Alltag in Zeiten von Corona

Landesregeln bei einer Inzidenz unter 100

Sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis auf unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, tritt die Bundesnotbremse außer Kraft. Dann gelten die Regeln des Landes Hessen. Noch ist das im Main-Kinzig-Kreis nicht der Fall.

Für die Inzidenz unter 100 hat das Corona-Kabinett des Landes Hessen ein Zwei-Stufen-Modell mit Lockerungen beschlossen. Es gilt in den Landkreisen und kreisfreien Städten, die ab dem 17. Mai nicht mehr unter die Bundesnotbremse fallen. Die erste Stufe greift, wenn die Inzidenz fünf Werktagen in Folge unter 100 liegt, und zwar am übernächsten Tag. Bleibt die Inzidenz weitere 14 Tage unter 100 oder liegt sie an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 50, tritt Stufe 2 in Kraft.

Die Lockerungen betreffen Kontaktbeschränkungen, Einzelhandel, Gastronomie, Tourismus, Sport, Kultur, Veranstaltungen und Dienstleistungen. So darf in Stufe 1 beispielsweise die Außengastronomie öffnen - mit Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdatenerfassung. Auch Hotels und Campingplätze dürfen unter Auflagen wie einem Test bei Anreise und zwei weiteren pro Urlaubswoche und beschränkter Auslastung öffnen. Museen, Schlösser und Zoos dürfen in Stufe 1 ebenfalls aufmachen – mit Anmeldung, Maske und Testempfehlung. Für „Click & Meet“ im Einzelhandel wird ein Test lediglich empfohlen. Veranstaltungen zu beruflichen Zwecken oder im öffentlichen Interesse sind drinnen wieder erlaubt, an Veranstaltungen im Freien dürfen bis zu 100 (ungeimpfte) Personen teilnehmen – jeweils mit Kontaktdatenerfassung und Test.

In Stufe 2 können zum Beispiel Schwimmbäder öffnen. Ebenso der Einzelhandel, aber mit Zugangsbeschränkungen, Maskenpflicht und Testempfehlung. Dann darf die Gastronomie auch drinnen Gäste empfangen - mit Test, Abstand, Sitzplatzpflicht und Kontaktdatenerfassung. Für die Außengastronomie wird ein Test lediglich empfohlen.

Pressemitteilung des Landes zum Stufenplan

Im Bevölkerungsschutzgesetz (= neues Infektionsschutzgesetz) wurde eine sogenannte bundesweite Notbremse gegen steigende Corona-Infektionszahlen verankert, die vorerst bis 30. Juni 2021 befristet ist. Sie ist an bestimmte Sieben-Tage-Inzidenzen geknüpft, die im Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Werktagen überschritten sein müssen. Dann gelten ab dem übernächsten Tag strengere Regeln. Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 165 beziehungsweise 150, gelten ab dem übernächsten Tag die entsprechenden weniger strengen Regeln. Sinkt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, tritt die Notbremse am übernächsten Tag außer Kraft und es gelten die Verordnungen des Landes Hessen. Das hessische Sozialministerium veröffentlicht den aktuellen Stand, in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten die Bundesnotbremse greift.

Fragen und Antworten zum Bevölkerungsschutzgesetz

Die aktuellen Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie stehen auf der Website >>des Landes Hessen .

Die Allgemeinverfügungen sind zu finden in der Rubrik >>öffentliche Bekanntmachungen .

Für Fragen zu den Allgemeinverfügungen nutzen Sie bitte >>dieses Kontaktformular .

Das Land Hessen hat vollständig Geimpfte bereits mit negativ getesteten Personen gleichgestellt. Sie müssen zum Beispiel nicht in Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen, es sei denn, es handelt sich um ein Virusvariantengebiet. Beim Friseur, der Fußpflege oder beim Click & Meet-Einkauf brauchen sie keinen negativen Test. Nachzulesen sind die Regeln auf der Landesseite.

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind. Es ist nicht immer eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt zum einen vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Immunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der STIKO nach sechs Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird. Nachweis ist der Impfpass gemeinsam mit einem amtlichen Ausweis.

