Corona: Öffnungszeiten ab 04. Mai

Die Kreisverwaltung öffnet am Montag, 4. Mai, wieder ihre Pforten für die Bürgerinnen und Bürger – allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon. Das Sozialamt hat eine zentrale Telefonnummer eingerichtet: 06051-8548888. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten und eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Amt für soziale Förderung und Teilhabe


Die Leistungen umfassen seit dem 1. Januar 2015 auch die Beratungs- und Leistungsbereiche nach dem Sozialgesetzbuch XII (Sozialhilfe). Mit vielfältigen Angeboten, Beratung und Informationen helfen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dabei, Lösungen für die jeweilige Bedarfssituation zu finden.

Für die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II - Hartz 4 - ist weiterhin das Jobcenter des KCA zuständig.

Bei Langzeitarbeitslosigkeit unterstützen die regionalen Anlaufstellen des KCA-Jobcenters .

Weitere Themenbereiche wie

  • Hilfe zur ambulanten Pflege,
  • zur Pflege in Einrichtungen,
  • Eingliederungshilfen für Behinderte
sind auf der Seite Lebenslage Behinderung, Pflege und Alter dargestellt.

Bundesteilhabegesetz

Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) revolutioniert das Behindertenrecht und soll Menschen mit Behinderung zu mehr Teilhabe und individueller Selbstbestimmung verhelfen. Erste Änderungen traten bereits 2017 in Kraft, die vollständige Umsetzung soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Künftig steht noch mehr im Mittelpunkt, welche persönlichen Wünsche und Ziele der Mensch mit Behinderung hat und welche Unterstützung dafür notwendig ist. Es werden dabei alle Lebensbereiche des Menschen betrachtet. An der Planung der Teilhabe und der Bedarfsermittlung wird der Leistungsberechtigte von Anfang an beteiligt. Dies entspricht der Zielsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Die Gliederung nach ambulanten, teilstationären und vollstationären Leistungen wird für erwachsene Menschen mit Behinderungen aufgegeben. Bestehende Betreuungsmöglichkeiten in Wohnformen, wo Menschen mit Behinderungen zusammenleben, werden erhalten. Unter Berücksichtigung des Wunsch- und Wahlrechts wird auch künftig jeder erwachsene Mensch mit Behinderung entsprechend sein Wohnen und sein Leben gestalten können. Für minderjährige Menschen mit Behinderung wird durch Sonderregelungen das geltende Recht weitergeführt, da die im Zusammenhang mit der Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt verbundene Änderungen im Vierten Kapitel des SGB XII verortet werden und diese Regelungen nicht für Kinder und Jugendliche gelten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Fragen und Antworten zum Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz

LWV Hessen - Umsetzung des BTHG durch den LWV

Die Auswirkungen und Umsetzungen im MKK sind unter den Punkten „Existenzsicherung“, „Eingliederungshilfe“ und „Hilfe zur Pflege“ zu finden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns diese gerne an folgende E-Mail-Adresse senden:

BTHG@mkk.de

Weitere Informationen finden Sie zudem unter der Überschrift Existenzsicherung

Ab dem 01.01.2020 ändern sich nach den Hessischen Ausführungsgesetzen zum Neunten Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB IX) und Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB XII) die Zuständigkeiten in den Bereichen Eingliederungshilfe (Lebensabschnittsmodell), Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in stationären Einrichtungen (zukünftig besondere Wohnformen) bzw. im Begleiteten Wohnen in Familien sowie der Hilfe zur Pflege.

  • Existenzsicherung/Lebensunterhaltsleistungen: Der Main-Kinzig-Kreis ist ab 01.01.2020 für die existenzsichernden Leistungen für Personen, die Eingliederungshilfe in besonderen Wohnformen (bisherigen stationären Einrichtungen) erhalten, zuständig. Die Fachleistungen werden weiterhin durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen erbracht.

Bildung und Teilhabe

Die Leistungen für Bildung und Teilhabe in Deutschland werden im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der Sozialhilfe sowie bei Bezug von Wohngeld oder Kinderzuschlag, erbracht. Ihr Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen die gesellschaftliche Teilhabe im Bereich der Bildung zu garantieren und für ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sorgen. Anspruchsberechtigt sind Familien mit Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch zur Schule gehen, sofern sie nur über ein geringes Einkommen verfügen.

Wer kann die Leistungen erhalten?

Kinder und Jugendliche im Alter von 0-24 Jahren, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, keine Ausbildungsvergütung erhalten und einen Anspruch auf

  • Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II)
  • Leistungen nach dem SGB XII (Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt)
  • Wohngeld und/oder Kinderzuschlag
  • Leistungen nach dem AsylbLG

haben, können das Bildungs- und Teilhabepaket in Anspruch nehmen.

Welche Leistungen beinhaltet das Bildungs- und Teilhabepaket?

