Aktuelles, Termine und Veranstaltungen

Aktuelles

Die gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (aQa GmbH) bietet in diesem Jahr erstmalig für alle Bürgerinnen des Main-Kinzig-Kreises das Seminar „Alltagshilfen zu Hause“ an.

Alltagshilfen entlasten hilfsbedürftige Menschen zu Hause. Sie betreuen die Menschen und unterstützen bei der Haushaltsführung. Durch eine dreimonatige Qualifizierung in diesem Bereich ist aufgrund der hohen Nachfrage ein direkter Einstieg in den Arbeitsmarkt möglich.

Bereits vor Beginn der Qualifizierung können interessierte Frauen mit potentiellen Arbeitgeber*innen Kontakt knüpfen. In der am 12.09.2022 startenden Qualifizierung vermitteln wir Ihnen dann alle notwendigen Kenntnisse.

Nähere Informationen finden Sie hier (pdf)

Bereits jetzt sind Einzelgespräche zur individuellen Beratung möglich. Bitte melden Sie sich bei Frau Pacem, Tel.: 06051 9710-35237 oder per E-Mail: k.pacem@aqa.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Generationenzukunft – Pflegestruktur- Pflegebedarfsplanung

Vor dem Hintergrund des demografischen und sozialen Wandels und der Vielfalt des Älterwerdens hat sich der Main-Kinzig-Kreis auf den Weg zu einer zukunftsorientierten Seniorenpolitik gemacht. Auf Basis möglichst gesicherter Datengrundlagen und einer umfassenden Sozialplanung für Senior*innen soll die Lebensqualität der älteren Menschen in den Kommunen befördert werden. Mit der Ausgestaltung bedarfsgerechter Infrastrukturen soll es den älteren Menschen im Main-Kinzig-Kinzig ermöglicht werden, lange in ihrem gewohnten Umfeld leben zu können.

  • Die demografische Entwicklungen wird das Leben im Main-Kinzig-Kreis langfristig verändern und die handelnden Akteure vor neue Herausforderungen stellen. Alle Akteure – von den sozialen Sicherungssystemen über Stadtplanung, Wohnungs- und Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Verkehrswesen bis zu den Bildungs- und Kultureinrichtungen – müssen sich auf ein längeres Leben der Einwohner und eine älter werdende Gesellschaft einrichten.
  • Der Main-Kinzig-Kreis richtet die Sozialplanung auf die zukünftigen Aufgaben aus und will in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden seiner Steuerungsfunktion gerecht werden und ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept erarbeiten.
    • Die Sozialplanung wird unter verschiedenen Handlungsfeldern betrachtet:
      o Wohnen und Mobilität
      o Gesellschaftliche Teilhabe und Engagement
      o Beratung und Vernetzung
      o Information und Bildung
      o Kultursensible Altenhilfe
      o Pflege und Gesundheit
    • Bürgerinnen und Bürger wurden im Rahmen von Zukunftswerkstätten zum Handlungs-feld „Wohnen und Mobilität“ bereits 2020 in die Prozesse miteinbezogen.
    • Zu den Handlungsfeldern „Kultursensible Altenhilfe“ und „Gesellschaftliche Teilhabe und Engagement“ wird es im Frühjahr 2022 Workshops geben.
    • Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist die Pflegestruktur- bzw. Pflegebedarfsplanung, die im Rahmen einer Ausschreibung an das Institut ALP Wohnen und Stadtentwicklung GmbH, Hamburg, vergeben wurde.
    • In der Zeit vom 1. November 2021 bis 28. Februar 2022 ist das Institut von der Abteilung Leben im Alter des Main-Kinzig-Kreises beauftragt, eine Bestandsaufnahme zu erarbeiten.
    • Die regionalen Besonderheiten der Städte und Gemeinden hinsichtlich demografischer und versorgungsrelevanter Aspekte und ihr Einfluss auf die Versorgungslage älterer Menschen sollen dargestellt sein.
    • Zudem wird der Aspekt der Armut im Alter beleuchtet werden. Hierbei spielen die Einkommensverhältnisse der älteren Bevölkerung, die gesundheitliche Lage, Bildung, Eigentumsverhältnisse etc. eine wesentliche Rolle. Es soll der mögliche Einfluss sozialer Ungleichheiten auf die Versorgungslage älterer Menschen dargestellt und Wege der positiven Beeinflussung aufgezeigt werden.
    • Neben den üblichen demografischen Daten werden auch die Themen Demenz, Migration und kultursensible Aspekte und Altersarmut mit ihren entsprechenden Indikatoren in den Blick genommen.
    • Aufgrund der steigenden Anzahl älterer und vor allem hochaltriger Menschen, steigt auch die Anzahl der Pflegebedürftigen.
    • Die Pflegebedarfsplanung soll Auskunft über Pflegebedürftigkeit und Pflegequote geben, die Entwicklung in den nächsten Jahren aufzeigen und u.a. folgende Fragen beantworten:
      o Welche Indikatoren beeinflussen die Nachfrage nach Pflegeleistungen?
      o Wie ist die Nachfrage nach Pflege- und Unterstützungsleistungen nach Altersgruppen und Geschlecht im Main-Kinzig-Kreis?
    • Des Weiteren soll die Erhebung Bedarfsaussagen zu Pflegekräften enthalten und eine Prognose des Pflegebedarfs (in 5-Jahres-Schritten bis 2040) abgegeben werden, die Antworten auf folgenden Fragen geben sollen:
      o Welche Rolle wird eine voranschreitende Ambulantisierung spielen?
      o Wie könnten unterschiedliche Projektionsszenarien aussehen?
      o Welche Versorgungslücken müssen in den Blick genommen werden?
  • Im weiteren Verlauf ist auch die Projektion finanzieller Unterstützungsleistungen (Hilfe zur Pflege, Grundsicherung im Alter, etc.) und deren Entwicklung im Kontext unterschiedlicher Entwicklungsszenarien zu beleuchten.
  • Im Rahmen der Erhebung werden 5.000 Seniorenhaushalte im MKK, die Bürger-meister*innen und die kommunale Politik befragt sowie von allen Kommunen Steckbriefe erstellt werden.
  • Aus den Untersuchungsergebnissen und ermittelten Datenlagen sollen Rückschlüsse gezogen und konkrete Handlungsempfehlungen formuliert werden, um die pflegerische Versorgungslage im Versorgungs-Mix zwischen professionellen und informellen Diensten zu verbessern und auch in Zukunft zu gewährleisten.

