Vielfalt entdecken: Interkulturelle Wochen 2021

Auch in diesem Jahr finden wieder die Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis statt. Das Team des Büros für interkulturelle Angelegenheiten möchte Sie auch diesmal dazu ermutigen, die Vielfalt in unserem Landkreis zu entdecken. Die Neugier am Anderen, Toleranz, kulturelle Entdeckungen und der Dialog über alle Grenzen hinweg stehen im Zentrum der Veranstaltungsreihe. Das diesjährige Programm ist mit 22 Events eine bunte Mischung aus den unterschiedlichsten Bereichen. Von spannenden Filmen zum Thema kulturelle Unterschiede und Anderssein oder Theatervorstellungen bis hin zu Workshops zum Mitmachen oder kulinarischen Begegnungsfesten ist für jeden Geschmack etwas geboten.

>>Das ausführliche Programmheft finden Sie hier zum Download.

Das Büro für interkulturelle Angelegenheiten im Main-Kinzig-Kreis

Der Main-Kinzig-Kreis zeichnet sich durch eine wachsende Vielfalt von Nationalitäten und Kulturen aus. Etwa 23 Prozent der mehr als 410.000 Einwohner im Landkreis haben einen Migrationshintergrund; mehr als 150 Nationen sind im Main-Kinzig-Kreis vertreten. Das Büro für interkulturelle Angelegenheiten (BikA) hat die Teilhabe von Zuwanderern und das Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Zuwanderungsgeschichte – im Main-Kinzig-Kreis zum Ziel und bemüht sich als zentrale Koordinierungsstelle um die Förderung von kultureller Diversität und des multikulturellen Zusammenlebens und sorgt mit seinen Angeboten und Projekten für gelebte Vielfalt im Kreis.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, arbeitet das BikA mit den Fachbereichen der Kreisverwaltung, den Fachbereichen der Kreiskommunen, mit Wohlfahrtsverbänden, Fachstellen, Schulen, Kirchen, Migrantenorganisationen, interkulturell ausgerichteten Vereinen und vor allem mit Personen in der ehrenamtlichen Integrations- und Flüchtlingshilfe zusammen und sorgt für deren vielfältige Vernetzung.

Interkulturelles Kochbuch: Kulinarisch - So is(s)t der Main-Kinzig-Kreis

In welchem Land werden die Kinder mit Maggi in der Milchflasche aufgezogen? Und wo ist die wichtigste Zutat in jedem Gericht die Liebe? Mit Humor und Leidenschaft nehmen 29 Köchinnen und Köche aus dem Main-Kinzig-Kreis die Leserinnen und Leser mit auf eine kulinarische und emotionale Reise. Sie geben typische Rezepte aus ihren 20 Herkunftsländern preis und verraten auch die nötigen Kniffe für gutes Gelingen.

Die Reise durch die Küchen ganz unterschiedlicher Länder verspricht überraschende Gaumenfreuden mit dem Duft der Ferne. Immer schwingt auch Sehnsucht mit, wenn die Köchinnen und Köche, die längst in der Region an Main und Kinzig heimisch geworden sind, von den Esskulturen ihrer Herkunftsländer berichten. Sie beschreiben die Rituale der Gastfreundschaft und die Bedeutung der Speisen an Feiertagen oder Familienfesten. Sie erinnern sich, wie sie als Kinder bei Mutter oder Oma in der Küche standen und beim Kochen helfen durften und wie schön es war, gemeinsam mit den Liebsten zu essen.

Ergänzt um Informationen rund um das Kochen, seine Zutaten und kulturellen Zuschreibungen, entstand ein Buch voller Inspirationen – zum Nachdenken, Nachkochen und Genießen.

Vorbestellungen richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse kochbuch@mkk.de

Themenschwerpunkte im Detail

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert mit dem Landesprogramm „WIR“ vielschichtige Integrationsmaßnahmen in Hessen. Das Programm ist die „konsequente Weiterentwicklung“ des Landesprogramms „Modellregionen Integration“, an dem der Main-Kinzig-Kreis von 2009 bis 2013 teilgenommen hat. Es ist ein „Meilenstein“ für die interkulturelle Öffnung und den interkommunalen Austausch, weil es in den Kommunen ansetzt, wo Menschen zusammen leben und wo Integration gelingen muss.

Ziel des Programms ist eine zukunftsorientierte Integrationspolitik als Querschnittsaufgabe für die gesamte Gesellschaft umzusetzen. Das „WIR-Programm“ richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger Hessens – mit und ohne Migrationshintergrund – und zielt darauf ab, ihre Chancen auf Teilhabe auszubauen und zu festigen.

