Kommunales Center für Arbeit - Jobcenter - und Soziales (KCA)


Anstalt des öffentlichen Rechts des Main-Kinzig-Kreises Geschäftsbereich II - Sozialgesetzbuch XII

Die Leistungen des KCA umfassen seit dem 1. Januar 2015 auch die Beratungs- und Leistungsbereiche nach dem Sozialgesetzbuch XII (Sozialhilfe). Mit vielfältigen Angeboten, Beratung und Informationen helfen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dabei, Lösungen für die jeweilige Bedarfssituation zu finden.

Für die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II - Hartz 4 - ist weiterhin das Jobcenter des KCA zuständig.

Bei Langzeitarbeitslosigkeit unterstützen die regionalen Anlaufstellen des KCA-Jobcenters .

Weitere Themenbereiche wie Hilfe zur ambulanten Pflege, zur Pflege in Einrichtungen, Eingliederungshilfen für Behinderte u.a. sind in der Lebenslage Behinderung, Pflege und Alter dargestellt.

Das KCA sammelt zudem Vorschläge für den Preis für besonderes ehrenamtliches soziales Engagement.

Bundesteilhabegesetz

Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) revolutioniert das Behindertenrecht und soll Menschen mit Behinderung zu mehr Teilhabe und individueller Selbstbestimmung verhelfen. Erste Änderungen traten bereits 2017 in Kraft, die vollständige Umsetzung soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Künftig steht noch mehr im Mittelpunkt, welche persönlichen Wünsche und Ziele der Mensch mit Behinderung hat und welche Unterstützung dafür notwendig ist. Es werden dabei alle Lebensbereiche des Menschen betrachtet. An der Planung der Teilhabe und der Bedarfsermittlung wird der Leistungsberechtigte von Anfang an beteiligt. Dies entspricht der Zielsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Die Gliederung nach ambulanten, teilstationären und vollstationären Leistungen wird für erwachsene Menschen mit Behinderungen aufgegeben. Bestehende Betreuungsmöglichkeiten in Wohnformen, wo Menschen mit Behinderungen zusammenleben, werden erhalten. Unter Berücksichtigung des Wunsch- und Wahlrechts wird auch künftig jeder erwachsene Mensch mit Behinderung entsprechend sein Wohnen und sein Leben gestalten können. Für minderjährige Menschen mit Behinderung wird durch Sonderregelungen das geltende Recht weitergeführt, da die im Zusammenhang mit der Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt verbundene Änderungen im Vierten Kapitel des SGB XII verortet werden und diese Regelungen nicht für Kinder und Jugendliche gelten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:

https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Inklusion/Fragen-und-Antworten/fragen-und-antworten.html

https://umsetzungsbegleitung-bthg.de/

https://www.lwv-hessen.de/soziale-teilhabe/bundesteilhabegesetzperseh/

Die Auswirkungen und Umsetzungen im MKK sind unter den Punkten „Existenzsicherung“, „Eingliederungshilfe“ und „Hilfe zur Pflege“ zu finden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns diese gerne an folgende E-Mail-Adresse senden:

BTHG@kca-mkk.de

Präsentation zu Infoveranstaltungen am 04. und 05.09.2019 Link zur Präsentation

Weitere Informationen finden Sie zudem unter der Überschrift Existenzsicherung

Ab dem 01.01.2020 ändern sich nach den Hessischen Ausführungsgesetzen zum Neunten Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB IX) und Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB XII) die Zuständigkeiten in den Bereichen Eingliederungshilfe (Lebensabschnittsmodell), Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in stationären Einrichtungen (zukünftig besondere Wohnformen) bzw. im Begleiteten Wohnen in Familien sowie der Hilfe zur Pflege.

  • Existenzsicherung/Lebensunterhaltsleistungen: Der Main-Kinzig-Kreis ist ab 01.01.2020 für die existenzsichernden Leistungen für Personen, die Eingliederungshilfe in besonderen Wohnformen (bisherigen stationären Einrichtungen) erhalten, zuständig. Die Fachleistungen werden weiterhin durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen erbracht.

Bildung und Teilhabe

Die Leistungen für Bildung und Teilhabe in Deutschland werden im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der Sozialhilfe sowie bei Bezug von Wohngeld oder Kinderzuschlag, erbracht. Ihr Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen die gesellschaftliche Teilhabe im Bereich der Bildung zu garantieren und für ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sorgen. Anspruchsberechtigt sind Familien mit Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch zur Schule gehen, sofern sie nur über ein geringes Einkommen verfügen.

Wer kann die Leistungen erhalten?

Kinder und Jugendliche im Alter von 0-24 Jahren, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, keine Ausbildungsvergütung erhalten und einen Anspruch auf

  • Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II)
  • Leistungen nach dem SGB XII (Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt)
  • Wohngeld und/oder Kinderzuschlag
  • Leistungen nach dem AsylbLG

haben, können das Bildungs- und Teilhabepaket in Anspruch nehmen.

