Ein weiterer „Riesenschritt“ fürs AEG

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Richtfest am Albert-Einstein-Gymnasium: Den Richtspruch nahm Zimmermann Burkhard Bös vor (Dritter von links), gute Wünsche überbrachten unter anderem Schuldezernent Winfried Ottmann (Vierter von links) und Bürgermeisterin Monika Böttcher (Sechste von links), im Beisein von Schulleiter Claus Wörn (Zweiter von links) und zahlreichen Gästen.

20. November 2023 - Im Sommer des vergangenen Jahres wurde der Spatenstich für „Gebäude D“ des Albert-Einstein-Gymnasiums gesetzt. Nun feierte die Schulgemeinde in Maintal mit einer großen Zahl an Gästen aus Politik, Verwaltung und beteiligten Firmen bereits Richtfest. Als „Quantensprung für die Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich“ bezeichnete Schuldezernent Winfried Ottmann das Bauvorhaben. Ab 2025 werden in diesem Neubau auf über 1.500 Quadratmetern Fläche die Fachräume für Biologie (Erdgeschoss), Physik (1. Obergeschoss) und Chemie (2. Obergeschoss) Platz finden.

Entsprechend groß war die Freude unter den Beteiligten. Schulleiter Claus Wörn richtete Dankesworte an die Fachplanungsbüros und die Architekten, die in stetem Austausch und mit viel Leidenschaft für die Sache einträten. So sei es gelungen, den Zeitplan weitgehend einzuhalten – auch an Freitagnachmittagen und am Wochenende sei in den vergangenen Monaten gearbeitet worden. „Es ist auch ein tolles Signal, dass hier nicht nur neue Räume entstehen, sondern kräftig in die Naturwissenschaften und in guten Unterricht für die Schülerinnen und Schüler investiert wird“, so Wörn. Von einer „Aufwertung des Schulstandorts“ sprach auch Bürgermeisterin Monika Böttcher.

Der Kreisbeigeordnete Ottmann schlug einen Bogen vom laufenden Bauprojekt hin zu den weiteren Investitionsplänen des Kreises, trotz angespannter Haushaltslage. „Wir schultern dieses Projekt in Maintal mit einem Volumen von rund zehn Millionen Euro und es erhält die Aufmerksamkeit, die es verdient. Es ist ein wirklich gelungenes und stimmiges Großprojekt. Aber wir haben noch weitere Projekte dieser Größenordnungen vor uns und wir sind auch an der Albert-Einstein-Schule noch nicht fertig“, erklärte Winfried Ottmann. „Wichtig ist im Blick zu behalten, dass wir einen immer gravierenderen Fachkräftemangel in Deutschland haben. Da können wir es uns nicht erlauben, bei der Modernisierung und Aufwertung unserer Bildungseinrichtungen nachzulassen.“

Ursprünglich war geplant, den Fachklassentrakt aus dem Jahr 1977, das Gebäude B, bei laufendem Schulbetrieb zu sanieren. Die Folgen während der Bauphase wären räumliche Einschränkungen, fehlende Fachräume sowie eine längere Bauzeit gewesen. Die Sanierungskosten wären ebenfalls nicht gering gewesen. Daher hatte sich der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger für einen Neubau entschieden, zumal die Schule mit ihren aktuell mehr als 1.200 Schülerinnen und Schülern perspektivisch noch weiter wachsen wird.

Der Neubau ist über das erste Obergeschoss mittels eines geschlossenen Stegs östlich am Gebäude B angeschlossen. Er erhält zudem einen Aufzug. Durch die Errichtung des neuen Gebäudes bleibt der Unterricht während der Bauphase ohne Beeinträchtigungen. Sobald das Gebäude D in Betrieb genommen ist, steht eine brandschutztechnische Sanierung des Gebäudes B mit weiteren Fachräumen an.

Bevor Zimmermann Burkhard Bös seinen zünftigen Richtspruch aufsagen konnte, wünschte Schuldezernent Ottmann dem weiteren Fortgang der Arbeiten und auch für die spätere Nutzung alles Gute, woran sich die weiteren Gäste anschlossen, darunter Stefan Engel vom Staatlichen Schulamt, MdL Christoph Degen, Vertreter des Kreiselternbeirats, Abgeordnete aus dem Kreistag sowie Mitglieder des Maintaler Magistrats. Die Glückwünsche richtete er gezielt an die Schulgemeinde, die neben der Schulleitung auch durch den Schulelternbeirat, die Schülervertretung und den Förderverein in großer Bandbreite vertreten war: „Die Schule ist eine gewichtige Adresse für die gymnasiale Bildung im Westen des Main-Kinzig-Kreises. Es ist gut, dass uns hier diese Riesenschritte beim Ausbau und der Modernisierung so zügig gelingen und wir gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Ottmann.