Unter anderem werden mit dem Förderprogramm bereits Integrationslotsinnen und Integrationslotsen zertifiziert.

Im Zentrum von „WIR“ steht die flächendeckende Förderung von „WIR-Personalstellen“ in allen hessischen Landkreisen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten. Damit setzt die Landesregierung den gelungenen Ansatz der Koordinierung aus den Modellregionen Integration hessenweit um. Aufgabe der Koordinationskräfte ist es, vor Ort ein regionales Integrationsmanagement zu etablieren, das auf die interkulturelle Öffnung von kommunalen Regelangeboten sowie von Vereinen und Verbänden setzt. Darüber hinaus werden sowohl die Planung und Umsetzung interkultureller Öffnungsprozesse vor Ort als auch die Etablierung einer verbesserten Anerkennungskultur projektbezogen unterstützt.

Im Main-Kinzig-Kreis haben 2014 eine WIR-Koordinatorin sowie seit 2017 eine WIR-Fallmanagerin die Arbeit aufgenommen, um die im Landesprogramm formulierten Aufgaben in der jeweiligen Region umzusetzen.

„WIR"- Koordination

Im Main-Kinzig-Kreis ist Christin Wörner WIR-Koordinatorin (Tel. 06051 85-18251, E-Mail: christin.woerner@mkk.de). Ziel der „WIR“-Koordination ist es, die Kommune einerseits bei der Initiierung und der Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung kommunaler Regelangebote sowie von Vereinen und Verbänden zu unterstützen und andererseits die Entwicklung einer sozialräumlichen Anerkennungskultur voranzubringen. Durch das zusätzliche Wirken der Koordinatorin vor Ort können kommunale Kooperationen, bspw. mit kommunalen Integrationsbüros entstehen sowie ein regionales Integrationsmanagement etabliert werden.

„WIR-Fallmanagerin für Geflüchtete“

Im Main-Kinzig-Kreis ist Lea Richter WIR-Fallmanagerin (Tel. 06051 85-18250, E-Mail: lea.richter@mkk.de). Ziel der „WIR“-Fallmanagerin ist die Verbesserung der Integrationsbedingungen für Geflüchtete sowie der Ausbau und die Vernetzung der Multiplikatorensysteme, wie der Integrationslotsinnen und –lotsen. Durch ihre Unterstützung soll gewährleistet werden, dass Geflüchtete frühzeitig die passgenauen Angebote kennenlernen und nutzen können. Schließlich soll das WIR-Fallmanagement die Koordination zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen unterstützen.

Zugewanderte können in vielen Lebenssituationen Unterstützung gut gebrauchen. Gerade für die vor kurzem zugewanderten Menschen kann die Orientierung im neuen Wohn- und Lebensumfeld sowie die Alltagsbewältigung eine wahre Herausforderung bedeuten. Ob es sich um die Begleitung bei Behördengängen oder Arztbesuchen handelt, um Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen oder Formularen, um Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Sprachkurs oder um Fragen zum deutschen Schulsystem und der Freizeitgestaltung - Menschen mit noch unzureichenden Sprachkenntnissen, neu zugezogene Mitbürger oder auch Menschen im Alter sind zum größten Teil mit diesen Situationen überfordert.

Vor diesem Hintergrund hat der Main-Kinzig-Kreis den Aufbau eines Lotsennetzwerkes initiiert. Das Netzwerk „Ehrenamtliche Integrationslotsinnen und Integrationslotsen im Main-Kinzig-Kreis“ hat die nachhaltige Integration von Menschen mit Migrationshintergrund als gesamtgesellschaftliche Aufgabe unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Migrationshintergrund – im Main-Kinzig-Kreis zum Ziel. Die Lotsinnen und Lotsen sind aus unterschiedlichen Herkunftsländern und unterstützen zugewanderte Menschen ehrenamtlich in verschiedenen Sprachen und unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Religion bzw. ihrer Kultur. Die Hilfe ist für zugewanderte Menschen kostenlos. Die Integrationslotsinnen und –lotsen wirken als Mittler zwischen den Kulturen und Brückenbauer in die Aufnahmegesellschaft. Damit ergänzen sie die bestehenden Angebote vor Ort auf eine sehr effiziente und individuelle Weise und fördern gesellschaftliche Teilhabe und Anerkennung kultureller Vielfalt.

