Ehrenamtsförderung, hilfreiche Tipps

Überblick der Ehrenamtsförderungen des Main-Kinzig-Kreises

In vielen Bereichen sind Ehrenamtliche tätig und bringen ihr Know-how, ihre Zeit und ihr Engagement hilfreich und zum Nutzen der Gesellschaft ein: Sei es im Bereich Sport, Kultur, Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, Unterstützung für Ältere, Seniorinnen und Senioren, im Katastrophenschutz, im Rahmen der Unterstützung von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten und vielem mehr.

Dieses ehrenamtliche Engagement verdient Förderung und Unterstützung. Über nachfolgende Links sind die jeweiligen Detailinformationen zu finden.

Katastrophenschutz

Leitstelle für ältere Bürger

Sportförderung

Ehrenamtliche beim THW
Ehrenamtliche bei der Hilfe für Flüchtlinge
Medaillle für verdiente Heimat- und Geschichtsforscher
Ehrenamtliches Engagement im Sport
Ehrenamtliche bei den Tafeln

Tipps zur Umsetzung der hygienischen Vorschriften

Bei der Durchführung von Veranstaltungen im ehrenamtlichen Umfeld sind eine ganz Reihe an Vorschriften hinsichtlich Hygiene und Verfahrensweisen zu beachten.

Im folgenden Akkordeon ist eine ganze Reihe an wichtigen Tipps und Hilfestellungen zusammengestellt. Durch Klick auf den jeweiligen Punkt öffnen sich ausführliche Informationen.

Lebensmittel sind so herzustellen, zu behandeln und in den Verkehr zu bringen, dass sie nachteiligen Beeinflussungen nicht ausgesetzt sind.

Merkblatt

Merkblatt für Einmalige Gestattung nach § 12 Gaststättengesetz für Imbisswagen und Stände und Verkaufseinrichtungen auf Volksfesten, Kirmessen, Messen u.ä. Das Merkblatt kann als PDF (1,4 Mb) heruntergeladen werden.

Persönliche Hygiene: Auf saubere Arbeitskleidung ist zu achten.

Dadurch wird eine Verschmutzung und bakterielle Verunreinigung der Lebensmittel vermieden. Je sauberer die Kleidung, desto geringer das Risiko einer Keimübertragung auf die Speisen.


Während der Produktion ist das Haar zu bedecken.

Damit wird das ekelerregende “Haar in der Suppe“ vermieden.


Vor Arbeitsbeginn ist der Handschmuck (Ringe, Uhren) abzulegen.

Diese Gegenstände verhindern ein hygienisches Reinigen der Hände.


Vor Arbeitsbeginn und nach jedem Toilettenbesuch sind die Hände gründlich zu waschen.

An den Händen können sich auch Krankheitserreger befinden, insbesondere nach Toilettenbenutzung. In der Produktion kann das Tragen von Einmal-Handschuhen bei bestimmten Arbeiten ratsam sein.


Krankheiten nicht verheimlichen.

Bei Auftreten einer der folgenden Erkrankungen: Gelbsucht, Halsentzündung, Durchfall, Hautausschlag, Erbrechen, Fieber, andere Hautkrankheiten (Geschwüre, entzündete Wunden, Wunden), eitrige Entzündungen der Ohren, Augen oder Nase ist vor Arbeitsbeginn dem Vorgesetzten Meldung zu machen.

Um eine Übertragung von Krankheitserregern auf Lebensmittel zu vermeiden, kann es in einigen Fällen notwendig sein, den Betroffenen vorübergehend andere Arbeiten zu übertragen.

Verletzungen an den Händen und Armen sind sachgerecht zu versorgen und mit wasserundurchlässigem Material abzudecken.


Wunden können mit lebensmittelvergiftenden Keimen infiziert sein.

Beim Niesen oder Husten soll man sich von Lebensmitteln abwenden und ein Taschentuch vor Nase bzw. Mund halten. Auch bei gesunden Menschen können sich lebensmittelvergiftende Bakterien in Nase und Rachen befinden. Das verwendete Papiertaschentuch ist nach dem Benutzen wegzuwerfen und die Hände sind zu waschen!


Rauchen ist im Lebensmittelbereich verboten.

Es ist unappetitlich und ekelerregend, wenn Asche und Kippen in Lebensmittel gelangen.

Die Mikroorganismen des Menschen können Quellen verschiedenartiger Lebensmittel-Kontaminationen sein.

Zum einen durch erkrankte Personen, die mit dem Stuhl z.B. Salmonellen, Shigellen, Hepatitis-A Viren ausscheiden.


