Umwelt- und Naturschutz

Die Naturräume im Main-Kinzig-Kreis zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus – geprägt durch zahlreiche Gewässer und unterschiedliche Landschaftsformen mit ausgedehnten Wäldern, Wiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen bieten sie ökologisch wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Als Lebensgrundlage für den Menschen und um ihrer selbst willen sollen Natur und Landschaft erhalten und entwickelt werden.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Unteren Naturschutzbehörde wirken mit ihrer Arbeit auf den Erhalt von Natur und Landschaft und die umweltgerechte Entwicklung der notwendigen Naturgüter wie Boden, Wasser und Luft hin – zum Wohlergehen der Menschen wie der Umwelt. Dabei sollen Regenerationspotentiale erkannt und genutzt werden.

Artenschutz

Artenschutz bedeutet, die Vielfalt wild lebender Pflanzen und Tiere sowie ihre Lebensräume zu schützen und zu bewahren. Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) unterscheidet den Allgemeinen und den Besonderen Artenschutz: So verbietet der Allgemeine Artenschutz beispielsweise, wildlebende Tiere oder Pflanzen zu fangen, zu verletzen oder ihrem gewohnten Lebensraum zu entnehmen.

Der Besondere Artenschutz ist spezifischer und weiter gefasst. So dürfen Tiere besonders geschützter Arten während der verschiedenen Formen ihres Lebenszyklus (Mauser-, Aufzuchts- und Wanderzeiten) nicht gestört werden.

Verletzte und hilflose Tiere können bei verschiedenen Wildtierpflegestationen abgegeben werden. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Jungtiere, die allein aufgefunden werden, verlassen sind. Viele Jungtiere werden von den Elterntieren weiter versorgt (zum Beispiel Rehkitze, Igel oder Vögel). Die Anwesenheit des Menschen würde sich hier nur störend auswirken.

Auch Insekten wie Hornissen, Hummeln und Wildbienen fallen unter den Artenschutz. Ihre Nester dürfen – ebenso wie die der Wespen – nicht ohne triftigen Grund beseitigt werden.

Weiterführende Informationen

Welche Art ist geschützt und welchen Schutzstatus besitzt sie? Für Tiere ist dies in der Artenschutzdatenbank WISIA , für Pflanzen in FloraWeb beschrieben.

Bauen und Naturschutz

Bei baugenehmigungspflichtigen Anlagen im Außenbereich ist ein Bauantrag bei der Bauaufsicht des Main-Kinzig-Kreises zu stellen. Eine Kopie hiervon erhält auch die Untere Naturschutzbehörde, um eine Beurteilung des Bauvorhabens aus Sicht von Naturschutz und Landschaftspflege abzugeben. Zum Genehmigungsverfahren gehören auch eine Eingriffs- und Ausgleichsplanung sowie eine Biotopwertberechnung nach der Hessischen Kompensationsverordnung. Nähere Informationen zur Kompensation, der Biotopwertberechnung und zur Hessischen Kompensationsverordnung erhalten Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz .

Die Untere Naturschutzbehörde prüft die Bauanträge auf die Standortverträglichkeit der Bauvorhaben und die planerische und rechnerische Richtigkeit der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (Bepflanzung). Außerdem setzt sie ggf. eine Ersatzzahlung fest. Festgesetzte Pflanzmaßnahmen am Bauvorhaben und Ersatzmaßnahmen an anderer Stelle werden vor Ort – nach der Ausführung – fachlich beurteilt und überprüft.

Weiterführende Informationen

Informationen zum Stichwort Schutzgebiete im Umweltbericht des Main-Kinzig-Kreises

Baumfällungen und Gehölzbeseitigungen

In der Zeit vom 1. März bis 30. September ist es grundsätzlich verboten, Bäume außerhalb des Waldes und außerhalb von Gärten zu fällen. Das Fällverbot für Bäume gilt also nicht für Haus- und Kleingärten, Friedhöfe und Grünanlagen. Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze dürfen in dem genannten Zeitraum nicht abgeschnitten oder auf-den-Stock gesetzt werden. Erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte, um den Zuwachs zu beseitigen oder die Gesundheit der Bäume und Gehölze zu erhalten.

