Alltag in Zeiten von Corona

Die Allgemeinverfügungen sind zu finden in der Rubrik >>öffentliche Bekanntmachungen . In den Kitas gilt seit 11. November die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht. Kinder, Jugendliche und dort tätige Personen dürfen Schulen und Kitas nach der hessischen >>Corona-Einrichtungsschutzverordnung nicht betreten, wenn sie selbst oder Angehörige desselben Hausstands Covid-19-Symptome haben. Seit 1. Dezember gilt für Schulen und Kitas die Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises zum Betretungsverbot wenn Angehörige desselben Hausstands in häuslicher Absonderung sind.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind verlängert worden. Die neuen Verordnungen >>des Landes Hessen gelten vom 1. bis 20. Dezember.

Für Fragen zu den Allgemeinverfügungen nutzen Sie bitte >>dieses Kontaktformular .

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur allein oder mit höchstens 5 Personen aus maximal zwei Hausständen gestattet. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.

Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Für Zusammenkünfte und Feiern in der eigenen Wohnung gilt die dringende Empfehlung, die Kontakte ebenfalls auf höchstens 5 Personen aus maximal zwei Hausständen zu beschränken. Der Mindestabstand von anderthalb Metern zwischen Personen unterschiedlicher Hausstände muss eingehalten werden.

Öffentliche Veranstaltungen sind untersagt – mit einigen wenigen Ausnahmen wie Gedenkveranstaltungen. Zusammenkünfte kommunaler Gremien wie Stadtverordnetenversammlungen oder Gemeindevertretersitzungen sind erlaubt. Ebenso dürfen Parteiveranstaltungen stattfinden, wenn es um die Listenaufstellungen für die Kommunalwahl geht.
Theater, Museen, Schlösser und Tierparks werden geschlossen. Großveranstaltungen wie Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen bleiben bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten.

Übernachtungsangebote im Inland sind nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.

Für die Weihnachtsfeiertage hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier Ausnahmen für Hotelübernachtungen von Familienbesuch angekündigt. Eine Verordnung dazu soll Mitte Dezember kommen.

Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel Physiotherapie bleiben weiter möglich. Auch Friseursalons bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet.

Für Geschäfte und Einzelhandel gelten folgende Quadratmeter-Regeln: Gestattet ist eine Person pro 10 Quadratmeter. In Geschäfte und Läden mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern darf höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter eingelassen werden.

Restaurants, Gaststätten, Bars, Clubs, Discotheken und Kneipen müssen schließen. Davon ausgenommen sind Kantinen und Mensen und die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.

Der Konsum von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.

Es gilt >>Maskenpflicht an allen Orten, wo Menschen dicht und/oder länger zusammenkommen und der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann, insbesondere auf stark frequentierten Plätzen in den Innenstädten, aber auch in allen öffentlichen Gebäuden, Fahrstühlen und Kantinen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, in und vor Geschäften sowie auf Parkplätzen. Die Maskenpflicht gilt auch für religiöse Zusammenkünfte, Trauerfeiern und Bestattungen. In Fahrzeugen muss ebenfalls Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn Personen aus mehr als zwei Hausständen mitfahren. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Meter sicher eingehalten werden kann.

Für Schulen und Kitas gelten spezielle Regeln. Plastikvisiere (Faceshields) sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

Ein Verstoß gegen die Vorschrift kostet 50 Euro Bußgeld. Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – es wird empfohlen, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen.

Wegen der Corona-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in >>diese Länder .

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss die Einreise melden und sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt eine >>Corona-Testpflicht . Die Risikogebiete weist das >>Robert-Koch-Institut aus. Der Test muss innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise durchgeführt werden, frühestens aber am fünften Tag nach der Einreise. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses müssen die Reiserückkehrer in Quarantäne bleiben.

Es ist außerdem jeder Reiserückkehrer verpflichtet, über >>dieses Kontaktformular unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die Einreise hinzuweisen.

Wer innerhalb Deutschlands verreisen will, sollte sich vorher über die Regelungen im >>jeweiligen Bundesland informieren.

Freizeit- und Amateursport ist untersagt, es sei denn er wird allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ausgeübt – dann ist er auch auf und in den Sportanlagen des Main-Kinzig-Kreises erlaubt. Schwimmbäder und Fitnessstudios werden geschlossen.

Spitzen- und Profisport sowie Schulsport sind bei Vorlage eines umfassenden Hygienekonzepts zulässig.

>>Der Landessportbund Hessen beantwortet Fragen zum Sport in Corona-Zeiten.

In den Klinken des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen und Schlüchtern gelten folgende >>Besuchsregeln : Patienten einmal pro Woche Besuch von einer festen Bezugsperson empfangen, die sich für die gesamte Dauer des Aufenthalts nicht ändern darf. Die Besuchszeit ist auf eine Stunde in der Zeit von 14 bis 19 Uhr beschränkt. Pro Patientenzimmer darf immer nur ein Patient Besuch empfangen.