Außerdem sind am 9. Mai 2021 bundesweite Regeln für Geimpfte und Genesene in Kraft getreten. Das betrifft auch Kontaktbeschränkungen und die Ausgangssperre, an die sich Geimpfte und Genesene nicht mehr halten müssten. Maskenpflicht und Abstandsgebot gelten aber weiterhin für alle. In den Tagen ab dem 10. Mai erhalten alle Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises, die in den vergangenen sechs Monaten per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet wurden und deren Infektion ausreichend lange zurückliegt, automatisch eine entsprechende amtliche Bescheinigung. Da es sich um weit über 10.000 Briefe handelt, kann es einige Tage dauern, bis auch die letzten Schreiben ankommen. Sollte es darüber hinaus Hinweise oder Rückfragen geben, kann >>hierüber Kontakt zum Main-Kinzig-Kreis aufgenommen werden. Neben diesem amtlichen Schreiben des Main-Kinzig-Kreises reicht als Nachweis für Erleichterungen jedoch auch weiterhin der Laborbefund aus, den die Betroffenen seinerzeit erhalten haben. Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises weist darauf hin, dass insbesondere bei Krankheitssymptomen, die typisch für Covid-19 sind, sämtliche Erleichterungsregeln nicht gelten. Als Genesene gelten Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben und das mit einem positiven PCR-Test nachweisen können.

Das neue Infektionsschutzgesetz regelt die Ausgangssperren bundesweit. Im Main-Kinzig-Kreis gilt – wie in allen andern Kreisen und kreisfreien Städten – eine Ausgangssperre, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von mindestens 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erreicht wird (Sieben-Tage-Inzidenz). Die Ausgangssperre tritt automatisch am übernächsten Tag in Kraft, in diesem Falle ist das der 24. April. Sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge (Sonn- und Feiertage zählen nicht mit) unter 100, gilt die Ausgangssperre ab dem übernächsten Tag nicht mehr.

Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr ist bei einer Inzidenz von über 100 der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung oder Unterkunft und dem dazugehörigen Grundstück untersagt. Von 22 bis 24 Uhr bleibt körperliche Betätigung im Freien und allein weiterhin erlaubt, also zum Beispiel Joggen oder Spazierengehen.

Abgesehen davon gilt ab 22 Uhr: Nur mit gewichtigem Grund dürfen sich Menschen außerhalb ihrer Wohnung aufhalten.

Gewichtige Gründe sind insbesondere die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der Tätigkeit von Ehrenamtlichen im Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst sowie die Ausübung eines politischen Mandats und die Berichterstattung durch Vertreter von Presse, Rundfunk, Fernsehen und anderen Medien.

Auch wer medizinische, therapeutische und veterinärmedizinische Versorgungsleistungen erbringen muss oder benötigt, darf in der Zeit der Ausgangssperre seine Wohnung verlassen. Dies gilt auch für die Versorgung von Tieren und für Maßnahmen zur Tierseuchenbekämpfung und –prävention.

Erlaubt ist auch die Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen sowie die Begleitung Sterbender.

Arbeitgeber sollten ihren Arbeitnehmern eine Bescheinigung ausstellen, wenn diese beruflich während der Ausgangssperre unterwegs sein müssen.

Geimpfte und Genesene sind von der Ausgangsbeschränkung ausgenommen.

Liegt die Inzidenz über 100, greift die Bundesnotbremse und es dürfen sich Angehörige eines Hausstands bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und im privaten Raum nur noch mit maximal einer weiteren Person treffen. Zu den Haushalten gehörende Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Bei einer Inzidenz unter 100 gelten die Regeln des Landes Hessen: In Stufe 1 dürfen sich dann zwei Haushalte treffen. In Stufen 2 sind Treffen von zwei Haushalten oder zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten erlaubt. Kinder unter 14 Jahren, Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Treffen, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Haushalts oder zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und-partnern bleiben, sind davon ausgenommen. Auch die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen bleibt davon unberührt.