Unter dem Sammelbegriff der Demenzen finden sich viele unterschiedliche Formen und Ausprägungen einer Erkrankung, die mit vielen Ängsten und Vorurteilen belegt ist. Die wörtliche Übersetzung des Begriffs Demenz aus dem Lateinischen lautet „weg vom Geist“ oder „ohne Geist“. Doch wie passt das mit unserer heutigen Sicht auf Menschen mit Demenz zusammen? Vortragsreihe Demenz (pdf)

Erweitertes Angebot in Pflegestützpunkten hilft älteren Menschen und ihren Angehörigen

Pflegeberatung im Main-Kinzig-Kreis ist jetzt auch per Video möglich. „Bisher haben die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater telefonisch oder persönlich in den Räumen der Beratungsstellen oder in der Häuslichkeit der Ratsuchenden beraten. Dieses Angebot wird nun durch eine Videoschaltung ergänzt, was den persönlichen Austausch verbessert, da man sein Gegenüber vor Augen hat“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler die Neuerung. Diese neue Form der Pflegeberatung wird in den Pflegestützpunkten Gelnhausen und Schlüchtern sowie in der gemeinsam von Kreisverwaltung und Stadtverwaltung Hanau betriebenen Außensprechstunde im Pflegeberatungszentrum Hanau angeboten. >> Ausführliche Informationen

Für neue, gemeinschaftliche Wohnformen jenseits von Mietwohnung und Einfamilienhaus hat Hessen eine Beratungsstelle eingerichtet: „Die Lebensstile wandeln sich, die Gesellschaft wird älter – immer mehr Wohninitiativen, Kommunen, soziale Träger und Wohnungsunternehmen suchen mit innovativen Projekte nach Lösungen für diese Herausforderungen“, sagte Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir am Freitag. „Die Landesberatungsstelle unterstützt solche Ansätze.“
Gemeinschaftliche Wohnprojekte bauen gezielt Nachbarschaften auf und teilen sich Aufgaben der Alltagsorganisation. Die Beratungsstelle unterstützt Wohninitiativen und -projekte bei ihrer Weiterentwicklung und fördert Aufbau und Vernetzung lokaler Strukturen. Kommunen dient sie als Ansprechpartnerin für die Verbesserung der Rahmenbedingungen gemeinschaftlicher und innovativer Wohnformen.

Über 100 Projektgruppen nehmen teil

Mit dem Betrieb der Landesberatungsstelle wurde das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. beauftragt. Ihm gehören mehr als 100 Projektgruppen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region an.
„Wir erhalten zunehmend Beratungsanfragen auch aus anderen Landesteilen Hessens. Es freut uns sehr, dass wir mit der Landesberatungsstelle das Thema in die ganz unterschiedlichen Räume Hessens mit ihren jeweils spezifischen Bedarfen tragen können“, sagte Birgit Kasper, Stadtplanerin und Leiterin der Koordinations- und Beratungsstelle des Vereins.

