Alltag in Zeiten von Corona

Die Allgemeinverfügungen sind zu finden in der Rubrik >>öffentliche Bekanntmachungen .

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind verlängert worden. Die neuen Verordnungen >>des Landes Hessen gelten bis zum 7. März 2021.

Für Fragen zu den Allgemeinverfügungen nutzen Sie bitte >>dieses Kontaktformular .

Private Treffen in der Öffentlichkeit dürfen nur noch mit einem Hausstand und einer weiteren Person stattfinden. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Ausnahmen gelten für die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen.

Für Zusammenkünfte und Feiern in der eigenen Wohnung gilt die dringende Empfehlung, die Kontakte auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person zu beschränken. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Der Mindestabstand von anderthalb Metern zwischen Personen unterschiedlicher Hausstände muss eingehalten werden. Weiterhin möglich ist die gegenseitige Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte im Übrigen nach Möglichkeit reduziert werden.

Für getrennt lebende Eltern mit ihren Kindern gilt: Die Empfehlung, soziale Kontakte zu meiden, meint nicht die Kernfamilie. Auch wenn die Eltern nach einer Trennung in unterschiedlichen Haushalten leben, sollen die Kinder selbstverständlich weiter Kontakt zum anderen Elternteil pflegen. Einzelheiten zum Sorge- und Umgangsrecht in der Corona-Krise finden sich auf der Seite des >>Bundesjustizministeriums .

Publikumsträchtige Ausflugsziele sind von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten zu sperren, wenn die Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt.

Friseursalons, Podologie, Nagel- und Fußpflege dürfen am 1. März unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen. Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios bleiben geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel Physiotherapie, Ergo- und Logotherapie bleiben weiter möglich.

Der Einzelhandel muss seit dem 16. Dezember schließen – auch Baumärkte (die nur an gewerbliche Handwerker Waren verkaufen dürfen). Geöffnet bleiben Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf sowie Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte. Abhol- und Lieferdienst bleibt erlaubt.

Mit dem Marktplatz ist ein „lokaler Online-Handel“ aufgebaut, wo aktive Dienstleistungen gesammelt und kompakt für die Bürgerinnen und Bürger abgebildet werden. Die beteiligten Partner, die einen Lieferservice anbieten, sind hier aufgelistet.

Der Konsum von Alkohol auf belebten öffentlichen Plätzen und die Abgabe zum Sofortverzehr ist verboten. Die entsprechenden Plätze werden vor Ort festgelegt.

In Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften dürfen sich Gläubige versammeln. In den Gottesdiensten und religiösen Feiern sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) Pflicht, auch am Platz - und es müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Gemeindegesang bleibt untersagt. Kollektekörbchen oder ähnliches dürfen nicht entgegengenommen und weitergereicht werden. Der Veranstalter muss die Daten der Teilnehmenden erfassen, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen.

Übernachtungsangebote im Inland sind nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.

Wegen der Corona-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in >>diese Länder .

Wer aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss die Einreise melden unter www.einreiseanmeldung.de und sich für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Die Risikogebiete weist das >>Robert-Koch-Institut aus.
Risikogebiete sind Länder, in denen die Inzidenz über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt. Speziell weist das RKI Hochrisikogebiete aus, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, und Virusvarianten-Gebiete, in denen gefährliche Mutationen des Coronavirus grassieren.

Für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt in Hessen eine Testpflicht. Spätestens 48 Stunden nach Einreise muss man sich testen lassen. Wer in einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet war, muss den Test bereits vor der Einreise absolvieren (maximal 48 Stunden vorher). Wer symptomfrei ist, darf sich frühestens fünf Tage nach Einreise aus der Quarantäne freitesten. Das negative Testergebnis muss bis zehn Tage nach Einreise aufbewahrt werden. Weitere Informationen unter >>Reiserückkehrer .

