Marquart gratuliert KKS zum Qualitätssiegel
29.April 2026 - Als junger Mensch die Welt sehen, den Horizont durch Reisen erweitern: Diese Möglichkeit haben die Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold. Seit einigen Jahren gibt es regelmäßige Schüleraustausche, wobei sie an der Integrierten Gesamtschule in Langenselbold in ein festes Unterrichtskonzept eingebettet sind. In andere Teile der Europäischen Union zu reisen steht dort im engen Zusammenhang mit kultureller Bildung und dem Vermitteln demokratischer Werte und Themen wie Akzeptanz, Respekt und Integration. Für diese Ausrichtung ist die Käthe-Kollwitz-Schule nun vom Land Hessen mit dem Qualitätssiegel „Erasmus+“ ausgezeichnet worden.
Schuldezernent Jannik Marquart hat einen Besuch an der Schule genutzt, um stellvertretend der Schulleiterin Simone Studebaker und mit Anab Jyussuf und Mara Wilberg zwei Teilnehmerinnen des Kursangebots zu gratulieren. „Der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand hilft, Vorurteile abzubauen und sich gerade in diesen jungen Jahren noch einmal ganz entscheidend weiterzuentwickeln. Wer diese Chance ergreift, profitiert in seiner weiteren Schullaufbahn und im Übergang ins Berufsleben“, sagte der Kreisbeigeordnete.
Mit dem Qualitätssiegel werden Schulen gewürdigt, die sich nach Angaben des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen „durch herausragende Leistungen im Bereich internationaler Schulkooperationen und innovativer Unterrichtsentwicklung auszeichnen“. Erasmus+ ist ein Unterrichts- beziehungsweise Schulentwicklungsprogramm für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende. Es bietet unter anderem die Möglichkeit zu Lernaufenthalten und Austauschprojekten.
Die Käthe-Kollwitz-Schule macht von den Möglichkeiten des internationalen Austauschs rege Gebrauch. Im Frühjahr reiste eine Gruppe nach Lettland, davor unter anderem nach Polen, vor wenigen Tagen erkundete eine Kursgruppe Straßburg und Institutionen der EU.
Für Schulleiterin Simone Studebaker sind das „wertvolle Erfahrungen, durch die die Jugendlichen ihr Wissen über Europa, gemeinsame europäische Werte und die Demokratie ganz allgemein vertiefen“. „Wir erhalten durch die Schülerinnen und Schüler wie auch durch ihre Eltern stets die Rückmeldung, dass die Aufenthalte im Ausland, der Besuch einer Schule und die Zeit in einer Gastfamilie, zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt“, so Studebaker. Das bekräftigten die beiden Schülerinnen Anab Jyussuf und Mara Wilberg. Sie hätten große Freude gehabt, sich auf andere Kulturen einzulassen, dort zu lernen und Präsentationen zu halten; sie hätten an sich selbst bemerkt, wie sie in diesem Zuge offener geworden seien.
Schuldezernent Jannik Marquart freute sich, dass das Interesse am internationalen Austausch in der Käthe-Kollwitz-Schule so rege ist. „Wer sich im neunten Jahrgang für diesen Kurs einwählt, lässt sich auf Verständigung mit Menschen anderer Herkunft ein, was eine der wichtigsten Grundlagen für ein friedliches und starkes Europa ist. Die Lehrkräfte eröffnen mit dem Austausch jungen Menschen neue Perspektiven. Das Qualitätssiegel stärkt dieses Engagement verdientermaßen und ist Anerkennung und Ansporn zugleich“, so Marquart.
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