Termine

Die Übersicht ist auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetz Main-Kinzig-Kreis erstellt worden. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Haben Sie Ergänzungen, Veränderungs- oder Korrekturwünsche, dann wenden Sie sich bitte an die Abteilung "Leben im Alter"

MKK-lokal-sozial / Ein Austauschforum für niedrigschwellige Angebote und Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Zednik
Tel: 06051 85-48147
E-Mail: yvonne.zednik@mkk.de

  • 29.03.2022, 14 - 16 Uhr

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Kennenlernen und Austausch der Bedarfe und Bedürfnisse der niedrigschwelligen Initiativen im Main-Kinzig-Kreis;
Qualitiätsentwicklung der Angebote zur Unterstützung im Alltag; Auf- und Ausbau der Angebote nach §45a SGB XI in den Kommunen; Informations-, Austausch- und Vernetzungs-Plattform für niedrigschwellige Angebote und auch Nachbarschaftsinitiativen im Kreisgebiet.

Teilnehmender Personenkreis: Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI; Betreuungsangebote nach § 71 SGB XI, Hauswirtschaftsdienste, Nachbarschaftsinitiativen und Bürgerhilfen, interessierte Einzelpersonen, hauptamtliche Vertreter aus den Kommunen.

Region: Main-Kinzig-Kreis

Altenhilfe- und Pflegekonferenz im Main-Kinzig-Kreis

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Neidhardt
Tel: 06051 85-48079
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information sowie Austausch und Beratung zu Themen der Altenhilfe und Pflege. Vernetzung der Akteure der Altenhilfe und Pflege.

Teilnehmender Personenkreis: Amb. Pflegedienste, teilstationäre und vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Main-Kinzig-Kliniken Psychiatrie, Gesundheitsamt, Überleitungen Klinikum Hanau u. Main-Kinzig-Kliniken, kommunale Seniorenberater, Seniorenberater der Wohlfahrtsverbände, Leben im Alter, Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis

Region: Main-Kinzig-Kreis

Hinweis: Wer an einer Mitarbeit in der Altenhilfe- und Pflegekonferenz interessiert ist, darf sich gerne in der Abteilung Leben im Alter anmelden.

Arbeitstreffen kommunaler Seniorenberater/innen

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Neidhardt
Tel: 06051 85-48079
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de

Termin: 18. Oktober 2022, 14 - 16 Uhr
Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben


keine öffentliche Veranstaltung

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information sowie Austausch und Beratung zu Themen der Altenhilfe und Pflege. Vernetzung der Akteure der kommunalen Seniorenberatung

Teilnehmender Personenkreis: Seniorenberater/innen der Kommunen, Pflegestützpunkt des MKK, Leben im Alter

Region: Main-Kinzig-Kreis

Arbeitskreis Qualitätssicherung ambulante Pflege Main-Kinzig -AKQaP, AB

Deutsches Rotes Kreuz Gelnhausen, Frau Grimm
Tel: 06051 480016
Mail: grimm@drkgelnhausen.de
Ort: DRK - Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V., Frankfurter Str. 34, 63571 Gelnhausen

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Fördert die Arbeit im häuslichen Bereich, externe Qualitätssicherung, Informationsaustausch, gemeinsame Fortbildung, kollegiale Beratung, Interessenvertretung ambulanter Pflegedienste

Teilnehmender Personenkreis: Amb. Pflegedienste im Main-Kinzig-Kreis

Region: Main-Kinzig-Kreis

Gerontopsychiatrischer Arbeitskreis

Psychiatriekoordinator Bernd Kaltschnee,
Gesundheitsamt Main-Kinzig-Kreis
Tel: 06051 85-11641
Mail: Bernd.Kaltschnee@mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information, Austausch und Beratung zu Themen der Gerontopsychiatrie, Erarbeitung eines gerontopsychiatrischen Entwicklungsplans, Steuerung regionaler Angebote im gerontopsychiatrischen Bereich

Teilnehmender Personenkreis: Vertreter der Psychiatrischen Kliniken, niedergelassene Fachärzte, Sozialpsychiatrischer Dienst, Leben im Alter, Pflegestützpunkt, Vertreter der PSKBen, Alten- und Pflegeheimen sowie anderen stationären Einrichtungen, Seniorenberatungen und spezialisierte Pflegedienste.

Region: Main-Kinzig-Kreis

Arbeitskreis Palliativ-Care-Versorgung

Robert Flörchinger
Geschäftsführer Caritas Verband für den Main-Kinzig-Kreis e.V.
Tel: 06181 923351-0
Mail: robert.floerchinger@caritas-mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Verbesserung der regionalen palliativen Versorgungssituation in Mitte und Ostteil des MKK. Kooperation und Vernetzung der beteiligten Einrichtungen. Beseitigung von Schnittstellenproblemen.

Teilnehmender Personenkreis: Pflegedienste, Ärzte, Seelsorge, Hospizdienste; Palliativteam, Überleitungsmanagement Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen, Pflegestützpunkt, Kreisgesundheitsamt, Leben im Alter, Apotheken, Sanitätshäuser…

Region: Gelnhausen und Schlüchtern

Facharbeitskreis Soziale Arbeit

SEKOS Gelnhausen
Dr. Roland Bauer
Tel.: 06051 4163
Mail: Sekos-gelnhausen@t-online.de

Landgericht Hanau
Claudia Baltuttis
Tel.: 06053 700113
Mail: Claudia.baltuttis@lg-hanau.justiz.hessen.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Schnittstellen- verbesserung, Informationsaustausch, kollegiale Beratung, Vorstellen gesetzlicher Neuerungen oder anderer Schwerpunktthemen

Teilnehmender Personenkreis: Beratungsstellen der AWO Caritas, Diakonie, PSP, DRK, BWMK betreutes Wohnen, Frauenhaus Wächtersbach, Kinderinitiative Bad Orb, Landgericht Hanau, Pflegeheim Schloss Meerholz, Psychologische Praxis, Sekos

Region: Schwerpunkt Altkreis Gelnhausen

Netzwerk Demenz

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Jost
Tel: 06051 85- 48145
Mobil: 0151 2173 2405
E-Mail: claudia.jost@mkk.de
Telefax: 06051 85-948145

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Vernetzung von Akteur/innen im gesamten Main-Kinzig-Kreis zur Verbesserung von Teilhabe, Beratung, Begleitung, Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz sowie die Unterstützung und Entlastung ihrer pflegenden Angehörigen. Gewinnung von bürgerschaftlich engagierten Bürger/innen als Multiplikator/innen für Informationen rund um Themen die Menschen mit Demenz bewegen.