Für getrennt lebende Eltern mit ihren Kindern gilt: Die Empfehlung, soziale Kontakte zu meiden, meint nicht die Kernfamilie. Auch wenn die Eltern nach einer Trennung in unterschiedlichen Haushalten leben, sollen die Kinder selbstverständlich weiter Kontakt zum anderen Elternteil pflegen. Einzelheiten zum Sorge- und Umgangsrecht in der Corona-Krise finden sich auf der Seite des >>Bundesjustizministeriums .

Körpernahe Dienstleistungen sind bei einer Inzidenz von über 100 geschlossen. Ausnahme: Friseursalons und Fußpflege. Kunden müssen eine FFP-2-Maske tragen und ein tagesaktuelles Schnelltestergebnis vorzeigen. Selbsttests sind erlaubt, wenn sie vor Ort durchgeführt werden oder man eine Bescheinigung über einen beim Arbeitgeber durchgeführten Test vorlegt. Die Tests dürfen höchstens 24 Stunden alt sein. Wer nachweist, dass er vollständig geimpft ist oder in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht hat, braucht keinen Test. Medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel Physiotherapie, Ergo- und Logotherapie bleiben weiter möglich.

Bei einer Inzidenz von unter 100 an fünf Werktagen in Folge greifen am übernächsten Tag die Regeln des Landes Hessen. In Stufe 1 sind dann körpernahe Dienstleistungen über Friseur und Fußpflege hinaus grundsätzlich möglich – mit Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung und Test. Für Stufe 2 gilt: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung und die Empfehlung, einen Test zu machen.

Lebensmittelhandel, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungskioske, Buchhandlungen, Blumengeschäfte, Tierbedarfsmärkte und Gartenmärkte bleiben offen. Erlaubt ist ein Kunde pro zehn Quadratmetern für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und ein weiterer für jede weiteren 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. Für alle weiteren Geschäfte gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag:

„Click & Meet“ ist bis zu einer Inzidenz von 150 erlaubt – mit Terminvereinbarung und aktuellem Test. Wer nachweist, dass er vollständig geimpft oder in den vergangenen sechs Monaten von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist, braucht keinen Test. Seit dem 10. Mai ist „Click & Meet“ im Main-Kinzig-Kreis wieder erlaubt. Liegt die Inzidenz über 150, ist nur noch „Click & Collect“ möglich, also das Abholen von vorher per Internet oder telefonisch bestellter Ware.

Mit dem Marktplatz ist ein „lokaler Online-Handel“ aufgebaut, wo aktive Dienstleistungen gesammelt und kompakt für die Bürgerinnen und Bürger abgebildet werden. Die beteiligten Partner, die einen Lieferservice anbieten, sind hier aufgelistet.

Theater, Bühnen, Musikclubs, Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten sind für Publikum geschlossen. Dies gilt auch für Kinos, mit Ausnahme von Autokinos.

Die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten dürfen geöffnet werden. Allerdings müssen angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Außerdem müssen Besucherinnen und Besucher vor dem Besuch ein tagesaktuelles negatives Schnelltestergebnis vorweisen. Dies gilt nicht für Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Selbsttests sind zulässig, wenn sie vor Ort durchgeführt werden oder man eine Bescheinigung über einen beim Arbeitgeber durchgeführten Test vorlegt. Die Tests dürfen höchstens 24 Stunden alt sein. Wer nachweist, dass er vollständig geimpft oder innerhalb der vergangenen sechs Monate von Covid-19 genesen ist, braucht keinen Test.

Auch gewerbliche Freizeitaktivitäten und touristische Angebote wie Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahn- und Busverkehren sind nicht erlaubt.

Veranstaltungen sind untersagt – mit der Ausnahme von Demonstrationen. Zusammenkünfte kommunaler Gremien wie Stadtverordnetenversammlungen oder Gemeindevertretersitzungen sind ebenfalls erlaubt.

