Kinzigtal Total lädt ein zum entspannten und geselligen Freizeitvergnügen
25. August 2026 - Die Vorbereitungen sind größtenteils abgeschlossen, so dass der Radlersonntag Kinzigtal Total am 13. September in der bewährten Weise stattfinden kann. „Fahrradfahren gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten, daher sind wir sehr froh, dass wir nach einmaliger Unterbrechung nun wieder mit einem vollen Programm am Start sind“, sagt Landrat Thorsten Stolz und betont: „Es wurde alles dafür getan, um auch in diesem Jahr einen reibungslosen Ablauf zu organisieren“.
Rund 60 Kilometer Strecke werden zwischen Sinntal und Langenselbold von 10 bis 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt, denn das längste Straßenfest in Hessen steht erneut unter dem Motto „Vorfahrt für das Fahrrad“. Auch zahlreiche Vereine und Organisationen sind wieder dabei, um entlang der Strecke für Verpflegung, Unterhaltung und Abwechslung zu sorgen (siehe PM 260). Besondere Anlaufstellen finden sich unter anderem wieder in Gelnhausen auf der Barbarossastraße, im Kurpark Bad Soden-Salmünster sowie in der Altstadt von Steinau an der Straße.
„Diese tolle Kulisse ist nur machbar, weil viele Menschen ehrenamtlich oder hauptberuflich mit anpacken“, dankt Thorsten Stolz allen Mitwirkenden in den beteiligten Städten und Gemeinden, den Straßenmeistereien und Bauhöfen, den Hilfs- und Rettungsorganisationen, der Polizei sowie den Aktiven überall entlang der offiziellen Route. „Nur gemeinsam lässt sich so ein Tag erfolgreich realisieren“, sagt der Landrat und bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis angesichts der vorrübergehenden Einschränkungen durch den Radlersonntag.
Denn überwiegen sollen an diesem Tag gute Laune und der Spaß an der Bewegung, der ungestört und ganz nach eigenen Vorstellungen ausgelebt werden kann. Erwartet werden wieder viele tausend Teilnehmende auf Zweirädern, Inlinern, Rollern oder anderen muskelbetriebenen Fahrzeugen. Dabei gilt das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme, denn Kinzigtal Total ist kein Wettbewerb, sondern ein entspanntes und geselliges Freizeitvergnügen insbesondere für Familien.
Umfassende Maßnahmen für mehr Sicherheit rund um die Strecke
Wie in den Jahren zuvor wird die Fahrradstrecke sorgfältig abgesperrt. Der bewährte Plan wurde dazu noch einmal umfassend überprüft und entsprechend der neuen Erkenntnisse weiterentwickelt. „Es gab einen intensiven Austausch mit den Sicherheitsbehörden und externen Fachleuten, um eine zeitgemäße Risikobewertung zu erhalten“, sagt Landrat Thorsten Stolz. Daraus haben sich ergänzende Maßnahmen ergeben, die nun in die Organisation eingeflossen sind.
Neben baulichen Anpassungen und zusätzlichen Helferinnen und Helfern wurden vor allem die Alarm- und Notfallpläne erweitert, das Personal sensibilisiert, Kommunikationswege definiert sowie Zuständigkeiten verbindlich geregelt. „Die meisten Veränderungen haben hinter den Kulissen stattgefunden und sind reine Vorsichtsmaßnahmen“, betont der Landrat. Insgesamt stehe einer fröhlichen und friedlichen Veranstaltung nichts im Wege.
Ein Sonderzug steht in diesem Jahr nicht zur Verfügung und im normalen Schienenverkehr sind die Plätze für Fahrräder stark limitiert. Bei der Anreise zum Radlersonntag ist zu beachten, dass die offizielle Strecke ab 10 Uhr von Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr mit dem Auto befahren und nur an ausgewiesenen Stellen gekreuzt werden kann. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst haben bei Notfällen und wichtigen Ereignissen selbstverständlich freie Durchfahrt. Daher sollten rechtzeitig Parkplätze angesteuert oder die Anreise am besten komplett mit dem Fahrrad geplant werden.
Dafür gibt es Einstiegsmöglichkeiten überall entlang der rund 60 Kilometer langen Strecke. Der offizielle Auftakt wird morgens um 10 Uhr wieder in Sinntal-Sterbfritz stattfinden. Die Strecke startet am Rathaus und verläuft anschließend über Schlüchtern, Steinau an der Straße und Bad Soden-Salmünster. Über Wächtersbach, Biebergemünd, Gelnhausen und Gründau führt der Weg schließlich bis Langenselbold. Selbstverständlich kann die Route auch in anderer Richtung gefahren werden. In allen genannten Orten gibt es lohnenswerte Anlaufstellen und Verpflegungspunkte.
Unterstützt wird die kostenfreie Veranstaltung erneut von mehreren Kooperationspartnern wie den drei Sparkassen im Main-Kinzig-Kreis, von maiki (Gasversorgung Main-Kinzig GmbH), dem TÜV Rheinland, EAM sowie den Kreiswerken Main-Kinzig. Das vollständige Programm und alle wichtigen Hinweise rund um Kinzigtal total finden sich auf der Homepage www.mkk.de.
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