Test- und Quarantänepflicht für Reiserückkehrer

Bereits bevor Sie einreisen, müssen Sie sich unter >>Online-Meldeformular für Reiserückkehrer registrieren und die Bestätigung zur Kontrolle durch den Beförderer oder durch die Bundespolizei mitführen.

Wenn Sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in Ihre eigene Häuslichkeit zu begeben und sich für zehn Tage nach Einreise ständig dort aufzuhalten (Quarantäne). Wenn Sie den Nachweis einer vollständigen Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff gegen Covid-19 oder einen Genesenen-Nachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermitteln, endet die Quarantäne vorzeitig. Sie können sich frühestens fünf Tage nach Ihrer Einreise mit einem PCR-Test freitesten. Hier wird dem PCR- Test Vorzug eingeräumt, es sind aber auch Antigen-Schnelltests möglich. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne immer 14 Tage. Sie gilt auch für Geimpfte und Genesene. Alle Einreisenden aus Virusvariantengebieten müssen einen Test vorlegen, auch Geimpfte und Genesene.

Ab 28. Juli 2021 kommen für eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne bei Virusvariantengebieten insbesondere in folgendem Fall in Betracht: Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft (d.h. es wird als Hochrisikogebiet eingestuft), gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisikogebiete. Das heißt es gelten die Ausnahmen von der Quarantäne wie weiter oben aufgeführt. Die Regelung zur Quarantänepflicht nach Einreise aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten gilt vorerst bis zum 10. September 2021. Eine Liste von Hochrisiko-und Virusvariantengebieten finden Sie unter: https://www.rki.de/risikogebiete .

Informationen über die Bestimmungen im Einreiseland finden Sie auf Re-open EU (europa.eu) .


Reiserückkehrer

Die häufigsten Fragen und Antworten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Kinder, Jugendliche und Personal dürfen Kitas und Schulen nicht betreten, wenn sie oder Angehörige desselben Hausstands Krankheitssymptome wie Fieber, trockenen Husten oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns haben. Dasselbe gilt für Personen, deren Hausstandsangehörige einer Quarantäne unterliegen, es sei denn, sie selbst sind gegen Covid-19 geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen und die Quarantäne beruht nicht auf dem Verdacht einer Infektion mit einer als besorgniserregend eingestuften Virusvariante.

Es gelten die Coronavirus-Einreiseverordnung und die Verordnungen des Landes Hessen .

Es wird von Reisen abgeraten. Ob das Reiseland als Risikogebiet gilt sowie weitere Informationen entnehmen Sie der Homepage des >>Robert-Koch-Institutes sowie der Website >>des Landes Hessen . Ebenso erhalten Sie dort Informationen, wie Sie sich nach der Einreise verhalten.

Bei Einreise aus einem Risikogebiet müssen Sie die Einreise vorab online anmelden unter:
>> www.einreiseanmeldung.de
Die gespeicherte oder ausgedruckte Bestätigung muss dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorgelegt werden.

Wenn bei Ihnen innerhalb von zehn Tagen nach Ihrer Rückkehr typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmacksverlust auftreten, sind Sie verpflichtet, das Gesundheitsamt darüber zu informieren. Bitte nutzen Sie dafür das folgende >> Kontaktformular für Reiserückkehrer und Symptome .

Dieses Vorgehen empfehlen wir auch Reiserückkehrer/innen aus Ländern, die zu diesem Zeitpunkt nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet nehmen Auswärtiges Amt, Bundesgesundheitsministerium und Bundesinnenministerium gemeinsam vor. Die aktuelle Liste stellt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seine Website . Dort finden sich Informationen zu Hochrisikogebieten (Regionen mit Fallzahlen von deutlich über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, in denen die Krankenhäuser voll sind und es nur wenige Tests gibt) und Virusvariantengebieten (Regionen, in denen sich bestimmte Virusmutationen verbreitet haben).

Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise nach Deutschland. Das ist wichtig, falls ein Land zum Risikogebiet erklärt wird, während der Reisende sich dort aufhält.

Es gilt bundesweit die Coronavirus-Einreiseverordnung .

Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage. Die Quarantäne kann - außer bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet - vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Nach Aufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Freitestung (vorzugsweise mit PCR-Test) frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine Freitestung – also eine vorzeitige Beendigung – ist nicht möglich. Auch wer mit einer Virusvariante infiziert ist oder Kontaktperson eines Infizierten mit einer Virusvariante ist, muss ohne Ausnahme 14 Tage in Quarantäne. Wird ein Virusvariantengebiet in ein Hochrisikogebiet zurückgestuft, gelten ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Änderung die entsprechenden Ausnahmen von der Quarantäne. Sie finden außerdem Anwendung, wenn ein Hochrisikogebiet während des Quarantänezeitrums nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft wird.

