Vom mobilen Testlauf zur festen Strecke
03. September 2026 - Nach den guten Erfahrungen mit einem mobilen Pumptrack plant die Gemeinde Freigericht eine feste Anlage auf rund 500 Quadratmetern. Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann übergab dafür einen Förderbescheid über 155.000 Euro aus dem LEADER-Programm an Bürgermeister Waldemar Gogel. Bei der Übergabe dabei war auch Katrin Hess, Leiterin des Amtes für Umwelt, Natur und ländlichen Raum des Main-Kinzig-Kreises, Marina Ilg, stellvertretende Leiterin des Regionalmanagements SPESSARTregional e. V., sowie seitens der Gemeinde Freigericht Erster Beigeordneter Heinz Höfler und Jürgen Jordan aus dem Bauamt.
„Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen und bewegen können, ohne dass dafür gleich eine Mitgliedschaft oder feste Trainingszeiten nötig sind“, sagte Andreas Hofmann. „Mit dem Pumptrack entsteht genau so ein Angebot. Dass SPESSARTregional über das LEADER-Programm eine Idee unterstützt, die aus der Gemeinde selbst kommt und dort auf so viel Zuspruch stößt, passt sehr gut zum Grundgedanken der Förderung.“
Bürgermeister Waldemar Gogel ergänzte: „Der mobile Pumptrack hat uns gezeigt, dass die Begeisterung für den Sport und die Bewegung da ist. Deshalb wollten wir wissen, ob sich die Freigerichterinnen und Freigerichter eine dauerhafte Anlage wünschen. Das Ergebnis der Befragung war eindeutig. Jetzt machen wir aus diesem Wunsch ein festes Angebot.“ Ohne die LEADER-Förderung und die gute Zusammenarbeit mit SPESSARTregional hätte die Gemeinde ein solches Vorhaben nicht verwirklichen können.
Geplant ist eine asphaltierte Strecke mit Wellen, Steilkurven, Sprüngen und weiteren Fahrelementen. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sollen sowohl erste Runden als auch anspruchsvolleres Fahren ermöglichen. Nutzen lässt sich der Pumptrack mit Fahrrädern, Skateboards, Scootern, Inlineskates und Laufrädern. Damit spricht die Anlage Kinder ab sechs Jahren ebenso an wie Jugendliche und Erwachsene. Überhol-, Ausweich- und Umfahrungsmöglichkeiten werden bereits bei der Planung berücksichtigt.
Auch der Standort knüpft an Bestehendes an: Direkt nebenan liegt die Skateanlage und ein Fahrradweg führt am Gelände vorbei. Bushaltestelle und Parkplatz befinden sich ebenfalls in der Nähe.
Für den Bau wird das Gelände vorbereitet und modelliert, anschließend entsteht die asphaltierte Fahrfläche. Nach Abschluss der Arbeiten werden die umliegenden Bereiche gestaltet und begrünt. Die Pflege der Anlage übernimmt später der Bauhof der Gemeinde.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 261.500 Euro. Rund 258.800 Euro davon sind förderfähig. Über LEADER erhält Freigericht 60 Prozent dieser Summe, insgesamt rund 155.000 Euro. Die Gemeinde bringt rund 106.200 Euro Eigenmittel ein.
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