aktualisiert am 7. Juli 2022

Alltag und Veranstaltungen

Aktuelle Corona-Regeln in Hessen

Seit 2. April 2022 gibt es in Hessen keine Zugangsbeschränkungen wie 3G, 2G und 2Gplus mehr.
Es gilt Maskenpflicht in Arztpraxen und Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, bei Rettungsdiensten, in Bussen und Bahnen (Nah- und Fernverkehr) und in Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften. Testpflichten gelten in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften.

Die Coronavirus-Basisschutzmaßnahmen-Verordnung wurde verlängert bis zum 19. Juli 2022. Welche Regeln zu Isolation und Quarantäne aktuell gelten, steht auf der Seite positiver Corona-Test .

Für Schüler:innen und Lehrkräfte sind Masken- und Testpflicht aufgehoben (mehr auf Schulen und Kitas ).

Das Bundesinfektionsschutzgesetz ist befristet bis zum 23. September 2022.

Hygiene- und Abstandsregeln, Masken und Lüften bleiben weiterhin wichtig, um Übertragungen zu verhindern.

>> Coronaregeln in Hessen

Alltag

Für Schnelltests (Bürgertests) werden seit 30. Juni 2022 drei Euro Eigenbeteiligung fällig. Es gibt aber Ausnahmen zum Schutz von Risikogruppen.
Anspruch auf kostenlose Schnelltests haben:

  • Kinder unter fünf Jahren, also bis zu ihrem fünften Geburtstag (Nachweis: Geburtsurkunde oder Kinderreisepass)
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester (Nachweis: ärztliches Zeugnis im Original bzw. bei Schwangeren Mutterpass); auch in einem dreimonatigen Zeitraum nach Ende der Kontraindikation
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen (Nachweis: Bescheinigung der Verantwortlichen der Studie); auch in einem dreimonatigen Zeitraum danach
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist ist („Freitesten“ – Nachweis: PCR-Test)
  • Besucher und Behandelte oder Bewohner in stationären bzw. ambulanten Pflege- und Krankeneinrichtungen (Nachweis: Bestätigung der Einrichtung)
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind (Nachweis: Bescheid)
  • Pflegende Angehörige (Nachweis: Glaubhaftmachung durch geeignete Unterlagen)
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten (Nachweis: PCR-Test des Infizierten plus Ausweis mit Wohnanschrift)

Mitarbeiter von Pflegeheimen und Krankenhäusern machen ihre Tests weiterhin in den Einrichtungen.

Symptomatische Patientinnen und Patienten sollten zum Arzt gehen und sich dort testen lassen.



Einen Bürgertest gegen drei Euro Eigenbeteiligung erhalten Bürgerinnen und Bürger:

  • vor Risikoexposition: Das gilt zum Beispiel vor Besuchen von Innenraumveranstaltungen, Konzerten, Theater, Hochzeiten etc. (Nachweis ist zum Beispiel die Eintrittskarte)
  • für den Fall, dass die Corona-Warn-App eine rote Kachel zeigt
  • wenn man am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben wird, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)

Weitere Fragen zu Covid-19-Tests beantwortet das Bundesgesundheitsministerium.
Dort steht auch, wie man den Anspruch auf einen kostenlosen Test gegenüber der Teststelle im Einzelfall nachweist.
Ein Beispiel: Wer einen Besuch im Altenheim plant, kann sich mit diesem Formular eine entsprechende Bestätigung der Einrichtung einholen.
Auch für Bürgertests mit Eigenbeteiligung ist es nötig, den Anspruch nachzuweisen – zum Beispiel mit der Eintrittskarte für eine Veranstaltung, dem Vorzeigen der Corona-Warn-App oder bei Kontakten mit Risikopatienten einer Selbstauskunft.
Das Land Hessen stellt ein Formblatt zur Verfügung, um den Anspruch auf eine Bürgertestung (ob kostenlos oder mit Eigenbeteiligung) glaubhaft zu machen.
Wer keines der Kriterien erfüllt, keine glaubhaften Gründe oder Nachweise vorlegen kann, auch keine Symptome aufweist und sich trotzdem testen lassen möchte, muss den Test nun komplett selbst bezahlen.

Medizinische Masken müssen in folgenden Einrichtungen getragen werden:

  • in Arztpraxen
  • in Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, bei ambulanten Intensivpflegediensten und Rettungsdiensten
  • in Pflegeeinrichtungen und bei Pflegediensten
  • in Obdachlosenunterkünften, in Einrichtungen zur Unterbringung von Asylbewerbern und anderen Flüchtlingen
  • im öffentlichen Nah- und Fernverkehr und im Luftverkehr. FFP2-Masken bleiben empfohlen.

Kinder unter sechs Jahren brauchen keine Masken zu tragen.

Ein Verstoß gegen die Vorschrift kostet mindestens 100 Euro Bußgeld. Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – Letztere müssen eine ärztliche Bescheinigung mitführen. Die Pflicht gilt ebenfalls nicht für Menschen mit einer Hörbehinderung und deren unmittelbare Kommunikationspartnerinnen und - partner, soweit es zu ihrer Kommunikation erforderlich ist.

