Erfolgreicher Abschluss für 19 AQA-Auszubildende
01. September 2026 - Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss ist ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmtes Berufsleben. Für 19 junge Menschen, die ihre Ausbildung bei der gemeinnützigen Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit (AQA) absolviert haben, ist dieser Schritt in diesem Jahr Wirklichkeit geworden. Sie bestanden ihre Abschlussprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern beziehungsweise der Handwerkskammer. Der Notendurchschnitt aller Absolventinnen und Absolventen liegt bei 2,84.
Hinter diesem Erfolg stehen nicht nur die Leistungen der jungen Menschen selbst, sondern auch eine intensive und kontinuierliche Begleitung durch die Beschäftigten der AQA. In den Werkstätten und Ausbildungsbereichen standen den Auszubildenden Fachkräfte zur Seite, vermittelten praktische und theoretische Kenntnisse und waren zugleich direkte Ansprechpartner bei allen Fragen und persönlichen Anliegen darüber hinaus. Die enge Betreuung war dabei ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.
„Für uns ist dieser Abschlussjahrgang einmal mehr die Bestätigung für unser Ausbildungskonzept bei der AQA“, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der AQA ist. „Wir geben jungen Menschen eine Perspektive und Chancen für ihr Berufsleben.“ Gerade für junge Menschen, deren Bildungs- und Berufsweg bislang von Schwierigkeiten geprägt gewesen sei, könne eine berufliche Qualifizierung bei der AQA „eine wichtige zweite Chance“ bedeuten.
Auch AQA-Geschäftsführerin Helmtrud Abs betont die Bedeutung des gemeinsamen Erfolgs. Die Abschlusszeugnisse seien nicht nur ein Nachweis erworbener beruflicher Kompetenzen, sondern auch „ein sichtbares Zeichen für die Ausdauer und den persönlichen Einsatz der jungen Menschen“. Zugleich würdigt sie die Arbeit der Beschäftigten, die die Auszubildenden über Jahre hinweg fachlich und persönlich begleitet haben. „Der Erfolg ist eine Team-Leistung der Auszubildenden, der Ausbilderinnen und Ausbilder und der Kooperationsbetriebe“, sagte Abs.
Von den 19 Absolventinnen und Absolventen wurden zwölf integrativ direkt bei der AQA ausgebildet. Dazu gehören zwei Fachkräfte für Metalltechnik, fünf Kaufleute für Büromanagement, zwei Konstruktionsmechaniker, eine Tischlerin, eine Fachkraft für MKU-Service und ein Koch. Weitere sieben Ausbildungen fanden kooperativ in den Berufen Kauffrau beziehungsweise Kaufmann für Büromanagement, Verkäuferin, Kaufleute im Einzelhandel und Fachlagerist statt. Dabei wurde ein erheblicher Teil der praktischen Ausbildung in Kooperationsbetrieben durchgeführt. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen AQA und den beteiligten Ausbildungsbetrieben eine wichtige Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bilden kann.
Eine besondere Leistung erzielte ein Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement. Er absolvierte seine integrative Ausbildung bei der AQA mit der Gesamtnote 1. Für diese herausragende Leistung wird er zur Ehrung der Prüfungsbesten durch die IHK im Herbst eingeladen.
Als besonders bemerkenswert hoben Andreas Hofmann und Helmtrud Abs hervor, unter welchen unterschiedlichen persönlichen Voraussetzungen die jungen Menschen ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Einige seien alleinerziehend, andere kümmerten sich um pflegebedürftige Angehörige. Auch Menschen mit Migrationsgeschichte oder gesundheitlichen Belastungen „haben den individuellen Hintergründen getrotzt und ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen“, so Hofmann. „Sie alle haben mit großem Einsatz, Durchhaltewillen und persönlicher Stärke bewiesen, dass auch schwierige Ausgangsbedingungen kein Hindernis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft sein müssen“, sagte der Sozialdezernent.
Bei der AQA geht die Ausbildungsarbeit unterdessen direkt weiter. Am 3. August haben bereits 14 neue Auszubildende ihre Ausbildung in verschiedenen Berufen begonnen. Die Geschäftsführerin Helmtrud Abs wünschte allen, „gespannt zu sein auf die neuen Erfahrungen, keine Angst vor Fehlern und den festen Glauben an sich selbst“. Ein Einstieg in die Ausbildung als Nachrücker ist noch bis Ende September möglich.
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