  • Tagesausflüge mit der Schule oder der Kindertageseinrichtung

  • Klassenfahrten mit der Schule oder mehrtägige Freizeiten mit der Kindertageseinrichtung (bis zu 300 € bei Inlandsfahrten und bis zu 450 € bei Auslandsfahrten)

  • Schulbedarf (100,00 € zum 01.08. und 50,00 € zum 01.02. eines Jahres)

  • Schülerbeförderung (wenn die nächstgelegene Schule mehr als 3 km vom Wohnort entfernt und kein vorrangiger Leistungsträger vorhanden ist)

  • Lernförderung (zur Erreichung eines ausreichenden Leistungsniveau)

  • Mittagsverpflegung in der Schule und in der Kindertageseinrichtung

  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (15,00 Euro monatlich für Kinder und Jugendliche von 0-17 Jahren, z.B. für Vereinsangebote, Musikunterricht oder Ferienfreizeiten)

Wie können Sie die Leistungen beantragen?

Für das Bildungs- und Teilhabepaket gibt es einen Antrag mit entsprechenden Anlagen für die jeweilige zu beantragende Leistungsart.

Diese Unterlagen erhalten Sie im Kommunalen Jobcenter Ihrer Region und in den Sozialämtern Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung oder als Download (siehe unten).

Bitte vergessen Sie nicht, die im Formular geforderten Unterlagen beizufügen.

Wichtig ist, dass Sie die Leistungen rechtzeitig beantragen, d.h. bevor diese in Anspruch genommen werden. Ferner ist zu beachten, dass die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes nach Ablauf Ihres Bewilligungszeitraumes ggf. erneut beantragt werden müssen.

Zuständig für die Bearbeitung ist:

  • Für SGB II-Bezieher (Hartz IV): ist das Kommunale Center für Arbeit – Jobcenter Geschäftsbereich I (Jobcenter Ihrer jeweiligen Region) Homepage KCA-Jobcenter zuständig.
  • Für SGB XII-Bezieher, Wohngeld- und Kinderzuschlagsbezieher, Leistungsbezieher nach dem AsylbLG ist das Amt für soziale Förderung und Teilhabe zuständig.

Weitere Infos:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) - die Leistungen des Bildungspakets

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HSM) - Bildung und Teilhabepaket

Bereich Buchstabe P - Z


Frau Babaoglu
Telefonnummer 06051 85-48004
Faxnummer 06051 85-48155
E-Mail Bildung-und-Teilhabe@mkk.de

Bereich Buchstabe E - J


Frau Sowietzki
Telefonnummer 06051 85-48098
Faxnummer 06051 85-48155
E-Mail Bildung-und-Teilhabe@mkk.de

Bereich Buchstabe K - O


Frau Dörr
Telefonnummer 06051 85-48018
Faxnummer 06051 85-48155
E-Mail Bildung-und-Teilhabe@mkk.de

Bereich Buchstabe A - D


Frau Körner
Telefonnummer 06051 85-48020
Faxnummer 06051 85-48155
E-Mail Bildung-und-Teilhabe@mkk.de

 

 

  • Faxnummer
    06051 85-48155

Fachstelle für Wohnen und Krankenhilfe SGB XII

Die Fachstelle Wohnen im Main-Kinzig-Kreis berät Personen bei drohender Obdachlosigkeit oder bereits in Obdachlosigkeit befindliche Personen. Ist eine Obdachlosigkeit bereits eingetreten, dann können sich die betroffenen Personen an das Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden.

Die Fachstelle Wohnen kann keine Wohnungen vermitteln. Für die Registrierung als Wohnungssuchende ist die örtliche Gemeinde- oder Stadtverwaltung zuständig.

Leistungen für Unterkunft und Heizung

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) orientiert sich am Bedarf. Das heißt im Rahmen des SGB II und SGB XII werden auch angemessene Leistungen für Unterkunft und Heizung berücksichtigt.

Um beurteilen zu können, ob die Kosten im Einzelfall angemessen sind, dient zur Orientierung das allgemeine durchschnittliche Mietniveau des entsprechenden Wohnortes sowie die Größe und Zusammensetzung der Haushaltsgemeinschaft.

Die durchschnittlich angemessene Wohnungsgröße ermittelt sich anhand der Zahl der im Haushalt lebenden Personen:

  • 1 Person bis ca. 50 qm
  • 2 Personen bis 60 qm
  • 3 Personen bis 75 qm
  • 4 Personen bis 87 qm
  • 5 Personen bis 99 qm

sowie für jedes weitere Familienmitglied bis zu 12 qm mehr.

Wie hoch dürfen die Kosten für eine Wohnung sein?

Beim SGB II und SGB XII werden nur angemessene Kosten für die Unterkunft berücksichtigt. Die Angemessenheit ergibt sich im Detail aus der Wohnungsgröße, der Anzahl der Personen der Bedarfsgemeinschaft und des jeweiligen Richtwertes der entsprechenden Gemeinde/Stadt.