Für Besuche von weniger als drei Tagen, Personen mit Schutzimpfung und weitere Gruppen erlaubt die hessische Quarantäne-Verordnung >>Ausnahmen - unter anderem für Personen, die zum Besuch von Verwandten ersten Grades einreisen, zum Besuch von nicht zum selben Hausstand gehörenden Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartnern, Lebensgefährtinnen, Lebensgefährten oder verschwägerten Personen oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Voraussetzung ist, dass sie sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für maximal 72 Stunden nach Hessen einreisen. Keine Ausnahmen von der Quarantäne gibt es für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten, in denen Mutationen des Corona-Virus aufgetreten sind.

Wer innerhalb Deutschlands verreisen will, sollte sich vorher über die Regelungen im >>jeweiligen Bundesland informieren.

Öffentliche Veranstaltungen sind untersagt – mit einigen wenigen Ausnahmen wie Gedenkveranstaltungen. Zusammenkünfte kommunaler Gremien wie Stadtverordnetenversammlungen oder Gemeindevertretersitzungen sind erlaubt. Ebenso dürfen Parteiveranstaltungen stattfinden, wenn es um die Listenaufstellungen für die Kommunalwahl geht.
Theater, Museen, Schlösser und Tierparks werden geschlossen. Großveranstaltungen wie Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen bleiben bis auf Weiteres verboten.

Restaurants, Gaststätten, Bars, Clubs, Discotheken und Kneipen müssen schließen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause.

Es gilt >>Maskenpflicht an allen Orten, wo Menschen dicht und/oder länger zusammenkommen und der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann, insbesondere auf stark frequentierten Plätzen in den Innenstädten, aber auch in allen öffentlichen Gebäuden, Fahrstühlen und Kantinen. In Fahrzeugen muss ebenfalls Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn Personen aus mehr als zwei Hausständen mitfahren. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Meter sicher eingehalten werden kann.

Medizinische Masken (OP-Masken, FFP2-, KN95- oder N95-Masken) müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, auf Wochenmärkten, in und vor Geschäften sowie auf Parkplätzen getragen werden; ebenso bei religiösen Zusammenkünften, Trauerfeiern und Bestattungen.

Für Schulen und Kitas gelten spezielle Regeln. Plastikvisiere (Faceshields) sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

Ein Verstoß gegen die Vorschrift kostet 50 Euro Bußgeld. Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – es wird empfohlen, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen.

Freizeit- und Amateursport ist untersagt, es sei denn er wird allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ausgeübt – dann ist er auch auf und in den Sportanlagen des Main-Kinzig-Kreises erlaubt. Schwimmbäder und Fitnessstudios werden geschlossen.

Spitzen- und Profisport sowie Schulsport sind bei Vorlage eines umfassenden Hygienekonzepts zulässig.

>>Der Landessportbund Hessen beantwortet Fragen zum Sport in Corona-Zeiten.

In den Klinken des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen und Schlüchtern gelten folgende >>Besuchsregeln : Patienten dürfen einmal pro Woche Besuch von einer festen Bezugsperson empfangen, die sich für die gesamte Dauer des Aufenthalts nicht ändern darf. Die Besuchszeit ist auf eine Stunde in der Zeit von 14 bis 19 Uhr beschränkt. Pro Patientenzimmer darf immer nur ein Patient Besuch empfangen.

In Hanau haben das >>Städtische Klinikum und das >>St. Vinzenz Krankenhaus ein generelles Besuchsverbot verhängt.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen gelten je nach Einrichtung spezifische Regelungen zum Schutz vor Infektionen durch Besucher*innen. Grundsätzlich müssen aber Beschäftigte und Besucher*innen jederzeit FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbare Masken ohne Ausatemventil tragen. Besucher*innen müssen gemäß Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen einen aktuellen >>negativen Coronatest (Antigen- oder PCR-Test) vorlegen. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor dem Besuch (PoC-Antigen-Schnelltest) beziehungsweise höchstens drei Tage vor dem Besuch (PCR-Test) vorgenommen worden sein. Wer Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besuchen oder zum Beispiel zum Spaziergang oder Arztbesuch abholen möchte, kann den Termin dafür >>online buchen .