Wolfgang Harms / Pressestelle
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Termine und Veranstaltungen

Zwei Zukunftswerkstätten im Juli zu Mobilität und bürgerschaftlichem Engagement und Teilhabe

Generationenzukunft ist ein wichtiges Thema für den Main-Kinzig-Kreis. Deshalb befasst sich die Abteilung Leben im Alter mit der Gestaltung des demografischen Wandels im Kreis und in den Kommunen. Die Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, an den Zukunftswerkstätten zu unterschiedlichen Themenbereichen teilzunehmen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Fünf Handlungsfelder wurden definiert: Pflege und Gesundheit, Wohnen und Mobilität, Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe, kultursensible Seniorenarbeit, Information, Bildung und Beratung. Zum Handlungsfeld Pflege hat die Verwaltung eine Erhebung an ein professionelles Institut vergeben – erste Ergebnisse werden im Sommer 2022 erwartet.

„Generationenzukunft ist ein sehr spannender Bereich, denn er umfasst ganz viele Themen, die jeden von uns einmal betreffen können. Es geht darum, wie es gelingen kann, dass Menschen auch im Alter in dem Lebensumfeld wohnen bleiben können, den sie kennen, in dem sie Familie und Freunde und auch ihre ärztliche Versorgung haben. Gute und verlässliche Planungen für die Zukunft können nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen, deswegen freuen wir uns auf rege Teilnahme an unseren Workshops und Zukunftswerkstätten“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Im Monat Juli sind zwei Zukunftswerkstätten geplant: Am Samstag, 9. Juli, geht es in der Biebertalhalle in Biebergemünd von 11 bis 15 Uhr um das Thema „Wohnen und Mobilität“. Am 16. Juli steht von 11 bis 15 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen das Thema „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ auf dem Programm.

„Beide Zukunftswerkstätten werden von den Gerontologinnen Angela Schönemann und Elena Zarges geleitet, die in bewährter Weise die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden erfassen, bündeln und schriftlich festhalten“, erklärt Irmhild Neidhardt, Leiterin der Abteilung Leben im Alter.

Der Main-Kinzig-Kreis und die Gemeinde Biebergemünd laden alle Interessierten zur Teilnahme ein. Willkommen sind Menschen aus allen Generationen in Biebergemünd (Wohnen und Mobilität) und im Main-Kinzig-Kreis (Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe), aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Ehrenamtsarbeit, Betreuungsangeboten, Seniorenbeiräten, Bürger- und sonstige Initiativen sowie Firmen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter www.mkk.de/leben-im-alter.html.

Eine Anmeldungen für die Veranstaltung „Wohnen und Mobilität“ am 9. Juli von 11 bis 15 Uhr in der Biebertalhalle in Biebergemünd per E-Mail möglich unter fass@biebergemünd.de oder per Telefon (06050) 971714. Anmeldungen für die Veranstaltung „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ am 16. Juli von 11 bis 15 Uhr im Main-Kinzig-Forum sind via E-Mail leben-im-alter@mkk.de oder unter Telefon (06051) 85-48114 möglich.

Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, an der Generationenzukunft mitzuwirken

Zwei Zukunftswerkstätten im Juli zu Mobilität und bürgerschaftlichem Engagement und Teilhabe

Generationenzukunft ist ein wichtiges Thema für den Main-Kinzig-Kreis. Deshalb befasst sich die Abteilung Leben im Alter mit der Gestaltung des demografischen Wandels im Kreis und in den Kommunen. Die Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, an den Zukunftswerkstätten zu unterschiedlichen Themenbereichen teilzunehmen und ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Fünf Handlungsfelder wurden definiert: Pflege und Gesundheit, Wohnen und Mobilität, Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe, kultursensible Seniorenarbeit, Information, Bildung und Beratung. Zum Handlungsfeld Pflege hat die Verwaltung eine Erhebung an ein professionelles Institut vergeben – erste Ergebnisse werden im Sommer 2022 erwartet.

„Generationenzukunft ist ein sehr spannender Bereich, denn er umfasst ganz viele Themen, die jeden von uns einmal betreffen können. Es geht darum, wie es gelingen kann, dass Menschen auch im Alter in dem Lebensumfeld wohnen bleiben können, den sie kennen, in dem sie Familie und Freunde und auch ihre ärztliche Versorgung haben. Gute und verlässliche Planungen für die Zukunft können nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen, deswegen freuen wir uns auf rege Teilnahme an unseren Workshops und Zukunftswerkstätten“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Im Monat Juli sind zwei Zukunftswerkstätten geplant: Am Samstag, 9. Juli, geht es in der Biebertalhalle in Biebergemünd von 11 bis 15 Uhr um das Thema „Wohnen und Mobilität“. Am 16. Juli steht von 11 bis 15 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen das Thema „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ auf dem Programm.