In den Gemeinden und Städten des Main-Kinzig-Kreises liegt ein unterschiedliches Mietniveau vor. Um Nachteile zu vermeiden, sollte daher unbedingt vorher die Zustimmung des zuständigen Ansprechpartners beim KCA-Jobcenter (SGB II) oder beim Amt für soziale Förderung und Teilhabe (SGB XII) eingeholt werden, bevor ein Mietvertrag unterschrieben wird.

Hilfen zur Gesundheit sind verschiedene Leistungen der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch, 12. Buch (SGB XII), die bei wirtschaftlicher Bedürftigkeit und bei Vorliegen weiterer (gesundheitlicher/persönlicher) Voraussetzungen gewährt werden.

Als Hilfen zur Gesundheit kommen, je nach vorhandenem Hilfebedarf, in Betracht:

  • Vorbeugende Gesundheitshilfe
  • Hilfe bei Krankheit
  • Hilfe zur Familienplanung
  • Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft
  • Hilfe bei Sterilisation

Die Hilfen zur Gesundheit sind nachrangig gegenüber möglichen Leistungsansprüchen bei anderen Sozialleistungsträgern, insbesondere gegenüber dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und gegenüber der vertraglichen Absicherung im Rahmen einer privaten Krankenversicherung.

Das bedeutet, dass Antragsteller sich zunächst um einen Krankenversicherungsschutz bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung bemühen müssen. Qualität und Umfang der Hilfen zur Gesundheit orientieren sich exakt am Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung.

Nachrang der Hilfen zur Gesundheit:

Wie vorstehend ausgeführt, werden Hilfen zur Gesundheit nur gewährt, soweit nicht Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, einer privaten Krankenversicherung oder anderer Sozialleistungsträger in Anspruch genommen werden können.

Gesetzliche Krankenversicherung:

Seit dem 01.04.2007 besteht die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung für jede Person, die zuletzt in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich krankenversichert war. Falls zurzeit keine Krankenversicherung besteht, sollten sich alle Personen, die zuletzt in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren - egal ob pflicht-, freiwillig oder familienversichert – an ihre letzte Krankenversicherung wenden und eine Mitgliedschaftserklärung abgeben.

Private Krankenversicherung:

Seit dem 01.01.2009 besteht eine Pflicht für alle Personen, die zuletzt privat krankenversichert waren, sich (wieder) privat zu versichern. Wer derzeit nicht krankenversichert ist und zuletzt privat krankenversichert war, ist verpflichtet, ebenfalls wieder eine private Krankenversicherung abzuschließen. Hierfür sollte man sich an eine private Krankenversicherung wenden. Die privaten Krankenversicherer sind zu einem brancheneinheitlichen Basistarif verpflichtet. Dieser Basistarif umfasst die Leistungen, die auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung:

Bis zur Höhe der jährlichen Belastungsobergrenze müssen alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung Zuzahlungen (z.B. Praxisgebühr, Zuzahlung für Medikamente, Eigenanteil bei Krankenhausaufenthalten etc.) aus eigenen Mitteln bestreiten. Die Belastungsobergrenze beträgt 2% (bei chronisch kranken Menschen 1%) der Brutto-Jahreseinnahmen zum Lebensunterhalt. Diese Regelung gilt auch für Empfänger von Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung), jedoch mit der Maßgabe, dass als Jahreseinkommen lediglich der 12-fache Regelsatz eines Haushaltsvorstandes nach dem SGB XII zugrunde gelegt wird. Eine ähnliche Regelung gibt es übrigens auch für Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II / Sozialgeld). Dort gilt als Jahreseinkommen die 12-fache Regelleistung eines Haushaltsvorstandes nach dem SGB II.

Es wird dringend empfohlen, alle Belege über Eigenanteile und Zuzahlungen zu sammeln, damit ggf. bei der Krankenkasse ein Antrag auf Befreiung von weiteren Zuzahlungen (für den Rest eines Kalenderjahres) gestellt werden kann.

Die Übernahme oder Erstattung von Zuzahlungen aus Mitteln der Sozialhilfe (SGB XII) oder der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) ist grundsätzlich ausgeschlossen, da derartige Aufwendungen von den Leistungsempfängern aus der monatlichen Regelleistung finanziert werden müssen.

Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung sind auch auf folgender Website zu finden:

Bundesministerium für Gesundheit - Krankenversicherung

Weitere Informationen, persönliche Beratung:

Für Hilfen zur Gesundheit und die jeweilige Einzelfallprüfung stehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den entsprechenden Fachabteilungen zur Verfügung.

Damit der Anspruch auf Kankenhilfe nach dem SGB XII geprüft werden kann, sind Nachweise über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse vorzulegen.

Das ausgefüllte Antragsformular sowie die notwendigen Unterlagen können entweder persönlich abgeben oder mit der Post geschickt werden.

