Einsatz für Sicherheit und für Umweltbildung

pm-img
Jochen Hemmer, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH, Annika Ludwig, Geschäftsführerin des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart, Patrick Pointner, stellvertretender Wehrführer, Dominik Zaun, Wehrführer, Marcel Woestendiek, stellvertretender Wehrführer (alle Freiwillige Feuerwehr Bereich West), Nina Petersein, Stadtbrandinspektorin der Stadt Gelnhausen und Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann bei der Spendenübergabe.

04. März 2026 - „Danke, dass Sie da sind, wenn wir Sie brauchen“, begrüßte Erster Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der MKEV, Andreas Hofmann, die uniformierten Gäste in seinem Büro. Er dankte ihnen für ihr Engagement und dafür, „dass Sie uns und anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen“. Gemeinsam mit Jochen Hemmer, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH, überreichte er der Nina Petersein, Stadtbrandinspektorin der Stadt Gelnhausen, und Dominik Zaun, Wehrführer des Bereichs Gelnhausen West, einen Spendenscheck über 1.000 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen West.

Jochen Hemmer unterstrich, dass immer wieder Abfall nicht ordnungsgemäß entsorgt werde. Jeder noch so kleine nicht korrekt entsorgte Akku, der im Rest- oder Sperrmüll lande, könne einen Brand verursachen. Altpapier könne brennen, wie zuletzt im Mai vergangenen Jahres in einem Entsorgungsfahrzeug auf dem Weg zur Anlage in Hailer. „Hitze oder auch mangelndes Wissen und Bewusstsein bei der Entsorgung von Wertstoffen, die dann zu Bränden führen, sind nur einige der Gründe, warum wir immer wieder auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr angewiesen sind – in den zurückliegenden Jahren genauso wie in den kommenden“, so der Geschäftsführer. Er überbrachte auch den ausdrücklichen Dank des Mitgesellschafters Energieversorgung Offenbach AG (EVO). Die MKEV wird gemeinsam von den Geschäftsführern Jochen Hemmer und Markus Gegner (EVO) geführt.

Das ehrenamtliche Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr sei keineswegs selbstverständlich, ergänzte Andreas Hofmann: „Immer wieder werden die Einsatzkräfte aus ihrem Arbeitsalltag herausgerissen, vom Schreibtisch, von der Werkbank oder direkt aus dem Kontakt mit der Kundschaft. Innerhalb kürzester Zeit machen sie sich auf den Weg zu Einsätzen, auch zu Vorfällen bei Verwertungs- und Entsorgungsbetrieben. Dass Menschen freiwillig ihre Arbeit und private Termine zurückstellen, um anderen zu helfen, ist ein zentraler Pfeiler der öffentlichen Sicherheit und verdient große Anerkennung“, lobte der Erste Kreisbeigeordnete.

Einen weiteren Spendenscheck über 1.000 Euro überreichten Andreas Hofmann und Jochen Hemmer an Annika Ludwig, Geschäftsführerin des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart. „Der Naturpark macht Umweltschutz greifbar, ist Hüter der heimischen Natur und Repräsentant des Artenschutzes. Nicht zuletzt trägt er einen großen Anteil daran, Kindern und Jugendlichen all dies altersgerecht erlebbar zu machen“, so Andreas Hofmann bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks. Annika Ludwig nahm diesen im Namen des Fördervereins des Naturparks entgegen und bedankte sich für die Zuwendung. Bildung und Umweltbildung seien zentrale Bereiche, in denen sich der Naturpark sowie all seine ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden engagierten. „Seit vergangenem Jahr bieten wir den Naturpark als Lernort an – unter dem Label Naturpark-Schule. Unser Ziel, das wir gemeinsam mit kooperierenden Schulen und Schulträgern anstreben, ist es, regulären Unterricht mit Erfahrungen in der Natur zu verbinden. Die Spende hilft uns, neue Lernangebote umzusetzen und wird in diesen Bereich fließen“, so die Naturpark-Geschäftsführerin. Im Mittelpunkt dieses Ansatzes stehe „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE).

Kindern und Jugendlichen sollen die Kompetenzen vermittelt werden, die sie benötigen, um die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Sie lernen, wie sie verantwortungsvoll und nachhaltig handeln können – sowohl im persönlichen Umfeld als auch im Hinblick auf globale Themen wie Klimawandel, Ressourcenschonung und Artenvielfalt. Theoretische Inhalte werden im Unterricht durch praktische Erlebnisse bereichert. Schülerinnen und Schüler können den Wald erkunden, die Lebensräume von Tieren und Pflanzen untersuchen oder aktiv an Naturschutzprojekten im direkten Umfeld der Schule mitwirken. So lernen sie ihre Region kennen und entwickeln ein Verständnis dafür, wie Natur, Umwelt und verantwortungsvolles Handeln zusammenhängen.