In folgenden Einrichtungen ist ein negativer Test für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher Voraussetzung zum Betreten beziehungsweise Tätigwerden:

  • in Krankenhäusern, bei ambulanten Intensivpflegediensten, in Pflegeheimen, bei Pflegediensten sowie in Flüchtlingsunterkünften.
    Die Einrichtungen sind zu einem Testangebot verpflichtet. Ausnahmen sind für Geimpfte und Genesene sowie aus sozialethischen Gründen möglich.
  • Die Bewohner*innen von Pflegeheimen werden bei einem Ausbruchsgeschehen getestet, nicht generell.
  • Für Lehrende und Schüler*innen gilt seit 2. Mai 2022 keine Testpflicht mehr. Bis zu den Sommerferien bekommen sie in der Schule wöchentlich zwei Tests für die Testung zu Hause.

In den Klinken des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen und Schlüchtern gelten folgende >>Besuchsregeln . 3G-Regel: Wer zu Besuch kommt, muss nachweislich geimpft oder genesen sein oder einen tagesaktuellen, bestätigten Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) vorlegen. Die Besucher müssen symptomfrei sein und einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Patienten dürfen zwei Besuche pro Woche empfangen. Besuche sind in der Zeit von 14 bis 19 Uhr möglich (letzter Einlass 18 Uhr) und sollen nicht länger als eine Stunde dauern. Möglichst nur zwei Besucher pro Patientenzimmer.

Die Besuchsregeln für die Kliniken in Hanau finden sich auf den Websites des >>Städtischen Klinikums und des >>St. Vinzenz Krankenhauses .

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen gelten je nach Einrichtung spezifische Regelungen zum Schutz vor Infektionen durch Besucher*innen. Grundsätzlich müssen aber Beschäftigte und Besucher*innen ab sechs Jahren jederzeit medizinische Masken tragen.
Die Besuchsregeln der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sind auf der Homepage der APZ-MKK nachzulesen.

Grundsätzlich empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Homepage der jeweiligen Einrichtung, um sich über die Besuchsregeln und -zeiten zu informieren.

Als Genesene gelten Personen, die in den vergangenen drei Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben und das mit einem positiven PCR-Test (kein Antikörpertest, kein Antigen-Test) nachweisen können.
Ab dem 29. Tag bis 90 Tage nach dem positiven PCR-Test sind Genesene von Quarantänepflichten ausgenommen.
Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr schickt allen mit Covid-19 infizierten Bürgern aus seinem Zuständigkeitsbereich ein Informationsschreiben (unter anderem zur Quarantäne). Zusätzlich gibt es das Genesenenschreiben – dieses wird jedoch nicht mehr vom Gesundheitsamt verschickt, sondern wird von den Apotheken und Hausarztpraxen ausgestellt.

Wer bei einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, erhält von den auswertenden Laboren ein entsprechendes Hinweis-Dokument – den Laborbefund. Dieser, in Verbindung mit dem Personalausweis, dient nach Ende der häuslichen Isolierung als Genesenennachweis. Der Main-Kinzig-Kreis weist deshalb darauf hin, dass der Laborbefund aufbewahrt werden muss. Nur auf dieser Grundlage kann in Apotheken und Praxen ein Genesenennachweis ausgestellt werden.

Der Laborbefund selbst ist als Nachweis für eine überstandene Covid-19-Erkrankung gesetzlich anerkannt und kann auch als solcher verwendet werden, ganz ohne zusätzliches medizinisches Zertifikat. Er kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst sein und sowohl digital als auch in Papierform vorliegen.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr weist darauf hin, dass bei Krankheitssymptomen, die typisch für Covid-19 sind, sämtliche Erleichterungsregeln nicht gelten. Bei Rückfragen kann >>hierüber Kontakt zum Main-Kinzig-Kreis aufgenommen werden.

Die aktuellen Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie stehen auf der Website >>des Landes Hessen und des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Allgemeinverfügungen sind zu finden in der Rubrik >>öffentliche Bekanntmachungen .

Für Fragen zu den Allgemeinverfügungen nutzen Sie bitte >>dieses Kontaktformular .

Hilfen

Das Land Hessen fördert Unternehmen und Selbständige mit diversen >>Hilfsprogrammen . Weitere Links zu Finanzhilfen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Verdienstausfall finden Sie auf der >>Seite des Wirtschaftsreferats des Main-Kinzig-Kreises.

Häusliche Gewalt hat während der Pandemie zugenommen. Betroffene finden auf den Seiten des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) Anlaufstellen und Hilfsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

>> Flyer Information zur Beratungsangeboten (PDF)

Eine Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie. Kriminelle versuchen über E-Mail-Anhänge schädliche Software zu installieren, um an sensible Daten zu gelangen. Betrüger klingeln an der Haustür und geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld zu erschleichen. Oder sie behaupten, kostenpflichtige Corona-Tests durchzuführen. Die Polizei warnt vor solchen Maschen, rät zu besonderer Vorsicht und gibt detaillierte Hinweise, wie man sich schützen kann.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Infotelefon zur Verfügung.