Teilnehmender Personenkreis:
Alzheimer-Gesellschaft Main-Kinzig e.V., APZ Alten – und Pflegezentren Main-Kinzig , Betreuungsbehörde Main-Kinzig-Kreis, Betreuungsverein Main-Kinzig e.V., Bildungspartner Main-Kinzig GmbH, Caritas Verband Main Kinzig, Gemeinde Hasselroth, Gemeinde Schöneck, Kathinka Platzhoff Stiftung, Klinikum Hanau GmbH, Main-Kinzig-Kliniken GmbH, Malteser Hilfsdienst e.V., Mehrgenerationenhaus Kleiner Anton, Palliative Patientenhilfe, Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis + Außenstelle Hanau (Pflegeberatungszentrum Hanau) , Sankt Vinzenz Krankenhaus Hanau, SEKOS Gelnhausen Selbsthilfegruppen, Seniorenbüro Rodenbach, Stadt Langenselbold, Stadtverwaltung Maintal , Stadtverwaltung Nidderau, VMLS Vereinte Martin Luther + Althanauer Hospital Stiftung

Region: Main-Kinzig-Kreis

Treffen der Steuerungsgruppe:
6.Juli 2021
14:00 – 16:00 Uhr
keine öffentliche Veranstaltung

Treffen des Netzwerks:
14. Oktober 2021 14:00 -17:00 Uhr
Anmeldung bis 4. Oktober 2021 unter leben-im-alter@mkk.de möglich
keine öffentliche Veranstaltung

Netzwerk Pflege und Medizin

Main-Kinzig-Kliniken, Andrea Leipold
Büro der Pflegedienstleitung Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern
Tel.: 06661 81-2273
Fax.: 06661 812445
Mail: monika.eck@mkkliniken.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Verbesserung der regionalen Versorgungssituation für pflegebedürftige Menschen. Kooperation und Vernetzung der beteiligten Einrichtungen. Beseitigung von Schnittstellenproblemen. Qualifizierung und Fortbildung. Information der Öffentlichkeit

Teilnehmender Personenkreis: Main-Kinzig-Kliniken, stat. Pflegeeinrichtungen, amb. Pflegedienste, Sanitätshäuser, Apotheken, Abteilung Leben im Alter des MKK, Pflegestützpunkt MKK, Hospizdienste

Region: Altkreise Schlüchtern und Gelnhausen sowie angrenzende Kommunen

Runder Tisch Palliativ- und Hospizversorgung in Hanau und der Region

Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V.
Am Frankfurter Tor 25
63450 Hanau
Tel: 06181 – 5073050
Mail: info@palliative-patienten-hilfe.de

Beauftragter des Fördervereins für die Moderation der Netzwerktreffen: Karl Kleem, Mitglied des Vorstands

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Intensivierung der Zusammenarbeit der Leistungsträger der Palliativversorgung, um die Hilfen für betroffene Menschen bedürfnis-gerechter und gezielter einzusetzen. Die folgenden Absprachen wurden getroffen: die jeweils eigenen Angebote der Palliativversorgung werden in den freiwilligen Verbund RUNDER TISCH eingebunden; alle Beteiligten des RUNDEN TISCH kooperieren in den Fragen der Palliativversorgung miteinander; die Zusammenarbeit geschieht auf freiwilliger Basis

Teilnehmender Personenkreis: Netzwerk mit aktuell 24 Teilnehmern. Die zur Teilnahme eingeladenen Einrichtungen und Institutionen gehören alle zu öffentlich-rechtlichen oder kirchlichen Organisationen.

Region: Hanau und Region

Runder Tisch Freigericht

Gemeindeverwaltung Freigericht, Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz
Tel: 06055 – 916-0
Mail: gemeinde@freigericht.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte, Vertreter KV Hessen

Region: Freigericht

Altenhilfe Hanau e.V. – AHA e.V.

AHA e.V., Geschäftsführer Herr Günter Rohler
Steinheimer Str. 1
63450 Hanau
Tel. 06181 - 9190114

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Altenhilfe in Hanau zu verbessern, -ambulante u. stationäre Altenhilfen, Wohnformen im Alter

Teilnehmender Personenkreis: AWO, DRK, Diakonisches Werk, Kirchenkreis Hanau, CV Main-Kinzig-Kreis, Evangelische Stadtgemeinde, Stadtverwaltung, alle größeren gemeinnützigen und privaten Träger der ambulanten und stationären Altenhilfe

Region: Hanau

Kleine Gesprächsrunde Langenselbold

Gemeindeverwaltung Langenselbold, Bürgermeister Jörg Muth
Tel: 06184 – 802-0
Mail: stadt@langenselbold.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte

Region: Langenselbold

Netzwerk Angebote für Menschen mit Demenz in Nidderau

Stadt Nidderau
Frau Christiane Marx
Familienzentrum / Gehrener Ring 5
Tel: 06187 299-155
Mail: christiane.marx@nidderau.de
www.soziales-nidderau.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Förderung und Unterstützung von betroffenen Personen und ihren Angehörigen zum Aufbau eines optimalen Netzes aus Unterstützungs- und Hilfsangeboten

Teilnehmender Personenkreis: Seniorenberaterin der Stadt Nidderau, VMLS u. Hilfezentrale, Projekt SOwieDAheim, MPM Betreuen Zuhause, Tageszentrum Burg Wonnecken, ASB Mittelhessen

Region: Nidderau

Kleine Gesprächsrunde Rodenbach

Gemeindeverwaltung Rodenbach, Bürgermeister Klaus Schejna
Tel: 06184 – 599-0
Mail: gemeinde@rodenbach.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte

Region: Rodenbach

Kleine Gesprächsrunde Schöneck

Gemeindeverwaltung Schöneck, Bürgermeisterin Cornelia Rück
Tel: 06187 – 9562-0
Mail: info@gemeinde-schoenck.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeisterin, Ärzte, Apotheker

Region: Schöneck

Wohnen hat etwas mit Geborgenheit und Schutz, aber auch mit Gewohnheiten und Ruhe zu tun. Das Wohnumfeld ist ein zentraler Bestandteil unseres Lebens und trägt vor allem auch im Alter maßgeblich dazu bei, dass Selbstständigkeit und soziale Teilhabe erhalten werden können.
Wohnungsanpassung ermöglicht es älteren Menschen in vielen Fällen länger zu Hause in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben zu können. Durch Hilfsmittel, bauliche Veränderungen und Veränderungen der Ausstattung können Wohnungen an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die den Wunsch haben, möglichst lange in ihrem Wohnumfeld bleiben zu können und/oder sich frühzeitig mit dem Thema der Barrierefreiheit beschäftigen wollen. Es werden Ihnen entsprechende Umbaumöglichkeiten, Hilfsmittel,

Finanzierungsmöglichkeiten und Tipps für den Alltag zur konkreten Umsetzung vermittelt.

Der Pflegestützpunkt Main-Kinzig bietet im Rahmen der Vorträge des Bildungspartners Main-Kinzig GmbH folgende Vorträge an.

Referentin:
Madeleine Gluth, hauptamtliche Wohnraumberaterin des Pflegestützpunktes Main-Kinzig-Kreis

12.04.2022, Di. 14:00-17:00, 4 UE 1703010 kostenfrei
Schöneck, Dorfgemeinschaftshaus Oberdorfelden, Weidenweg 3.
Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung:
Gemeinde Schöneck, Herr Ottenheim, Tel.: 06187 9562401

04.07.2022, Mo. 14:00-16:15, 3 UE 1703012 kostenfrei
Hasselroth, Zehntscheune Hasselroth, Heegstraße 1
Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung:
Gemeinde Hasselroth, Frau Hechler, Tel.: 06055 8806-33

16.05.2022, Mo. 14:00-17:00, 4 UE 1703011 kostenfrei
Freigericht, Rathaus Freigericht, Rathausstraße 13
Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung:
Gemeinde Freigericht, Frau Pletka, Tel.: 06055 916-160

Die Themen Tod und Sterben sind in unserer Gesellschaft immer noch mit einem Tabu behaftet. Dabei gehören sie untrennbar zum Leben dazu. Tritt der Fall ein, dass ein Angehöriger oder ein nahestehender Mensch stirbt, fühlen sich viele Menschen von der Situation überfordert. Dieser Hilflosigkeit wollen wir begegnen und dazu ermutigen, auch in der letzten Lebensphase eines Menschen da zu bleiben und da zu sein. Gerade wenn Familien unvorbereitet mit dem nahenden Tod eines Angehörigen konfrontiert sind, kann es schnell passieren, dass ein sterbender Mensch ins Krankenhaus gebracht wird, weil die Angehörigen von der Situation schlichtweg überfordert sind und nichts falsch machen möchten. Nachträglich betrachtet kommt dann aber oft der Gedanke auf, dass es vielleicht doch eine gute Alternative gewesen wäre, diesen Abschied zu Hause, in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Hier sollen die Letzten Hilfen wertvolles Wissen vermitteln, um eine solche Situation besser einschätzen zu können

Die Kurse informieren nicht nur darüber, welche körperlichen Hilfestellungen in dieser Phase des Lebens Erleichterung bringen, sondern auch über rechtliche Regelungen wie die Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten. Anders als in den Erste-Hilfe-Kursen geht es hier nicht um das Retten von Leben, sondern um das würdige Abschiednehmen vom Leben. Dabei möchte dieses neue Angebot unterstützen und Orientierung in emotional schwierigen Zeiten geben.

Die Letzte-Hilfe-Kurse werden die bereits bestehenden Palliativ-Angebote sinnvoll ergänzen. Sie werden in allen 29 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises angeboten und sind auf diese Weise wohnortnah erreichbar.

Die Kurse sind bewusst so aufgebaut, dass sie auch ohne Vorkenntnisse besucht werden können. Es geht insbesondere auch darum, Ängste und Vorbehalte abzubauen und konkret zu zeigen, wie Sterbenden mit einfachen Handgriffen geholfen werden kann.

Die Kooperationspartner der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst im Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis, des Palliative Care Teams Hanau und die Abteilung Leben im Alter aus dem Amt für soziale Förderung und Teilhabe beim Main-Kinzig-Kreis haben die Rahmenbedingungen für eine Kooperation erarbeitet.

Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Projekt mit 30.000 Euro im Jahr, um die Kosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst gering zu halten.

Es konnten einige wenige Kurse in Präsenz stattfinden, die jetzt folgenden Kurse sind alle im Online-Format.

Die Termine 2022:

  • 10.02. 17.30 – 20.00 Teil 1 online
    15.02. 17.30 – 20.00 Teil 2
    Caritas, Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst
  • 05.03. 09.00 – 13.00 online
    Palliativteam Hanau
  • 03.03. 17.30 – 20.00 Teil 1 online
    08.03. 17.30 – 20.00 Teil 2
    Caritas, Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst
  • 09.03. 17.00 – 21.00 online
    Hospiz Alzenau
  • 26.03. 09.00 – 13.00 online
    Palliativteam Hanau
  • 09.04. 09.00 – 13.00 online
    Palliativteam Hanau
  • 07.05. 11.00 – 16.00 Bad Orb, Martin-Luther-Haus der ev. Kirchengemeinde
    Kirchengemeinde Wächtersbach
  • 07.05. 10.00 – 14.30 Neuberg oder online
    Kinderhospizdienst
  • 14.05. 11.00 – 16.00 Wächtersbach,
    Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde, Poststraße 7
    Kirchengemeinde Wächtersbach
  • 22.10. 10.00 – 14.30 Schöneck oder online
    Kinderhospizdienst

Die Alzheimer Gesellschaft Main Kinzig e.V. bietet neue Kurse für pflegende Angehörige in Hanau, Jossgrund und Nidderau. Den inhaltlichen Part über Leistungen der Pflegeversicherung übernehmen die Mitarbeiterinnen der Pflegestützpunkte Main Kinzig.