Welche Leistungen beinhaltet das Bildungs- und Teilhabepaket?

  • Tagesausflüge mit der Schule oder der Kindertageseinrichtung

  • Klassenfahrten mit der Schule oder mehrtägige Freizeiten mit der Kindertageseinrichtung (bis zu 300 € bei Inlandsfahrten und bis zu 450 € bei Auslandsfahrten)

  • Schulbedarf (100,00 € zum 01.08. und 50,00 € zum 01.02. eines Jahres)

  • Schülerbeförderung (wenn die nächstgelegene Schule mehr als 3 km vom Wohnort entfernt und kein vorrangiger Leistungsträger vorhanden ist)

  • Lernförderung (zur Erreichung eines ausreichenden Leistungsniveau)

  • Mittagsverpflegung in der Schule und in der Kindertageseinrichtung

  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (15,00 Euro monatlich für Kinder und Jugendliche von 0-17 Jahren, z.B. für Vereinsangebote, Musikunterricht oder Ferienfreizeiten)

Wie können Sie die Leistungen beantragen?

Für das Bildungs- und Teilhabepaket gibt es einen Antrag mit entsprechenden Anlagen für die jeweilige zu beantragende Leistungsart.

Diese Unterlagen erhalten Sie im Kommunalen Jobcenter Ihrer Region und in den Sozialämtern Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung oder als Download (siehe unten).

Bitte vergessen Sie nicht, die im Formular geforderten Unterlagen beizufügen.

Wichtig ist, dass Sie die Leistungen rechtzeitig beantragen, d.h. bevor diese in Anspruch genommen werden. Ferner ist zu beachten, dass die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes nach Ablauf Ihres Bewilligungszeitraumes ggf. erneut beantragt werden müssen.

Zuständig für die Bearbeitung ist:

  • Für SGB II-Bezieher (Hartz IV)- das Kommunale Center für Arbeit –Jobcenter- und Soziales Geschäftsbereich I (Jobcenter Ihrer jeweiligen Region) http://www.kca-mkk.de
  • Für SGB XII-Bezieher, Wohngeld- und Kinderzuschlagsbezieher, Leistungsbezieher nach dem AsylbLG - das Kommunale Center für Arbeit und Soziales Geschäftsbereich II in Gelnhausen, Main-Kinzig-Forum, Link: http://MKK - KCA GB II SBG XII - Soziales

Weitere Infos:

BMAS

HSM

Faxnummer
06051 9741-48155

Leitstelle Wohnen und Zentrale Abwicklung Krankenhilfe SGB XII

Die Leitstelle Wohnen im Main-Kinzig-Kreis berät Personen bei drohender Obdachlosigkeit oder bereits in Obdachlosigkeit befindliche Personen. Ist eine Obdachlosigkeit bereits eingetreten, dann können sich die betroffenen Personen an das Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden.

Die Leitstelle Wohnen kann keine Wohnungen vermitteln. Für die Registrierung als Wohnungssuchende ist die örtliche Gemeinde- oder Stadtverwaltung zuständig.

Leistungen für Unterkunft und Heizung

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) orientiert sich am Bedarf. Das heißt im Rahmen des SGB II und SGB XII werden auch angemessene Leistungen für Unterkunft und Heizung berücksichtigt.

Um beurteilen zu können, ob die Kosten im Einzelfall angemessen sind, dient zur Orientierung das allgemeine durchschnittliche Mietniveau des entsprechenden Wohnortes sowie die Größe und Zusammensetzung der Haushaltsgemeinschaft.

Die durchschnittlich angemessene Wohnungsgröße ermittelt sich anhand der Zahl der im Haushalt lebenden Personen:

  • 1 Person bis ca. 50 qm
  • 2 Personen bis 60 qm
  • 3 Personen bis 75 qm
  • 4 Personen bis 87 qm
  • 5 Personen bis 99 qm

sowie für jedes weitere Familienmitglied bis zu 12 qm mehr.

Wie hoch dürfen die Kosten für eine Wohnung sein?

Beim SGB II und SGB XII werden nur angemessene Kosten für die Unterkunft berücksichtigt. Die Angemessenheit ergibt sich im Detail aus der Wohnungsgröße, der Anzahl der Personen der Bedarfsgemeinschaft und des jeweiligen Richtwertes der entsprechenden Gemeinde/Stadt.

In den Gemeinden und Städten des Main-Kinzig-Kreises liegt ein unterschiedliches Mietniveau vor. Um Nachteile zu vermeiden, sollte daher unbedingt vorher die Zustimmung des zuständigen Ansprechpartners beim KCA-Jobcenter (SGB II) oder KCA-Soziales (SGB XII) eingeholt werden, bevor ein Mietvertrag unterschrieben wird.