Der Konsum von Alkohol auf belebten öffentlichen Plätzen und die Abgabe zum Sofortverzehr ist verboten. Die entsprechenden Plätze werden vor Ort festgelegt.

In Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften dürfen sich Gläubige versammeln. In den Gottesdiensten und religiösen Feiern sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) Pflicht, auch am Platz - und es müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Gemeindegesang bleibt untersagt. Kollektekörbchen oder ähnliches dürfen nicht entgegengenommen und weitergereicht werden. Der Veranstalter muss die Daten der Teilnehmenden erfassen, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen.

Übernachtungsangebote im Inland sind nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.

Bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet, einem Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg muss ein Testnachweis vor der Einreise nach Deutschland vorgelegt werden – Ausnahmen für Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis gelten nur bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet oder auf dem Luftweg, nicht aber bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet. Wer aus einem Risikogebiet einreist, das weder Hochinzidenz- noch Virusvariantengebiet ist, muss sich spätestens 48 Stunden nach Einreise testen lassen (bzw. einen Impf- oder Genesenen-Nachweis parat haben). Die Kosten für die Tests müssen die Reisenden selbst tragen. Anerkannt werden PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, das nach dem Recht des jeweiligen Staates dazu autorisiert ist.
>>Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Wegen der Corona-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in >>diese Länder .

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss die Einreise melden unter www.einreiseanmeldung.de und sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Wer symptomfrei ist, darf sich frühestens fünf Tage nach Einreise aus der Quarantäne freitesten (nicht per Selbsttest). Der Einreisetag zählt dabei nicht mit. Das negative Testergebnis muss bis zehn Tage nach Einreise aufbewahrt werden. Keine Möglichkeiten der Freitestung gibt es für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten, in denen Mutationen des Corona-Virus aufgetreten sind. Hier dauert die Quarantäne 14 Tage. Vollständig Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne, außer wenn sie aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen. Weitere Informationen unter >>Reiserückkehrer .

Die Risikogebiete weist das >>Robert-Koch-Institut aus.
Risikogebiete sind Länder, in denen die Inzidenz über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt. Speziell weist das RKI Hochinzidenzgebiete aus, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, und Virusvarianten-Gebiete, in denen gefährliche Mutationen des Coronavirus grassieren.

Für Besuche von weniger als drei Tagen, Personen mit Schutzimpfung und weitere Gruppen erlaubt die hessische Quarantäne-Verordnung >>Ausnahmen - unter anderem für Personen, die zum Besuch von Verwandten ersten Grades einreisen, zum Besuch von nicht zum selben Hausstand gehörenden Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartnern, Lebensgefährtinnen, Lebensgefährten oder verschwägerten Personen oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Voraussetzung ist, dass sie sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für maximal 72 Stunden nach Hessen einreisen.

Wer innerhalb Deutschlands verreisen will, sollte sich vorher über die Regelungen im >>jeweiligen Bundesland informieren.

Restaurants, Gaststätten, Bars, Clubs, Discotheken und Kneipen müssen schließen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.

Es gilt >>Maskenpflicht an allen Orten, wo Menschen dicht und/oder länger zusammenkommen und der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann, insbesondere auf stark frequentierten Plätzen in den Innenstädten, aber auch in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden und Kantinen. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Meter sicher eingehalten werden kann.

Im öffentlichen Personennahverkehr, auch bei Fernreisen mit der Bahn, müssen Fahrgäste nun eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Schutzmaske tragen. Dies gilt auch bei der Nutzung von Taxis oder anderen kostenpflichtigen Fahrzeugen und bei der Schülerbeförderung. In den Bahnhöfen oder Busbahnhöfen gilt diese Maskenpflicht ebenfalls. Medizinische Masken reichen nicht aus. Service- und Kontrollpersonal dürfen allerdings eine OP-Maske tragen. Busse und Bahnen sollten zudem möglichst nur mit der Hälfte der zulässigen Fahrgäste besetzt sein.

