Demenz

Demenz
Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Orientierungslosigkeit können erste Anzeichen des Nachlassens von bisher selbstverständlichen geistigen Fähigkeiten sein.

Angehörige und Betroffene haben einen großen Bedarf an Beratung und speziellen Hilfeangeboten.

Dies gilt besonders auch dann, wenn bereits eine Diagnose "Demenz" gestellt wurde.

Beratung und Informationen zum Thema Demenz erhalten Betroffene, Angehörige und Interessierte unter nachfolgendem Link. Bitte unter der Auswahlmöglichkeit „spezieller Schwerpunkt“ den Begriff „Demenz“ auswählen. Link zu Beratung bei speziellen Fragen

Menschen mit Demenz haben Anspruch auf verschiedene Leistungen der Pflegeversicherung zum Beispiel der Tagespflege und der Betreuungs- und Entlastungsleistungen . Ausführliche Information und Beratung zu allen Leistungen der Pflegeversicherung erhalten Sie kostenlos und neutral beim Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises.

Erster Ansprechpartner bei Auftreten von Symptomen ist der Hausarzt.

Bei Bedarf an spezieller Diagnostik zur Abklärung der Ursache einer zunehmenden Vergesslichkeit und spezieller Behandlung überweist dieser an einen Facharzt für Neurologie oder an eine sogenannte „Gedächtnissprechstunde“ der Krankenhäuser.

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es an nachfolgenden Krankenhäusern Gedächtnissprechstunden:

  • Psychiatrische Institutsambulanz
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Main-Kinzig-Kliniken gGmbH
    Kurfürstenstraße 17
    36381 Schlüchtern
    Telefonnummer 06661 81-3900
    Faxnummer 06661 81-3902
  • Klinikum Hanau GmbH
    Klinik für Neurologie
    Leimenstraße 20
    63450 Hanau
    Telefonnummer 06181 296-6311
    Faxnummer 06181 296-6332

Mehr als 70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden von den Angehörigen und Freunden im häuslichen Bereich betreut. Diese Aufgabe ist nicht immer einfach und stellt einen vor ungeahnte Herausforderungen. In Kursen für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz erfahren Sie Grundwissen zu der Erkrankung und weitere Informationen welche den Alltag zuhause erleichtern sollen. Im Vordergrund stehen dabei nicht pflegerische Handlungen, sondern das Gestalten des Tagesablaufs und Techniken und Tipps zur Kommunikation und zum Umgang mit den Betroffenen und der Umwelt.

Weitere Informationen finden Sie hier: Kurse für pflegende Angehörige

Der Austausch über die Demenz, die damit verbundenen Sorgen und Ängste ist oft ein schwerer aber sehr wichtiger Schritt zur Entlastung sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen.

Weitergehende Informationen finden Sie hier: Selbsthilfegruppen / Gesprächskreise

Das niedrigschwellige Betreuungsangebot ist die stundenweise Betreuung von Menschen mit Demenz, mit geistigen Behinderungen oder mit psychischen Erkrankungen durch geschulte Helferinnen oder Helfer unter Anleitung einer Fachkraft.

Die Betreuung erfolgt entweder in Betreuungsgruppen oder als Einzelbetreuung im häuslichen Bereich.

Weitergehende Informationen finden Sie hier:

Betreuungsangebote

Im Main-Kinzig-Kreis hat sich das Konzept der häuslichen Tagespflege „SOwieDAheim“ seit 2007 bewährt. Dabei trifft sich in privaten Häusern eine kleine Gruppe (4, max. 5 Gäste), die von der Gastgeberin und einer zweiten Betreuungsperson umsorgt werden.

Weitergehende Informationen finden Sie hier:

SOwieDAheim

Tagespflege ist ein teilstationäres Angebot der Altenhilfe. Im Gegensatz zur vollstationären Pflege wird hier die Betreuung nur während des Tages -in der Regel von montags bis freitags- angeboten. Voraussetzung für den Besuch der Tagespflege ist daher, dass die Betreuung nachts und an den Wochenenden sichergestellt ist.

Weitergehende Informationen Sie hier:

Tagespflege

Wenn die Pflege und Betreuung älterer Menschen zu Hause nicht mehr zufriedenstellend gewährleistet ist, stellt sich die Frage nach dem Umzug in ein Pflegeheim. Hier werden hilfe- und pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr betreut und versorgt.

Bei starker Selbst- und Fremdgefährdung gibt es geschlossene gerontopsychiatrische Wohnbereiche. Für die Aufnahme in einen solchen Wohnbereich ist ein amtsrichterlicher Unterbringungsbeschluss notwendig.

Einige Alten- und Pflegeheime halten spezielle Wohnbereiche für Menschen mit Demenz vor. Diese haben sich mit Ihrer Konzeption auf die Bedürfnisse von diesen ausgerichtet. Zudem gibt es spezielle Wohnbereiche für Menschen mit besonderen Verhaltensweisen in einigen Alten- und Pflegeheimen.

Weitergehende Informationen Sie hier:

Alten- und Pflegeheime

www.wegweiser-demenz.de

Informationen zu Therapie-, Pflege- und Hilfsangeboten, zu gesetzlichen Leistungen und den Rechten und Pflichten von Demenzkranken und ihren Angehörigen

www.demenz-leitlinie.de

Informationen zu Demenz für Betroffene, Angehörige, Pflegende und Ärzte

www.demenz-anders-sehen.de

Internetbasierte Schulung und Beratung von Angehörigen

www.deutsche-alzheimer.de

Information der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mit vielen praktischen Hinweisen rund um das Thema Demenz