Ein Schutz vor Lebensmittelkontaminationen bietet nur eine konsequente Personalhygiene.

Es dürfen nur Personen beschäftigt sein, die frei von ansteckenden Krankheiten, von gastrointestinalen Erkrankungen und Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes und der Haut sind.

Die Verbreitung der Mikroorganismen geschieht meist über die Hände. Deshalb ist die Händereinigung mit anschließender Desinfektion selbstverständlich. Die Fingernägel sollten kurz geschnitten sein, da sich die Mikroorganismen im Schutz unter den Nägeln anreichern können.

Schmuck sollte auch nicht getragen werden, vor allem keine Ringe. Unter den Ringen können sich Lebensmittelreste ansammeln.


Zu einer sauberen Arbeitskleidung zählen die Kopfbedeckung, Kittel, Schürze, Jacke Hose und Arbeitsschuhe.

Leicht verderbliche Lebensmittel sind zu kühlen.

Die Vermehrung der meisten Bakterien in Lebensmitteln wird durch Kühlen verlangsamt oder sogar gestoppt. Daher sollen Lebensmittel auf eine Temperatur von unter 10 Grad Celsius gekühlt werden, besser noch darunter.


Leicht verderbliche Lebensmittel sollten trotz Kühlung nicht zu lange gelagert werden.

Das Kühlen verhindert die Vermehrung vieler Mikroorganismen, bzw. verlangsamt das Wachstum.


Tiefgefrorenes Fleisch und Geflügel ist vor dem Zubereiten sachgemäß aufzutauen.

Wenn nicht alle Teile aufgetaut sind, kann beim Erhitzen die zur Abtötung von Mikroorganismen nötige Kerntemperatur in den dickeren Stücken, z.B. Gefügelbrust, nicht erreicht werden.

Das von Fleisch und Geflügel gebildete Tauwasser ist wegzuschütten und die damit in Berührung gekommenen Gegenstände, auch Kühlschrankeinschübe oder Tischflächen, sind sorgfältig zu reinigen.

Dieses Tauwasser kann Lebensmittelvergifter enthalten.


Speisen sind ausreichend zu erhitzen.

Intensives Erhitzen tötet Mikroorganismen ab. Das bedeutet aber, dass alle Teile auf eine Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius gebracht werden müssen. Im Zweifelsfall ist ein Thermometer zu verwenden.


Speisen sind nach dem Herstellen heiß zu halten oder zu kühlen.

Die meisten Mikroorganismen können sich bei Temperaturen zwischen 10 und 60 Grad Celsius vermehren. Die Aufbewahrung von Speisen zum Direktverzehr muss entweder heiß (über 60 Grad) oder kühl (unter 10 Grad Celsius) erfolgen.


Erhitzte Speisen sind, wenn möglich, in flachen Behältern zu kühlen.

Flache Schalen ermöglichen ein schnelleres Herunterkühlen als tiefe Gefäße.


Nach dem Kühlen sollten wiedererhitzte Speisen mindestens auf 70 Grad Celsius gebracht werden.

Intensives Wiedererhitzen tötet Mikroorganismen ab, die sich möglicherweise während der Kühllagerung entwickelt haben. Diese Forderung gilt auch für frisch zubereitete Waren, denen gekühlte Speisereste zugefügt wurden.


Beim Lagern sind erhitzte Speisen von rohen Lebensmitteln getrennt zu halten.

Dadurch wird die Gefahr einer Keimübertragung von rohen auf gegarte Lebensmittel reduziert.

Bei der Zubereitung zusammengesetzter Speisen (z.B. Salate) sind die gekochten Komponenten herunterzukühlen, bevor die anderen Bestandteile hinzugefügt werden.


Große Mengen heißer Lebensmittel kühlen sehr langsam ab; dies fördert die Entwicklung unerwünschter Mikroorganismen.

Alle Arbeiten mit leicht verderblichen Lebensmittel sind zügig durchzuführen. Je länger Lebensmittel der Wärme ausgesetzt sind, desto größer ist die Gefahr einer Keimvermehrung.


Verzehrfertige Speisen dürfen nicht mit der Hand angefasst werden

Auf einer sauberen Handfläche befinden sich Mikroorganismen, die auf Lebensmittel übertragen werden können.

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel,

Die hygienische Vorsorge für das Trinkwasser und die Sicherung der Qualität des Trinkwassers nimmt mit zunehmendem Gebrauch einen immer wichtigeren Stellenwert ein.

Dies bekommt bei Messen, Volksfesten sowie Straßen– und Vereinsfesten, bei denen die Sicherstellung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes gewährleistet sein muss, eine zusätzliche Priorität.