„Beide Zukunftswerkstätten werden von den Gerontologinnen Angela Schönemann und Elena Zarges geleitet, die in bewährter Weise die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden erfassen, bündeln und schriftlich festhalten“, erklärt Irmhild Neidhardt, Leiterin der Abteilung Leben im Alter.

Der Main-Kinzig-Kreis und die Gemeinde Biebergemünd laden alle Interessierten zur Teilnahme ein. Willkommen sind Menschen aus allen Generationen in Biebergemünd (Wohnen und Mobilität) und im Main-Kinzig-Kreis (Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe), aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Ehrenamtsarbeit, Betreuungsangeboten, Seniorenbeiräten, Bürger- und sonstige Initiativen sowie Firmen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter www.mmk.de/leben im Alter.html.

Eine Anmeldungen für die Veranstaltung „Wohnen und Mobilität“ am 9. Juli von 11 bis 15 Uhr in der Biebertalhalle in Biebergemünd per E-Mail möglich unter fass@biebergemünd.de oder per Telefon (06050) 971714. Anmeldungen für die Veranstaltung „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ am 16. Juli von 11 bis 15 Uhr im Main-Kinzig-Forum sind via E-Mail leben-im-alter@mkk.de oder unter Telefon (06051) 85-48114 möglich.

Große Vielfalt an Möglichkeiten: Wie soll Wohnen im Alter aussehen?

Wie möchten die Menschen im Alter leben und welche Alternativen gibt es zum klassischen Pflegeheim hier im Main-Kinzig-Kreis? Diesen Fragen geht die kostenlose Informationsveranstaltung „Zukunftsorientierte Wohnformen“ nach, zu der die Abteilung „Leben im Alter“ im Main-Kinzig-Kreis für Dienstag, 19. Juli, ab 17 Uhr im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen einlädt. Präsentiert werden interessante und alternative Wohnprojekte aus ganz Deutschland.

„Das Thema Wohnen ist gerade für ältere Menschen von großer Bedeutung. Denn mit zunehmendem Alter müssen Wohnräume viel mehr Anforderungen erfüllen, damit sie zu den Menschen passen, die darin leben wollen. Ein junger Mensch kann ein Treppenhaus ohne Aufzug besser bewältigen als dies einem älteren Menschen möglich ist. Barrierefreiheit wird immer wichtiger und das muss im Hinblick auf eine Gesellschaft, die immer älter wird, auch bei Wohnbauprojekten stärker in den Mittelpunkt rücken. Einen Überblick darüber, welche unterschiedlichen Wohnformen es gibt, erhalten wir am 19. Juli. Wir dürfen uns auf eine spannende Veranstaltung freuen, die uns viele neue Perspektiven eröffnen wird“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis hat rund um die Bereiche Leben, Wohnen und Mobilität im Alter im vergangenen Jahr eine Reihe von Veranstaltungen und Workshops ins Leben gerufen, die sich auf breit angelegter Basis umfassend mit den damit verbundenen Fragestellungen befassen, um Lösungen für die kommenden Jahrzehnte zu erarbeiten. „Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen und wir wollen zukunftsfähige Modelle erarbeiten, die genau solche Angebote machen, die von den Menschen selbst auch gewollt werden. Deshalb sind wir sehr daran interessiert, dass wir nicht nur auf kommunaler Ebene und mit Betreuungseinrichtungen und anderen Initiativen und Organisationen zusammenarbeiten, sondern mit den Personen, die es betrifft: Menschen, die sich und ihre Ideen gern einbringen möchten und die sich mit dem spannenden Thema, wie sie selbst sich das Leben im Alter vorstellen, auseinandersetzen möchten“, erklärt die Sozialdezernentin.

Zu Gast sind am 19. Juli Initiativen, Träger und Verbände, die erfolgreiche Projekte zum Thema „Zukunftsorientierte Wohnformen“ vorstellen. Die Bundesvereinigung Gemeinschaftliches Wohnen wird über „Neue Wohnformen im Alter“ sprechen. Die Landesberatungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen in Hessen stellt interessante Alternativen fürs Wohnen im Alter vor und die Hessische Fachstelle für Wohngemeinschaften in Offenbach wird ein Modell für selbstverwaltete Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz präsentieren. In Niedersachsen gibt es ein seit vielen Jahren laufendes Projekt „Bauernhof statt Altersheim“, über das deren Betreiberin sprechen wird. Alle Besucherinnen und Besucher des Fachtages haben Gelegenheit, sich in direkten Gesprächen über ungewöhnliche Wohnprojekte- und Initiativen auszutauschen.