Anstehende Veranstaltungen (alzheimer-mkk.de)

Projekte und Berichte

Förderprogramm des Landes Hessen im Rahmen der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ 2020-2022

Was ist ein Bürgerbus?

„Bürger fahren Bürger“ lautet das Motto überall dort, wo bereits ein Bürgerbus betrieben wird. Ein solches Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer ein Fahrzeug auf Strecken lenken, die für eine regelmäßige Bedienung im ÖPNV wirtschaftlich nicht vertretbar sind. Bürgerbusse ergänzen die bestehenden Mobilitätsangebote, sie können und sollen den ÖPNV nicht ersetzen. Durch das bürgerschaftliche Engagement wird die Lebensqualität gesteigert und der lokale Zusammenhalt gefördert.

Weitere Informationen: Förderprogramm | Miteinander in Hessen (miteinander-in-hessen.de)

Für viele Menschen, die einst nach Deutschland gekommen sind, um hier zu leben, ist der Main-Kinzig-Kreis längst zum Lebensmittelpunkt geworden. Die Kinder und Enkelkinder leben und arbeiten hier. Es besteht eine Bindung sowohl zur neuen, als auch zur alten Heimat. Älter werden, ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte, ist geprägt von unterschiedlichsten Lebensentwürfen, einer Vielfalt an Lebensgeschichten, kulturellen und religiösen Prägungen. Die Gemeinsamkeit ist, möglichst lange selbstbestimmt und gut versorgt im eigenen Zuhause bleiben zu können, auch wenn Hilfebedarf einsetzt.

Doch finden zugewanderte Menschen ein Versorgungs- und Beratungssystem vor, das Ihren Bedürfnissen entspricht? Wie sehen diese Bedürfnisse aus, und was können wir als Landkreis und Kommunen dazu beitragen, dass die Versorgungslage verbessert wird?

Die Abteilung Leben im Alter hatte Ausländerbeiräte, Integrationslotsen, ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und pflegende Angehörige eingeladen, um gemeinsam die Fragen zu diskutieren. Diese Partizipationsoffensive war der Auftakt für eine Reihe weiterer Initiativen im Bereich der kultursensiblen Altenhilfe.

Die Ergebnisse des Workshops werden im Rahmen der Berichtslegung „Generationenzukunft“ veröffentlicht. Eine erste Foto-Dokumentation ist finden Sie auf dieser Seite weiter unten.

Die Abteilung Leben im Alter des Main-Kinzig-Kreises und die Alzheimer Gesellschaft Main-Kinzig informierten am 21.09.2021, dem Welt-Alzheimer-Tag, interessierte Bürger/inne und Bürger in Hanau und Gelnhausen.

Im Rahmen der Woche der Demenz unter dem Motto:
genau hinsehen vom 20. bis 26. September 2021

Der diesjährige Welt-Alzheimer-Tag wurde von der 1. Kreisbeigeordneten Frau Susanne Simmler in Hanau und Gelnhausen eröffnet. Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit an Informationsständen vor dem Goldschmiedehaus in Hanau und auf der Müllerwiese Gelnhausen in entspannter Atmosphäre, Fragen rund um das Thema Menschen mit Demenz zu stellen. Viele Angehörige nahmen das Angebot war und erkundigten sich nach konkreten Hilfen.

Häufig gestellte Fragen waren:
Wo bekomme ich Unterstützung bei der Beantragung von Pflegeleistungen?
Wer kennt Entlastungsangebote in meiner Nähe?
Wer bietet Unterstützung in der häuslichen Pflege?

Treffend zum Motto des diesjährigen Welt-Alzheimer-Tages „Demenz-genau hinsehen“, zeigten viele Angehörige und Interessierte auch Unsicherheiten, wenn sie bestimmte Verhaltensweisen bei Freunden oder in der Familie beobachteten:

Sind Vergesslichkeit, geringere Motivation und fehlende Energie erste Anzeichen einer demenziellen Veränderung oder sind es alltägliche Alterserscheinungen?
Was sind erste Zeichen einer Demenz?
Welche unterschiedlichen Formen gibt es?

Informieren und beraten konnten die Mitarbeiterinnen der Alzheimergesellschaft Main-Kinzig und des Pflegestützpunkts des Main-Kinzig-Kreises.

„Genau – hinsehen“ bedeutet auch, Menschen im Alltag Unterstützung anzubieten und darauf zu achten, ob jemand Hilfe benötigt. Oft reichen kleine Hilfestellungen aus, um Menschen mit Demenz, gerade zu Beginn der Erkrankung in ihrer Selbständigkeit zu bestärken. Pflegende Angehörige brauchen ebenfalls unser Dazutun, um im Alltag integriert zu sein und an Aktivitäten in Vereinen, mit Freunden oder der Familie weiter wie gewohnt teilzuhaben.

Passanten des Goldschmiedehauses und der Müllerwiesen wurden durch die humorvollen und kreativen Darstellungen der Kunstfigur „Martha“ und M. Messermann, Stelzenläufer der Künstleragentur „Andersland, Humor & More“ auf den Welt-Alzheimer-Tag und Menschen mit Demenz aufmerksam gemacht. Sensibilisierung für das Thema ist das übergeordnete Ziel des jährlich stattfindenden Welt-Alzheimer-Tages.

Wir danken der Radler Gruppe um Corinne Stuttmann aus Langenselbold für ihr Interesse und ihren Zwischenstopp an unserem Stand!

Herzlichen Dank an Dr. Roland Bauer von der SEKOS Gelnhausen und Dr. Patrick Kuhmünch des Palliativ Care Teams Hanau für ihren Besuch und den regen Austausch an unserem Infostand.

