Hammersbach setzt sich unter Feuerwehrteams durch
01. Juni 2026 - Ein kleiner Wolkenbruch konnte die Feuerwehr-Teams am Sonntag (31.5.) nur für wenige Minuten stoppen, sie zogen ihren Wettkampf mit Konzentration und Eifer durch und ermittelten so bis zum Nachmittag den neuen „Kreismeister“: Es sind die Feuerwehrleute aus Hammersbach. Sie haben sich am Ende gegen starke Konkurrenz aus Steinau-Uerzell/Neustall und Birstein-Hettersroth sowie zehn weitere Teams durchgesetzt. „Feuerwehrleute müssen in Gefahrensituation genau wissen, was zu tun ist, müssen sich aufeinander verlassen können und die Einsatztechnik beherrschen. All das will geübt sein und unter Stress unter Beweis gestellt werden. Die Hammersbacher Wehr hat das hier eindrucksvoll vorgemacht“, sagte Landrat Thorsten Stolz.
Die Freude kannte beim Team Hammersbach – wie die meisten anderen Mannschaften wahre Stammteilnehmer beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehr-Leistungsübung – keine Grenzen. Lauter Jubel schallte über das Gelände des Hilfeleistungszentrums in Freigericht-Somborn, wo der Entscheid in diesem Jahr ausgetragen wurde. Zu den Gratulanten gehörten neben Landrat Stolz, Standort-Bürgermeister Waldemar Gogel, Gelnhausens Bürgermeister Christian Litzinger, Kreisbrandinspektor Markus Busanni und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Thomas Walter auch Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner.
„Wir haben heute wieder eindrucksvoll gesehen, was für echte Könner und Fachleute die Feuerwehren in ihren Reihen haben. Und alle Frauen und Männer sind hier dabei, um ihr eigenes Können und Fachwissen zu erweitern und zu vertiefen. Am Ende kann sich hier jeder und jede Einzelne zu den Gewinnern zählen“, sagte Landrat Thorsten Stolz, der den Feuerwehren für ihren Einsatz dankte.
Zuvor hatten sich alle teilnehmenden Feuerwehrteams mit einem theoretischen Teil, später dann in praktischen Übungen gemessen. Wer die höchste Punktzahl erreicht, erhält den Wanderpokal, den es dann im kommenden Jahr zu verteidigen gilt. Gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Markus Busanni bedankte sich Landrat Stolz auch bei den Organisatoren im Hintergrund, allen voran dem Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises, den Kreisbrandmeistern sowie dem Schiedsgericht aus Fulda und der mitausrichtenden Freiwilligen Feuerwehr Hellstein.
Durch den ersten Platz beim Feuerwehr-Kreisentscheid ist Hammersbach qualifiziert für den Bezirksentscheid am 20. Juni im Rheingau-Taunus-Kreis. Auch die zweitplatzierte Mannschaft aus Uerzell/Neustall vertritt den Kreis in der nächsten Runde.
Neben dem Teamwettbewerb hatten alle Feuerwehrleute die Möglichkeit, eigene Leistungsabzeichen zu erwerben. Dazu mussten sie eine Theorieprüfung bestehen. Insgesamt 23 Leistungsabzeichen wurden verliehen, darunter zweimal die höchste Auszeichnung „Gold 15“. „Mit dem Wettkampf geht es nicht bloß darum, Leistungsstände der Feuerwehren abzufragen, sondern das Leistungsniveau ein Stück zu heben und sich selbst weiterzuentwickeln. Vielen Dank für die Bereitschaft aller, diese Möglichkeit wahrzunehmen“, sagte Stolz.
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