Die Ausnahmen gelten nur für folgende Personen ohne Krankheitsanzeichen, die auf Covid-19 hindeuten: Wer einen vollständigen Impfschutz hat, muss nicht in Quarantäne − es sei denn, er oder sie reist aus einem Virusvariantengebiet ein. Als vollständig geimpft gelten Personen, bei denen seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind – bei den meisten Impfstoffen ist das nach der zweiten Impfung. Auch Personen mit einem Genesenennachweis sind ausgenommen. Der Nachweis wird ausgestellt, wenn die Infektion mit einem PCR-Test nachgewiesen wurde und der Test mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Laut der Coronavirus-Einreiseverordnung muss nicht in Quarantäne, wer nur auf der Durchreise ist. Ausnahmen gelten auch für Personen, die täglich oder für bis zu 72 Stunden beruflich bedingt oder aus medizinischen Gründen einreisen oder sich für diesen Zeitraum in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

Wird ein Virusvariantengebiet in ein Hochrisikogebiet zurückgestuft, gelten ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Änderung die genannten Ausnahmen von der Quarantäne. Sie finden außerdem Anwendung, wenn ein Hochrisikogebiet während des Quarantänezeitrums nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft wird.

Auch für Besuche von weniger als drei Tagen gibt es Ausnahmen: Sie gelten für Besuche von Verwandten ersten Grades, die weniger als 72 Stunden dauern, desgleichen für Besuche von nicht zum selben Hausstand gehörenden Ehegatten, Lebenspartner*innen, Lebensgefährt*innen oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.

Ab 1. August 2021 müssen alle Personen ab dem 12. Lebensjahr bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung mit einem in Deutschland zugelassenen Impfstoff mit sich führen und vorzeigen können. Personen, die mit einem Beförderungsunternehmen – etwa einer Fluggesellschaft – einreisen, müssen den Nachweis vor dem Start auf Anforderung vorlegen. Die Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel und von wo die Einreisenden nach Deutschland kommen. Bei einer Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch Geimpfte oder Genesene einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Die Kosten für die Tests müssen die Reisenden selbst tragen. Anerkannt werden PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, das nach dem Recht des jeweiligen Staates dazu autorisiert ist.

>> Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Bitte kontaktieren Sie unverzüglich das für Sie zuständige Gesundheitsamt (https://tools.rki.de/plztool/) oder Ihren Arzt, wenn bei Ihnen innerhalb von zehn Tagen nach Einreise typische Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs-oder Geschmacksverlust) einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 auftreten.

Alle Risikogebiete weist das Robert-Koch-Institut aktuell auf seiner >>Website aus.

Zunächst fragen Sie bei Ihrem Hausarzt an, ob dort ein Abstrich durchgeführt werden kann. Der Main-Kinzig-Kreis hat eigene >>Schnelltestzentren eingerichtet. Registrierte Teststellen finden Sie außerdem über die >>Liste des Landes Hessen .

Eine Aufhebung der Quarantäne wird nicht vom Gesundheitsamt ausgesprochen, da das Gesundheitsamt keine Quarantäne angeordnet hat. Die Regelung zur Quarantäne sowie die Ausnahmen hierzu werden in der bundesweit geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne ergibt sich aus der Rechtsverordnung.

Wenn Sie von keiner Ausnahme der Quarantäne betroffen sind, ist diese einzuhalten. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich in eine vierzehntägige Quarantäne begeben. Eine Verkürzung durch einen negativen Corona-Test oder als Geimpfter oder Genesener ist nicht möglich. Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Die Ausnahmen der Quarantäne finden Sie unter der entsprechenden Frage auf dieser Seite.

Nein. Da es keine behördlich angeordnete Maßnahme ist, kann kein Berufsverbot durch die Behörden erfolgen. Auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Hausarzt kann ohne Krankheitssymptome nicht erfolgen. Das heißt konkret:

Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht. Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Eine Bescheinigung für die Arbeitsaufnahme zum Ende einer Quarantäne wird nicht ausgestellt. Ihr Anspruch auf Befreiung aus der Quarantäne und somit auch die „Erlaubnis“, wieder zu arbeiten, ergibt sich aus der bundesweit geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung .

Die Arbeitsaufnahme von Saisonarbeitern aus dem Ausland muss >>beim Gesundheitsamt angezeigt werden, wenn sie länger als drei Tage bleiben und gemeinsam mit mehr als fünf Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, in einer Unterkunft wohnen.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.