Folgende Ausstellende sind mit ihren Vorträgen vor Ort: Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises: „Stationäre Pflege“, Wohnprojekt Ilex Zusammen(h)alt: „Gemeinschaftliches Wohnen im Alter“, ASB Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz: „Ambulant betreutes Wohnen“, Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal: „Wohnen und Technik“, Wohngemeinschaft Intensivpflege WG Aschaffenburg: „Ambulant betreute Wohngemeinschaft“, Lebensraum Baugenossenschaft eG – Seniorenbungalows: „Seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen“, Verein „Kleiner Wohnen“, Tiny House Siedlung Schöneck: „Kleiner Wohnen“ und Patchwork Wohnen, Maintal: „Mehrgenerationenwohnen“.

Es wird um Anmeldung unter Telefon (06051) 85-48114 oder per E-Mail unter leben-im-alter@mkk.de gebeten. Der Auftaktvortrag der Bundesvereinigung Gemeinschaftliches Wohnen ist für alle Besucherinnen und Besucher gedacht. Bei der Anmeldung sollte mitgeteilt werden, an welchem Vortrag teilgenommen wird. zum Flyer "Zukunftsorientierte Wohnformen" - Einzelvorträge (pdf)

Die Übersicht ist auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetz Main-Kinzig-Kreis erstellt worden. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Haben Sie Ergänzungen, Veränderungs- oder Korrekturwünsche, dann wenden Sie sich bitte an die Abteilung "Leben im Alter"

MKK-lokal-sozial / Ein Austauschforum für niedrigschwellige Angebote und Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Zednik
Tel: 06051 85-48147
E-Mail: yvonne.zednik@mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Kennenlernen und Austausch der Bedarfe und Bedürfnisse der niedrigschwelligen Initiativen im Main-Kinzig-Kreis;
Qualitiätsentwicklung der Angebote zur Unterstützung im Alltag; Auf- und Ausbau der Angebote nach §45a SGB XI in den Kommunen; Informations-, Austausch- und Vernetzungs-Plattform für niedrigschwellige Angebote und auch Nachbarschaftsinitiativen im Kreisgebiet.

Teilnehmender Personenkreis: Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI; Betreuungsangebote nach § 71 SGB XI, Hauswirtschaftsdienste, Nachbarschaftsinitiativen und Bürgerhilfen, interessierte Einzelpersonen, hauptamtliche Vertreter aus den Kommunen.

Region: Main-Kinzig-Kreis

Altenhilfe- und Pflegekonferenz im Main-Kinzig-Kreis

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Neidhardt
Tel: 06051 85-48079
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information sowie Austausch und Beratung zu Themen der Altenhilfe und Pflege. Vernetzung der Akteure der Altenhilfe und Pflege.

Teilnehmender Personenkreis: Amb. Pflegedienste, teilstationäre und vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Main-Kinzig-Kliniken Psychiatrie, Gesundheitsamt, Überleitungen Klinikum Hanau u. Main-Kinzig-Kliniken, kommunale Seniorenberater, Seniorenberater der Wohlfahrtsverbände, Leben im Alter, Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis

Region: Main-Kinzig-Kreis

Hinweis: Wer an einer Mitarbeit in der Altenhilfe- und Pflegekonferenz interessiert ist, darf sich gerne in der Abteilung Leben im Alter anmelden.

Arbeitstreffen kommunaler Seniorenberater/innen

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Neidhardt
Tel: 06051 85-48079
E-Mail: leben-im-alter@mkk.de

Termin: 18. Oktober 2022, 14 - 16 Uhr
Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben


keine öffentliche Veranstaltung

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information sowie Austausch und Beratung zu Themen der Altenhilfe und Pflege. Vernetzung der Akteure der kommunalen Seniorenberatung

Teilnehmender Personenkreis: Seniorenberater/innen der Kommunen, Pflegestützpunkt des MKK, Leben im Alter

Region: Main-Kinzig-Kreis

Arbeitskreis Qualitätssicherung ambulante Pflege Main-Kinzig -AKQaP, AB

Deutsches Rotes Kreuz Gelnhausen, Frau Grimm
Tel: 06051 480016
Mail: grimm@drkgelnhausen.de
Ort: DRK - Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern e.V., Frankfurter Str. 34, 63571 Gelnhausen

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Fördert die Arbeit im häuslichen Bereich, externe Qualitätssicherung, Informationsaustausch, gemeinsame Fortbildung, kollegiale Beratung, Interessenvertretung ambulanter Pflegedienste

