Schutzgebiete

Die Schutzgebiete im Main-Kinzig-Kreis stellen einen Teil des landesweit zu entwickelnden Biotopverbundes aus Kernflächen, Verbindungsflächen und Verbindungselementen dar.

Zu den Kernflächen zählen insbesondere die nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) und Vogelschutz-Richtlinie gemeldeten Gebiete ( Natura 2000 ) und Naturschutzgebiete sowie die als Verbindungsflächen und Verbindungselemente ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiete und hier insbesondere die Auenverbünde.

Die jeweiligen Gebietsabgrenzungen dieser Schutzgebiete finden Sie im Natureg-Viewer des Landes Hessen.

Die Geschützten Landschaftsbestandteile (GLB) und die per se gesetzlich geschützten Biotope nach § 30 BNatSchG unterstützen das Verbundsystem.

Naturdenkmale als hervorzuhebende Einzelschöpfungen der Natur haben mehr einen wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Hintergrund.

Im Bundesnaturschutzgesetz ist festgelegt, dass auf mindestens 10 % der Landesfläche ein funktionsfähiges System vernetzter Biotope geschaffen werden soll, um Populationen wild lebender Tiere und Pflanzen einschließlich ihrer Lebensstätten, -räume und -gemeinschaften dauerhaft zu sichern.