Kreisbeigeordneter Jannik Marquart trifft neue Schulleiterin der Georg-Büchner-Schule in Erlensee

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Kreisbeigeordneter Jannik Marquart tauschte sich mit Nina Hamacher (links), neue Schulleiterin der Georg-Büchner-Schule, und Belinda Gattuso, Pädagogische Koordinatorin der Schule, aus.

27. August 2026 - Die Georg-Büchner-Schule (GBS) in Erlensee hat eine neue Schulleiterin. Nina Hamacher hat zum neuen Schuljahr die Nachfolge von Bärbel Nocke-Olliger angetreten, die in den Ruhestand gegangen ist. Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jannik Marquart traf Nina Hamacher kürzlich zu einem persönlichen Austausch, an dem auch Belinda Gattuso, Pädagogische Koordinatorin der Schule, teilnahm. Zu Beginn des Gesprächs erkundigte sich Jannik Marquart nach dem Schulstart. „Wir hatten einen guten Schulstart und eine tolle Einschulungsfeier“, berichtete die neue Schulleiterin. Es sei eine stimmungsvolle und schöne Veranstaltung gewesen, an der sich viele Schülerinnen und Schüler beteiligt hätten – mit Tanz-, Breakdance- und Theaterdarbietungen.

„Eine neue Schulleitung bringt immer auch neue Impulse für eine Schule mit sich. Mir war es deshalb wichtig, Nina Hamacher persönlich kennenzulernen und mit ihr darüber zu sprechen, was die GBS auszeichnet und welche Themen sie in den kommenden Jahren beschäftigen werden“, sagte Schuldezernent Jannik Marquart.

Nina Hamachers Bildungsweg führte sie von der Realschule über das Abitur mit Schwerpunkt Wirtschaft zunächst in die Pharmazie. Nach ihrer Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin studierte sie Lehramt für Biologie und Chemie. Nach dem Referendariat an der Lindenauschule in Hanau wechselte sie an die Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel. Dort sammelte sie in 16 Jahren umfassende Erfahrungen in Unterricht, Schulorganisation und Schulentwicklung, insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich, und engagierte sich zudem im Personalrat. Schrittweise übernahm sie mehr Leitungsverantwortung – von der Stufenleitung bis zur stellvertretenden Schulleitung. Nun ist sie Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule in Erlensee.

Besonders gefällt ihr die an der Schule etablierte Binnendifferenzierung. Sie ermöglicht es, Schülerinnen und Schüler innerhalb einer gemeinsamen Lerngruppe entsprechend ihrer unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Leistungsstände zu fördern. Damit trägt sie zu mehr Durchlässigkeit bei, weil individuelle Lern- und Leistungsentwicklungen berücksichtigt werden, ohne die Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf ein bestimmtes Niveau festzulegen. „Damit ist die Klasse der Ort, an dem alle zusammenkommen, sich wohlfühlen und einander kennenlernen“, so Belinda Gattuso. Wie die neue Schulleiterin erläuterte, sei das für die Lehrkräfte eine Herausforderung, funktioniere an der GBS aber sehr gut. Zunächst sei das Konzept 2024 in einem Pilotprojekt in den Jahrgängen 5 bis 8 eingeführt worden, ein Jahr später dann in der gesamten Schule. Nina Hamacher lobte das Lehrerkollegium für sein Engagement: „Ich habe das Kollegium schon in den ersten Wochen als sehr kreativ, engagiert und entwicklungsfreudig erlebt. Die Kolleginnen und Kollegen machen tolle Arbeit.“

Neben der pädagogischen Entwicklung der GBS war auch die bauliche Situation der Schule Thema des Gesprächs. Nina Hamacher machte deutlich, dass trotz bereits erfolgter Verbesserungen eine grundlegende Sanierung der Schule weiterhin erforderlich sei. Schuldezernent Jannik Marquart erläuterte: „Mit dem Schulbauturbo soll in den kommenden fünf Jahren ein Investitionsprogramm von rund 360 Millionen Euro umgesetzt werden. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, Schulen zu sanieren, zu erweitern und zukunftsfähig aufzustellen. Das kommt auch der GBS zugute.“