Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Die häufigsten Fragen und Antworten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Sie müssen sich beim Gesundheitsamt über ein Kontaktformular melden.

  • Sie reisen aus einem Risikogebiet ein:
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  • Sie reisen aus einem Risikogebiet ein und Sie oder Angehörige Ihres Haushalts arbeiten im medizinischen oder pflegerischen Bereich?:
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  • Sie reisen aus einem Risikogebiet ein und Sie oder Angehörige Ihres Haushalts besuchen eine Schule oder Kita oder arbeiten dort?:
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Bitte nutzen Sie das Formular erst, wenn Sie tatsächlich in die Bundesrepublik eingereist sind.

Eine Liste der Länder, für die laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Reisewarnung besteht, finden Sie hier:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise.

Hierfür sind zwei Vorschriften zu beachten.

Zum einem die Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus . Nach § 1 der Verordnung sind Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen, verpflichtet, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen abzusondern.

Zum anderen ist die Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises zu beachten. Die Nr. 1 und Nr. 2 der Verfügung regeln, welche Einrichtungen von Einreisenden und den Angehörigen desselben Hausstandes nicht betreten werden dürfen. Die Nr. 3 der Verfügung regelt, welche Berufsgruppe für die gesamte Dauer ihrer Tätigkeit eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen hat.

Die nachfolgend aufgeführten Regelungen gelten nur, soweit die bezeichneten Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen.

Für die Ausnahmen sind zwei Vorschriften zu beachten.

Zum einen die Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus . Hier sind Ausnahmen in § 2 der Verordnung geregelt. Der Absatz 1 des § 2 regelt die Durchreise durch Hessen und der Absatz 2 die beruflich bedingte Einreise.

Gemäß § 2 Abs. 3 der Verordnung ist es für die Inanspruchnahme einer Ausnahme von der Quarantänepflicht notwendig, dass sich ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder wenigstens englischer Sprache auf die molekularbiologische Testung stützt. Die PCR-Testung darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat klargestellt, dass ein Laborbefund alleine nicht ausreichend ist. Das ärztliche Zeugnis muss beruhen auf:

  • einer ausführlichen Anamnese (inkl. Reiseanamnese)
  • einer körperlichen Untersuchung
  • einer aussagekräftigen SARS-CoV-2-PCR-Testung.

Akzeptiert werden Tests von offiziellen Covid-19-Referenzlabors der Weltgesundheitsorganisation.

Folgende Liste des RKI weist die Länder aus, aus welchen qualitätsgesicherte Tests in Deutschland anerkannt werden:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Sofern kein Test vor der Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich nach der Rückkehr in Deutschland testen zu lassen. Das ärztliche Zeugnis ist ebenfalls notwendig. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses und des ärztlichen Zeugnisses besteht die Quarantäneregelung.

Der Zeitpunkt des Abstriches ist entscheidend. Dieser muss spätestens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.

Zunächst ist diesbezüglich bei Ihrem Hausarzt anzufragen, ob dort ein Abstrich durchgeführt und ein entsprechendes ärztliches Zeugnis ausgestellt werden kann. Alternativ können Ihnen am Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises weitere Ärzte genannt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, am Flughafen Frankfurt einen Abstrich vornehmen zu lassen. Ein ärztliches Zeugnis erhalten Sie ebenfalls dort.

Wenn Sie nicht von einer Ausnahme der Quarantäne betroffen sind, ist eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten. Das Arbeiten ist somit nicht erlaubt. Die Ausnahmen der Quarantäne finden Sie unter der entsprechenden Frage auf dieser Seite.

Nein. Da es keine behördlich angeordnete Maßnahme ist, kann kein Berufsverbot durch die Behörden erfolgen. Auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Hausarzt kann ohne Krankheitssymptome nicht erfolgen. Das heißt konkret:

Es müssen individuelle Lösungen mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Mögliche Lösungen sind z.B. Freistellungen, Heimarbeit oder Einsatz in anderen Bereichen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Lösungen offen.

Bitte setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung und vermeiden Sie zunächst sämtliche sozialen Kontakte.

Das Betreten von Einrichtungen nach Nr. 1 der Allgemeinverfügung ist verboten.

Eine Ausnahme hierzu regelt Nr. 5 der Allgemeinverfügung. Von dem Verbot sind Personen nicht erfasst, die dem Gesundheitsamt einen Nachweis erbringen, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorhanden sind. Als Nachweis gilt nur ein ärztliches Zeugnis, das sich auf eine PCR-Testung stützt, die frühestens 7 Tage nach dem Verlassen des Risikogebietes vorgenommen worden ist.