Auch in Hanau haben das >>Städtische Klinikum und das >>St. Vinzenz Krankenhaus die Besuche eingeschränkt.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen gelten je nach Einrichtung spezifische Regelungen zum Schutz vor Infektionen durch Besucher*innen. Wer Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besuchen oder zum Beispiel zum Spaziergang oder Arztbesuch abholen möchte, kann den Termin dafür >>online buchen .

Grundsätzlich empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Homepage der jeweiligen Einrichtung, um sich über die Besuchsregeln und -zeiten zu informieren. Oft kann ein Besuchsschein, den man zur Kontaktnachverfolgung ausfüllen muss, vorab heruntergeladen und schon zu Hause ausgefüllt werden.

In Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften dürfen sich Gläubige versammeln. In den Gottesdiensten und religiösen Feiern gilt Maskenpflicht und es müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Kollektekörbchen oder ähnliches dürfen nicht entgegengenommen und weitergereicht werden. Der Veranstalter muss die Daten der Teilnehmenden erfassen, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen.

Bei Trauerfeiern und Bestattungen gelten die bekannten Hygienevorschriften. Alle Teilnehmenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen muss eingehalten werden, sofern sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Der Veranstalter muss die Daten der Teilnehmenden erfassen, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen.

Das Gesundheitsamt hat Empfehlungen für einen guten Schutzstandard an Trauerfeierlichkeiten übersichtlich zusammengefasst: Empfehlungen für Trauerfeiern (pdf).

In der Zeit vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen die Kontaktbeschränkungen angepasst werden. Dann dürfen sich 10 Personen ohne eine Begrenzung der Hausstände treffen. Dazugehörige Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Diese Maßnahme wird im Laufe des Dezembers mittels einer neuen Verordnung beschlossen, weil das Infektionsschutzgesetz vorgibt, Regelungen grundsätzlich auf vier Wochen zu begrenzen.

Im Hinblick auf Silvester ist geplant, im Laufe des Dezembers zu regeln, dass im privaten Kreis Böller erlaubt bleiben. Das Böllern auf öffentlichen Plätzen und in belebten Straßen soll indes untersagt werden.

Aktuelle Informationen, Adressen und Öffnungszeiten unter abfall-mkk.de .

Aufgrund der aktuellen Situation ist die tlefonische Erreichbarkeit der Zulassungsbehörde schwierig. Terminanfragen sind ausscchließlich über das >>Online-Kontakformular an die Zulassungsbehörde zu richten. die Zulassungsbehörde bittet darum, sich bei Fragen und Anliegen zu Zulassungsangelegenheiten per E-Mail an zulassung@mkk.de zu wenden. Die E-Mail sollte das genaue Anliegen, eventuell Dokumente sowie das Kennzeichen, wenn vorhanden, beinhalten. Für Rückfragen sind bitte Name und Telefonnummer mit anzugeben.

Für Hanauer BürgerInnen und Unternehmen mit Sitz in Hanau gelten aufgrund der bevorstehenden Trennung der Zulassungsbezirke des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau eigene Regeln. Weitere Informationen stehen auf der >>Website der Zulassungsstellen zur Verfügung.

Wie die Servicebereiche des Main-Kinzig-Kreises wieder zu erreichen sind, findet sich in dieser Übersicht.

Eine Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie. Kriminelle versuchen über E-Mail-Anhänge schädliche Software zu installieren, um an sensible Daten zu gelangen. Betrüger klingeln an der Haustür und geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld zu erschleichen. Oder sie behaupten, kostenpflichtige Corona-Tests durchzuführen. Die Polizei warnt vor solchen Maschen, rät zu besonderer Vorsicht und gibt detaillierte Hinweise, wie man sich schützen kann.

Häusliche Gewalt hat während der Pandemie zugenommen. Betroffene finden auf den Seiten des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) Anlaufstellen und Hilfsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

Das Land Hessen fördert Unternehmen und Selbständige mit diversen >>Hilfsprogrammen . Weitere Links zu Finanzhilfen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Verdienstausfall finden Sie auf der >>Seite des Wirtschaftsreferats des Main-Kinzig-Kreises .

Wenn Sie eine Veranstaltung ausrichten, Dienstleistungen ausführen, eine Einrichtung / Verkaufsstätte / Gaststätte / Übernachtungsbetrieb betreiben, benötigen Sie ein Hygienekonzept zum Schutz Ihrer Gäste.

Für Fragen zu Ihrem Hygienekonzept nutzen Sie bitte >>dieses Online-Kontaktformular .

Die von Ihnen erstellten Hygienekonzepte müssen NICHT beim Gesundheitsamt eingereicht werden. Es erfolgt auch keine Abnahme/Genehmigung der Konzepte (Ausnahmen: Sportvereine des Spitzen/Profisportes).

Bitte beachten Sie beim Erstellen Ihrer Konzepte auch die Vorgaben Ihrer Fachbranchen und der Berufsgenossenschaften.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage kann die Bearbeitung Ihrer Anfrage bis zu zwei Wochen dauern. Wir bitten von Nachfragen abzusehen.

Corona-Regeln in Kurzform

Die aktuellen Corona-Regeln im Main-Kinzig-Kreis übersichtlich in Kurzform.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.