Teilnehmender Personenkreis: Amb. Pflegedienste im Main-Kinzig-Kreis

Region: Main-Kinzig-Kreis

Gerontopsychiatrischer Arbeitskreis

Psychiatriekoordinator Bernd Kaltschnee,
Gesundheitsamt Main-Kinzig-Kreis
Tel: 06051 85-11641
Mail: Bernd.Kaltschnee@mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Information, Austausch und Beratung zu Themen der Gerontopsychiatrie, Erarbeitung eines gerontopsychiatrischen Entwicklungsplans, Steuerung regionaler Angebote im gerontopsychiatrischen Bereich

Teilnehmender Personenkreis: Vertreter der Psychiatrischen Kliniken, niedergelassene Fachärzte, Sozialpsychiatrischer Dienst, Leben im Alter, Pflegestützpunkt, Vertreter der PSKBen, Alten- und Pflegeheimen sowie anderen stationären Einrichtungen, Seniorenberatungen und spezialisierte Pflegedienste.

Region: Main-Kinzig-Kreis

Arbeitskreis Palliativ-Care-Versorgung

Robert Flörchinger
Geschäftsführer Caritas Verband für den Main-Kinzig-Kreis e.V.
Tel: 06181 923351-0
Mail: robert.floerchinger@caritas-mkk.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Verbesserung der regionalen palliativen Versorgungssituation in Mitte und Ostteil des MKK. Kooperation und Vernetzung der beteiligten Einrichtungen. Beseitigung von Schnittstellenproblemen.

Teilnehmender Personenkreis: Pflegedienste, Ärzte, Seelsorge, Hospizdienste; Palliativteam, Überleitungsmanagement Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen, Pflegestützpunkt, Kreisgesundheitsamt, Leben im Alter, Apotheken, Sanitätshäuser…

Region: Gelnhausen und Schlüchtern

Facharbeitskreis Soziale Arbeit

SEKOS Gelnhausen
Dr. Roland Bauer
Tel.: 06051 4163
Mail: Sekos-gelnhausen@t-online.de

Landgericht Hanau
Claudia Baltuttis
Tel.: 06053 700113
Mail: Claudia.baltuttis@lg-hanau.justiz.hessen.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Schnittstellen- verbesserung, Informationsaustausch, kollegiale Beratung, Vorstellen gesetzlicher Neuerungen oder anderer Schwerpunktthemen

Teilnehmender Personenkreis: Beratungsstellen der AWO Caritas, Diakonie, PSP, DRK, BWMK betreutes Wohnen, Frauenhaus Wächtersbach, Kinderinitiative Bad Orb, Landgericht Hanau, Pflegeheim Schloss Meerholz, Psychologische Praxis, Sekos

Region: Schwerpunkt Altkreis Gelnhausen

Netzwerk Demenz

Amt für soziale Förderung und Teilhabe
Abteilung Leben im Alter
Frau Jost
Tel: 06051 85- 48145
Mobil: 0151 2173 2405
E-Mail: claudia.jost@mkk.de
Telefax: 06051 85-948145

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Vernetzung von Akteur/innen im gesamten Main-Kinzig-Kreis zur Verbesserung von Teilhabe, Beratung, Begleitung, Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz sowie die Unterstützung und Entlastung ihrer pflegenden Angehörigen. Gewinnung von bürgerschaftlich engagierten Bürger/innen als Multiplikator/innen für Informationen rund um Themen die Menschen mit Demenz bewegen.

Teilnehmender Personenkreis:
Alzheimer-Gesellschaft Main-Kinzig e.V., APZ Alten – und Pflegezentren Main-Kinzig , Betreuungsbehörde Main-Kinzig-Kreis, Betreuungsverein Main-Kinzig e.V., Bildungspartner Main-Kinzig GmbH, Caritas Verband Main Kinzig, Gemeinde Hasselroth, Gemeinde Schöneck, Kathinka Platzhoff Stiftung, Klinikum Hanau GmbH, Main-Kinzig-Kliniken GmbH, Malteser Hilfsdienst e.V., Mehrgenerationenhaus Kleiner Anton, Palliative Patientenhilfe, Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis + Außenstelle Hanau (Pflegeberatungszentrum Hanau) , Sankt Vinzenz Krankenhaus Hanau, SEKOS Gelnhausen Selbsthilfegruppen, Seniorenbüro Rodenbach, Stadt Langenselbold, Stadtverwaltung Maintal , Stadtverwaltung Nidderau, VMLS Vereinte Martin Luther + Althanauer Hospital Stiftung

Region: Main-Kinzig-Kreis

Treffen der Steuerungsgruppe:
6.Juli 2021
14:00 – 16:00 Uhr
keine öffentliche Veranstaltung

Treffen des Netzwerks:
14. Oktober 2021 14:00 -17:00 Uhr
Anmeldung bis 4. Oktober 2021 unter leben-im-alter@mkk.de möglich
keine öffentliche Veranstaltung