Für unsere Arbeit für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen konnten wir viele Eindrücke und Ideen sammeln. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihren Besuch und die vertrauensvollen Gespräche.


Haben Sie ebenfalls Fragen zum Thema Demenz?

Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis
Telefon: 06661/85 48170
E-Mail: pflegestuetzpunkt@mkk.de

Demenzberatung der Alzheimer Gesellschaft Main Kinzig
Telefon: 06187 / 20325 – 30
E-Mail: demenzberatung@lebenswert-mkk.de

Gewaltprävention, gewaltfrei pflegen

Auch hier im Main-Kinzig-Kreis wollen wir uns mit der Materie „Gewalt in der Pflege“ beschäftigen, Ursachen auf den Grund gehen und möglichst Abhilfe schaffen.

In der Regel stehen zunächst Verhaltensweisen von Pflegenden – seien es Familienangehörige, Beschäftigte ambulanter Dienste oder professionell Pflegende in voll- und teilstationären Einrichtungen – gegenüber pflegebedürftigen Menschen im Vordergrund. Daneben gibt es ebenso Gewalt und Aggression von pflegebedürftigen Menschen gegenüber Pflegenden oder von Bewohner*innen gegenüber Mitbewohner*innen in Einrichtungen.

Die Dunkelziffer ist hoch. Die Abteilung Leben im Alter möchte für das Thema sensibilisieren und mit gezielter Aufklärung sowie der Bereitschaft, über das Problem zu sprechen, Voraussetzungen schaffen, um Diskriminierung, finanziellen Missbrauch, körperliche oder psychische Gewalt und intime Übergriffe sowie freiheitsentziehende Maßnahmen zu vermeiden.

Dazu hat die Abteilung Leben im Alter zunächst interessierte Führungskräfte (Einrichtungsleitungen, Geschäftsführungen, Pflegedienstleitungen) aus stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten im November 2021 zu einer Auftaktveranstaltung und im April 2022 zu einem ersten Workshop eingeladen. Weitere Workshops und eine Abschlussveranstaltung folgen (siehe Terminübersicht).

Ziel ist die Schaffung von Leitlinien für den MKK sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich im Umgang und der Vermeidung von Gewalt.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

  • 18. November 2021 14.00 – 15.30 Uhr
    Digitale Auftaktveranstaltung per Webex
    • Frau Hilfenhaus (Pflegewissenschaftlerin und Referentin) und Frau Neidhardt erläutern die Inhalte geplanter Workshops und Arbeitsgruppen in 2022 und 2023.
    • Frau Simmler wird die Veranstaltung eröffnen und begrüßt die Bereitschaft der Führungskräfte, aktiv an der Mitgestaltung der Leitlinien teilzuhaben und somit Teil einer Kampagne für eine gewaltfreie Pflege zu werden!

  • 07. April 2022, 09.00 – 16.00 Uhr, Hotel Parqeo, Gelnhausen
    Workshop
    • Sensibilisierung
    • Wo beginnt Gewalt und wo endet Gewalt
    • Formen der Gewalt
    • Gewaltszenarien
      • Bewohner*in – Bewohner*in
      • Bewohner*in – Mitarbeiter*in
      • Mitarbeiter*in – Bewohner*in
      • Mitarbeiter*in – Mitarbeiter*in
      • Im häuslichen Umfeld
    • Deeskalationsstrategien
    • Strategien für Arbeitergeber*innen: Gewalt erkennen und leisten von Hilfestellungen
    • Praktische Anteile: Schulung von Multiplikatoren*innen in Einrichtungen und Diensten
    • Fragen aus dem beruflichen Kontext und Situationen können/sollen mitgebracht werden
    • Referentin: Frau Hilfenhaus
      Begrüßung Frau Simmler und Frau Neidhardt

Kooperation mit der Techniker Krankenkasse:
Die Techniker Krankenkasse (TK) hat mit ihrem wissenschaftlich begleiteten Projekt PEKo „Partizipative Entwicklung von Konzepten zur Prävention von Gewalt in der stationären Pflege“ bereits viele Erfahrungen mit dem Thema sammeln können, https://peko-gegen-gewalt.de/

Für die Abteilung Leben im Alter, die dieses nicht einfache Thema ins Gespräch gebracht hat, ist die mit der TK geschlossene Kooperation eine Bereicherung. Sie kommt außerdem allen Teilnehmenden der Workshops und deren Einrichtungen zugute.

Frau Dölle von der TK hat während des Workshops am 7. April PEKo und dessen Ergebnisse vorgestellt und darüber hinaus über Fördermöglichkeiten der TK für die Einrichtungen und Dienste präsentiert.

Pflege ohne Gewalt | Die Techniker - Presse & Politik (tk.de)

Insgesamt konnte das Thema „Gewalt in der Pflege“ in diesem Workshop in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre erarbeitet werden.

Fünf Teilnehmende werden den Weg weitergehen und haben sich bereits für die Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Leitlinien für eine gewaltfreie Pflege im MKK (7. Juli 2022) angemeldet.

  • 23. Juni 2022, 09.00 – 16.00, Jugendzentrum Ronneburg, max. 15 TN
    Workshop
    • Gleicher Inhalt wie am 07. April 2022
      Anmeldungen: leben-im-alter@mkk.de oder 06051 85 48114
    • Referentin: Frau Hilfenhaus
      Begrüßung Frau Simmler und Frau Neidhardt

Erarbeitung von Leitlinien für eine gewaltfreie Pflege im MKK

2022

6 x ca. 2-stündige Treffen von Führungskräften – Geschäftsführer*innen, Pflegdienstleiter*innen, Einrichtungsleiter*innen - aus der stationären Pflege
Frau Hilfenhaus
Start: 7. Juli 2022 im Forum, Gelnhausen

2023

6 x ca. 2-stündige Treffen von Führungskräften - Geschäftsführer*innen, Pflegdienstleiter*innen, Einrichtungsleiter*innen - aus der ambulanten Pflege
Frau Hilfenhaus