Die Beseitigung von Bäumen und Gehölzen im Außenbereich gilt als Eingriff in den Naturhaushalt, der von der Unteren Naturschutzbehörde zu genehmigen ist. Unabhängig von den o. g. Fristen gelten die artenschutzrechtlichen Vorschriften. Fäll- und Schnittmaßnahmen sind beispielsweise dann verboten, wenn Vögel in dem Gehölz nisten oder brüten oder Baumhöhlen von Tieren genutzt werden. Ausnahmegenehmigungen sind möglich, wenn zwingende Gründe dies rechtfertigen. Die Anträge sind bei der Unteren Naturschutzbehörde zu stellen.

Bäume, die laut Bebauungsplan erhalten werden müssen, können unter Umständen gefällt, müssen aber ersetzt werden. Die Kommunen können weitergehende Auskünfte zu den Bebauungsplänen geben.

Zusätzlicher Hinweis

Aufgrund der komplexen Vorschriften ist es ratsam, planbare Fällungen oder Gehölzrückschnitte in der Zeit vom ersten Oktober bis Ende Februar durchzuführen.

Biodiversität

Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten sowie die Vielfalt der Lebensräume. Sie bildet eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Natur, Mensch und Umwelt. Nur ein intakter Naturhaushalt ist in der Lage, notwendige Ökosystemleistungen wie frisches Trinkwasser, saubere Luft und fruchtbare Böden zu liefern.

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt zu erhalten. Das Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum im Main-Kinzig-Kreis fördert mit verschiedenen eigenen und fremdgeplanten Projekten die Erhaltung gefährdeter Arten und Lebensräume.

Weiterführende Informationen

Auch das Land Hessen leistet seinen Beitrag. Mehr über die Hessische Biodiversitätsstrategie gibt es auf der Internetseite Biodiversität in Hessen sowie im Umweltbericht des Main-Kinzig-Kreises zu lesen.

Ansprechpartner:

Bernd Leutnant

Telefon: 06051 85-14433

E-Mail: Bernd.Leutnant@mkk.de

Biotopschutz

Der Biotopschutz ist eine zentrale Aufgabe des Naturschutzes und im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verankert. Oberstes Ziel ist, die Vielfalt und Eigenart der Landschaften zu erhalten und gefährdete Arten zu schützen. In Hessen stehen – neben den vom Bundesgesetzgeber beschriebenen Biotopen – auch Alleen (im Innen- und Außenbereich) sowie Streuobstbestände (nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile) unter Schutz.

Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung oder sonstigen erheblichen Beeinträchtigung eines Biotops führen können, sind verboten. Ausnahmeregelungen können auf Antrag zugelassen werden, sofern die Beeinträchtigung ausgeglichen wird.

Brennholzlagerung und Immissionsschutz

Ein hell loderndes Kaminfeuer steht für viele Menschen im Winter ganz oben auf der Hitliste der Gemütlichkeit, und auch aus ökologischen Gründen entscheiden sich immer mehr Häuslebauer für einen Kamin- oder Kachelofen. Bei der Holzlagerung und beim Anheizen ist jedoch einiges zu beachten, um Umweltbelastungen zu vermeiden.

Schlecht gelagertes Holz enthält zu viel Feuchtigkeit. Dadurch wird die Verbrennungstemperatur gesenkt, Holzgase können nur unzureichend verbrennen, Teer und Ruß schlagen sich an den Abgasklappen und im Schornstein als sogenannter Glanzruß nieder. Dieser wiederum reduziert die Wärmeabgabe der Heizflächen und kann Schornsteinbrände auslösen. Daher ist es verboten, frisch geschlagenes bzw. falsch gelagertes Holz in Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe einzusetzen.

Ansprechpartner:

(Kreisweit im Zusammenhang mit Immissionsschutz)

Federico Theilen

Telefon: 06051 85-14224

E-Mail: Federico.Theilen@MKK.de

Angelika Karl

Telefon: 06051 85-14209

E-Mail: Angelika.Karl@MKK.de

Ersatzgeld/Ausgleichsgeld

Bei Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch Bauvorhaben oder ähnliche Projekte ist der Verursacher nach dem Bundesnaturschutzgesetz verpflichtet, den entstandenen Schaden durch ökologische Aufwertungsmaßnahmen auszugleichen. Sind an diesem Ort bzw. in der Umgebung keine sinnvollen Maßnahmen zur Aufwertung des Naturhaushaltes oder des Landschaftsbildes möglich, so besteht die Möglichkeit zur Zahlung eines Ersatzgeldes (früher Ausgleichsabgabe).

