Rückkehr zum Sportbetrieb mit klaren Auflagen

Seit dem 9. Mai kann wieder Sport getrieben werden, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden. Ebenso erlaubt wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports in Abstimmung mit den Ligen, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt. Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash können unter vergleichbaren Voraussetzungen ebenso wieder ihre Tore öffnen bzw. gespielt werden. Fitnessstudios können ab dem 15. Mai besucht werden.

Der Main-Kinzig-Kreis öffnet Vereinen ab dem 18. Mai wieder die Sportanlagen für den Trainings- und Übungsbetrieb. Hier geht es zur Mitteilung des Kreises dazu, in denen auch die Hinweise dazu enthalten sind.

Für den Sport und die weiteren Freizeitangebote müssen in besonderem Maße die Hygienekonzepte den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

Auf dem Rückweg in ein vielfältiges vereinsbasiertes Sporttreiben in Deutschland hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für seinen Bereich praxisnahe Grundlagen für einen ersten Schritt vorgelegt. Diese bestehen aus den 10 DOSB-Leitplanken mit Erläuterungen und den sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände: https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/

Förderprogramm für Vereine

Das Vereinsleben liegt wegen der Corona-Pandemie brach. Ob Sport, Kultur, Tierschutz oder Flüchtlingshilfe – zahllose Initiativen und Projekte sind in ihrer Existenz gefährdet. Das Land Hessen hilft mit einem Förderprogramm, um die Vereins- und Kulturlandschaft zu erhalten. „Von diesem Programm können alle 41.000 gemeinnützigen Vereine profitieren“, verspricht Ministerpräsident Volker Bouffier.

Je nach Situation des einzelnen Vereins kann eine finanzielle Unterstützung von bis zu 10.000 Euro beantragt werden. Mit dem Geld sollen existenzbedrohende Engpässe gemeinnütziger Vereine abgewendet werden. Es muss nicht zurückgezahlt werden.

Mittel können für Nachwuchsarbeit beantragt werden, für Mieten und Betriebskosten wie Wasser und Strom, für Instandhaltungen und für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte – etwa Stornokosten, Ausfallhonorare oder Werbung.

Anträge können vom 1. Mai an mit diesem Formular beim jeweils zuständigen Ministerium gestellt werden. Welches Ministerium für welchen Verein zuständig ist und weitere Informationen gibt es hier:

Mitteilung des Landes Hessen

Richtlinie zur Durchführung des Förderprogramms zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“