Abteilungsleiterin

Frau Bies

Telefon: 06051 85–48008

Fax: 06051 85–48159

E-Mail: Fachstelle-Wohnen@mkk.de

Assistenz und Sachbearbeitung Krankenhilfe

NN
Telefonnummer: 06051 85-48080
Faxnummer: 06051 85-48159
E-Mail: Fachstelle-Wohnen@mkk.de

Sachbearbeitung Fachstelle Wohnen

Herr Eurich
Telefonnummer: 06051 85-48050
Faxnummer: 06051 85-48159
Raum: A.01.151
E-Mail: Fachstelle-Wohnen@mkk.de

Versicherungsberatung - gesetzliche Rentenversicherung

Die Versicherungsberatung des Kreises im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen unterstützt als kompetenter Ansprechpartner bei allen Fragestellungen rund um das Thema Gesetzliche Rentenversicherung. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Versicherungsberatung nehmen Rentenanträge auf, geben Auskünfte und Informationen, helfen beim Ausfüllen der von den Rentenversicherungsträgern zugeschickten Formulare oder bei der Klärung von Rentenkonten (z.B. Anerkennung von Kindererziehungszeiten).

Ansprechpartnerin

Frau Kühn-Lötschert

Telefon 06051 85-48065

Faxnummer 06051 85-48156

Sprechzeiten nach Vereinbarung!

Rentenanträge werden auch von den zuständigen Stadt- und Gemeindeverwaltungen entgegengenommen. Für die Kernstadt Hanau und die Hanauer Stadtteile ist jedoch ausschließlich die Rentenstelle der Stadt Hanau (Rathaus) zuständig.

Existenzsicherung

In der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII sowie in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII treten wesentliche Änderungen durch das BTHG ab 01.01.2020 in Kraft, nämlich die Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt.

Bisher sind die Leistungen der Eingliederungshilfe im SGB XII geregelt. Mit dem BTHG werden sie als „Besondere Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung für Menschen mit Behinderungen“ in das SGB IX aufgenommen und reformiert. Die Unterstützung erwachsener Menschen mit Behinderungen wird nicht mehr an eine bestimmte Wohnform geknüpft, sondern am notwendigen individuellen Bedarf ausgerichtet sein. Der Träger der Eingliederungshilfe soll künftig auch für Menschen, die in Einrichtungen leben, lediglich die reinen (therapeutischen, pädagogischen oder sonstigen) Fachleistungen erbringen, während für die Hilfe zum Lebensunterhalt und die notwendigen Kosten der Unterkunft, wie bei Menschen ohne Behinderungen, Leistungen nach dem 3. oder 4. Kapitel des SGB XII bzw. nach dem SGB II erbracht werden.

Aufgrund der mit dem BTHG einhergehenden Änderungen treten auch neue Hessische Ausführungsgesetze zum Neunten und Zwölften Sozialgesetzbuch in Kraft, welche die Zuständigkeiten zwischen dem örtlichen Sozialhilfeträger (MKK) und dem überörtlichen Sozialhilfeträger dem Landeswohlfahrtsverband Hessen ab 01.01.2020 neu regeln. Seither wurden die Maßnahmen der Eingliederungshilfe in den stationären Einrichtung sowie die zur Deckung des notwendigen Lebensunterhalts erforderlichen Mittel als Komplexleistung durch den LWV erbracht. Ab 01.01.2020 sind die örtlichen Sozialhilfeträger für die existenzsichernden Leistungen bei Menschen mit Behinderung in den „besonderen“ Wohnformen (bisherigen stationären Einrichtungen) zuständig und der LWV nur noch für die Eingliederungshilfeleistungen. Die betreffenden Fälle werden daher zum 01.01.2020 übergeben.

Der notwendige Lebensunterhalt wird sich für alle erwachsenen leistungsberechtigten Menschen mit Behinderung aus den sozialhilferechtlichen Bedarfen zusammensetzen, die bei Erfüllung der jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen anzuerkennen sind.

Dies sind:

• die Regelsätze (Regelbedarfsstufen)

• Mehrbedarfe (z.B. für voll erwerbsgeminderte Menschen mit dem Merkzeichen G; Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung, Mehrbedarf für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Werkstätten für behinderte Menschen),

• einmalige Bedarfe (z.B. Erstausstattung für die Wohnung oder für Bekleidung oder Anschaffung bzw. Reparatur von orthopädischen Schuhen),

• Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung, Beiträge für die Vorsorge,

• Bedarfe für Unterkunft und Heizung nach § 42a SGB XII.

Die Anträge werden durch ein neu eingerichtetes Team bearbeitet. Die Ansprechpartner/innen finden Sie hier.

Alle Antragsunterlagen finden Sie hier.

