Unterhaltsvorschusskasse

Das Unterhaltsvorschussgesetz dient zur Sicherung des Unterhalts von Kindern alleinstehender Mütter und Väter.

Unterhaltsvorschuss ist eine staatliche Leistung, die auf schriftlichen Antrag entsprechend dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) gewährt wird.

Kinder, die von dem Elternteil, bei dem sie nicht leben, keinen oder einen zu geringen Unterhalt bekommen, können Unterhaltsvorschussleistungen beantragen.

Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich bundesweit nach dem Mindestunterhalt.

Für die Berechnung des Unterhaltsvorschussbetrages wird das für ein erstes Kind zu zahlende Kindergeld in voller Höhe abgezogen. Erhält das Kind regelmäßige Unterhaltszahlungen vom anderen Elternteil oder Waisenbezüge oder hat es andere Einkünfte, werden diese ebenfalls auf die Unterhaltsvorschussleistung angerechnet.

Häufig gestellte Fragen

Der monatliche Unterhaltsvorschuss beträgt ab 1. Januar 2017:

  • Für Kinder bis einschließlich 5 Jahre 150,00 €
  • Für Kinder von 6 bis einschließlich 11 Jahren 201,00 €

Die Unterhaltsvorschusszahlung wird insgesamt längstens für 72 Monate gezahlt. Die Einstellung der Zahlung erfolgt spätestens mit dem 12. Geburtstag des Kindes. Das gilt auch dann, wenn die Unterhaltsvorschussleistung noch keine 72 Monate gezahlt wurde.

Anspruch auf Unterhaltsvorschuss besteht, wenn...

  • ein Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat
  • das Kind in Deutschland einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat
  • der Elternteil, bei dem das Kind lebt, ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten dauernd getrennt lebt
  • der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, keinen oder nur teilweise Unterhalt zahlt bzw. das Kind nach dem Tod des unterhaltspflichtigen Elternteils keine Waisenbezüge erhält

  • das Kind mit beiden Elternteilen in einem Haushalt zusammen lebt
  • der Elternteil, bei dem das Kind lebt, heiratet
  • der Elternteil, bei dem das Kind lebt, sich weigert, Auskünfte, die zur Durchführung des Gesetzes erforderlich sind, zu erteilen
  • der Elternteil, bei dem das Kind lebt, sich weigert, bei der Feststellung der Vaterschaft oder der Ermittlung des Aufenthaltsortes mitzuwirken
  • das Kind ausreichenden Unterhalt (mindestens in Höhe der Unterhaltsvorschussleistung) erhält
  • das Kind von beiden Eltern betreut wird (z. B. Wechselmodell)

Zuständigkeiten

Der Anfangsbuchstabe des Nachnamens ist den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zugeordnet.

Frau Mann, Tel. 06051 85-16232 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr, Dienstag 13.00 - 15.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Frau Betz, Tel. 06051 85-16215 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Montag und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr, Dienstag 13.00 - 15.00 Uhr, Donnerstag 13.30 - 15.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Frau Witte, Tel. 06051 85-11365 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Mittwoch und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Frau Betz, Tel. 06051 85-16215 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Montag und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr, Dienstag 13.00 - 15.00 Uhr, Donnerstag 13.30 - 15.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Herr Weß, Tel. 06051 85-11366 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr, Dienstag 13.00 - 15.00 Uhr, Donnerstag 13.30 - 15.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Frau Nick, Tel. 06051 85-11310 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr, Dienstag 13.00 - 15.00 Uhr, Donnerstag 13.30 - 15.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Frau Ravenstein, Tel. 06051 85-16185 • Fax 06051 85-14463 • E-Mail Jugendamt-UVK@MKK.de

Telefonsprechzeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 8.30 - 10.00 Uhr, Dienstag 13.00 - 15.00 Uhr, Donnerstag 13.30 - 15.00 Uhr sowie Freitag 8.30 - 9.30 Uhr

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

  • Antrag auf Unterhaltsvorschuss
  • Bescheinigung vom Einwohnermeldeamt, dass Elternteil und Kind in einem Haushalt leben (Haushaltsbescheinigung) s. »Download«
  • Kopie der Geburtsurkunde des Kindes, aus dem beide Elternteile hervorgehen oder Vaterschaftsanerkennungsurkunde oder Gerichtsentscheidung über die Vaterschaftsfeststellung
  • Kopie des Personalausweises oder Reisepasses des alleinerziehenden Elternteils
  • Bei ausländischen Kindern: Kopien des Personalausweises bzw. Nationalpasses des alleinerziehenden Elternteils sowie des Aufenthaltstitels des Kindes und des alleinerziehenden Elternteils
  • Einkunftsnachweise, wie z. B. Halbwaisenrentenbescheid, Unterhaltszahlungen
  • Vollstreckbare Ausfertigung des Unterhaltstitels
  • Bescheid bzw. Bescheide über bereits gewährte Unterhaltsvorschussleistungen
  • Haftbescheinigung

Was ist zu beachten?

Während des Leistungsbezuges müssen alle Änderungen, die für den Anspruch auf Unterhaltsvorschuss von Bedeutung sein können, unverzüglich der Unterhaltsvorschusskasse mitgeteilt werden (z. B. erneutes Zusammenleben beider Elternteile, Heirat, Umzug, Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils, Tod des anderen Elternteils, fehlendes Zusammenleben mit dem Kind).

Ungerechtfertigt bezogene Leistungen sind zu erstatten.

Hinweis

Weitere Informationen sowie die zuständigen Ansprechpartner enthalten die Seiten des Familienportals:

www.mitkindundkegel.de