Begleitung in der letzten Lebensphase -Palliativpflege, Hospiz und Trauerbegleitung

Hospize waren im Mittelalter Herbergen, die von Kirchen und Klöstern unterhalten wurden. Sie nahmen Arme auf, pflegten Kranke und Sterbende und gaben Pilgern eine Unterkunft. Sie standen allen offen, die unterwegs und hilflos waren; im Hospiz fanden sie Schutz, Geborgenheit, Stärkung und Heilung.

Diese Tradition, Schwerkranken und Sterbenden eine Begleitung zu geben, in der sie sich verstanden und aufgehoben fühlen, greift die Hospizbewegung auf. Sie möchte damit zu einer erneuerten Kultur des Sterbens beitragen. Sie will bewirken, dass jeder in einer vertrauten Umgebung, in Würde, menschlicher Geborgenheit und ohne Schmerzen bis zuletzt leben kann.

Die Hospizgruppen sind ein Zusammenschluss engagierter Christen unterschiedlicher Konfessionen, die sich die Förderung des Hospizgedankens zum Ziel gesetzt haben.

In 2002 wurde der Förderverein Palliative Patienten Hanau e.V. gegründet. Sein Ziel ist insbesondere die intensive ambulante Versorgung unheilbar kranker Patienten in der Region, um eine bestmögliche Lebensqualität im häuslichen Umfeld zu schaffen und damit unnötiges Leiden zu ersparen. Der Förderverein unterstützt den Dialog aller in der Palliativversorgung beteiligten Disziplinen und bildet ein Forum für die ethische Diskussion palliativ-medizinischer Aspekte.

Zurzeit gibt es im Main-Kinzig-Kreis folgende Angebote:

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