Das Ersatzgeld berechnet sich nach der Kompensationsverordnung . Diese Abgabe wird vom Land Hessen vereinnahmt und anschließend zweckgebunden für Naturschutzmaßnahmen und -projekte wieder verwendet. Mehr dazu im Umweltbericht des MKK.

Wer selbst Naturschutzprojekte durchführen möchte, kann über die Untere Naturschutzbehörde Mittel aus den Ersatzgeldzahlungen beantragen.

Ansprechpartnerin:

Ingeborg Bechtel

Telefon: 06051 85-14823

E-Mail: Ingeborg.Bechtel@mkk.de

Genehmigungen nach Naturschutzrecht

Für alle Eingriffe in Natur und Landschaft, die eine Beeinträchtigung der Ökologie oder des Landschaftsbildes mit sich bringen können, ist eine Genehmigung nach Naturschutzrecht erforderlich. Die Untere Naturschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises entscheidet darüber beispielsweise bei der Verlegung von Leitungen, Veranstaltungen im Außenbereich oder Gehölzbeseitigungen.

Auch artenschutzrechtliche Genehmigungen und Befreiungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz (z. B. Beseitigung von Hornissennestern oder Präparieren geschützter Vogelarten) fallen in die Zuständigkeit der Unteren Naturschutzbehörde.

Für bauliche Anlagen im Außenbereich (z.B. Zäune, Masten, kleinere Bauvorhaben), die nach Hessischer Bauordnung baugenehmigungsfrei sind, ist ebenfalls eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich.

Zusätzlicher Hinweis

Die meisten naturschutzrechtlichen Genehmigungen werden im Rahmen der Eingriffsregelung von den damit befassten Behörden mit erteilt („Huckepackverfahren“).

Immissionsschutz

Abgase, Lärm, Gerüche, Erschütterungen oder Staub gehören zu den negativen Begleiterscheinungen der modernen Industriegesellschaft. Mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz soll die Umwelt vor gesundheitsgefährdenden bzw. erheblich belästigenden Immissionen geschützt werden.

Durch Landesgesetze werden die Aufgaben im Bereich des Immissionsschutzes auf verschiedene Behörden verteilt. Nach der derzeit gültigen Zuständigkeitsverordnung hat der Main-Kinzig-Kreis folgende Aufgaben:

  • Überwachung von immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtigen Anlagen
  • Überwachung von immissionsschutzrechtlich nicht genehmigungspflichtigen Anlagen
  • Stellungnahmen im Rahmen des vorbeugenden Immissionsschutzes
  • Durchsetzung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BlmSchV)

Überwachung von immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftigen Anlagen

Anlagen mit einer besonderen Emissionsrelevanz sind immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtig. Im Rahmen der 4. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz hat der Bundesgesetzgeber aufgelistet, welche Anlagen als besonders emissionsrelevant anzusehen sind. Unter anderem sind große Anlagen zur Tierhaltung, Motorsportanlagen und offene Schießstände für Handfeuerwaffen und Schießplätze für Großkaliberwaffen genehmigungs- bzw. überwachungspflichtig.

Überwachung von nicht genehmigungspflichtigen Anlagen

Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sind derartige Anlagen so zu errichten und zu betreiben, dass

  • schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind
  • nach dem Stand der Technik unvermeidbare, schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden

Der Main-Kinzig-Kreis ist u.a. zuständig für Lärm-, Licht-, Staub- und Geruchsimmissionen sowie für Erschütterungen verursachende Anlagen (Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten im Immissionsschutz), die nicht gewerblich genutzt werden, ebenso für Feuerungsanlagen nach der Kleinfeuerungsanlageverordnung, Anlagen im Bereich der Tierzucht, Tierhaltung, Land- und Forstwirtschaft, auf Messen, Ausstellungen, Jahrmärkten, Baustellen, Gaststätten, Spielhallen, Musikveranstaltungen im Freien sowie für nicht genehmigungsbedürftige Motorsportanlagen.

Stellungnahmen im Rahmen des vorbeugenden Immissionsschutzes

Der Main-Kinzig-Kreis gibt Hinweise und empfiehlt Auflagen, um weiteren Immissionsbelastungen entgegenzuwirken – so z. B. im Rahmen von immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren, bei der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen und Baugenehmigungsverfahren.