Netzwerk Pflege und Medizin

Main-Kinzig-Kliniken, Andrea Leipold
Büro der Pflegedienstleitung Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern
Tel.: 06661 81-2273
Fax.: 06661 812445
Mail: monika.eck@mkkliniken.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Verbesserung der regionalen Versorgungssituation für pflegebedürftige Menschen. Kooperation und Vernetzung der beteiligten Einrichtungen. Beseitigung von Schnittstellenproblemen. Qualifizierung und Fortbildung. Information der Öffentlichkeit

Teilnehmender Personenkreis: Main-Kinzig-Kliniken, stat. Pflegeeinrichtungen, amb. Pflegedienste, Sanitätshäuser, Apotheken, Abteilung Leben im Alter des MKK, Pflegestützpunkt MKK, Hospizdienste

Region: Altkreise Schlüchtern und Gelnhausen sowie angrenzende Kommunen

Runder Tisch Palliativ- und Hospizversorgung in Hanau und der Region

Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V.
Am Frankfurter Tor 25
63450 Hanau
Tel: 06181 – 5073050
Mail: info@palliative-patienten-hilfe.de

Beauftragter des Fördervereins für die Moderation der Netzwerktreffen: Karl Kleem, Mitglied des Vorstands

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Intensivierung der Zusammenarbeit der Leistungsträger der Palliativversorgung, um die Hilfen für betroffene Menschen bedürfnis-gerechter und gezielter einzusetzen. Die folgenden Absprachen wurden getroffen: die jeweils eigenen Angebote der Palliativversorgung werden in den freiwilligen Verbund RUNDER TISCH eingebunden; alle Beteiligten des RUNDEN TISCH kooperieren in den Fragen der Palliativversorgung miteinander; die Zusammenarbeit geschieht auf freiwilliger Basis

Teilnehmender Personenkreis: Netzwerk mit aktuell 24 Teilnehmern. Die zur Teilnahme eingeladenen Einrichtungen und Institutionen gehören alle zu öffentlich-rechtlichen oder kirchlichen Organisationen.

Region: Hanau und Region

Runder Tisch Freigericht

Gemeindeverwaltung Freigericht, Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz
Tel: 06055 – 916-0
Mail: gemeinde@freigericht.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte, Vertreter KV Hessen

Region: Freigericht

Altenhilfe Hanau e.V. – AHA e.V.

AHA e.V., Geschäftsführer Herr Günter Rohler
Steinheimer Str. 1
63450 Hanau
Tel. 06181 - 9190114

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Altenhilfe in Hanau zu verbessern, -ambulante u. stationäre Altenhilfen, Wohnformen im Alter

Teilnehmender Personenkreis: AWO, DRK, Diakonisches Werk, Kirchenkreis Hanau, CV Main-Kinzig-Kreis, Evangelische Stadtgemeinde, Stadtverwaltung, alle größeren gemeinnützigen und privaten Träger der ambulanten und stationären Altenhilfe

Region: Hanau

Kleine Gesprächsrunde Langenselbold

Gemeindeverwaltung Langenselbold, Bürgermeister Jörg Muth
Tel: 06184 – 802-0
Mail: stadt@langenselbold.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte

Region: Langenselbold

Netzwerk Angebote für Menschen mit Demenz in Nidderau

Stadt Nidderau
Frau Christiane Marx
Familienzentrum / Gehrener Ring 5
Tel: 06187 299-155
Mail: christiane.marx@nidderau.de
www.soziales-nidderau.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Förderung und Unterstützung von betroffenen Personen und ihren Angehörigen zum Aufbau eines optimalen Netzes aus Unterstützungs- und Hilfsangeboten

Teilnehmender Personenkreis: Seniorenberaterin der Stadt Nidderau, VMLS u. Hilfezentrale, Projekt SOwieDAheim, MPM Betreuen Zuhause, Tageszentrum Burg Wonnecken, ASB Mittelhessen

Region: Nidderau

Kleine Gesprächsrunde Rodenbach

Gemeindeverwaltung Rodenbach, Bürgermeister Klaus Schejna
Tel: 06184 – 599-0
Mail: gemeinde@rodenbach.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeister, Ärzte

Region: Rodenbach

Kleine Gesprächsrunde Schöneck

Gemeindeverwaltung Schöneck, Bürgermeisterin Cornelia Rück
Tel: 06187 – 9562-0
Mail: info@gemeinde-schoenck.de