Hilfen zur Gesundheit sind verschiedene Leistungen der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch, 12. Buch (SGB XII), die bei wirtschaftlicher Bedürftigkeit und bei Vorliegen weiterer (gesundheitlicher/persönlicher) Voraussetzungen gewährt werden.

Als Hilfen zur Gesundheit kommen, je nach vorhandenem Hilfebedarf, in Betracht:

  • Vorbeugende Gesundheitshilfe
  • Hilfe bei Krankheit
  • Hilfe zur Familienplanung
  • Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft
  • Hilfe bei Sterilisation

Die Hilfen zur Gesundheit sind nachrangig gegenüber möglichen Leistungsansprüchen bei anderen Sozialleistungsträgern, insbesondere gegenüber dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und gegenüber der vertraglichen Absicherung im Rahmen einer privaten Krankenversicherung.

Das bedeutet, dass Antragsteller sich zunächst um einen Krankenversicherungsschutz bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung bemühen müssen. Qualität und Umfang der Hilfen zur Gesundheit orientieren sich exakt am Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung.

Nachrang der Hilfen zur Gesundheit:

Wie vorstehend ausgeführt, werden Hilfen zur Gesundheit nur gewährt, soweit nicht Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, einer privaten Krankenversicherung oder anderer Sozialleistungsträger in Anspruch genommen werden können.

Gesetzliche Krankenversicherung:

Seit dem 01.04.2007 besteht die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung für jede Person, die zuletzt in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich krankenversichert war. Falls zurzeit keine Krankenversicherung besteht, sollten sich alle Personen, die zuletzt in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren - egal ob pflicht-, freiwillig oder familienversichert – an ihre letzte Krankenversicherung wenden und eine Mitgliedschaftserklärung abgeben.

Private Krankenversicherung:

Seit dem 01.01.2009 besteht eine Pflicht für alle Personen, die zuletzt privat krankenversichert waren, sich (wieder) privat zu versichern. Wer derzeit nicht krankenversichert ist und zuletzt privat krankenversichert war, ist verpflichtet, ebenfalls wieder eine private Krankenversicherung abzuschließen. Hierfür sollte man sich an eine private Krankenversicherung wenden. Die privaten Krankenversicherer sind zu einem brancheneinheitlichen Basistarif verpflichtet. Dieser Basistarif umfasst die Leistungen, die auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung:

Bis zur Höhe der jährlichen Belastungsobergrenze müssen alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung Zuzahlungen (z.B. Praxisgebühr, Zuzahlung für Medikamente, Eigenanteil bei Krankenhausaufenthalten etc.) aus eigenen Mitteln bestreiten. Die Belastungsobergrenze beträgt 2% (bei chronisch kranken Menschen 1%) der Brutto-Jahreseinnahmen zum Lebensunterhalt. Diese Regelung gilt auch für Empfänger von Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung), jedoch mit der Maßgabe, dass als Jahreseinkommen lediglich der 12-fache Regelsatz eines Haushaltsvorstandes nach dem SGB XII zugrunde gelegt wird. Eine ähnliche Regelung gibt es übrigens auch für Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II / Sozialgeld). Dort gilt als Jahreseinkommen die 12-fache Regelleistung eines Haushaltsvorstandes nach dem SGB II.

Es wird dringend empfohlen, alle Belege über Eigenanteile und Zuzahlungen zu sammeln, damit ggf. bei der Krankenkasse ein Antrag auf Befreiung von weiteren Zuzahlungen (für den Rest eines Kalenderjahres) gestellt werden kann.

Die Übernahme oder Erstattung von Zuzahlungen aus Mitteln der Sozialhilfe (SGB XII) oder der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) ist grundsätzlich ausgeschlossen, da derartige Aufwendungen von den Leistungsempfängern aus der monatlichen Regelleistung finanziert werden müssen.

Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung sind auch auf folgender Website zu finden:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung.html

Weitere Informationen, persönliche Beratung:

Für Hilfen zur Gesundheit und die jeweilige Einzelfallprüfung stehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den entsprechenden Fachabteilungen zur Verfügung.

Damit der Anspruch auf Kankenhilfe nach dem SGB XII geprüft werden kann, sind Nachweise über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse vorzulegen.

Das ausgefüllte Antragsformular sowie die notwendigen Unterlagen können entweder persönlich abgeben oder mit der Post geschickt werden.

Leitung: Frau Biess

Telefon: 06051 9741–48008

Fax: 06051 9741–48159

Raum: A.01.0135

E-Mail: Leitstelle-Wohnen@kca-mkk.de

Assistenz: Frau Münster

Telefon: 06051 9741–48080

Fax: 06051 9741–48159

Raum: A.01.134

E-Mail: Leitstelle-Wohnen@kca-mkk.de

Versicherungsberatung - gesetzliche Rentenversicherung

Die Versicherungsberatung des Kreises im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen unterstützt als kompetenter Ansprechpartner bei allen Fragestellungen rund um das Thema Gesetzliche Rentenversicherung. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Versicherungsberatung nehmen Rentenanträge auf, geben Auskünfte und Informationen, helfen beim Ausfüllen der von den Rentenversicherungsträgern zugeschickten Formulare oder bei der Klärung von Rentenkonten (z.B. Anerkennung von Kindererziehungszeiten).

