Alles unter einem Dach: Herzensprojekt vereint Therapie, Training und Diagnostik

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Bei BNPerformance in Gelnhausen (von links): Nils Döppenschmitt, Landrat Thorsten Stolz und Björn Pape.

23. Juni 2026 - Menschen, die zum ersten Mal die Räumlichkeiten von „BNPerformance Therapie und Training“ im Gewerbegebiet Hailer-Ost in Gelnhausen betreten, haben in der Regel ein Anliegen, das ihren Körper betrifft: Eine Verletzung oder Schmerzen, vielleicht wollen sie aber auch ganz gezielt für den Wettkampf trainieren. Björn Pape und Nils Döppenschmitt, Gründer des Gesundheitszentrums BNPerfomance, arbeiten ursachenorientiert, nicht nur symptomatisch. Das heißt, sie verbinden Therapie, Training und Diagnostik und leiten ihre Kundinnen und Kunden zur Prävention an. Björn Pape und Nils Döppenschmitt haben mit diesem Projekt einen Ort geschaffen, an dem der Mensch und sein Körper ganzheitlich betrachtet wird. Die beiden Buchstaben BN stehen dabei für die jeweiligen Vornamen und verdeutlichen, dass es sich um ein Herzensprojekt handelt.

Landrat Thorsten Stolz informierte sich über den Ansatz der beiden Gründer, die BNPerformance vor einigen Wochen eröffnet haben. „Das Konzept überzeugt. Moderne Gesundheitsversorgung bedeutet heute weit mehr als die Behandlung von Beschwerden. Die Verbindung von Diagnostik, Therapie und gezieltem Training ermöglicht eine individuelle Betreuung und kann dazu beitragen, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und langfristig vorzubeugen“, stellte der Landrat während des Rundgangs und fügte hinzu: „Angebote wie diese stärken den Gesundheitsstandort und zeigen, wie moderne Prävention und Gesundheitsförderung in der Praxis umgesetzt werden können. Denn Menschen wollen möglichst lange fit und gesund bleiben. Alles unter einem Dach zu haben, spart Zeit und hilft dabei, die eigenen Ziele auch zu erreichen“, erklärte der Landrat.

Während Björn Pape als Personal Trainer und Athletiktrainer für den Bereich Training zuständig ist, kümmert sich Nils Döppenschmitt als Physiotherapeut und Osteopath um den Bereich Therapie. Ziel ist es, ein breit aufgestelltes, interdisziplinäres Angebot zu machen. Das Team arbeitet dabei auch mit Ultraschalluntersuchung, um gleich vor Ort Therapieansätze besprechen zu können. „Wichtig ist mir dabei, den Patienten und Patientinnen gute Einblicke in die Untersuchungsergebnisse zu vermitteln. Sie können direkt auf einem großen Bildschirm mitverfolgen, was wir bei der Untersuchung feststellen. Das hilft ihnen zu verstehen, welches Problem vorliegt und welche Therapie sinnvoll ist“, so Nils Döppenschmitt. Der Bedarf an Gesundheitsangeboten sei groß, deshalb bieten die beiden Inhaber auch die Möglichkeit, dass Drittanbieter dort Kurse abhalten können und stellen Räumlichkeiten zur Verfügung und vernetzen diese Angebote, so gibt es zum Beispiel bereits Yoga-Kurse, die von einer zertifizierten Kursleiterin angeboten werden.

„Für Menschen mit Vorerkrankungen ist es besser, unter fachlicher Aufsicht zu trainieren“, erklärt Nils Döppenschmitt. Das ist auch möglich, wenn die Behandlung an sich bereits abgeschlossen ist. In den Räumlichkeiten finden sich die üblichen Geräte für Cardiotraining und Muskelaufbau. Für Athleten aus der Region besteht aber auch die Möglichkeit, den sportmedizinischen Diagnostikraum zu nutzen, um auf die jeweilige Person abgestimmte Trainingspläne zu erstellen. Die Sportlerinnen und Sportler aus der Region müssen dann keine weiten Wege mehr in Kauf nehmen. Der Blick darauf, wie mit Erkrankungen umzugehen sei, wandle sich immer mehr in Richtung ganzheitliche Behandlung, die auch Prävention viel stärker einbinde.

Der Landrat wünschte dem neuen Gesundheitszentrum eine gute Entwicklung und beglückwünschte Nils Döppenschmitt und Björn Pape dafür, dass sie ihre Kernkompetenzen miteinander verbunden haben, um etwas Neues zu schaffen. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen ist groß. Daher hat der Main-Kinzig-Kreis im vergangenen September mit dem Physio-Campus der Main-Kinzig-Akademie für Gesundheit und Pflege einen Ort geschaffen, um Nachwuchskräfte praxisnah in Gelnhausen auszubilden und den Gesundheitsstandort zu stärken.