Wespen- und Hornissenberatung

Keine Angst vor Wespen und Hornissen

Haben Sie gewusst, dass

  • von neun hier lebenden Wespenarten nur zwei lästig werden?
  • Wespenvölker nur einen Sommer lang bestehen?
  • alte Nester nicht wieder besiedelt werden?
  • Wespen eine sehr wichtige Funktion im Naturhaushalt haben?
  • Hornissen zwar besonders groß aber nicht besonders gefährlich sind?
  • ein voll entwickeltes Hornissenvolk bis zu 500 g Insekten pro Tag vertilgt?

Von allen Wespen sind Hornissen besonders gefürchtet. „Drei Stiche einer Hornisse töten einen Menschen, sieben Stiche ein Pferd.“ Dieser Irrglaube ist nach wie vor weit verbreitet. Für einen gesunden Menschen ist der Stich zwar schmerzhaft, aber völlig ungefährlich. Nur etwa 2-3% der Bevölkerung reagieren allergisch auf Wespentische.

Um Stiche zu vermeiden,

  • bewahren Sie Ruhe, schlagen Sie nie nach den Tieren,
  • decken Sie Speisen im Freien ab, abstoßend wirken mit Nelken gespickte halbierte Zitronen,
  • lassen Sie Kinder mit einem Strohhalm trinken, verschließen Sie Flaschen,
  • gehen Sie nicht barfuss über Fallobstwiesen,
  • versperren Sie Wespen den Zugang zu Innenräumen (Perlenvorhänge, Flatterbänder, Fliegennetze)

Wenn Sie ein Wespennest haben,

  • vermeiden Sie im Abstand von 2 bis 3 m vom Nest heftige Bewegungen und Bodenerschütterungen,
  • verstellen Sie nicht die Flugbahn (Einflug/Ausflug),
  • stochern Sie nicht in möglichen Einfluglöchern,
  • setzen Sie keinesfalls Insektenbekämpfungsmittel ein,
  • entfernen Sie nie selbst ein Nest

Bedenken Sie, dass Hornissen, Hummeln und Wildbienen zu den besonders geschützten Tieren gehören und deren Nester nur mit Genehmigung unserer Unteren Naturschutzbehörde beseitigt werden dürfen. Ihre Ansprechpartnerin bei uns ist:

Eva Deuse-Wodicka 06051 85-14431

Zusätzlich hilft Ihnen ihr örtlicher Wespenberater weiter. Entsprechende Auskünfte erhalten sie ebenfalls bei der Unteren Naturschutzbehörde.