Grundsätzlich empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Homepage der jeweiligen Einrichtung, um sich über die Besuchsregeln und -zeiten zu informieren. Oft kann ein Besuchsschein, den man zur Kontaktnachverfolgung ausfüllen muss, vorab heruntergeladen und schon zu Hause ausgefüllt werden.

Bei Trauerfeiern und Bestattungen gelten die bekannten Hygienevorschriften. Alle Teilnehmenden müssen eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) tragen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen muss eingehalten werden, sofern sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Der Veranstalter muss die Daten der Teilnehmenden erfassen, um die Nachverfolgung von Infektionen zu ermöglichen.

Das Gesundheitsamt hat Empfehlungen für einen guten Schutzstandard an Trauerfeierlichkeiten übersichtlich zusammengefasst: Empfehlungen für Trauerfeiern (pdf).

Aktuelle Informationen, Adressen und Öffnungszeiten unter abfall-mkk.de .

Aufgrund der aktuellen Situation ist die tlefonische Erreichbarkeit der Zulassungsbehörde schwierig. Terminanfragen sind ausscchließlich über das >>Online-Kontakformular an die Zulassungsbehörde zu richten. die Zulassungsbehörde bittet darum, sich bei Fragen und Anliegen zu Zulassungsangelegenheiten per E-Mail an zulassung@mkk.de zu wenden. Die E-Mail sollte das genaue Anliegen, eventuell Dokumente sowie das Kennzeichen, wenn vorhanden, beinhalten. Für Rückfragen sind bitte Name und Telefonnummer mit anzugeben.

Für Hanauer BürgerInnen und Unternehmen mit Sitz in Hanau gelten aufgrund der bevorstehenden Trennung der Zulassungsbezirke des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau eigene Regeln. Weitere Informationen stehen auf der >>Website der Zulassungsstellen zur Verfügung.

Wie die Servicebereiche des Main-Kinzig-Kreises wieder zu erreichen sind, findet sich in dieser Übersicht.

Eine Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie. Kriminelle versuchen über E-Mail-Anhänge schädliche Software zu installieren, um an sensible Daten zu gelangen. Betrüger klingeln an der Haustür und geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld zu erschleichen. Oder sie behaupten, kostenpflichtige Corona-Tests durchzuführen. Die Polizei warnt vor solchen Maschen, rät zu besonderer Vorsicht und gibt detaillierte Hinweise, wie man sich schützen kann.

Häusliche Gewalt hat während der Pandemie zugenommen. Betroffene finden auf den Seiten des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) Anlaufstellen und Hilfsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

Das Land Hessen fördert Unternehmen und Selbständige mit diversen >>Hilfsprogrammen . Weitere Links zu Finanzhilfen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Verdienstausfall finden Sie auf der >>Seite des Wirtschaftsreferats des Main-Kinzig-Kreises .

Wenn Sie eine Veranstaltung ausrichten, Dienstleistungen ausführen, eine Einrichtung / Verkaufsstätte / Gaststätte / Übernachtungsbetrieb betreiben, benötigen Sie ein Hygienekonzept zum Schutz Ihrer Gäste.

Für Fragen zu Ihrem Hygienekonzept nutzen Sie bitte >>dieses Online-Kontaktformular .

Die von Ihnen erstellten Hygienekonzepte müssen NICHT beim Gesundheitsamt eingereicht werden. Es erfolgt auch keine Abnahme/Genehmigung der Konzepte (Ausnahmen: Sportvereine des Spitzen/Profisportes).

Bitte beachten Sie beim Erstellen Ihrer Konzepte auch die Vorgaben Ihrer Fachbranchen und der Berufsgenossenschaften.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage kann die Bearbeitung Ihrer Anfrage bis zu zwei Wochen dauern. Wir bitten von Nachfragen abzusehen.

Corona-Regeln in Kurzform

Die aktuellen Corona-Regeln im Main-Kinzig-Kreis übersichtlich in Kurzform.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Bürgertelefon zur Verfügung.