Landrat Thorsten Stolz

Die Bürgerinnen und Bürger haben am 5. März 2017 Thorsten Stolz zum neuen Landrat des Main-Kinzig-Kreises gewählt. Der frühere Gelnhäuser Bürgermeister trat am 18. Juni 2017 die Amtsgeschäfte an und folgt damit auf Erich Pipa, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl angetreten war. Stolz ist auch vor seiner Amtszeit als Bürgermeister der Barbarossastadt bereits viele Jahre als Sozialdemokrat kommunalpolitisch aktiv gewesen.

In der Zuständigkeit des Landrats liegen unter anderem die Finanzen, das Personalressort, die Kommunalaufsicht sowie das Amt für Prüfung und Revision .

>Die gesamte Dezernatsleitung<

Thorsten Stolz wurde am 1. September 1979 in Gelnhausen geboren. Seit 2010 ist er verheiratet und seit September 2015 Familienvater. Er studierte an der Verwaltungsfachhochschule in Frankfurt mit den Schwerpunkten Verwaltungsrecht, Kommunalrecht und öffentliche Finanzen. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums im Jahr 2003 arbeitete er als Diplom-Verwaltungswirt in der Finanzverwaltung der Stadt Frankfurt. Am 26. November 2006 wurde Thorsten Stolz mit 62,3 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister der Stadt Gelnhausen gewählt. 2012 bestätigten ihn die Bürgerinnen und Bürger mit 77 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit als Oberhaupt der Kreisstadt. Bei der Kommunalwahl im März 2016 wurde er in den Kreistag des Main-Kinzig-Kreises gewählt. Die Wählerinnen und Wähler kumulierten ihn dabei um insgesamt 40 Plätze nach vorne.

Bis zu seiner Kandidatur als Landrat hat Thorsten Stolz schon auf mehr als zehn Jahre Bürgermeisterzeit in seiner Heimatstadt Gelnhausen zurückblicken können. An das Erreichte und Erlernte in der Barbarossastadt knüpfte er im Wahlkampf an. So bekannte er sich zu einem starken Staat, zur kommunalen Daseinsvorsorge und setzte sich dafür ein, dass die Main-Kinzig-Kliniken, die Kreiswerke Main-Kinzig und die Alten- und Pflegezentren weiterhin in Trägerschaft des Main-Kinzig-Kreises bleiben. Mit einem "Förderprogramm Ländlicher Raum" legte er für den Main-Kinzig-Kreis ein Programm auf, das Anreize schaffen soll, in ländlich strukturierten Kommunen Wohnraum zu erwerben, die derzeit einen Bevölkerungsrückgang verzeichnen. Den bereits starken Wirtschaftsstandort Main-Kinzig will Stolz durch den engen und kontinuierlichen Dialog mit den heimischen Unternehmen mit Investitionen in die Infrastruktur sowie durch eine intensive Zusammenarbeit mit Verbänden und Organisationen wie der Industrie- und Handelskammer weiter stärken.

Bei der Landratswahl am 5. März 2017 setzte sich Thorsten Stolz in einem sechsköpfigen Bewerberfeld gleich im ersten Wahlgang durch. Der Kandidat der SPD hatte mit 57,9 Prozent der Stimmen die Direktwahl deutlich gewonnen, vor Srita Heide (CDU, 21,2%), Walter Wissenbach (AfD, 10,4%), Reiner Bousonville (Bündnis 90/Die Grünen, 5,5%), Alexander Noll (FDP 3,9%) und Dr. Gerhard Stehlik (parteilos, 1,2 %).

"Erich Pipa und Karl Eyerkaufer haben den Main-Kinzig-Kreis in den vergangenen Jahrzehnten geprägt. Darauf möchte ich aufbauen und unseren lebenswerten und liebenswerten Kreis fit für die Herausforderungen der Zukunft machen", sagt der Gelnhäuser. Zu seinen Schwerpunkten sollen die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes, die Innere Sicherheit, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die langfristige Integration von Flüchtlingen zählen.

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