Corona: Landwirtschaft und Tierhaltung

Ja, das ist alleine zu diesem Zweck erlaubt und zählt als Betriebsgelände. Es darf allerdings kein Kontakt zu weiteren Personen bestehen und die Anordnungen des Gesundheitsamtes sind zu beachten. Es gibt keine Hinweise, dass sich Nutztiere mit dem Coronavirus infizieren können. Denkbar ist auch die Beschäftigung von „Ersatzarbeitskräften“ sofern diese keinen Kontakt zu infizierten Personen haben.

Ja, das ist alleine zu diesem Zweck erlaubt und zählt als Betriebsgelände. Es darf kein Kontakt zu weiteren Personen bestehen und die Anordnungen des Gesundheitsamtes sind zu beachten.

Es spricht nichts gegen eine Abholung der Milch, sofern der Kontakt zwischen dem melkenden Landwirt/Familie und dem Fahrer ausgeschlossen wird.

Eine Übertragung des Virus auf Lebensmittel ist laut RKI unwahrscheinlich. Die Fahrer der Milchtankwagen wurden laut Aussage der Molkereien auf zusätzliche Hygienemaßnahmen hingewiesen. Ratsam ist es dennoch, dass Erzeuger ihre Molkerei informieren, falls ein Verdachts- oder Krankheitsfall vorliegt.

Wochenmärkte sind derzeit ebenso wie der Lebensmitteleinzelhandel von Schließungen ausgenommen. Es gelten jedoch erhöhte Zutritts- und Hygieneregelungen, um soziale Kontakte zu vermeiden.

Sie erhalten Verdienstausfall nach §56 ifSG. Die Entschädigung bemisst sich nach den letzten Jahreseinnahmen, die dem Finanzamt gemeldet wurden. Der Antrag muss schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Verhängung des Tätigkeitsverbotes eingereicht werden.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ihren Förderzuschuss ab sofort in allen Darlehensvarianten an. Nähre Informationen hierzu erhalten Sie >>in diesem PDF.

Zuschüsse aus dem Soforthilfe-Programm des Landes Hessen können ab sofort beim Regierungspräsidium in Kassel beantragt werden. Nähere Informationen finden Sie auch unter:

Soforthilfe des Landes Hessen

Die Beratung für landwirtschaftliche Unternehmen übernehmen die Ämter für den ländlichen Raum in den jeweiligen Landkreisen. Die Ansprechpartner für den Main–Kinzig-Kreis sind: Karsten Dill, Abteilungsleiter Landwirtschaft, E-Mail: karsten.dill@mkk.de, Telefon: 06051-85 15630, und Christina Gebhardt, christina.gebhardt@mkk.de, Telefon: 06051-85 15666.

Richtlinie zur Soforthilfe

Ja, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind, dies gilt auch für Leiharbeiter. Nähere Informationen erhalten Sie >>auf der Seite der Arbeitsagentur

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein Maßnahmenpaket geschnürt, um die Landwirte zu unterstützen und die Lebensmittelversorgung aufrecht zu erhalten. Informationen finden Sie im PDF >>Hilfsmaßnahmen Landwirtschaft.

Die große Koalition hat sich darauf geeinigt, ein Kontingent an Saisonarbeitskräften und Erntehelfern aus Osteuropa nach Deutschland zu lassen: jeweils 40.000 sollen im April und Mai unter Auflagen (per Flugzeug und nach vorheriger Gesundheitsprüfung) einreisen dürfen. In den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft müssen sie getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen. Die Arbeitsaufnahme von Saisonarbeitern aus dem Ausland muss >>beim Gesundheitsamt angezeigt werden, wenn sie länger als drei Tage bleiben und gemeinsam mit mehr als fünf Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, in einer Unterkunft wohnen. Außerdem wird angestrebt, für April und Mai je 10.000 Helfer aus dem Inland zu gewinnen, etwa Arbeitslose, Studierende, Asylsuchende oder Kurzarbeiter.

Die Tätigkeit von Dienstleistern ist bisher nicht eingeschränkt. Sie dürfen einen Tierarzt rufen, bei der Behandlung sind die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten. Sollte die Erkrankung so schwerwiegend sein, dass eine Klinik aufgesucht werden muss (Kolik, Schwergeburt etc.) dürfen Sie mit Ihrem Tier dorthin fahren. Die üblichen Begleitpapiere sind mitzuführen.

Auch hier gilt, dass diese Dienstleistungen nach wie vor in Anspruch genommen werden dürfen. Es sind ebenfalls die besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, wie z. B. ein entsprechender Abstand zur beauftragten Person.

Die Nutzung von öffentlichen und privaten Sportstätten, zu denen auch Reitplätze zählen, ist derzeit untersagt. Die aus tierschutzrechtlicher Sicht erforderliche freie Bewegung für Pferde, mindestens sechs Stunden bei Pferden in Boxenhaltung, kann, auch teilweise, auf Reitplätzen erfolgen, sofern die Pferde dort gehaltenen werden, wo sich die Sportstätte befindet. Warteschlangen vor dem Reitplatz würden durch vorherige Anmeldung mit Termin vermieden. Die Nutzung der Sportstätte durch Pferde von außerhallb ist jedoch nicht möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

http://www.pferd-aktuell.de/coronavirus

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Regelungen im derzeitigen Geschehen innerhalb kurzer Zeit überholt sein können.

Natur, Umwelt, Landwirtschaft und Tierschutz

Die Aufgabenfelder, die in dieser Lebenslage zusammengefasst sind, beziehen sich auf wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeit in der Entwicklung von Natur und Landwirtschaft im Main-Kinzig-Kreis. Die Tätigkeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum richtet sich vor allem auf die Erhaltung der Naturräume und die Sicherung der ökologischen Ressourcen, wobei die Zusammenarbeit mit den Landwirten ein bedeutsames Element darstellt.

Das Amt für Veterinär- und Verbraucherschutz nimmt wesentliche Aufgaben im Bereich der Gesundheitsvorsorge, Lebensmittelüberwachung und -Hygiene wahr. Auch der Tierschutz, die Überwachung der Vorschriften des Tierschutzgesetzes sowie die Tierseuchenbekämpfung zählen zu den Arbeitsgebieten innerhalb dieses Fachbereichs.