Ende 2023

Gemeinsame Abschlussveranstaltung stationär und ambulant
Frau Hilfenhaus
Frau Simmler und Frau Neidhardt

Wie und wann die Leitlinien Eingang in den Pflegealltag in Einrichtungen und Diensten finden sollen/werden, wird in den Workshops und Arbeitsgruppen auf der Agenda stehen.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie Frau Neidhardt unter Telefon 06051 85-48114 oder leben-im-alter@mkk.de

Case Management zusätzlich zur Pflegeberatung - Neues Modellprojekt der Abteilung Leben im Alter

Wie bekomme ich schnell und umfassend Hilfe bei komplexen Versorgungsproblemen aus dem Bereich der Pflegeberatung? Um diese Frage näher zu beleuchten, beteiligt sich der Main-Kinzig-Kreis zusammen mit einer Förderung durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration seit Juli 2021 an einem Modellprojekt zum Thema individuelles Case Management. Dies ist ein vorgegebener Ablauf, bei dem der/die Ratsuchende eine/n Ansprechpartner/in hat, welche/r die meist mehreren Leistungserbringern miteinander koordiniert, einen individuellen Hilfe- und Versorgungsplan erstellt und somit eine passgenaue Versorgung plant.

Case Management arbeitet auf der einen Ebene mit dem einzelnen Menschen, auf der anderen Ebene mit Netzwerk- und Kooperationspartnern. Der Main-Kinzig-Kreis möchte in den drei Jahren Laufzeit des Modellprojekts die Versorgungsstruktur insbesondere im östlichen Kreis mit geringer Infrastruktur analysieren und ausbauen, um allen Bürger*Innen ein wohnortnahes und passgenaues Versorgungsangebot machen zu können. Hierzu zählt auch die engere Verzahnung mit den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis, aber auch zu internen Abteilungen der Kreisverwaltung. Um dies zu erreichen, werden in den kommenden drei Jahren Prozesse geschaffen, Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und Netzwerke ausgebaut, um dann 2024 hoffentlich das individuelle Case Management als weiteres Angebot für Hilfesuchende im Main-Kinzig-Kreis implementieren zu können.

Projektverantwortliche in der Abteilung Leben im Alter ist Silke Heller.

Gründungsprotokoll (pdf-Datei Netzwerkübersicht),

Gründung Netzwerk Demenz im Main-Kinzig-Kreis

Am 18. Mai 2021 wurde in Form einer Online-Veranstaltung der Abteilung Leben im Alter unter Leitung von Irmhild Neidhardt die lang erwünschte Gründung des Netzwerks Demenz im Main-Kinzig-Kreis ins Leben gerufen.

Über 50 Teilnehmende, darunter Vertretende aus den unterschiedlichsten Gesundheits- und Sozialbereichen des gesamten Kreises waren vertreten. Viele von Ihnen konnten als Mitglieder des Netzwerks gewonnen werden. Das Gründungsprotokoll mit der Aufführung der Mitglieder, die sich bis zum 20.05.2021 angemeldet hatten, finden sie oben stehend.

Die Veranstaltung eröffnete die erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Sie stellte die Wichtigkeit Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen heraus und begrüßte die rege Teilnahme der unterschiedlichen Expert/innen des Main-Kinzig-Kreises.

Durch die Veranstaltung führte Irmhild Neidhardt, Abteilungsleiterin Leben im Alter des Amtes für Soziale Förderung und Teilhabe. Sie stellte Zahlen für den Main-Kinzig-Kreis nach Veröffentlichungen von Dr. J.R. Thyrian im Demenzatlas Hessen vor. Demnach leben rechnerisch etwa 8.259 Menschen mit Demenz in unserem Kreis. Hierbei betonte sie die starke Verankerung des Fachthemas Demenz in ihrer Abteilung und wies auf die neu geschaffene Stelle der Demenzbeauftragten Claudia Jost hin. Diese Stelle ist auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet, unbefristet und in dieser Form einmalig in Hessen.

Claudia Jost hat ein zukünftiges Projekt der Abteilung Leben im Alter vorgestellt. Geplant ist der Einsatz von Multiplikator/innen als Ansprechpartner/innen für Fragen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in den Kommunen. Die Multiplikator/innen kennen die Angebote und können so vor Ort Menschen mit Demenz, deren Angehörige oder interessierte Bürger/innen unterstützen, indem sie zu Beratungsstellen, Pflegestützpunkte, Hausärzten oder in bestehende Angebote vermitteln. Sie ersetzen jedoch keine fachliche Beratung. Ihr Einsatz soll vor allem in Kommunen in denen bislang noch wenig Informationsangebote für Bürger/innen etabliert sind angeboten werden.

Seit Oktober 2020 ist der Main-Kinzig-Kreis Teil des Förderprogramms der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“. Der Netzwerkaufbau erhält so eine Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wird fachlich begleitet.

Von den „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ sprach Nadine Gold, als Projektreferentin der Netzwerkstelle für Menschen mit Demenz. Die Netzwerkstelle ist bei der BAGSO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen angesiedelt. Frau Gold beschrieb die Ziele der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ darin - lokale Angebote und Akteure im Demenzbereich zusammen zu führen und weiter zu entwickeln, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen zu verbessern.

Erste Ziele für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen sind unter anderem eine frühe Diagnostik, und ein erleichterter Zugang zu Versorgungssystemen, sowie die verbesserte fachübergreifende Versorgung.

Die Netzwerktreffen werden regelmäßig stattfinden.
Alle Akteur/innen des Netzwerks verfügen über langjährige Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen wie Versorgung, Beratung, Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. Sie können so im Austausch von Ihrem gegenseitigen Erfahrungen, ihrem Fachwissen und den spezifischen Information ihrer Bereiche profitieren.

Gemeinsam tragen sie zur Stärkung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen bei.
Wir bedanken uns für Ihr großes Interesse an der Veranstaltung und freuen uns auf einen regen Austausch!

