Schuldezernent Jannik Marquart tauscht sich mit Britta Bergmann, der neuen Schulleiterin der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau, aus

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Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jannik Marquart im Gespräch mit Britta Bergmann, der neuen Leiterin der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau.

28. Oktober 2026 - Die Eugen-Kaiser-Schule in Hanau hat eine neue Schulleiterin: Mit Beginn des neuen Schuljahrs hat Britta Bergmann diesen Posten übernommen, nachdem sich Martina Schneider zur Ruhe gesetzt hat. Britta Bergmann wechselte von der Hochtaunusschule in Oberursel nach Hanau – ein Heimspiel für die Pädagogin, denn sie ist in Hanau aufgewachsen. Erster Kreisbeigeordneter Jannik Marquart traf Britta Bergmann im Main-Kinzig-Forum, wo er sich mit ihr über ihre neue Aufgabe, aber auch die aktuellen Herausforderungen Beruflicher Schulen austauschte. „Ich freue mich, dass die Eugen-Kaiser-Schule mit Britta Bergmann eine erfahrene Pädagogin erhalten hat, die sich in Hanau sehr gut auskennt und vor allen Dingen auch einiges an Erfahrung im technischen Bereich mitbringt“, sagte Jannik Marquart. Die Eugen-Kaiser-Schule in Hanau ist eine Berufsschule, Berufsfachschule, Höhere Berufsfachschule, Fachschule und Fachoberschule des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau. Sie wird von 1875 Schülerinnen und Schülern besucht.

Britta Bergmann war bereits früher im Main-Kinzig-Kreis tätig. Nach Stationen an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen und an der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau wechselte sie an die Hochtaunusschule in Oberursel, wo sie zuletzt als Abteilungsleiterin tätig war. Darüber hinaus war sie an die TU Darmstadt abgeordnet und dort im Bereich Technikdidaktik unter anderem mit der wissenschaftlichen Begleitung der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) befasst. Ihr Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen absolvierte sie an der TU Darmstadt in den Fächern Metalltechnik und Politik und Wirtschaft. Mit ihrer Rückkehr nach Hanau verbindet Bergmann klare Vorstellungen für die Weiterentwicklung der Eugen-Kaiser-Schule. „Mir ist wichtig, dass wir junge Menschen unabhängig von ihren jeweiligen Voraussetzungen dabei unterstützen, ihren eigenen beruflichen Weg zu finden und erfolgreich zu gestalten. Dazu gehören für mich eine starke berufliche Orientierung, moderne und zunehmend selbstgesteuerte Lernformen sowie eine enge Zusammenarbeit mit Betrieben, Institutionen und unseren Partnern in der Region.“ Zu den Schwerpunkten der kommenden Jahre zählen zudem die weitere Digitalisierung der Schule sowie Demokratiebildung und gesellschaftliche Verantwortung.

„Die duale Ausbildung bietet jungen Menschen hervorragende Perspektiven und eröffnet vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Es gilt, die Chancen einer beruflichen Ausbildung noch stärker sichtbar zu machen und die Wertschätzung für das Handwerk und die technischen Berufe zu fördern. Berufsschulen, Ausbildungsbetriebe und weitere Partner müssen dafür eng zusammenarbeiten“, erklärt Jannik Marquart. Das ist auch Britta Bergmann wichtig. Deshalb arbeitet die Eugen-Kaiser-Schule mit der Wirtschaftsförderung des Kreises sowie der Kreishandwerkerschaft Hanau zusammen.

„Wir wollen jungen Menschen zeigen, welche vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten ihnen berufliche Bildung eröffnet – von einer qualifizierten Ausbildung über Fort- und Weiterbildungen bis hin zum Meisterabschluss, zur Selbstständigkeit oder zu einem anschließenden Studium. Berufliche Bildung darf nicht als zweite Wahl wahrgenommen werden, sondern als gleichwertiger und attraktiver Bildungsweg“, erklärt Britta Bergmann. „Dafür legen gut aufgestellte Berufsschulen wie die Eugen-Kaiser-Schule eine gute Basis. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bildungslandschaft und bringen junge Menschen und Unternehmen zusammen und schaffen die Grundlage dafür, dass dringend benötigte Fachkräfte in der Region ausgebildet werden. Deshalb müssen die Ausbildungsangebote vor Ort gestärkt und langfristig gesichert werden“, so der Bildungsdezernent. Jannik Marquart und Britta Bergmann waren sich einig, dass Kreis und Schule weiterhin auf kurzen Wegen miteinander kooperieren, um die Bildungslandschaft in der Region zu stärken.