Wenn Sie allgemeine Fragen zu dem Thema haben, können Sie uns diese gerne an folgende Adresse senden:

BTHG@mkk.de

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung können Personen beantragen, die die Altersgrenze oder das 18. Lebensjahr vollendet haben und dauerhaft voll erwerbsgemindert sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Personen erreichen die Altersgrenze, wenn sie vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, mit der Vollendung des 65. Lebensjahres. Für die Personen, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, gelten folgende Altersgrenzen:

  • Für den Jahrgang: 1947
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 1
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 1 Monat
  • Für den Jahrgang: 1948
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 2
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 2 Monate
  • Für den Jahrgang: 1949
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 3
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 3 Monate
  • Für den Jahrgang: 1950
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 4
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 4 Monate
  • Für den Jahrgang: 1951
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 5
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 5 Monate
  • Für den Jahrgang: 1952
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 6
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 6 Monate
  • Für den Jahrgang: 1953
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 7
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 7 Monate
  • Für den Jahrgang: 1954
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 8
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 8 Monate
  • Für den Jahrgang: 1955
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 9
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 9 Monate
  • Für den Jahrgang: 1956
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 10
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 10 Monate
  • Für den Jahrgang: 1957
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 11
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 11 Monate
  • Für den Jahrgang: 1958
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 12
    Vollendung eines Lebensalters von: 66 Jahren
  • Für den Jahrgang: 1959
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 14
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 2 Monate
  • Für den Jahrgang: 1960
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 16
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 4 Monate
  • Für den Jahrgang: 1961
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 18
    Vollendung eines Lebensalters von: 66 Jahren und 6 Monate

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird auf Antrag gewährt. Anspruch haben Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften – vor allem aus seinem Einkommen und Vermögen – bestreiten können.

Die Grundsicherung wird vorrangig als Geldleistung gewährt. Zunächst wird der Bedarf bestimmt, der sich aus dem maßgebenden Regelsatz sowie den angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung zusammensetzt. Darüber hinaus kann für bestimmte Personengruppen ein Mehrbedarf berücksichtigt werden. Auf den ermittelten Bedarf werden dann Einkommen und Vermögen angerechnet.

Vorrangige Ansprüche, wie z.B. Rente, Wohngeld oder sonstiges Einkommen müssen zunächst ausgeschöpft werden, da die Grundsicherung eine nachrangige Leistung darstellt. Zudem dürfen bei dem Bezug von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bestimmte Vermögensfreigrenzen nicht überschritten werden.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird in der Regel für 12 Monate gewährt. Vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes muss die Leistung erneut beantragt werden.

Damit der Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung geprüft werden kann, sind Nachweise über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse vorzulegen. Welche Unterlagen erforderlich sind, können Sie dem Merkblatt zur Antragstellung entnehmen oder bei den zuständigen Sachbearbeiter/innen erfragen.

Das ausgefüllte Antragsformular sowie die notwendigen Unterlagen können entweder persönlich abgeben oder mit der Post geschickt werden.

Hilfe zum Lebensunterhalt können Personen beantragen, die eine Altersrente vor Vollendung des 65. Lebensjahres erhalten oder befristet voll erwerbsgemindert sind und ihren tatsächlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Hilfe zum Lebensunterhalt wird auf Antrag gewährt. Anspruch haben Personen, die den notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln – insbesondere aus ihrem Einkommen und Vermögen – beschaffen können.

Die Hilfe zum Lebensunterhalt wird vorrangig als Geldleistung gewährt. Zunächst wird der Bedarf bestimmt, der sich aus dem maßgeblichen Regelsatz sowie den angemessenen Unterkunftskosten für Unterkunft und Heizung zusammensetzt. Darüber hinaus kann in bestimmten Lebenssituationen ein Mehrbedarf berücksichtigt werden. Auf den ermittelten Bedarf werden dann Einkommen und Vermögen angerechnet.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Sozialhilfe eine nachrangige Leistung darstellt und in der Regel erst dann erbracht wird, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das Einkommen und Vermögen des/der Leistungsberechtigten und ggf. der zu seinem Unterhalt verpflichteten Personen sowie Ansprüche gegenüber vorrangigen Sicherungssystemen (z.B. Rente, Wohngeld oder sonstiges Einkommen) sind einzusetzen.

Vom Personenkreis der Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt sind die erwerbsfähigen Arbeitssuchenden im Alter von 15 bis 65 Jahren ausgeschlossen. Einen Antrag auf die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende erhalten Sie im Geschäftsbereich I des Kommunalen Center für Arbeit –Jobcenter- .

Damit der Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt geprüft werden kann, sind Nachweise über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse vorzulegen. Welche Unterlagen erforderlich sind, können Sie dem Merkblatt zur Antragstellung entnehmen oder bei den zuständigen Sachbearbeiter/innen erfragen.

Das ausgefüllte Antragsformular sowie die notwendigen Unterlagen können entweder persönlich abgegeben oder mit der Post geschickt werden.

