aktualisiert am 01. Dezember 2022

Alltag und Veranstaltungen

Corona-Regeln für Herbst und Winter

Es gilt Maskenpflicht in Arztpraxen und Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste, bei Rettungsdiensten sowie in Bussen und Bahnen (Nah- und Fernverkehr). Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bleibt in Hessen weiter bestehen, auch wenn andere Bundesländer einen anderen Weg gehen. Darauf hat Hessens Gesundheitsminister Kai Klose hingewiesen
Testpflichten gelten in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften. Details unter "Maskenpflicht" und "Testpflicht".

Ab 23. November 2022 ist die Isolationspflicht in Hessen aufgehoben. Weitere Informationen auf der Seite positiver Corona-Test .

Die hessische Corona-Schutzverordnung und das bundesweite Infektionsschutzgesetz legen die Corona-Regeln für die Zeit bis zum 7. April 2023 fest.

Hygiene- und Abstandsregeln, Masken und Lüften bleiben weiterhin wichtig, um Übertragungen zu verhindern.

>> Coronaregeln in Hessen

>> Bundesweite Basismaßnahmen ab 1. Oktober 2022

Alltag

Schnelltests sind nur noch für eine kleine Gruppe von Bürger*innen kostenlos, darunter Personen, die in vulnerablen Einrichtungen behandelt, betreut, gepflegt und untergebracht werden und deren Besuchende. Wer symptomatisch erkrankt ist, sollte zum Arzt gehen. Dort wird nötigenfalls ein Test vorgenommen, den die Krankenkasse bezahlt. Es gibt keine Testung mit Zahlung einer Eigenbeteiligung mehr, etwa vor dem Besuch einer Veranstaltung.

Einzelheiten zu den kostenlosen Bürgertests und wie man einen Anspruch nachweist, stehen auf www.corona-test-hessen.de . Die Ansprüche bestehen bis zum 23. Februar 2023.

FFP2-Maskenpflicht

  • Im öffentlichen Personenfernverkehr gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Kinder und Jugendliche von sechs bis einschließlich 13 Jahren sowie das Personal können auch medizinische Masken (OP-Masken) tragen.
  • Für den Zutritt zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht und eine Testnachweispflicht. Dies gilt auch für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und vergleichbaren Dienstleistern.
  • Für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher in Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

Medizinische Masken müssen im öffentlichen Nahverkehr getragen werden. FFP2-Masken bleiben empfohlen. In Bahnhöfen und an Haltestellen gilt keine Maskenpflicht.

Im Flugverkehr besteht keine Maskenpflicht.

Ausnahmen von der Maskenpflicht sind vorgesehen, wenn die Behandlung dem Tragen einer Maske entgegensteht, sowie für in den jeweiligen Einrichtungen behandelte oder gepflegte Personen in den für ihren persönlichen Aufenthalt bestimmten Räumlichkeiten; ferner für Kinder unter 6 Jahren, für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können sowie gehörlose und schwerhörige (ärztliches Attest) Menschen. Für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 13 Jahren ist statt einer FFP2-Maske eine medizinische Maske möglich.

Bei einem positiven Corona-Test besteht Maskenpflicht für mindestens fünf Tage (Details unter „Schutzmaßnahmen statt Isolationspflicht“ auf der Seite positiver Corona-Test ).

In folgenden Einrichtungen ist ein aktueller negativer Test für Besucher, Arbeitgeber und Beschäftigte Voraussetzung zum Betreten beziehungsweise Tätigwerden:

  • in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten sowie in Flüchtlingsunterkünften.
    Die Einrichtungen sind zu einem Testangebot verpflichtet. Ausnahmen sind für Geimpfte und Genesene sowie aus sozialethischen Gründen möglich.
  • Beschäftigte müssen dreimal pro Woche einen negativen Corona-Test vorlegen (das gilt auch für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten).
  • Ausnahmen von der Testnachweispflicht sind vorgesehen für Personen, die in den jeweiligen Einrichtungen oder von den jeweiligen Dienstleistern behandelt, betreut oder gepflegt werden.

In den Klinken des Main-Kinzig-Kreises gelten folgende >>Besuchsregeln .