Claudia Jost
Demenzbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises

Die Themen Wohnen und Mobilität im Main-Kinzig-Kreis werden im Zuge der Sozialplanung für Senioren und Seniorinnen intensiv beleuchtet, um auch Wünsche, Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger für eine verbesserte Versorgungsstruktur einfließen lassen zu können. Hierzu fanden auf Einladung der Abteilung „Leben und Alter“ des Main-Kinzig-Kreises verschiedene Zukunftswerkstätten statt, deren Ergebnisse nun am Mittwoch, 18. November, in einem Live-Stream präsentiert werden. „Wie wollen die Menschen im Main-Kinzig-Kreis im Alter leben? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um diese Vorstellungen verwirklichen zu können? All das sind interessante und wichtige Aspekte, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten näher beleuchtet haben. Ein wichtiges Anliegen ist es, dass Menschen jeden Alters in diese Prozesse eingebunden werden, denn Wohnen und Mobilität betrifft auch jüngere Menschen und es gibt ganz unterschiedliche Wohnformen, auch generationenübergreifend. Hier werden bewusst keine Grenzen gezogen, sondern Ideen gesammelt, um daraus brauchbare Konzepte für die Zukunft zu entwickeln“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Susanne Simmler.

Die Abteilung „Leben im Alter“ unter der Leitung von Irmhild Neidhardt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sozialplanung für ältere Menschen in den nächsten Jahren im Kreisgebiet voranzubringen. Als Auftakt fand hierzu im Juni eine erste Veranstaltung statt. Bedingt durch die Pandemie im Live-Stream. Dabei wurden Ziele und Themen der Altenhilfe- und Pflegeplanung vorgestellt. Im September starteten die drei Zukunftswerkstätten zu den Themen „Wohnen und Mobilität“. Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft und Kommunen, aber auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hatten Gelegenheit, ihre Vorstellungen einzubringen. Modellkommunen waren Sinntal, Jossgrund und Langenselbold. Die Bürgermeister Carsten Ullrich, Rainer Schreiber und Timo Greuel nahmen ebenfalls an den jeweiligen Veranstaltungen teil. Ein Experten-Team bereitete die Mitwirkung aller Beteiligten vor und wertete die Ergebnisse der Zusammenkünfte aus. Die Diplom-Gerontologin Angela Schönemann und der Altersforscher Dr. Heinrich Grebe haben nun die Ergebnisse und Empfehlungen für die weitere Entwicklung der wichtigen Themen „Wohnen und Mobilität“ zusammengestellt. Präsentiert wurde dies während des Live-Streams am 18. November. Interessierte haben die Möglichkeit, die Veranstaltung hier in Kürze als Video abzurufen.

Sinntal, 10. September

Insgesamt 19 TN, die sich zusammensetzen aus dem Bürgermeister, 1 Ortsvorsteher, Bürgerschaft, MA von 2 örtlichen Pflegediensten, 1 MA der KVG, MA der Regionalentwicklung aus der Kreisverwaltung, Abteilungsleitung und MA von Leben im Alter und der Moderatorin und Moderator, Rücklauf von 35 Fragebögen.

Hier kommen die Mitwirkenden zu folgendem Ergebnis:

  • Mobilität, hier sollen echte Bedarfe im Linienverkehr ermittelt und die Fahrplangestaltung verbessert werde
  • Erhalt der Häuslichkeit, hier wird eine Gemeindeschwester als Ansprechpartnerin für Bürger*innen und ehrenamtliche gewünscht und die Pflegedienste durch bessere Bezahlung gestärkt werden
  • Wohn Raum Alternativen, es wird für mehr Sozialwohnungen und kleine Wohneinheiten plädiert, die finanzierbar und altersgerecht ausgestattet sind
  • Wissen – Information, Seniorenbeauftragte/r im Haupt- und im Ehrenamt sowie Schnittstelle/Personen zwischen Angeboten und Experten*innen

Jossgrund, 14. September

Insgesamt 16 TN, die sich zusammensetzen aus dem Bürgermeister, 2 Ortsvorsteher, Bürgerschaft, 1 MA der KVG, 1 MA vom Landwirtschaftsamt, Abteilungsleitung und MA von Leben im Alter und der Moderatorin und Moderator

Hier kommen die Mitwirkenden zu folgendem Ergebnis:

  • ÖPNV, hier werden einfachere Fahrpläne, eine bessere Linienführung und gekennzeichnete verlässliche Rückfahrzeiten gewünscht
  • Bürger fahren Bürger*innen, hier sollten Ehrenamtscard-Vergünstigungen für die Fahrer*innen erweitert werden bzw. die Fahrer*innen eine Gegenleistung erhalten, zum Beispiel in Form einer höheren Kilometerpauschale
  • (Alternative) Wohnformen, Modellprojekte sollen ihre Modelle vorstellen, eventuell eine alternatives Wohnmodell ausprobiert werden
  • Wohnraumberatung, vorzeigenswerte Beispiele aus dem Privatraum in die Gemeinde einbringen, wie zum Beispiel barrierefreie Wohngestaltung, eine Beratungsstelle hierzu vernetzt die Bürger*innen
  • Erhalt eigenen Wohnraums, Austausch für Hilfesuchende und Hilfsangebote durch eine verantwortliche Person
  • Hilfs- und Unterstützungsangebote, hier ist ein/e Kümmerer*in/Koordinator*in vorstellbar, an den man/frau sich mit allen Fragen wenden kann; konkrete Angebot wie Seniorencafé, Transparenz durch Info-Veranstaltungen

Langenselbold, 18. September

Insgesamt 55 TN, die sich zusammensetzten aus, Bürgermeister, Seniorenberaterin, Mitglieder des Seniorenbeirates, Bürgerhilfe, 1 MA der KVG, Abteilungsleitung und MA von Leben im Alter und der Moderatorin und Moderator, Rücklauf von 120 Fragebögen

Hier kommen die Mitwirkenden zu folgendem Ergebnis:

  • Erhalt des eigenen Wohnraums, Wohnungstauschbörse für den Landkreis sollte ins Leben gerufen werden, für bessere Bekanntheit der Wohnberatung sorgen, Bauberatung ausbauen
  • Erreichbarkeit der Service-Infrastruktur, hier wird der Ausbau des Einkaufszentrums gewünscht, darin Außenstelle (Bürgerbüro) des Rathauses, das neue Gesundheitszentrum barrierefrei bauen, weitere Haltestellen im Stadtgebiet von der KVG planen
  • Aufenthalt in öffentlichen Räumen, Sitzinseln zum Ausruhen, Ausbaumöglichkeiten der öffentlichen Toiletten und Auflage für Gewerbetreibende Toiletten in ihren Geschäften einzurichten
  • Entflechtung der unterschiedlichen Verkehrsarten, Stadtgebiet sollte Tempo 30 Zone und Hauptdurchgangsstraßen sollten ebenfalls im Tempo reduziert werden, ein „Familienbus“ wird gewünscht
  • Bezahlbarer Wohnraum, hier ist die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft gefragt, Wohnraum soll im kommunalen Besitz bleiben und Partnerschaften für Genossenschaften gebildet werden, es wird Förderung und Steuerung durch den Landkreis gewünscht

Der Main-Kinzig-Kreis möchte zusammen mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden die Alten- und Pflegeplanung des Kreises aktualisieren. >> zur Pressemitteilung

Im ersten Schritt wird das Vorhaben modellhaft zusammen mit drei Modell-Kommunen Langenselbold, Jossgrund und Sinntal zum Handlungsfeld „Wohnen und Mobilität“ durchgeführt.

Die Auftaktveranstaltung konnte wegen der Corona-Pandemie nicht gemeinsam mit Bürger*innen und weiteren Akteuren im Forum in Gelnhausen stattfinden, sondern im kleinen Kreis in einem Live-Stream erlebt werden.

Das Video dazu finden Sie in Kürze hier.

Fragen zu den Themen „Wohnen“ und „Mobilität“

Hier finden Sie auch die Fragen zu den Themen „Wohnen“ und „Mobilität“, die die Referentin Frau Schönemann und der Referent Dr. Grebe zur Vorbereitung auf die Zukunftswerkstätten in Sinntal, Jossgrund und Langenselbold an die Bürger*innen gestellt haben.

Wanderausstellung "Was heißt schon alt?" war zu Gast im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen

Am 6. März um 16.00 Uhr hat Frau Simmler, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises die Ausstellung eröffnet.
Es folgte der Vortrag "Wenn ich alt bin, werd' ich...?" durch Frau Dagmar Wagner, M. A.

Der Film "Ü 100" mit anschließender Diskussion wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. (Termin steht noch nicht fest)

Parallel zur Ausstellung wurden während der gesamten Dauer der Ausstellung YouTube-Videos gezeigt von "Senioren zocken" und der "Marmeladenoma".

Alle Informationen zur Ausstellung befinden sich im >>Ausstellungsflyer zum Download.

Die bisher im Altenpflegegesetz und im Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflegeausbildungen werden in einem neuen Pflegeberufegesetz zusammengeführt. Die neuen Pflegeausbildungen werden zum 01.01.2020 beginnen. Ausbildungsträger werden viele Fragen zum Gesetz und der praktischen Umsetzung haben. Aus diesem Grund bieten wir zwei Informationsveranstaltungen an, die von den beiden Landkreisen Wetterau und Main-Kinzig gemeinsam durchgeführt werden.

Veranstaltung im Main-Kinzig-Kreis
18.09.2019
13.20 - 17.00 Uhr
Barbarossasaal, Forum, Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

Einladung und Programm

Praxen von Hausärzten oder Allgemeinmedizinern sind häufig die erste Anlaufstelle für Menschen mit Demenz bzw. für deren Angehörige. Die Mitarbeiter/innen in diesen Praxen werden dabei regelmäßig der Anforderung ausgesetzt, einen geeigneten Umgang sowie passende Organisationsformen für diese Patientengruppe zu finden.

Vor diesem Hintergrund hat die Abteilung Leben im Alter und Bürger ein Schulungsangebot entwickelt, das sich an diesen Personenkreis wendet.

In Zusammenarbeit mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis werden Informationen vermittelt über

  • Aktuelle Hilfsangebote, Beratungsstellen, Organisationen und Einrichtungen für Menschen mit Demenz in der Region
  • Krankheitsbild, Diagnostik und Verlaufsformen – von der Praxis für die Praxis
  • Lösungsansätze für die Herausforderungen im Praxisalltag, wie z. B. bei der Terminvergabe, bei Wartezeiten oder während der Untersuchung
  • Wertschätzende Kommunikation sowie Vermeidung klassischer Fehler in der Kommunikation
  • Frühzeitige Unterstützung der pflegenden Angehörigen

Das Schulungsangebot ist kostenfrei. Im Anschluss an die Schulung erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat sowie eine Informationsbox mit Materialien für die Arztpraxen.

Das Angebot soll zum einen dem gesteigerten Bedarf in den Arztpraxen gerecht werden und zum anderen zu einer weiteren Vernetzung in der Region zum Thema Demenz beitragen.

Die Hausarzt- und allgemeinmedizinischen sowie die internistischen Praxen erhalten Einladungen.

Bericht

Flyer-Demenzlotsin/Demenzlotse

Die kräftezehrende Doppelbelastung Beruf und Pflege hat Auswirkungen auf die Familie, das berufliche und soziale Umfeld und die eigene Gesundheit. Allen, die sich schon in diesem Spannungsfeld bewegen, haben wir bei der Veranstaltung in Gelnhausen unmittelbare Hilfe aufgezeigt, die es ermöglicht, berufstätig zu sein und trotz übernommener Pflege noch ein eigenes Leben zu führen. Neben informativen Vorträgen waren viele Unternehmen rund um Pflege, Wohnen und Hauswirtschaft, Beratungsstellen sowie Selbsthilfeangebote vor Ort, um den Interessierten mit Rat und Unterstützung zur Verfügung stehen.

Bildergalerie zum Workshop kultursensible Altenhilfe

Bildergalerie zum Weltalzheimertag

Bildergalerie zu den Zukunfstwerkstätten 2020 in Langenselbold, Jossgrund und Sinntal