Melden Sie sich unverzüglich beim Gesundheitsamt unter 06051 8510000.

Ein Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Verdienstausfall für die Zeit der Quarantäne besteht nicht.

Arbeitgeber sollten Beschäftige darauf hinweisen, dass sie sich vor einer geplanten Urlaubsreise ins Ausland, während des Aufenthaltes im Ausland und rechtzeitig vor der Rückkehr über die geltenden Quarantänebedingungen und über die aktuellen Risikogebiete informieren, um Tätigkeitsausfälle zu vermeiden. Dabei sollte auch auf die arbeitsrechtliche Situation hingewiesen werden.

Einen Test, um sich nach der Rückkehr oder dem Antritt einer privaten Reise nicht in die häusliche Quarantäne begeben zu müssen, müssen Sie selbst bezahlen.

Sie wollen in die Bundesrepublik Deutschland einreisen oder kehren von einer Reise zurück?

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, hat sich ab sofort auf Grundlage landesrechtlicher Bestimmungen nach § 30 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes abzusondern und ist verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise ständig dort aufzuhalten. Es ist außerdem jeder verpflichtet, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die Einreise hinzuweisen. Das ist im Main-Kinzig-Kreis möglich über >>dieses Kontaktformular . Welche Länder das betrifft, weist >>das Robert-Koch-Institut auf seiner Seite aus. Es gilt immer der Stand am Tag der Einreise. Einreisende aus Risikogebieten können von der Absonderungsverpflichtung ausgenommen sein, sofern sie durch ein ärztliches Zeugnis und einen molekularbiologischen PCR-Test nachweisen können, dass sie nicht mit Sars-CoV-2 infiziert sind. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. Das Attest muss eine körperliche Untersuchung und Befragung umfassen. Wer beides vorweisen kann, muss nicht in Quarantäne. Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist dennoch notwendig.

Mit Blick auf sensible Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Pflegeheime und Krankenhäuser hat der Main-Kinzig-Kreis die >>Auflagen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten per >>Allgemeinverfügung noch einmal verschärft. Sie betreffen neben bestimmten Reiserückkehrern auch alle Personen, die in deren Haushalt leben.

  • Sie reisen aus einem Risikogebiet ein und Sie oder Angehörige Ihres Haushalts arbeiten im medizinischen oder pflegerischen Bereich?
    Sie müssen sich beim Gesundheitsamt über >> dieses Kontaktformular melden. Falls Sie oder eine Person aus ihrem Haushalt im medizinischen oder pflegerischen Bereich arbeiten, muss 14 Tage lang während der beruflichen Tätigkeit eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden – unabhängig davon, ob die betroffenen Personen sich selbst in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
  • Sie reisen aus einem Risikogebiet ein und Sie oder Angehörige Ihres Haushalts besuchen eine Schule oder Kita oder arbeiten dort?
    Sie müssen sich beim Gesundheitsamt über >> dieses Kontaktformular melden. Sie und alle Angehörigen Ihres Hausstandes dürfen die jeweilige Gemeinschaftseinrichtung 14 Tage lang nicht betreten, unabhängig davon, ob sie selbst sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Das gilt sowohl für Kinder, die dort betreut oder ausgebildet werden, als auch für Erwachsene, die dort beruflich tätig sind. Die aus dem Risikogebiet eingereiste Person kann sich frühestens sieben Tage nach der Einreise einem molekularbiologischen PCR-Test unterziehen und ein ärztliches Attest vorlegen, welches sich auf das Testergebnis bezieht und das auch eine körperliche Untersuchung und Befragung umfasst. Dann kann die Gemeinschaftseinrichtung bereits vor Ablauf der 14 Tage wieder betreten werden.

Sie erhalten nach Absendung des Kontaktformulars innerhalb der nächsten 24 Stunden einen automatisch generierten Nachweis für Ihre persönlichen Unterlagen über die erfolgte Meldung. Eine weitere Bescheinigung wird durch das Gesundheitsamt nicht erstellt. Bei individuell gestellten Fragen im Freitext, erfolgt zusätzlich eine separate E-Mail-Antwort.

Die Arbeitsaufnahme von Saisonarbeitern

Die Arbeitsaufnahme von Saisonarbeitern aus dem Ausland muss beim Gesundheitsamt angezeigt werden, wenn sie länger als drei Tage bleiben und gemeinsam mit mehr als fünf Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, in einer Unterkunft wohnen. Das können Sie über das folgende Kontaktformular: >> Anzeige einer Arbeitsaufnahme von Saisonarbeiter