Amt für soziale Förderung und Teilhabe

Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: sozialhilfe-grundsicherung@mkk.de

Fax: 06051 85-48152

50.21 Abteilung Existenzsicherung und häusliche Pflege

Team 1 - Teamleiterin: Frau Stock - Hanau - Innenstadt, Südost

Frau Martin


Telefon: 06051 85-48075
Raum: A.00.113
Buchstaben: A - B

Frau Bach


Telefon: 06051 85-480o5
Raum: A.00.160
Buchstaben: Gj - L

Frau Maisch


Telefon: 06051 85-48073
Raum: A.00.161
Buchstaben: C - Gi

Frau Liebermann


Telefon: 06051 85-48069
Raum: A.00.106
Buchstaben: Si - Z

Herr Schüch


Telefon: 06051 85-48013
Raum: A.00.162
Buchstaben: M - Sh

Team 1 - Teamleiterin: Frau Stock - Hanau - Großauheim, Kleinauheim, Steinheim

Herr Bien


Telefon: 06051 85-48086
Raum: A.00.107
Buchstaben: A - Ke

Frau Zeller


051 85-48043
Raum: A.00.107
Buchstaben: Kf-R - "Sch"

Frau Hübner


Telefon: 06051 85-48093
Raum: A.00.106
Buchstaben: S - Z

Team 2 - Teamleiter/in: N.N. - Hanau - Kesselstadt, Mittelbuchen, Nordwest

Frau Maier


Telefon: 06051 85-48125
Raum: A.00.106.1
Buchstaben: A - G

Frau Noweski


Telefon: 06051 85-48083
Raum: A.00.156
Buchstaben: H - K

Frau Jahn


Telefon: 06051 85-48117
Raum: A.00.157
Buchstaben: L - Se

Team 2 - Teamleiter/in: N.N. - Hanau - Lamboy

Frau Jung


Telefon: 06051 85-48081
Raum: A.00.157
Buchstaben: A - E

Frau Jahn


Telefon: 06051 85-48117
Raum: A.00.157
Buchstaben: F - Kl

Frau Faßbinder


Telefon: 06051 85-48022
Raum: A.00.157
Buchstaben: Km - R

Frau Traudt


Telefon: 06051 85-48102
Raum: A.00.157
Buchstaben: S - Z

Team 3 - Teamleiterin: Frau Gerlach- Main-Kinzig-Kreis ohne Hanau

Frau Adelmann


Telefon: 06051 85-48006
Raum: A.01.139
Bereich: Bad Orb S-Z ohne Sch, Niederdorfelden A-K

Frau Künzel


Telefon: 06051 85-48051
Raum: A.01.140
Bereich: Erlensee A-O

Frau Dieser


Telefon: 06051 85-48051
Raum: A.01.139
Bereich: Bad Orb A-R und Sch

Frau Wex


Telefon: 06051 85-48107
Raum: A.01.143
Bereich: Langenselbold, Sinntal

Frau Friedrich


Telefon: 06051 85-48024
Raum: A.01.141
Bereich: Schlüchtern E-Z

Frau Rieth


Telefon: 06051 85-48089
Raum: A.01.138
Bereich: Linsengericht, Neuberg R-Z

Frau Koch


Telefon: 06051 85-48057
Raum: A.01.138
Bereich: Maintal A-E, X-Z

Herr Lamm


Telefon: 06051 85-48067
Raum: A.01.115
Bereich: Bruchköbel, Niederdorfelden L-Z

Frau Werth


Telefon: 06051 85-48134
Raum: A.01.115
Bereich: Wächtersbach

Frau Zeller


Telefon: 06051 85-48108
Raum: A.01.141
Bereich:Bad Soden-Salmünster

Frau Märtens


Telefon: 06051 85-48133
Raum: A.01.144
Bereich:Brachtal A-J, Erlensee P-Z, Hammersbach, Schöneck

Team 4 - Teamleiterin: Frau Larwig- Main-Kinzig-Kreis ohne Stadt Hanau

Herr Müller


Telefon: 06051 85-48078
Raum: A.01.106
Bereich: Biebergemünd, Gelnhausen S-Y, Großkrotzenburg

Frau Bernges


Telefon: 06051 85-48099
Raum: A.01.105
Bereich: Maintal F-G, P-W

Frau Gärtner


Telefon: 06051 85-48112
Raum: A.01.156
Bereich: Rodenbach A-Z

Frau Heinzinger


Telefon: 06051 85-48019
Raum: A.01.108
Bereich: Maintal H-O

Frau Kübart


Telefon: 06051 85-48064
Raum: A.01.104
Bereich: Gelnhausen D, E, M, O-Q

Frau Jockel


Telefon: 06051 85-48115
Raum: A.01.109
Bereich: Jossgrund, Ronneburg, Schlüchtern A-D

Frau Nüchter


Telefon: 06051 85-48053
Raum: A.01.140
Bereich: Flörsbachtal, Freigericht, Neuberg

Frau P. Golz


Telefon: 06051 85-48030
Raum: A.01.109
Bereich: Steinau

N.N.