Das Büro für interkulturelle Angelegenheiten vermittelt bei Bedarf Kontakt zu den Lotsinnen und Lotsen, die jedoch nicht für Dolmetscher und Übersetzerdienste zur Verfügung stehen.

Broschüre: Kernprofil der WIR- Integrationslotsinnen und -lotsen [PDF].

Die bundesweite Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.

Die Interkulturelle Woche findet seit 1975 im September statt und wird von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen bundesweit unterstützt und durch hunderte Veranstaltungsformate mitgetragen. Der Ende September abgehaltene bundesweite Tag des Flüchtlings ist Bestandteil der IKW.

Auch der Main-Kinzig-Kreis beteiligt sich jährlich an der bundesweiten Initiative, die eine willkommene Gelegenheit bietet auf die kulturelle Vielfalt in unserer Region und die Bereicherung, die diese Vielfalt für das Zusammenleben in der Region hervorbringt, aufmerksam zu machen.

Die IKW 2021 findet wieder im Monat September im Main-Kinzig-Kreis statt. >>Programmhesft zum Download

Ziel der Integrationsarbeit ist die Umsetzung der Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund als gesamtgesellschaftliche Aufgabe unter Berücksichtigung aller Bürgerinnen und Bürger - mit und ohne Migrationshintergrund. Insbesondere sollen eine Anerkennungskultur entwickelt und strukturelle Veränderungen angestoßen und umgesetzt werden, um die sozialen Integrationsbedingungen für zugewanderte Menschen zu verbessern. Dieses bürgerschaftliche Engagement zu fördern, ist ein Anliegen des Main-Kinzig-Kreises.

Das Büro für interkulturelle Angelegenheiten bietet mehrere themenspezifische Seminare an, die einzeln belegbar sind. Informationen über das Seminarangebot und Termine zu Fortbildungsreihen erteilt das Büro für interkulturelle Angelegenheiten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können aktuelle Termine beim Büro erfragen und sich per Mail an integration@mkk.de für die Seminare anmelden.

Kontakt: Büro für interkulturelle Angelegenheiten des Main-Kinzig-Kreises
E-Mail: integration@mkk.de oder Telefon 06051 85-18255

Zur verbesserten Projektarbeit des BikAs wurden im August 2018 Räumlichkeiten in Gelnhausen angemietet. Der Begegnungsraum befindet sich in der gelnhäuser Röther Gasse 34 und bietet in zentraler Lage eine langfristig geeignete Möglichkeit für die gemeinwesenorientierte Projektarbeit.

Neben Deutschkursen gehören auch Nähkurse, regelmäßige Kunstkurse und Kreativangebote, ein Kurs zur Verbraucherkompetenzstärkung im Bereich Lebensmittel und Ernährung, (Berufs-)Beratungsangebote und vieles mehr zum Angebot des BegegnungsRaum RötherGasse.

2016 konstituierte sich der Kreisausländerbeirat (KAB) im Main-Kinzig-Kreis. Das BikA ist die offizielle Geschäftsstelle des Kreisausländerbeirats. Das Büro unterstützt als Geschäftsstelle den KAB administrativ und organisiert und begleitet alle Sitzungen.

Für das Jahr 2020 sowie 2021 wurde ein Interkultureller Kalender (IKK) vom KAB herausgebracht. Der IKK ist ein Jahresplaner, in dem die Schulferien sämtlicher Bundesländer sowie religiöse Feste und Feiertage eingetragen sind. Der IKK soll als Werkzeug für die tägliche Arbeit dienen, um ein besseres Verständnis zwischen Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund zu ermöglichen. Verteilt wurde der Kalender an alle Kommunen, Kindertagesstätten sowie Schulen und Polizeidienststellen im Main-Kinzig-Kreis. Der IKK kann beim BikA bestellt werden.

Hier kann der aktuelle Interkulturelle Kalender heruntergeladen werden (PDF):

Der Interkulturelle Kalender 2021

Die Aufgabenschwerpunkt des Büros für interkulturelle Angelegenheiten (BikA) liegen zum Einen auf der interkulturellen Öffnung der Kreisgesellschaft zum anderen auf dem Ausbau der Anerkennungskultur. In diesem Rahmen spielt die Förderung und Stärkung des Empowerments der ortsansässigen Migrantenselbstorganisationen und interkulturell ausgerichteten Vereine eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der Netzwerkpflege arbeiten wir daran, die im Main-Kinzig-Kreis ansässigen Migrantenorganisationen, Glaubensgemeinschaften und interkulturell ausgerichteten Vereine und Organisationen mit deren Angeboten zu erfassen, um einen regionalen Überblick zu erhalten.

