Für Amphibienschutz: Kreis unterstützt NABU-Ortsgruppe

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Zuschuss für die Arbeit der Ortsgruppe Biebergemünd-Flörsbachtal des Deutschen Naturschutzbundes im Main-Kinzig-Forum (von links): Wolfgang Froschauer und Susanne Simmler.

07.12.2018. - Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernentin Susanne Simmler empfing vor wenigen Tagen den Vorsitzenden der Ortsgruppe Biebergemünd-Flörsbachtal des Deutschen Naturschutzbundes (NABU), Wolfgang Froschauer. Mit jährlichen Zuschüssen unterstützt der Main-Kinzig-Kreis die Arbeit des Naturschutzbundes in der Region. Auch in diesem Jahr gab es einen finanziellen Zuschuss. „Den verwenden wir für den Schutz der Amphibien“, freute sich Wolfgang Froschauer über das Geld vom Main-Kinzig-Kreis.

Jedes Frühjahr, wenn die Krötenwanderung beginnt, sind zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz, die Amphibien vor dem Verkehr auf den Straßen zu schützen. Das Aufstellen von Krötenzäunen gehört ebenso dazu wie das Einsammeln der Amphibien, wenn sie sich auf den Weg begeben und die Gefahr besteht, überfahren zu werden.

In Deutschlang gibt es 21 verschiedene Arten von Amphibien, zu ihnen gehören Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander. Mit wenigen Ausnahmen müssen sie alle in jedem Frühjahr zu ihren Laichgewässern wandern. Doch diese Wanderung wird immer schwieriger. Straßen und Siedlungen zerschneiden zunehmend ihre Lebensräume und Wanderwege. Viele Amphibienarten stehen bereits auf der Roten Liste und gelten als gefährdet, wie der Laubfrosch oder die Gelbbauchunke. Umweltorganisationen wie der NABU setzen sich für den Amphibienschutz ein. Die regelmäßige Betreuung ist mit hohem Aufwand für die Helferinnen und Helfer verbunden.

„Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Amphibien“, sagte Susanne Simmler und dankte den Akteuren der Gruppe für den Einsatz, der aber auch auf anderen Gebieten des Naturschutzes zum Tragen komme, beispielsweise beim Bau und dem Anbringen von Nistkästen.