In diesen Fällen ist wegen des erhöhten Gefahrenpotentials besonderes Augenmerk auf die Genusstauglichkeit des Lebensmittels Trinkwasser zu legen.


Wichtige Regeln:

die Anlage fachgerecht einstellen,

nur zugelassene Materialien verwenden und

für einen ordnungsgemäßen Betrieb sorgen.


Die grundlegenden bundeseinheitlichen Rechtsvorschriften haben uneingeschränkte Gültigkeit auch für nicht ortsfeste Lebensmittelbetriebe (z.B. Imbiss- Stände, mobile Verkaufswagen usw.).


Trinkwasser und Wasser für Betriebe, in denen Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht werden, müssen den mikrobiologischen und chemischen Qualitätskriterien der Trinkwasserverordnung entsprechen.

Es dürfen nur spezielle, für Trinkwasserzwecke zugelassene und für den Lebensmittelbereich geeignete Schlauchleitungen verwendet werden.


Schläuche, Anschlüsse, Standrohre und Kupplungen müssen vom Hersteller eine entsprechende Kennzeichnung aufweisen. (DIN)

Je nach Art des Zulaufes muss ein DIN-gerechter Rückflussverhinderer eingebaut werden.


Schläuche dürfen keinesfalls für andere Zweck verwendet werden.

Vor Veranstaltungsbeginn ist die Versorgungsanlage gründlich durchzuspülen, nach Beendigung der Veranstaltung sind das Restwasser aus dem Schlauch zu entfernen und die Teile staubsicher aufzubewahren.

Wer Lebensmittel herstellt, behandelt oder in den Verkehr bringt, hat durch betriebseigene Kontrollen die für die Entstehung gesundheitlicher Gefahren durch Faktoren biologischer, chemischer oder physikalischer Natur kritischen Punkte im Prozessablauf festzustellen und zu gewährleisten, dass angemessene Sicherungsmaßnahmen festgelegt, durchgeführt und überprüft werden.

Wer Lebensmittel herstellt, behandelt oder in den Verkehr bringt, hat im Rahmen betriebseigener Maßnahmen zu gewährleisten, dass Personen, die mit Lebensmitteln umgehen, entsprechend ihrer Tätigkeit und unter Berücksichtigung ihrer Ausbildung in Fragen der Lebensmittelhygiene unterrichtet oder geschult werden.

Datenschutz im Verein

Ab dem 25. Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Deutschland und in allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltendes Recht. Bis auf weiteres kann den folgenden Ausführungen und Beispielen aus Baden-Württemberg und Bayern gefolgt werden.





Die DGD (Deutsche Gesellschaft für Datenschutz) stellt kostenlos einen Generator zur Verfügung mit dem recht einfach die Datenschutzerklärungen für die Internetseiten erstellt werden können.

https://dsgvo-muster-datenschutzerklaerung.dg-datenschutz.de/#1487008989473-a9d4be68-00c7

Leitfaden für Kommunen

(…) Der vorliegende Leitfaden stellt „Bausteine” für eine erfolgreiche lokale Engagementförderung vor und soll interessierte Kommunen darin unterstützen, neue Engagementstrukturen aufzubauen. Er richtet sich an Entscheidungsträger in Kommunalpolitik und -verwaltung sowie Fachkräfte in Einrichtungen und Organisationen, die in ihrer Gemeinde neue Aktivitäten zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements anregen und eine bürgerorientierte Kommunalentwicklung stärken wollen. Die vorgestellten Bausteine und Empfehlungen werden durch ausgewählte Beispiele aus Kommunen ergänzt.(…)

Herausgeber:
LandesEhrenamtsagentur Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt am Main

Mai 2008

Leitfaden für Kommunen als PDF zum Download

Jugendschutzgesetz - Broschüre

(…) Mit dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) des Bundes wurden das Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit (JÖSchG) und das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte (GjS) zusammengeführt. Zeitgleich zum 1. April 2003 ist der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) der Länder in Kraft getreten, der eine einheitliche Rechtsgrundlage für den Jugendschutz in den elektronischen Medien (Internet, Fernsehen, Rundfunk) schafft. Durch Verzahnungsregelungen in beiden Gesetzen wurde sichergestellt, dass Bundes- und Ländereinrichtungen nach einheitlichen Schutzstandards entscheiden. (…)

Herausgeber:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin
Internet: www.bmfsfj.de
November 2006

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Einlegeblatt zur Broschüre

Einlegeblatt zur Broschüre des BMFSFJ
„Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder“
Stand: 1. September 2007

Ansprechpartnerin

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Orden und Ehrenzeichen

Orden und Ehrenzeichen