aktualisiert am 23. September 2021

Alltag und Veranstaltungen

Neue Regeln der Landesregierung

In Hessen gilt seit dem 25. Juni 2021 >>die Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) . Die aktualisierte Fassung ist gültig vom 16. September bis zum 14. Oktober 2021. Die Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises zur Inzidenz über 100 wurde aufgehoben.

Angesichts des Impffortschritts wird die Infektionsinzidenz als alleiniger Indikator für die Corona-Schutzmaßnahmen von der Hospitalisierungsinzidenz und der Belegung der Intensivbetten abgelöst. Beide Werte werden landesweit erhoben. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung landesweit im Krankenhaus neu aufgenommen werden mussten. Hinzu kommt die Anzahl von Intensivbetten in Hessen, die mit an Corona erkrankten Patienten belegt sind. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen und die Impfquote werden als Faktoren weiterhin berücksichtigt Beim Überschreiten der unten genannten Schwellenwerte werden zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen:

  • Stufe 1 greift, wenn die Hospitalisierungsinzidenz über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt.
  • Stufe 2 greift, wenn die Hospitalisierungsinzidenz über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.

Veranstalter und private Betreiber haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2-G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

Hospitalisierungsinzidenz und Belegung der Intensivbetten sind im täglich veröffentlichten Corona-Bulletin nachzulesen. Dort wird zudem der Impfstatus der Patienten in Intensivbehandlung ausgewiesen.

Hygiene- und Abstandsregeln, Masken und Lüften bleiben weiterhin wichtig, um Übertragungen zu verhindern.

>>Pressemitteilung des Landes Hessen

>> Coronaregeln in Hessen kurzgefasst – Was gilt wo?

>> Negativnachweis, Maskenpflicht, Kontakterfassung: Was brauche ich wo?

Feiern, Veranstaltungen, Märkte und Kultur

Es gibt keine Kontaktbeschränkungen mehr für private Treffen. Allerdings wird das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln empfohlen. Eine Testempfehlung gibt es auch für alle Personen außer Geimpften und Genesenen. Bei Treffen von mehr als 25 Personen (Geimpfte und Genesene zählen mit) gelten die Regeln für Veranstaltungen (siehe unter "Veranstaltungen und Kultur").

Bei Zusammenkünften ab 26 Personen (Geimpfte und Genesene zählen mit) in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen gelten die Regeln für Veranstaltungen nach § 16 der >>Coronavirus-Schutzverordnung . In Innenräumen darf die Teilnehmerzahl 500 (plus Genesene und Getestete) und im Freien 1000 (plus Genesene und Getestete) nicht übersteigen. Es gilt Maskenpflicht bis zur Einnahme des Sitzplatzes. Grundsätzlich ist die Teilnahme in Innenräumen nur Personen mit einem aktuellen Negativnachweis (geimpft, genesen, Test) gestattet (gilt auch für das Personal). Bei mehr als 500 Teilnehmern in geschlossenen Räumen muss eine Genehmigung des Gesundheitsamtes vorliegen. Ab einer Teilnehmerzahl von 1000 sind auch Veranstaltungen im Freien genehmigungspflichtig und es muss ein Negativnachweis vorgelegt werden.

Kinder, die jünger sind als sechs Jahre oder noch nicht eingeschult, brauchen grundsätzlich keinen Negativnachweis.

Ein Hygienekonzept muss vorliegen und die Abstandsregeln eingehalten werden. Das gilt auch im Freien. Dort muss zudem bei Gedränge eine medizinische Maske getragen werden.

Veranstalter haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2-G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

Veranstaltungen und Kulturangebote wie Theater, Konzerte oder Kino sind ab 26 Personen (Geimpfte und Genesene zählen mit) mit Abstands- und Hygienekonzept möglich. Das gilt auch im Freien. Der Zutritt zu Veranstaltungen in Innenräumen ist nur Personen mit aktuellem Negativnachweis (geimpft, genesen, getestet) erlaubt. Kinder, die jünger sind als sechs Jahre oder noch nicht eingeschult, brauchen grundsätzlich keinen Negativnachweis. Bis zur Einnahme des Sitzplatzes müssen Teilnehmende eine medizinische Maske tragen. Maximale genehmigungsfreie Teilnehmerzahl: 500 in Innenräumen, 1.000 im Freien. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit. Größere Veranstaltungen sind genehmigungspflichtig. Zudem ist bei Veranstaltungen über 1000 Teilnehmer auch im Freien der Zutritt nur Geimpften, Genesenen und Personen mit aktuellem Negativnachweis erlaubt.

Bei Volksfesten, Weihnachtsmärkten und ähnlichen Veranstaltungen gilt die 3G-Regel nur in Innenräumen.

Für Wahlveranstaltungen zu Parlaments- und Kommunalwahlen gelten die Beschränkungen nicht.

Veranstalter haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2-G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

>>Landesregeln zu Treffen und Veranstaltungen

>> Veranstaltungsregeln in Hessen

Wenn Sie eine Veranstaltung ausrichten, Dienstleistungen ausführen, eine Einrichtung / Verkaufsstätte / Gaststätte / Übernachtungsbetrieb betreiben, benötigen Sie ein Hygienekonzept zum Schutz Ihrer Gäste.

Die von Ihnen erstellten Hygienekonzepte müssen NICHT beim Gesundheitsamt eingereicht werden. Es erfolgt auch keine Abnahme/Genehmigung der Konzepte.

Für Fragen zu Ihrem Hygienekonzept nutzen Sie bitte >>dieses Online-Kontaktformular .