Durchsetzung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen

Auch Gebäudeheizungen tragen zur Luftverschmutzung bei. Der Bundesgesetzgeber hat daher u. a. Grenzwerte für Ruß, Staub, Abgasverluste, Kohlenmonoxid festgesetzt. Die Einhaltung der Grenzwerte wird durch die Bezirksschornsteinfegermeister überwacht. Überschreitungen der Grenzwerte werden dem Main-Kinzig-Kreis gemeldet, der Anordnungen und Bußgeldverfahren gegen die Verursacher einleitet. In schwerwiegenden Fällen werden die Umwelt belastenden Feuerungsanlagen stillgelegt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu den Themen Lärm (Fluglärm) und Staub im Umweltbericht des Main-Kinzig-Kreises, zum Thema Gerüche hier als PDF

Ansprechpartner:

Federico Theilen

Telefon: 06051 85-14224

E-Mail: Federico.Theilen@mkk.de

Angelika Karl

Telefon: 06051 85-14209

E-Mail: Angelika.Karl@mkk.de

Luftreinhaltung

Um die Qualität der Luft zu erhalten bzw. zu verbessern, haben die Staaten der Europäischen Union einheitliche Regelungen zur Überprüfung und Beurteilung ausgearbeitet. Grundlage hierfür ist die Luftqualitäts-Rahmenrichtlinie aus dem Jahr 1996, die in den vergangenen Jahren in deutsches Recht umgesetzt wurde.

Informationen zu den Grenzwerten und zur Überwachung der Luftqualität im Umweltbericht des Main-Kinzig-Kreises.

Ansprechpartner:

Federico Theilen

Telefon: 06051 85-14224

E-Mail: Federico.Theilen@mkk.de

Angelika Karl

Telefon: 06051 85-14209

E-Mail: Angelika.Karl@mkk.de

Ökokonto

Mit dem Ökokonto als Naturschutzinstrument sollen Schäden an der Natur bzw. Eingriffe in den Naturhaushalt ausgeglichen werden – der Gesetzgeber hat hiermit eine Regelung geschaffen, die bereits vor einem geplanten Eingriff die Möglichkeit bietet, ein „Guthaben“ auf dem Konto der Natur anzulegen. Dieses kann später als Ausgleich für einen Eingriff herangezogen werden.

Verschiedene Aufwertungsmaßnahmen in der Natur und der damit verbundene Nutzen wird mithilfe der Kompensationsverordnung in Biotopwertpunkten (Ökopunkte) umgerechnet. Diese Punkte stellen das Guthaben auf dem Ökokonto des Antragstellers dar. Die aufwändige Suche nach Kompensationsmaßnahmen kann so entfallen, die Ökokontoführung übernimmt die Untere Naturschutzbehörde.

Beispiele für Ökokontomaßnahmen:

  • Anpflanzung von Gehölzen
  • Neuanlage von Streuobstwiesen
  • Anlage von Stillgewässern
  • Entsiegelungsmaßnahmen oder Rückbau baulicher Anlagen
  • Maßnahmen zur Beseitigung von Hindernissen für die Tierwanderung (Querungshilfen, Wildbrücken)
  • Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern einschließlich der Uferbereiche und zur Herstellung der Durchgängigkeit für wandernde Fischarten
  • Maßnahmen zur Wiederherstellung von Kulturbiotopen, wie Alleen, Trocken- oder Magerrasen

Damit ein solches Vorhaben als Ökokontomaßnahme anerkannt wird, muss es eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Ein Ökokontoantrag beinhaltet daher eine kartografische Darstellung der Fläche mit einer Bewertung des Bestandes sowie der zukünftigen Nutzung. Eine Ökokontomaßnahme kann nur dann anerkannt werden, wenn von ihr dauerhaft günstige Wirkungen auf den Naturhaushalt und das Landschaftsbild ausgehen. Daraus folgt, dass eine Maßnahme nicht nur umgesetzt, sondern auch auf Dauer erhalten wird. Die Gutschrift auf das Ökokonto des Antragstellers erfolgt erst nach Abnahme der Maßnahme durch die Untere Naturschutzbehörde, die Einzelfragen dazu gern beantwortet.

Der Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises wird an Institutionen und Unternehmen vergeben, die sich durch besonderes Engagement im Umweltschutz auszeichnen. Näheres dazu im Umweltbericht .