In den Kliniken Gelnhausen und Schlüchtern gilt die
3G-Regel: Wer zu Besuch kommt, muss nachweislich geimpft oder genesen sein oder einen tagesaktuellen, bestätigten Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) vorlegen. Die Besucher müssen symptomfrei sein und eine FFP2-Maske tragen. Patienten dürfen zwei Besuche pro Woche empfangen.
Besuche sind in der Zeit von 14 bis 19 Uhr möglich (letzter Einlass 18 Uhr) und sollen nicht länger als eine Stunde dauern. Möglichst nur zwei Besucher pro Patientenzimmer.

Die Besuchsregeln für die Kliniken in Hanau finden sich auf den Websites des >>Städtischen Klinikums und des >>St. Vinzenz Krankenhauses .

Für den Besuch von Alten- und Pflegeheimen gelten FFP2-Maskenpflicht und Testnachweispflicht (aktueller bestätigter Schnelltest). Bewohner*innen müssen in ihren Zimmern keine Masken tragen. Auch in den gemeinschaftlich genutzten Räumen der Alten- und Pflegeheime sind Bewohnerinnen und Bewohner von der Maskenpflicht ausgenommen. Das hat das hessische Sozialministerium klargestellt. Ausnahmen von der Testnachweispflicht sind vorgesehen für Personen, die in den jeweiligen Einrichtungen behandelt, betreut oder gepflegt werden.

Die Besuchsregeln der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sind nachzulesen auf >>der Website der APZ-MKK .

Grundsätzlich empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Website der jeweiligen Einrichtung, um sich über die Besuchsregeln und -zeiten zu informieren.

Als Genesene gelten Personen, die in den vergangenen drei Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben und das mit einem positiven PCR-Test (kein Antikörpertest, kein Antigen-Test) nachweisen können.
Ab dem 29. Tag bis 90 Tage nach dem positiven PCR-Test sind Genesene von Quarantänepflichten ausgenommen.
Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr schickt allen mit Covid-19 infizierten Bürgern aus seinem Zuständigkeitsbereich ein Informationsschreiben (unter anderem zur Quarantäne). Zusätzlich gibt es das Genesenenschreiben – dieses wird jedoch nicht mehr vom Gesundheitsamt verschickt, sondern wird von den Apotheken und Hausarztpraxen ausgestellt.

Wer bei einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, erhält von den auswertenden Laboren ein entsprechendes Hinweis-Dokument – den Laborbefund. Dieser, in Verbindung mit dem Personalausweis, dient nach Ende der häuslichen Isolierung als Genesenennachweis. Der Main-Kinzig-Kreis weist deshalb darauf hin, dass der Laborbefund aufbewahrt werden muss. Nur auf dieser Grundlage kann in Apotheken und Praxen ein Genesenennachweis ausgestellt werden.

Der Laborbefund selbst ist als Nachweis für eine überstandene Covid-19-Erkrankung gesetzlich anerkannt und kann auch als solcher verwendet werden, ganz ohne zusätzliches medizinisches Zertifikat. Er kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst sein und sowohl digital als auch in Papierform vorliegen.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr weist darauf hin, dass bei Krankheitssymptomen, die typisch für Covid-19 sind, sämtliche Erleichterungsregeln nicht gelten. Bei Rückfragen kann >>hierüber Kontakt zum Main-Kinzig-Kreis aufgenommen werden.

Die aktuellen Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie stehen auf der Website >>des Landes Hessen und des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Allgemeinverfügungen sind zu finden in der Rubrik >>öffentliche Bekanntmachungen .

Für Fragen zu den Allgemeinverfügungen nutzen Sie bitte >>dieses Kontaktformular .

Hilfen

Das Land Hessen fördert Unternehmen und Selbständige mit diversen >>Hilfsprogrammen . Weitere Links zu Finanzhilfen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Verdienstausfall finden Sie auf der >>Seite des Wirtschaftsreferats des Main-Kinzig-Kreises.

Häusliche Gewalt hat während der Pandemie zugenommen. Betroffene finden auf den Seiten des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) Anlaufstellen und Hilfsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

>> Flyer Information zur Beratungsangeboten (PDF)

Eine Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie. Kriminelle versuchen über E-Mail-Anhänge schädliche Software zu installieren, um an sensible Daten zu gelangen. Betrüger klingeln an der Haustür und geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld zu erschleichen. Oder sie behaupten, kostenpflichtige Corona-Tests durchzuführen. Die Polizei warnt vor solchen Maschen, rät zu besonderer Vorsicht und gibt detaillierte Hinweise, wie man sich schützen kann.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Infotelefon zur Verfügung.