Medizinische Masken (OP-Masken) oder FFP2-, KN95- oder N95-Masken müssen auf Wochenmärkten, in und vor Geschäften sowie auf Parkplätzen getragen werden; ebenso bei religiösen Zusammenkünften, Trauerfeiern und Bestattungen.

Für Schulen und Kitas gelten spezielle Regeln. Plastikvisiere (Faceshields) sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

Ein Verstoß gegen die Vorschrift kostet 50 Euro Bußgeld. Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – Letztere müssen eine ärztliche Bescheinigung mitführen.

Nur Individualsportarten, die kontaktlos ausgeübt werden können, sind bei einer Inzidenz über 100 erlaubt – und zwar allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres dürfen im Freien und höchstens zu fünft kontaktlos Sport treiben. Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der zuständigen Behörde ein tagesaktuelles negatives Schnelltestergebnis vorweisen können. Selbsttests sind erlaubt, wenn sie vor Ort durchgeführt werden oder man eine Bescheinigung über einen beim Arbeitgeber durchgeführten Test vorlegt. Der Test darf höchstens 24 Stunden alt sein. Wer nachweist, dass er vollständig geimpft ist, braucht keinen Test.

Badeanstalten, Fitness-, Yoga- und Pilatesstudios müssen schließen.

Erlaubt sind auch Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufs- und der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader. Allerdings ohne Zuschauer.

Welche Bedingungen hierbei erfüllt werden müssen, erklärt der Landessportbund auf seiner Webseite: www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/faq-wiedereinstieg/

Haupt- und ehrenamtliche Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Jugendleiter*innen, die aktuell Jugendsportangebote durchführen und dabei unmittelbar in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sind priorisiert (Gruppe 3) impfberechtigt und können sich zur Impfung anmelden: über die Telefonnummern 116117 oder 0611/505 92 888 (erreichbar täglich von 8 bis 20 Uhr) sowie online über www.impfterminservice.hessen.de . Beim Impftermin muss eine Bescheinigung des Trägers / des Vereins (sogenannte Arbeitgeberbescheinigung) vorgelegt werden. Weitere Informationen ebenfalls auf der Website des Landessportbundes.

Bei einer Inzidenz unter 100 dürfen in Stufe 1 Fitnessstudios öffnen: mit Kontaktdatenerfassung, Test und Terminvereinbarung. Gruppensport für Kinder bis einschließlich 14 Jahren bleibt wie bisher möglich. In Stufe 2 werden die Schwimmbäder geöffnet. Es darf auch wieder Mannschaftssport betrieben werden. Ein Test wird empfohlen.

In den Klinken des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen und Schlüchtern gelten folgende >>Besuchsregeln : Besucher müssen einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test vorlegen. Patienten dürfen einmal pro Woche Besuch von einer festen Bezugsperson empfangen, die sich für die gesamte Dauer des Aufenthalts nicht ändern darf. Die Besuchszeit ist auf eine Stunde in der Zeit von 14 bis 19 Uhr beschränkt. Pro Patientenzimmer darf immer nur ein Patient Besuch empfangen.

In Hanau haben das >>Städtische Klinikum und das >>St. Vinzenz Krankenhaus ein generelles Besuchsverbot verhängt.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen gelten je nach Einrichtung spezifische Regelungen zum Schutz vor Infektionen durch Besucher*innen. Grundsätzlich müssen aber Beschäftigte und Besucher*innen jederzeit FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbare Masken ohne Ausatemventil tragen. Besucher*innen müssen gemäß Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen einen aktuellen >>negativen Coronatest (Antigen- oder PCR-Test) vorlegen. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor dem Besuch (PoC-Antigen-Schnelltest) beziehungsweise höchstens drei Tage vor dem Besuch (PCR-Test) vorgenommen worden sein. Wer Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besuchen oder zum Beispiel zum Spaziergang oder Arztbesuch abholen möchte, kann den Termin dafür >>online buchen .