Telefon: 06051 85-48112
Raum: A.01.142
Bereich: Gründau, Hasselroth

Herr Heske


Telefon: 06051 85-48038
Raum: A.01.107
Bereich: Brachtal K-Z, Nidderau

Herr Schmidt


Telefon: 06051 85-48163
Raum: A.01.104
Bereich: Gelnhausen A-C, F-J, N, R, Z

Frau Hagen


Telefon: 06051 85-48116
Raum: A.01.140
Bereich: Bierstein

Team 5 - Hilfen in besonderen Wohnformen (BTHG)

Frau Würz


Telefon: 06051 85-48254
Raum: A.00.114
Buchstaben: Am - S

Herr Lauer


Telefon: 06051 85-48255
Raum: A.00.115
Buchstaben:K - Ol

Frau Salomon


Telefon: 06051 85-48251
Raum: A.00.154
Buchstaben: A - Br

Frau Leipold


Telefon: 06051 85-48252
Raum: A.00.154
Buchstaben: Bs - Gr

Frau Wasgien


Telefon: 06051 85-48253
Raum: A.00.155
Buchstaben: Gs - J

Frau Budzynski


Telefon: 06051 85-48036
Raum: A.00.150
Buchstaben: T - Z

Team 50.24 - Hilfen in besonderen Lebenslagen

Frau Süßmilch


Telefon: 06051 85-48101
Raum: A.00.101
Sachbearbeitung A - M

Frau Beier


Telefon: 06051 85-48110
Raum: A.00.101
Sachbearbeitung N - Z

Team 50.23 - Hilfen für Gefährdete

Frau Gutbier


Telefon: 06051 85-48100
Raum: A.00.123
Sachbearbeitung N - Z

Frau Rozansi


Telefon: 06181 295-456
Raum: Rathaus Hanau 0.25
Sachbearbeitung N - Z

Herr Klügel


Telefon: 06051 85-48055
Raum: A.00.116
Sachbearbeitung N - Z

Herr Eurich


Telefon: 06051 85-48050
Raum: A.00.134
Sachbearbeitung A - M

Aufgrund von gesetzlichen Änderungen, die im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes zum 01.01.2020 in Kraft treten, werden die Leistungen der Eingliederungshilfe (EGH) von den Leistungen zum Lebensunterhalt für Leistungsberechtigte in stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe getrennt. Bisher wurden die Maßnahmen der Eingliederungshilfe in den Einrichtungen sowie die zur Deckung des notwendigen Lebensunterhaltes erforderlichen Mittel als Komplexleistung durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) erbracht.

Durch das neue Gesetz werden nun die Fachleistungen der EGH von den Bedarfen für den Lebensunterhaltsbedarf getrennt und es sind dafür zwei unterschiedliche Träger zuständig. Der LWV erbringt weiter die sogenannten Fachleistungen in der Einrichtung. Der MKK als örtlicher Sozialhilfeträger gewährt die existenzsichernden Leistungen, wie Kosten der Unterkunft, Essen, Kleidung usw.

Für die Bewilligung der existenzsichernden Leistungen müssen die Leistungsvoraussetzungen durch den örtlichen Sozialhilfeträger in eigener Zuständigkeit geprüft werden.

Die existenzsichernden Leistungen werden in Form von Leistungen nach dem 3. Kapitel (Hilfe zum Lebensunterhalt) oder nach dem 4. Kapitel (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) erbracht. Der Anspruch auf diese Leistungen ist abhängig von den persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Amt für soziale Förderung und Teilhabe

BTHG

Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: BTHG@mkk.de

Fax: 06051 85-48259

Sprechzeiten Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 08:00 - 12:00 Uhr

Persönliche Vorsprachen bitte mit vorheriger Terminvereinbarung

Zuständigkeiten

Frau Würz


Telefon: 06051 85-48254
Raum: A.00.114
Buchstaben: Om - S

Herr Lauer


Telefon: 06051 85-45255
Raum: A.00.115
Buchstaben: K - Ol

Frau Salomon


Telefon: 06051 85-45251
Raum: A.00.154
Buchstaben: A - Br

Frau Leipold


Telefon: 06051 85-48252
Raum: A.00.154
Buchstaben: Bs - Gr

Frau Wasgien


Telefon: 06051 85-48253
Raum: A.00.155
Buchstaben: Gs - J

Frau Budzynski


Telefon: 06051 85-48036
Raum: A.00.150
Buchstaben: T - Z

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Abteilung Existenzsicherung sind für Menschen, die Sozialhilfe beziehen und sich in einer schwierigen Lebenslage befinden, beratend tätig.

Unser Angebot besteht aus psychosozialer Beratung und Begleitung.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter vermitteln bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen im Main-Kinzig-Kreis und bieten ambulante Hilfen an.

Ein weiteres Angebot ist die Hinführung zur Verwirklichung der Teilhabe an Gesellschaft und am Arbeitsleben.