Faxnummer 06051 9741-48156

Sprechzeiten nach Vereinbarung!

Rentenanträge werden auch von den zuständigen Stadt- und Gemeindeverwaltungen entgegengenommen. Für die Kernstadt Hanau und die Hanauer Stadtteile ist jedoch ausschließlich die Rentenstelle der Stadt Hanau (Rathaus) zuständig.

Existenzsicherung

In der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII sowie in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII treten wesentliche Änderungen durch das BTHG ab 01.01.2020 in Kraft, nämlich die Trennung von Fachleistungen und Leistungen zum Lebensunterhalt.

Bisher sind die Leistungen der Eingliederungshilfe im SGB XII geregelt. Mit dem BTHG werden sie als „Besondere Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung für Menschen mit Behinderungen“ in das SGB IX aufgenommen und reformiert. Die Unterstützung erwachsener Menschen mit Behinderungen wird nicht mehr an eine bestimmte Wohnform geknüpft, sondern am notwendigen individuellen Bedarf ausgerichtet sein. Der Träger der Eingliederungshilfe soll künftig auch für Menschen, die in Einrichtungen leben, lediglich die reinen (therapeutischen, pädagogischen oder sonstigen) Fachleistungen erbringen, während für die Hilfe zum Lebensunterhalt und die notwendigen Kosten der Unterkunft, wie bei Menschen ohne Behinderungen, Leistungen nach dem 3. oder 4. Kapitel des SGB XII bzw. nach dem SGB II erbracht werden.

Aufgrund der mit dem BTHG einhergehenden Änderungen treten auch neue Hessische Ausführungsgesetze zum Neunten und Zwölften Sozialgesetzbuch in Kraft, welche die Zuständigkeiten (Verlinkung zu dem Punkt „Zuständigkeiten ab 01.01.2020)zwischen dem örtlichen Sozialhilfeträger (MKK) und dem überörtlichen Sozialhilfeträger (Landeswohlfahrtsverband Hessen(LWV)) ab 01.01.2020 neu regeln. Seither wurden die Maßnahmen der Eingliederungshilfe in den stationären Einrichtung sowie die zur Deckung des notwendigen Lebensunterhalts erforderlichen Mittel als Komplexleistung durch den LWV erbracht. Ab 01.01.2020 sind die örtlichen Sozialhilfeträger für die existenzsichernden Leistungen bei Menschen mit Behinderung in den „besonderen“ Wohnformen (bisherigen stationären Einrichtungen) zuständig und der LWV nur noch für die Eingliederungshilfeleistungen. Die betreffenden Fälle werden daher zum 01.01.2020 übergeben.

Der notwendige Lebensunterhalt wird sich für alle erwachsenen leistungsberechtigten Menschen mit Behinderung aus den sozialhilferechtlichen Bedarfen zusammensetzen, die bei Erfüllung der jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen anzuerkennen sind.

Dies sind:

• die Regelsätze (Regelbedarfsstufen)

• Mehrbedarfe (z.B. für voll erwerbsgeminderte Menschen mit dem Merkzeichen G; Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung, Mehrbedarf für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Werkstätten für behinderte Menschen),

• einmalige Bedarfe (z.B. Erstausstattung für die Wohnung oder für Bekleidung oder Anschaffung bzw. Reparatur von orthopädischen Schuhen),

• Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung, Beiträge für die Vorsorge,

• Bedarfe für Unterkunft und Heizung nach § 42a SGB XII.

Die Anträge werden durch ein neu eingerichtetes Team bearbeitet. Die Ansprechpartner/innen finden Sie demnächst hier. (Verlinkung)

Alle Antragsunterlagen finden Sie demnächst hier. (Verlinkung)

Wenn Sie allgemeine Fragen zu dem Thema haben, können Sie uns diese gerne an folgende Adresse senden:

BTHG@kca-mkk.de

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung können Personen beantragen, die die Altersgrenze oder das 18. Lebensjahr vollendet haben und dauerhaft voll erwerbsgemindert sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Personen erreichen die Altersgrenze, wenn sie vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, mit der Vollendung des 65. Lebensjahres. Für die Personen, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, gelten folgende Altersgrenzen:

  • Für den Jahrgang: 1947
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 1
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 1 Monat
  • Für den Jahrgang: 1948
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 2
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 2 Monate
  • Für den Jahrgang: 1949
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 3
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 3 Monate
  • Für den Jahrgang: 1950
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 4
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 4 Monate
  • Für den Jahrgang: 1951
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 5
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 5 Monate
  • Für den Jahrgang: 1952
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 6
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 6 Monate
  • Für den Jahrgang: 1953
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 7
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 7 Monate
  • Für den Jahrgang: 1954
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 8
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 8 Monate
  • Für den Jahrgang: 1955
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 9
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 9 Monate
  • Für den Jahrgang: 1956
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 10
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 10 Monate
  • Für den Jahrgang: 1957
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 11
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 11 Monate
  • Für den Jahrgang: 1958
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 12
    Vollendung eines Lebensalters von: 66 Jahren
  • Für den Jahrgang: 1959
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 14
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 2 Monate
  • Für den Jahrgang: 1960
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 16
    Vollendung eines Lebensalters von: 65 Jahren und 4 Monate
  • Für den Jahrgang: 1961
    Anhebung der Altersgrenze um Monate: 18
    Vollendung eines Lebensalters von: 66 Jahren und 6 Monate

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird auf Antrag gewährt. Anspruch haben Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften – vor allem aus seinem Einkommen und Vermögen – bestreiten können.

Die Grundsicherung wird vorrangig als Geldleistung gewährt. Zunächst wird der Bedarf bestimmt, der sich aus dem maßgebenden Regelsatz sowie den angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung zusammensetzt. Darüber hinaus kann für bestimmte Personengruppen ein Mehrbedarf berücksichtigt werden. Auf den ermittelten Bedarf werden dann Einkommen und Vermögen angerechnet.

Vorrangige Ansprüche, wie z.B. Rente, Wohngeld oder sonstiges Einkommen müssen zunächst ausgeschöpft werden, da die Grundsicherung eine nachrangige Leistung darstellt. Zudem dürfen bei dem Bezug von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bestimmte Vermögensfreigrenzen nicht überschritten werden.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird in der Regel für 12 Monate gewährt. Vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes muss die Leistung erneut beantragt werden.

Damit der Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung geprüft werden kann, sind Nachweise über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse vorzulegen. Welche Unterlagen erforderlich sind, können Sie dem Merkblatt zur Antragstellung entnehmen oder bei den zuständigen Sachbearbeiter/innen erfragen.

Das ausgefüllte Antragsformular sowie die notwendigen Unterlagen können entweder persönlich abgeben oder mit der Post geschickt werden.

Hilfe zum Lebensunterhalt können Personen beantragen, die eine Altersrente vor Vollendung des 65. Lebensjahres erhalten oder befristet voll erwerbsgemindert sind und ihren tatsächlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Hilfe zum Lebensunterhalt wird auf Antrag gewährt. Anspruch haben Personen, die den notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln – insbesondere aus ihrem Einkommen und Vermögen – beschaffen können.

Die Hilfe zum Lebensunterhalt wird vorrangig als Geldleistung gewährt. Zunächst wird der Bedarf bestimmt, der sich aus dem maßgeblichen Regelsatz sowie den angemessenen Unterkunftskosten für Unterkunft und Heizung zusammensetzt. Darüber hinaus kann in bestimmten Lebenssituationen ein Mehrbedarf berücksichtigt werden. Auf den ermittelten Bedarf werden dann Einkommen und Vermögen angerechnet.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Sozialhilfe eine nachrangige Leistung darstellt und in der Regel erst dann erbracht wird, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das Einkommen und Vermögen des/der Leistungsberechtigten und ggf. der zu seinem Unterhalt verpflichteten Personen sowie Ansprüche gegenüber vorrangigen Sicherungssystemen (z.B. Rente, Wohngeld oder sonstiges Einkommen) sind einzusetzen.

Vom Personenkreis der Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt sind die erwerbsfähigen Arbeitssuchenden im Alter von 15 bis 65 Jahren ausgeschlossen. Einen Antrag auf die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende erhalten Sie im Geschäftsbereich I des Kommunalen Center für Arbeit –Jobcenter- und Soziales .

Damit der Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt geprüft werden kann, sind Nachweise über persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse vorzulegen. Welche Unterlagen erforderlich sind, können Sie dem Merkblatt zur Antragstellung entnehmen oder bei den zuständigen Sachbearbeiter/innen erfragen.

Das ausgefüllte Antragsformular sowie die notwendigen Unterlagen können entweder persönlich abgegeben oder mit der Post geschickt werden.

