtschaftsabteilungen der Landkreise zuständig.

Ansprechpartner:

Norbert Sachs

Telefon: 06051 85-15618

E-Mail: Norbert.Sachs@mkk.de

Landwirtschaftliche Sachverständige

Das Regierungspräsidium Kassel ist zuständig für die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen für

  • Land- und Forstwirtschaft
  • Garten- und Weinbau
  • Fischerei
  • Gutachtenerstattung im Behördenauftrag

Weitere Informationen

Ansprechpartner:

Norbert Sachs

Telefon: 06051 85-15618

E-Mail: Norbert.Sachs@mkk.de

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