Reihe „Zeit(zeugen)los“: Auftakt erst am Sonntag

pm-img

22. Oktober 2026. - Wie kann kulturelles Erinnern gelingen, wenn immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus eigener Erfahrung berichten können: Dieser Frage widmet sich eine historisch-politische Bildungsreihe mit dem Titel „Zeit(zeugen)los – Neue Wege der Erinnerungskultur“, die am Wochenende beginnt. Die Auftaktveranstaltung ist aus organisatorischen Gründen allerdings von Samstag auf Sonntag verschoben worden. Eröffnet wird die Reihe am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr in der Ehemaligen Gelnhäuser Synagoge mit einem Vortrag sowie der dazugehörigen Ausstellung „Frag nach!“ des Deutschen Exilarchivs der Deutschen Nationalbibliothek. Darin geht es um digitale Interviews mit Zeitzeugen des Holocaust. Die Ausstellung ist interaktiv und lädt zum Mitmachen ein. Anschließend gibt es einen Vortrag zum jüdischen Leben heute von der jüdischen Bildungsstätte PINOT sowie einen Vortrag vom Förderverein Rabbinerhaus. Zudem wird eine Ausstellung zum jüdischen Leben heute von Rafael Herlich gezeigt. Um Anmeldungen per Mail an dext@mkk.de wird gebeten. Zuvor führt um 15.30 Uhr ein Stadtrundgang für alle Interessierte entlang der Stolpersteine, um sich jüdischem Leben in Gelnhausen zu nähern. Treffpunkt ist vor dem Rathaus Gelnhausen, Obermarkt 7. Auch hierfür wird um Anmeldung an dext@mkk.de gebeten.