Kommunales Center für Arbeit - Jobcenter und Soziales

Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: sozialhilfe-grundsicherung@kca-mkk.de

Fax: 06051 9741-48152

Teamleitung Team 1
Frau Stock
Tel. 06051 9741-48142
Raum A.00.112

Teamleitung Team 2
Frau Benkner
Tel. 06051 9741-48026
Raum A.00.113

Teamleitung Team 3
Herr Ullrich
Tel. 06051 9741-48103
Raum A.01.145

Teamleitung Team 4
Frau Larwig
Tel. 06051 9741-48068
Raum A.01.103

Team 1 - Bad Orb

  • Buchstaben A-Pn
    Herr Schüch
    Telefon 06051 9741-48013
    Raum A.00.108

Team 3 - Main-Kinzig-Kreis ohne Hanau

  • Bad Orb Po-Z, Niederdorfelden A-K
    Frau Adelmann
    Telefon 06051 9741-48006
    Raum A.01.139
    Erlensee A-R
    Herr Junk
    Telefon 06051 9741-48051
    Raum A.01.144
    außerhalb MKK u. HU
    Frau Wasgien
    Telefon 06051 9741-48106
    Raum A.01.139
    Langenselbold, Sinntal
    Frau Wex
    Telefon 06051 9741-48107
    Raum A.01.143
    Schlüchtern E-Z
    Frau Friedrich
    Telefon 06051 9741-48024
    Raum A.01.141
    Linsengericht, Neuberg R-Z
    Frau Rieth
    Telefon 06051 9741-48089
    Raum A.01.138
    Maintal A-E, X-Z
    Frau Koch
    Telefon 06051 9741-48057
    Raum A.01.138
    Bruchköbel, Niederdorfelden L-Z
    Herr Lamm
    Telefon 06051 9741-48067
    Raum A.01.136
    Wächtersbach A-W ohne S
    Frau Jäger
    Telefon 06051 9741-48134
    Raum A.01.137
    Bad Soden-Salmünster
    Frau Zeller
    Telefon 06051 9741-48108
    Raum A.01.141
    Brachttal A-J, Erlensee S-Z, Hammersbach, Schöneck, Wächtersbach S
    Frau Märtens
    Telefon 06051 9741 48133
    Raum A.01.140

Team 4 - Main-Kinzig-Kreis ohne Hanau

  • Biebergemünd, Gelnhausen S-Y, Großkrotzenburg
    Herr Müller
    Telefon 06051 9741-48078
    Raum A.01.106
    Maintal F-G und P-W
    Frau Bernges
    Raum A.01.105
    Telefon 06051 9741 48099
    Rodenbach B-Z
    Frau Tykiel
    Telefon 06051 9741-48122
    Raum A.01.140
    Maintal H-O
    Frau Ebert
    Telefon 06051 9741-48019
    Raum A.01.108
    Gelnhausen A-R und Z
    Frau Kübart
    Telefon 06051 9741-48064
    Raum A.01.104
    Ronneburg, Schlüchtern A-D u. Jossgrund
    Frau Jockel
    Telefon 06051 9741-48115
    Raum A.01.109
    Flörsbachtal, Freigericht, Neuberg A-Q, Rodenbach A, Steinau W-Z
    Frau Nüchter
    Telefon 06051 9741-48053
    Raum A.01.142
    Steinau A-V
    Frau Golz, P.
    Telefon 06051 9741-48030
    Raum A.01.109
    Birstein, Gründau, Hasselroth
    Frau Gerlach
    Telefon 06051 9741-48112
    Raum A.01.142
    Nidderau, Brachttal K-Z, Wächtersbach X-Z
    Herr Heske
    Telefon 06051 9741-48038
    Raum A.01.107

Kommunales Center für Arbeit - Jobcenter und Soziales

Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: sozialhilfe-grundsicherung@kca-mkk.de

Fax 06051 9741-48152

Teamleitung (Team 1) für die Bereiche Hanau-Innenstadt, Südost, Großauheim, Klein-Auheim und Steinheim
Frau Stock
Telefon 06051 9741-48142
Raum A.00.112

Teamleitung (Team 2) für die Bereiche Hanau-Kesselstadt, Mittelbuchen, Nordwest und Hanau-Lamboy
Frau Benkner
Telefon 06051 9741-48026
Raum A.00.113

Team 1

  • Buchstaben A- Bj und O
    Frau Martin
    Raum A.00.160
    Telefonnummer 06051 9741-48075
    Buchstaben E- Kr
    Frau Bach
    Raum A.00.163
    Telefonnummer 06051 9741-48005
    Buchstaben Bk-D und P
    Frau Maisch
    Raum A.00.161
    Telefonnummer 06051 9741-48073
    Buchstaben Q- S
    Frau Liebermann
    Raum A.00.106
    Telefonnummer 06051 9741-48069
    Buchstaben T- Z und Ku-M
    Herr Eurich
    Raum A.00.107
    Telefonnummer 06051 9741-48050
    Buchstabe N
    Herr Schüch
    Raum A.00.108
    Telefonnummer 06051 9741-48013
  • Hanau Großauheim, Klein-Auheim, Steinheim
    Buchstaben A-D und O-R
    Frau Hochberger
    Raum A.00.162
    Telefonnummer 06051 9741-48040
    Buchstaben E-N
    Frau Herold
    Raum A.00.106.1
    Telefonnummer 06051 9741-48037
    Buchstaben S-Sc
    Herr Schüch
    Raum A.00.108
    Telefonnummer 06051 9741-48013
    Buchstaben Sd - Z
    Frau Maase
    Raum A.00.108
    Telefonnummer 06051 9741-48129