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Existenzsicherung und häusliche Pflege
Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: sozialhilfe-grundsicherung@mkk.de

Fax: 06051 85-48152


Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter

Frau Malkmus


Langenselbold, Hanau
Raum A.01.116
Telefon: 06051 85-48074

Herr Haase


Hasselroth, Freigericht, Hammersbach, Neuberg, Erlensee, Rodenbach, Nidderau, Bruchköbel, Schöneck, Niederdorfelden, Maintal, Großkrotzenburg, Personen ohne festen Wohnsitz
Raum A.01.117
Telefon: 06051 85-48033

Frau Güttler


Sinntal, Schlüchtern, Steinau, Bad Soden-Salmünster, Birstein, Bad Orb, Jossgrund, Flörsbachtal, Brachttal, Wächtersbach, Biebergemünd, Gelnhausen, Gründau, Linsengericht, Ronneburg
Raum A.01.118
Telefon: 06051 85-48032

Das Amt für soziale Förderung und Teilhabe des Main-Kinzig-Kreises kann unter bestimmten Umständen die Bestattungskosten in angemessenem Rahmen für Angehörige einer verstorbenen Person übernehmen – abhängig vom Einkommen und Vermögen der Erben bzw. der sonstigen zur Bestattung verpflichteten Personen. Vorrangig sind die Verwandten bzw. die Erben zur Bestattung und Tragung der Kosten verpflichtet.

Um überprüfen zu können, ob den Erben bzw. Verpflichteten die Zahlung der Bestattungskosten zugemutet werden können und in welchem Umfang ein Anspruch nach dem SGB XII besteht, muss ein Antrag ausgefüllt und mit den erforderlichen Unterlagen eingereicht werden bei:

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Existenzsicherung
Postfach 1465
63569 Gelnhausen

Unter folgender Rufnummer 06051 85- 48101 kann ein Beratungstermin vereinbart werden.

Zu beachten ist, dass die erforderlichen Bestattungskosten im Sinne des SGB XII nicht identisch mit den Kosten der standesgemäßen Bestattung im Sinne des §1968 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) sind, sondern lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen und nach Art und Umfang angemessenen Kosten umfassen.

Den erforderlichen Kosten nicht zuzuordnen sind:

  • die Kosten für die Todesanzeigen und Danksagungen sowie für Kränze
  • die Kosten für das Ausschmücken der Friedhofskapelle
  • die Kosten für die Erledigung von Formalitäten
  • die Kosten für die Erstausstattung des Grabes, für Einfassungen und Grabsteine (sofern nicht in der Friedhofsordnung zwingend vorgeschrieben)
  • die Ausgaben für Feierlichkeiten anlässlich der Beerdigung
  • höhere Kosten für eine Feuer- oder Seebestattung

Zu den notwendigen Kosten einer Bestattung gehören:

  • die Kosten für den Leichenschauschein
  • die Kosten für die Versorgung des Leichnams (Waschen, Einkleiden, Einsargen)
  • die Kosten für die Überführung des Leichnams zur nächst gelegenen Leichenhalle, zum Friedhof oder zum Bestattungsunternehmen
  • die Kosten für einen Sarg in einfacher Ausführung sowie die Innenausstattung
  • die öffentlichen Abgaben für die Friedhofsverwaltung, z. B. für die Grabstätte (Einzelgrab), das Ausheben und Schließen des Grabes
  • die Kosten der Sargträger
  • die Kosten für einen einfachen Blumenschmuck
  • die Kosten für das Holzkreuz. Andere nur, wenn ein Holzkreuz nach der Friedhofsordnung nicht zulässig ist oder die Beschriftung eines vorhandenen Familiengrabmales möglich ist.
  • kirchliche Feierlichkeiten (Organist, Läutegebühren, Pfarrer)

Genaue maximale Beträge können gerne bei den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern erfragt werden.

Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten

Ansprechpartnerinnen:

  • Frau Süßmilch
    Sachbearbeitung
    Raum A.00.101
    Telefonnummer 06051 85-48101
  • Frau Beier
    Zuarbeit
    Raum A.00.101
    Telefonnummer 06051 85-48110

Abteilungsleiter


Herr Klein
Telefon 06051 85-48096
Faxnummer 06051 85-48152
Raum A.00.153
E-Mail Mario.Klein@mkk.de

Assistenz


NN
Telefon 06051 85-48011
Faxnummer 06051 85-48157
Raum A.00.152
E-Mail sozialhilfe-grundsicherung@mkk.de

Assistentin


Frau Miceli
Telefon 06051 85-48169
Faxnummer 06051 85-48152
Raum A.00.151
E-Mail sozialhilfe-grundsicherung@mkk.de

Anträge und Formulare

Besucheranschrift

Main-Kinzig-Kreis

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
- Amt 50 -

Sozialgesetzbuch XII
Sozialgesetzbuch IX

Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
- Amt 50 -

Sozialgesetzbuch XII
Sozialgesetzbuch IX

Postfach 1465
63569 Gelnhausen

Amtsleiterin

Assistentin