Ansprechpartner:

Federico Theilen

Telefon: 06051 85-14224

E-Mail: Federico.Theilen@MKK.de

Schornsteinfegerwesen

Mit Beginn des Jahres 2013 endete deutschlandweit das so genannte „Schornsteinfegermonopol“, seitdem stehen die Schornsteinfeger im freien Wettbewerb. Dies bedeutet, dass Haus- und Raumeigentümer nun eigenverantwortlich für die fristgerechte Ausführung aller Schornsteinfegerarbeiten zu sorgen haben. Grundlage hierfür ist der Feuerstättenbescheid des Bezirksschornsteinfegers.

Dieser Feuerstättenbescheid ist gebührenpflichtig. Eigentümer erhalten ihn vom staatlich bestellten Bezirksschornsteinfeger bei Abnahme der Feuerungsanlagen bzw. bei der alle drei bis vier Jahre durchzuführenden Feuerstättenschau. Die Aufgaben der Bezirksschornsteinfeger werden vom Main-Kinzig-Kreis, Sachbereich Schornsteinfegerwesen, im Rahmen der Dienstaufsicht kontrolliert. Bei Fragen hierzu stehen die unten genannten Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen gern zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

In der Schornsteinfegerdatenbank des Landesinnungsverbands Hessen sind die zuständigen Schornsteinfeger – nach Bezirken geordnet – zu finden.

Weitere Informationen zum Feuerstättenbescheid (PDF).

Ansprechpartner:

Federico Theilen

Telefon: 06051 85-14224

E-Mail: Federico.Theilen@mkk.de

Angelika Karl

Telefon: 06051 85-14209

E-Mail: Angelika.Karl@mkk.de

Veranstaltungen in Natur und Landschaft

Festveranstaltungen in der freien Natur außerhalb von Ortschaften, Sportevents wie beispielsweise Radrennen oder Reiterrallyes und die mit diesen Veranstaltungen verbundene Einrichtung von Parkplätzen stellen möglicherweise einen Eingriff in Natur und Landschaft dar. Sie sind daher genehmigungspflichtig.

Nähere Auskünfte dazu gibt die Untere Naturschutzbehörde, die vor einer Genehmigung jeden Einzelfall prüft.

Verstöße gegen das Naturschutzrecht

Zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten im Bereich des Naturschutzes zählen das Parken außerhalb von Parkplätzen sowie das Befahren nicht erlaubter Wege, insbesondere in Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten.

Jede Ordnungswidrigkeit dieser Art kann ein Bußgeld zur Folge haben. Auch andere Verstöße gegen das Naturschutzgesetz werden von der Unteren Naturschutzbehörde verfolgt und können hier gemeldet werden.

Ansprechpartner:

Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster:

Ingeborg Bechtel

Telefon: 06051 85-14823

E-Mail: Ingeborg.Bechtel@mkk.de

Bad Orb, Biebergemünd, Birstein, Brachttal, Bruchköbel, Erlensee, Flörsbachtal, Freigericht, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Gründau, Hasselroth, Jossgrund, Hammersbach, Langenselbold, Linsengericht, Maintal, Neuberg, Nidderau, Niederdorfelden, Rodenbach, Ronneburg, Schöneck, Sinntal, Steinau a.d.Str., Wächtersbach:

Thorsten Voss

Telefon: 06051 85-14430

E-Mail: Thorsten.Voss@mkk.de

Ansprechpartner und Zuständigkeiten

Ansprechpartnerin

Zuständigkeiten

Bad Orb, Birstein, Brachttal, Gelnhausen, Gründau, Linsengericht

Ansprechpartnerin

Zuständigkeiten

Bad Soden-Salmünster, Schlüchtern, Sinntal, Steinau a.d.Str.

Ansprechpartnerin

Zuständigkeiten

Bruchköbel, Erlensee, Großkrotzenburg, Hammersbach, Langenselbold, Maintal, Neuberg, Nidderau, Niederdorfelden, Rodenbach, Ronneburg, Schöneck

Ansprechpartnerin

Zuständigkeiten

Hasselroth, Freigericht, Jossgrund, Flörsbachtal, Wächtersbach, Biebergemünd

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Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum

Abteilung Umwelt- und Naturschutz

Zum Wartturm 11 – 13

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Abteilung Umwelt- und Naturschutz

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