Team 2

  • Hanau Kesselstadt, Mittelbuchen, Nordwest
    Buchstaben A - Da
    Frau Maier
    Raum A.00.155
    Telefonnummer 06051 9741-48125
    Buchstaben Db - I
    Frau Noweski
    Raum A.00.156
    Telefonnummer 06051 9741-48083
    Buchstaben J - Q
    Frau Hehner
    Raum A.00.155
    Telefonnummer 06051 9741-48036
    Buchstaben R-T
    Frau Leipold
    Raum A.00.156
    Telefonnummer 06051 9741-48117
    Buchstaben U-Z
    Frau Hölper
    Raum A.00.107
    Telefonnummer 06051 9741 48143

  • Hanau Lamboy
    Buchstaben A - E
    Frau Jung
    Raum A.00.157
    Telefonnummer 06051 9741-48081
    Buchstaben F - Kd
    Herr Klügel
    Raum A.00.158
    Telefonnummer 06051 9741-48055
    Buchstaben Ke - O
    Frau Frau Faßbinder
    Raum A.00.157
    Telefonnummer 06051 9741-48022
    Buchstaben P - V
    Frau Traudt
    Raum A.00.159
    Telefonnummer 06051 9741-48102
    Buchstaben W-Z
    Frau Maier
    Raum A.00.155
    Telefonnummer 06051 9741 48125

Aufgrund von gesetzlichen Änderungen, die im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes zum 01.01.2020 in Kraft treten, werden die Leistungen der Eingliederungshilfe (EGH) von den Leistungen zum Lebensunterhalt für Leistungsberechtigte in stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe getrennt. Bisher wurden die Maßnahmen der Eingliederungshilfe in den Einrichtungen sowie die zur Deckung des notwendigen Lebensunterhaltes erforderlichen Mittel als Komplexleistung durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) erbracht.

Durch das neue Gesetz werden nun die Fachleistungen der EGH von den Bedarfen für den Lebensunterhaltsbedarf getrennt und es sind dafür zwei unterschiedliche Träger zuständig. Der LWV erbringt weiter die sogenannten Fachleistungen in der Einrichtung. Der MKK als örtlicher Sozialhilfeträger gewährt die existenzsichernden Leistungen, wie Kosten der Unterkunft, Essen, Kleidung usw.

Für die Bewilligung der existenzsichernden Leistungen müssen die Leistungsvoraussetzungen durch den örtlichen Sozialhilfeträger in eigener Zuständigkeit geprüft werden.

Die existenzsichernden Leistungen werden in Form von Leistungen nach dem 3. Kapitel (Hilfe zum Lebensunterhalt) oder nach dem 4. Kapitel (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) erbracht. Der Anspruch auf diese Leistungen ist abhängig von den persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Kommunales Center für Arbeit - Jobcenter und Soziales

Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: BTHG@kca-mkk.de

Fax: 06051 9741-48259

Sprechzeiten Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 08:00 - 12:00 Uhr

Persönliche Vorsprachen bitte mit vorheriger Terminvereinbarung

Zuständigkeiten

Frau Salomon Zimmer A.00.154

Tel.: 06051 9741-48251

Frau Wasgien Zimmer A.00.116

Tel.: 06051 9741-48253

Frau Würz Zimmer A.00.114

Tel.: 06051 9741-48254

Herr Lauer Zimmer A.00.115

Tel.: 06051 9741-48255

Frau Leipold Zimmer A.00.154

Tel.: 06051 9741-48252

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Abteilung Sozialhilfe/Grundsicherung im Geschäftsbereich II des Kommunalen Centers für Arbeit und Soziales sind für Menschen, die Sozialhilfe beziehen und sich in einer schwierigen Lebenslage befinden, beratend tätig.

Unser Angebot besteht aus psychosozialer Beratung und Begleitung.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter vermitteln bei Bedarf an weiterführende Beratungsstellen im Main-Kinzig-Kreis und bieten ambulante Hilfen an.

Ein weiteres Angebot ist die Hinführung zur Verwirklichung der Teilhabe an Gesellschaft und am Arbeitsleben.

Kommunales Center für Arbeit - Jobcenter und Soziales
Main-Kinzig-Forum
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

E-Mail: sozialhilfe-grundsicherung@kca-mkk.de

Fax: 06051 9741-48152


Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter

Frau Malkmus
Langenselbold, Hanau
Raum A.01.116
Telefon: 06051 9741-48074

Herr Haase
Hasselroth, Freigericht, Hammersbach, Neuberg, Erlensee, Rodenbach, Nidderau, Bruchköbel, Schöneck, Niederdorfelden, Maintal, Großkrotzenburg, Personen ohne festen Wohnsitz
Raum A.01.117
Telefon: 06051 9741-48033

Frau Güttler
Sinntal, Schlüchtern, Steinau, Bad Soden-Salmünster, Birstein, Bad Orb, Jossgrund, Flörsbachtal, Brachttal, Wächtersbach, Biebergemünd, Gelnhausen, Gründau, Linsengericht, Ronneburg
Raum A.01.118
Telefon: 06051 9741-48032

Das Kommunale Center für Arbeit und Soziales des Main-Kinzig-Kreises kann unter bestimmten Umständen die Bestattungskosten in angemessenem Rahmen für Angehörige einer verstorbenen Person übernehmen – abhängig vom Einkommen und Vermögen der Erben bzw. der sonstigen zur Bestattung verpflichteten Personen. Vorrangig sind die Verwandten bzw. die Erben zur Bestattung und Tragung der Kosten verpflichtet.