In diese Auflistung sollen auch weitere Angebote, wie Deutschkurse, Fahrradwerkstätten, etc. aufgenommen werden.

Bitte informieren Sie uns über die in Ihrer Stadt oder Gemeinde ansässigen Organisationen und Angebote bzw. nennen Sie uns einen Ansprechpartner.

Daten die wir für die Bestandaufnahme benötigen, sind:

• Angabe eines Kontakts/ einer Kontaktperson

• Kurzprofil: Schwerpunkte der Arbeit, Ziele des Vereins/ des Angebots

Im Voraus bedanken wir uns für Ihre Unterstützung!

Kontakt: integration@mkk.de

Migration gab es schon immer; es ist kein Ausnahmezustand, kein Sonderfall. Die Ausstellung „Bewegte Frauen“ beschäftigt sich mit Migrationsgeschichten von Frauen, die sowohl bereits Mitte des 19. Jahrhunderts als auch erst vor einigen Jahren aus den unterschiedlichsten Beweggründen nach Deutschland gekommen sind. Es sind Geschichten von der großen Liebe, von Angst und Hoffnung, zerbrochenen Träumen, unbändiger Kraft, dem Mut neu anzufangen, von geplatzten und wahrgewordenen Träumen sowie großen Zielen. Was bewegte und bewegt diese Frauen, mental und geografisch? Die Ausstellung soll diesen Fragen auf den Grund gehen und den Frauen „ein Gesicht“ geben.

Gerne stellen wir ihnen die 26 Präsentationswände im Roll-up-Format (200 x 85cm) zur Ausstellung zur Verfügung. Die Ausstellung ist für alle öffentlichen Einrichtungen kostenlos. Zusätzlich sind auf Wunsch auch ausstellungsbegleitende Broschüren mit ausführlichen Portraits erhältlich. Bei Rückfragen und Anfragen melden Sie sich gerne telefonisch unter 06051 85-18253 oder unter integration@mkk.de.

Mit Beginn der zweiten Förderperiode des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ kann in jedem Landkreis, jeder kreisfreien Stadt und jeder Sonderstatus-Stadt eine „Fachstelle für Demokratieförderung und phänomenübergreifenden Extremismusprävention (DEXT)“ eingerichtet werden. Das Ziel liegt in der Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Demokratie und Menschenrechte, während zugleich extremistische Einstellungsmuster und deren zugrundeliegenden Strukturen zurückgedrängt werden sollen. Der Main-Kinzig-Kreis verfügt seit Juni 2021 über eine eigene DEXT-Fachstelle, die als zentraler Ansprechpartner zu allen Phänomenbereichen des Extremismus im Main-Kinzig-Kreis agiert und wird von Herrn Marco Saur (06051 85 18 249, marco.saur@mkk.de) koordiniert.

Eine Übersicht der Aufgaben:

  • Clearing von Beratungsanliegen zu den Themenfeldern Antiradikalisierung, Prävention und Antidiskriminierung
  • Aufbau und Steuerung von Netzwerken und Arbeitsgruppen
  • Koordination von Fort- und Weiterbildungen
  • Unterstützung lokaler Projekte, welche der Demokratie- und Vielfaltsförderung dienen

Der Sprachmittler*innen-Pool soll unterschiedliche kommunale Akteure unterstützen, wie zum Beispiel

  • Wohlfahrtsverbände,
  • Verwaltungen,
  • Kindergärten,
  • Schulen,
  • sowie weitere Institutionen,

die während ihres Arbeitsalltags mit Klienten konfrontiert sind, die über keine oder sehr geringe Deutschkenntnisse verfügen.

Die eingesetzten Sprachmittler*innen erfüllen eine rein mündlich übersetzende Funktion und ersetzen keine professionellen Dolmetscher*innen. Die Sprachmittler:innen kommen in den folgenden Bereichen nicht zum Einsatz:

  • Schriftliche Übersetzungen
  • Telefon- oder Videodolmetschen
  • Medizinische Versorger
  • Psychotherapeutischer Bereich
  • Gericht
  • Polizei
  • Notar
  • Rechtsanwalt

Der Sprachmittler*innen-Pool kann in Anspruch genommen werden, wenn Sie beim Büro für interkulturelle Angelegenheiten als Kooperationspartner angemeldet sind und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterschrieben haben. Die Inanspruchnahme des Sprachmittler*innen-Pools ist für Kooperationspartner kostenfrei. Privatpersonen können den Sprachmittler*innen-Pool nur über die Kooperationspartner anfordern.

Nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erfolgt die Vermittlung einer Sprachmittler*in in wenigen Schritten:

  • Anfrage per E-Mail bei der Koordinierungsstelle unter Angabe von folgenden Eckpunkten:
    - Wann findet das Gespräch statt?
    - Wo findet das Gespräch statt?
    - Worum wird es in dem Gespräch gehen?
    - Wer wir beim Gespräch dabei sein?
    - Welche Sprache wird benötigt?
  • Kontaktaufnahme mit der Sprachmittler*in durch die Koordinierungsstelle.
  • Vermittlung einer Sprachmittler*in für den Termin zur mündlichen Übersetzung.

Falls Sie Interesse haben, Nutzer und Kooperationspartner des Sprachmittler*innen-Pools zu werden oder an der Qualifizierung und dem Einsatz als ehrenamtliche Sprachmittler*in interessiert sind, wenden Sie sich bitte per E-Mail an sprachmittler@mkk.de oder telefonisch an Frau Richter (06051/85-18250) oder Frau Hohenwarter (06051/85-18251).

Informationen im Überblick

Die erste Anlaufstelle für Betroffene von rechten, rassistischen, antisemitischen, homo- und trans*feindlichen und anderen vorurteilsmotivierten Bedrohungen und Gewalt sind spezialisierte Opferberatungsstellen. Betroffene werden kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym beraten und begleitet. Die Beratungsstellen sind psychologisch und juristisch geschult und sehr erfahren im Umgang mit rechten und anderen vorurteilsmotivierten Gewalttaten sowie den individuellen Handlungsoptionen nach einem Übergriff.

Wichtige Kontakt- und Anlaufstellen finden Sie hier.

Veröffentlichungen

Das kreative Mit- und Ausmalheft für Kinder wurde zu Integrationszwecken konzipiert. Es richtet sich insbesondere an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter von 5 bis 10 Jahren und wir freuen uns, dass das Staatliche Schulamt die Arbeit mit dem Malheft unterstützt und die Verteilung an den Grundschulen befürwortet.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Malheftes ist die kreative Begegnung mit dem täglichen Lebensraum der Kinder hier im Main-Kinzig-Kreis durch die Bilder des Malheftes. Auf den Malheftseiten finden sich Darstellungen verschiedener Orte (An der Kinzig, Am Main, Im Park, In der Altstadt, Auf der Wiese, Im Wald, Im Straßenverkehr), die prototypisch für die jeweilige (neue) Lebenswelt der Kinder hier im Landkreis stehen. Zudem werden ausgewählte Sehenswürdigkeiten des Main-Kinzig-Kreis gezeigt (Kaiserpfalz, Ronneburg, Brüder-Grimm Haus). Auf der letzten Seite gibt es noch einige Tipps für kleinen Ausflüge. Die Bilder hierzu entstanden in der Zusammenarbeit mit der Gelnhäuser Künstlerin Carolin Fabinger.

Intention des Mit- und Ausmalhefts ist, im Rahmen der frühen Bildung, die Integration und den Spracherwerb zu fördern. Kinder, im Vor- und Grundschulalter, die Deutsch nicht oder nur sehr wenig sprechen, können erste Begriffe in deutscher Sprache kennenlernen und gemeinsam mit deutschsprachigen Kindern lesen oder nachsprechen.

Angeleitet oder selbstständig können sich Kinder spielerisch mit ihrem Umfeld auseinandersetzen und auf diese Weise ihre (neue) Heimat und Sprache entdecken und für sich erobern. Bei einfachen Ratespielen und Suchaufträgen mit den Bildern können PädagogInnen erstmals einen Blick auf die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder werfen. So ergibt sich –ganz nebenbei- die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen und gemeinsam mit anderen Kindern zu lesen, zu sprechen, zu agieren.

Im Fokus der Kinder steht natürlich das Ausmalen! Nach dem Motto

„Farbe macht bunt

Buntstifte machen bunt

Du machst bunt“

Mit diesem Formular können Sie das Malbuch bei uns bestellen.

Einen umfassenden Einblick in seine Arbeit gibt das Büro für interkulturelle Angelegenheiten in seinen Tätigkeitsberichten

Das Interkulturelle Kochbuch erscheint im September 2021.

Besucheranschrift

Am Ziegelturm 9
63571 Gelnhausen

Öffnungszeiten

Vor einem Besuch bitten wir um eine telefonische Voranmeldung.

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DEXT-Fachstelle
Marco Saur
06051 85 18 249
marco.saur@mkk.de