Zielsetzung / Aufgabe / Inhalte: Sicherung der medizinischen Versorgung

Teilnehmender Personenkreis: Bürgermeisterin, Ärzte, Apotheker

Region: Schöneck

Wohnen hat etwas mit Geborgenheit und Schutz, aber auch mit Gewohnheiten und Ruhe zu tun. Das Wohnumfeld ist ein zentraler Bestandteil unseres Lebens und trägt vor allem auch im Alter maßgeblich dazu bei, dass Selbstständigkeit und soziale Teilhabe erhalten werden können.
Wohnungsanpassung ermöglicht es älteren Menschen in vielen Fällen länger zu Hause in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben zu können. Durch Hilfsmittel, bauliche Veränderungen und Veränderungen der Ausstattung können Wohnungen an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die den Wunsch haben, möglichst lange in ihrem Wohnumfeld bleiben zu können und/oder sich frühzeitig mit dem Thema der Barrierefreiheit beschäftigen wollen. Es werden Ihnen entsprechende Umbaumöglichkeiten, Hilfsmittel,

Finanzierungsmöglichkeiten und Tipps für den Alltag zur konkreten Umsetzung vermittelt.

Der Pflegestützpunkt Main-Kinzig bietet im Rahmen der Vorträge des Bildungspartners Main-Kinzig GmbH folgende Vorträge an.

Referentin:
Madeleine Gluth, hauptamtliche Wohnraumberaterin des Pflegestützpunktes Main-Kinzig-Kreis

04.07.2022, Mo. 14:00-16:15, 3 UE 1703012 kostenfrei
Hasselroth, Zehntscheune Hasselroth, Heegstraße 1
Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung:
Gemeinde Hasselroth, Frau Hechler, Tel.: 06055 8806-33

Die Themen Tod und Sterben sind in unserer Gesellschaft immer noch mit einem Tabu behaftet. Dabei gehören sie untrennbar zum Leben dazu. Tritt der Fall ein, dass ein Angehöriger oder ein nahestehender Mensch stirbt, fühlen sich viele Menschen von der Situation überfordert. Dieser Hilflosigkeit wollen wir begegnen und dazu ermutigen, auch in der letzten Lebensphase eines Menschen da zu bleiben und da zu sein. Gerade wenn Familien unvorbereitet mit dem nahenden Tod eines Angehörigen konfrontiert sind, kann es schnell passieren, dass ein sterbender Mensch ins Krankenhaus gebracht wird, weil die Angehörigen von der Situation schlichtweg überfordert sind und nichts falsch machen möchten. Nachträglich betrachtet kommt dann aber oft der Gedanke auf, dass es vielleicht doch eine gute Alternative gewesen wäre, diesen Abschied zu Hause, in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Hier sollen die Letzten Hilfen wertvolles Wissen vermitteln, um eine solche Situation besser einschätzen zu können

Die Kurse informieren nicht nur darüber, welche körperlichen Hilfestellungen in dieser Phase des Lebens Erleichterung bringen, sondern auch über rechtliche Regelungen wie die Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten. Anders als in den Erste-Hilfe-Kursen geht es hier nicht um das Retten von Leben, sondern um das würdige Abschiednehmen vom Leben. Dabei möchte dieses neue Angebot unterstützen und Orientierung in emotional schwierigen Zeiten geben.

Die Letzte-Hilfe-Kurse werden die bereits bestehenden Palliativ-Angebote sinnvoll ergänzen. Sie werden in allen 29 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises angeboten und sind auf diese Weise wohnortnah erreichbar.

Die Kurse sind bewusst so aufgebaut, dass sie auch ohne Vorkenntnisse besucht werden können. Es geht insbesondere auch darum, Ängste und Vorbehalte abzubauen und konkret zu zeigen, wie Sterbenden mit einfachen Handgriffen geholfen werden kann.

Die Kooperationspartner der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst im Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis, des Palliative Care Teams Hanau und die Abteilung Leben im Alter aus dem Amt für soziale Förderung und Teilhabe beim Main-Kinzig-Kreis haben die Rahmenbedingungen für eine Kooperation erarbeitet.

Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Projekt mit 30.000 Euro im Jahr, um die Kosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst gering zu halten.

Es konnten einige wenige Kurse in Präsenz stattfinden, die jetzt folgenden Kurse sind alle im Online-Format.

Die Termine 2022:

  • 10.07. 09.00 – 13.00 Uhr Rodenbach
    Altenzentrum 1, Gelber Saal
    63517 Rodenbach
  • 22.10. 10.00 – 14.30 Schöneck oder online
    Kinderhospizdienst

Die Alzheimer Gesellschaft Main Kinzig e.V. bietet neue Kurse für pflegende Angehörige in Hanau, Jossgrund und Nidderau. Den inhaltlichen Part über Leistungen der Pflegeversicherung übernehmen die Mitarbeiterinnen der Pflegestützpunkte Main Kinzig.

Anstehende Veranstaltungen (alzheimer-mkk.de)