Um überprüfen zu können, ob den Erben bzw. Verpflichteten die Zahlung der Bestattungskosten zugemutet werden können und in welchem Umfang ein Anspruch nach dem SGB XII besteht, muss ein Antrag ausgefüllt und mit den erforderlichen Unterlagen eingereicht werden bei:

KCA Soziales
Geschäftsbereich II-Abteilung II-2
Postfach 1465
63569 Gelnhausen

Unter folgender Rufnummer 06051 9741- 48101 kann ein Beratungstermin vereinbart werden.

Zu beachten ist, dass die erforderlichen Bestattungskosten im Sinne des SGB XII nicht identisch mit den Kosten der standesgemäßen Bestattung im Sinne des §1968 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) sind, sondern lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen und nach Art und Umfang angemessenen Kosten umfassen.

Den erforderlichen Kosten nicht zuzuordnen sind:

  • die Kosten für die Todesanzeigen und Danksagungen sowie für Kränze
  • die Kosten für das Ausschmücken der Friedhofskapelle
  • die Kosten für die Erledigung von Formalitäten
  • die Kosten für die Erstausstattung des Grabes, für Einfassungen und Grabsteine (sofern nicht in der Friedhofsordnung zwingend vorgeschrieben)
  • die Ausgaben für Feierlichkeiten anlässlich der Beerdigung
  • höhere Kosten für eine Feuer- oder Seebestattung

Zu den notwendigen Kosten einer Bestattung gehören:

  • die Kosten für den Leichenschauschein
  • die Kosten für die Versorgung des Leichnams (Waschen, Einkleiden, Einsargen)
  • die Kosten für die Überführung des Leichnams zur nächst gelegenen Leichenhalle, zum Friedhof oder zum Bestattungsunternehmen
  • die Kosten für einen Sarg in einfacher Ausführung sowie die Innenausstattung
  • die öffentlichen Abgaben für die Friedhofsverwaltung, z. B. für die Grabstätte (Einzelgrab), das Ausheben und Schließen des Grabes
  • die Kosten der Sargträger
  • die Kosten für einen einfachen Blumenschmuck
  • die Kosten für das Holzkreuz. Andere nur, wenn ein Holzkreuz nach der Friedhofsordnung nicht zulässig ist oder die Beschriftung eines vorhandenen Familiengrabmales möglich ist.
  • kirchliche Feierlichkeiten (Organist, Läutegebühren, Pfarrer)

Genaue maximale Beträge können gerne bei den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern erfragt werden.

Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten

Ansprechpartnerinnen:

  • Frau Süßmilch
    Sachbearbeitung
    Raum A.00.111
    Telefonnummer 06051 9741-48101
  • Frau Beier
    Zuarbeit
    Raum A.00.154
    Telefonnummer 06051 9741-48110

Anträge und Formulare

Vorstand

Vorstand

Frau Sachs

Assistenz

N.N.

Stellvertretender Vorstand

Frau Hurrlein
Tel.: 06051 9741-48047
Fax: 06051 9741-48152
Mail: Iris.Hurrlein@kca-mkk.de

Assistenz

Frau Marek
Tel: 06051 9741-48011
Fax: 06051 9741-948017
Mail: Mirella.Marek@kca-mkk.de

Stellvertretender Vorstand

Herr Althaus
Tel.: 06051 9741-48001
Fax: 06051 9742-48153
Mail: peter.althaus@kca-mkk.de

Assistenz

Frau Körner
Tel:: 06051 9741-48061
Fax: 06051 9741-48153
Mail: Silke.Koerner@mkk.de

Besucheranschrift

Kommunales Center für Arbeit
-Jobcenter- und Soziales
Anstalt öffentlichen Rechts des Main-Kinzig-Kreises

Geschäftsbereich II
Sozialgesetzbuch XII
Sozialhilfe und Grundsicherung SGB XII

Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen

Postanschrift

Kommunales Center für Arbeit
-Jobcenter- und Soziales
Anstalt öffentlichen Rechts des Main-Kinzig-Kreises
Geschäftsbereich II
Sozialgesetzbuch XII
Sozialhilfe und Grundsicherung SGB XII

Postfach 1465
63569 Gelnhausen