Seit 1. April 2021 dürfen Bewohner/innen von Altenheimen pro Tag Besuch von zwei Personen empfangen. Vom 15. Mai 2021 an gibt es keine Beschränkung der täglichen Besuche mehr. Dann entfällt für Geimpfte und Genesene auch die Testpflicht vor dem Betreten der Heime und die Maskenpflicht in den Zimmern, sofern der Bewohner oder die Bewohnerin genesen oder vollständig geimpft ist.

Grundsätzlich empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Homepage der jeweiligen Einrichtung, um sich über die Besuchsregeln und -zeiten zu informieren. Oft kann ein Besuchsschein, den man zur Kontaktnachverfolgung ausfüllen muss, vorab heruntergeladen und schon zu Hause ausgefüllt werden.

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes gilt im Main-Kinzig-Kreis bei einer Inzidenz von über 100: Trauerfeiern und Bestattungen sind nur mit bis zu dreißig Personen erlaubt. Es gelten die bekannten Hygienevorschriften. Alle Teilnehmenden müssen eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) tragen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen muss eingehalten werden, sofern sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Der Veranstalter muss die Daten der Teilnehmenden erfassen, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen.

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat folgende >>Empfehlungen für Trauerfeiern (PDF) zusammengefasst.

Aktuelle Informationen, Adressen und Öffnungszeiten unter abfall-mkk.de .

Aufgrund der aktuellen Situation ist die telefonische Erreichbarkeit der Zulassungsbehörde schwierig. Terminanfragen sind ausschließlich über das >>Online-Kontakformular an die Zulassungsbehörde zu richten. Die Zulassungsbehörde bittet darum, sich bei Fragen und Anliegen zu Zulassungsangelegenheiten per E-Mail an zulassung@mkk.de zu wenden. Die E-Mail sollte das genaue Anliegen, eventuell Dokumente sowie das Kennzeichen, wenn vorhanden, beinhalten. Für Rückfragen sind bitte Name und Telefonnummer mit anzugeben.

Für Hanauer BürgerInnen und Unternehmen mit Sitz in Hanau gelten aufgrund der bevorstehenden Trennung der Zulassungsbezirke des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau eigene Regeln. Weitere Informationen stehen auf der >>Website der Zulassungsstellen zur Verfügung.

Wie die Servicebereiche des Main-Kinzig-Kreises wieder zu erreichen sind, findet sich in dieser Übersicht.

Eine Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie. Kriminelle versuchen über E-Mail-Anhänge schädliche Software zu installieren, um an sensible Daten zu gelangen. Betrüger klingeln an der Haustür und geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld zu erschleichen. Oder sie behaupten, kostenpflichtige Corona-Tests durchzuführen. Die Polizei warnt vor solchen Maschen, rät zu besonderer Vorsicht und gibt detaillierte Hinweise, wie man sich schützen kann.

Häusliche Gewalt hat während der Pandemie zugenommen. Betroffene finden auf den Seiten des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) Anlaufstellen und Hilfsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

>> Flyer Information zur Beratungsangeboten (PDF)

Das Land Hessen fördert Unternehmen und Selbständige mit diversen >>Hilfsprogrammen . Weitere Links zu Finanzhilfen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Verdienstausfall finden Sie auf der >>Seite des Wirtschaftsreferats des Main-Kinzig-Kreises .

Wenn Sie eine Veranstaltung ausrichten, Dienstleistungen ausführen, eine Einrichtung / Verkaufsstätte / Gaststätte / Übernachtungsbetrieb betreiben, benötigen Sie ein Hygienekonzept zum Schutz Ihrer Gäste.

Für Fragen zu Ihrem Hygienekonzept nutzen Sie bitte >>dieses Online-Kontaktformular .

Die von Ihnen erstellten Hygienekonzepte müssen NICHT beim Gesundheitsamt eingereicht werden. Es erfolgt auch keine Abnahme/Genehmigung der Konzepte.

Bitte beachten Sie beim Erstellen Ihrer Konzepte auch die Vorgaben Ihrer Fachbranchen und der Berufsgenossenschaften.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage kann die Bearbeitung Ihrer Anfrage bis zu zwei Wochen dauern. Wir bitten von Nachfragen abzusehen.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.