Bitte beachten Sie beim Erstellen Ihrer Konzepte auch die Vorgaben Ihrer Fachbranchen und der Berufsgenossenschaften.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage kann die Bearbeitung Ihrer Anfrage bis zu zwei Wochen dauern. Wir bitten von Nachfragen abzusehen.

Für Vereine ist der Ansprechpartner beim Main-Kinzig-Kreis zu Fragen zum Hygienekonzept Marvin Klose, Amt für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte, Telefon 06051/85-13714, E-Mail: marvin.klose@mkk.de .

Alltag

Körpernahe Dienstleistungen sind geöffnet. Der Zutritt ist nur geimpften, genesenen und getesteten Personen mit einem aktuellen Negativnachweis erlaubt. Es gilt zudem Maskenpflicht. Ein Negativnachweis wird nicht bei medizinisch notwendigen Behandlungen gebraucht. Kinder, die jünger sind als sechs Jahre oder noch nicht eingeschult, brauchen grundsätzlich keinen Negativnachweis.

Private Betreiber haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

In Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften dürfen sich Gläubige versammeln. In den Gottesdiensten und religiösen Feiern sind medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) Pflicht, es müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten erfasst werden. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften stellen Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung auf, die sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie den entsprechenden Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung orientieren. Gemeindegesang ist grundsätzlich gestattet, sofern die Kirchen und Religionsgemeinschaften keine anderslautenden Vorschriften erlassen.

Übernachtungsangebote und Bewirtung von Gästen sind zulässig, wenn touristische Gäste bei der Anreise sowie bei Aufenthalten von mehr als sieben Tagen zweimal wöchentlich einen aktuellen Negativnachweis (Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis) vorlegen. Dies gilt nicht, wenn in der Unterkunft keine Gemeinschaftseinrichtungen betrieben werden. Außerdem müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Kinder, die jünger sind als sechs Jahre oder noch nicht eingeschult, brauchen grundsätzlich keinen Negativnachweis.

Private Betreiber haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2-G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

Gaststätten dürfen mit Hygiene- und Abstandskonzept öffnen. In Innenräumen ist ein Negativnachweis (Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis) erforderlich; das gilt auch für das Personal. Ausnahme: Betriebsangehörige in Betriebskantinen. Bis zur Einnahme des Sitzplatzes muss eine medizinische Maske getragen werden. Kinder, die jünger sind als sechs Jahre oder noch nicht eingeschult, brauchen grundsätzlich keinen Negativnachweis.

Clubs und Discotheken dürfen im Außenbereich mit Negativnachweis (Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis), Kontaktdatenerfassung, Personenbegrenzung (eine Person je fünf Quadratmeter Verkehrsfläche), Abstands- und Hygienekonzept öffnen.

In den Innenbereich dürfen nur Geimpfte, Genesene oder Personen, die einen aktuellen PCR-Test (Testung vor maximal 48 Stunden) vorweisen können. Ein Schnelltest reicht nicht aus.

Veranstalter haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

Weitere Informationen beim Dehoga Hessen

Individual- und Mannschaftssport ist erlaubt, wenn ein sportartspezifisches Hygienekonzept vorliegt. Schwimmbäder sind mit Personenbegrenzung sowie Abstands- und Hygienekonzept geöffnet. Fitnessstudios sind mit Abstands- und Hygienekonzept geöffnet.

Der Zutritt zu den Innenräumen von Sportstätten (Fitnessstudios, Hallenbäder oder Sporthallen) ist nur Geimpften, Genesenen sowie Getesteten mit einem aktuellen Negativnachweis gestattet. Kinder, die jünger sind als sechs Jahre oder noch nicht eingeschult, brauchen grundsätzlich keinen Negativnachweis. Im Freien gibt es keine Einschränkungen.

Bei Sportgroßveranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern sind nur Teilnehmende mit Negativnachweis (geimpft, genesen, aktueller Test) erlaubt. Zudem ist eine 50-prozentige Auslastung zulässig; maximal sind 25.000 Besucherinnen und Besucher erlaubt - einschließlich geimpfter und genesener Personen.

Veranstalter haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich dann an die 2G-Regelung halten. Wird die 2G-Option gewählt, entfallen alle wesentlichen Corona bedingten Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Kinder unter 12 Jahren können auch ohne Impfung an 2G-Angeboten und –veranstaltungen teilnehmen.

Weitere Informationen beim >>Land Hessen und dem Landessportbund.

In den Klinken des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen und Schlüchtern gelten folgende >>Besuchsregeln : Besucher müssen einen tagesaktuellen, negativen Corona-Test vorlegen, es sei denn, sie sind geimpft oder genesen, und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Patienten dürfen einen Besuch pro Tag - möglichst von derselben Person - empfangen. Die Besuchszeit ist auf eine Stunde in der Zeit von 14 bis 19 Uhr beschränkt. Pro Patientenzimmer sollte möglichst nur ein Patient Besuch empfangen.

Die Besuchsregeln für die Kliniken in Hanau finden sich auf den Websites des >>Städtischen Klinikums und des >>St. Vinzenz Krankenhauses .

Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen gelten je nach Einrichtung spezifische Regelungen zum Schutz vor Infektionen durch Besucher*innen. Grundsätzlich müssen aber Beschäftigte und Besucher*innen ab sechs Jahren jederzeit medizinische Masken tragen. Besucher*innen müssen gemäß Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen einen aktuellen Negativnachweis (Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis) vorlegen. Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen. Wer Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besuchen oder zum Beispiel zum Spaziergang oder Arztbesuch abholen möchte, kann den Termin dafür >>online buchen .

Es ist nicht mehr allgemein vorgeschrieben, wie viele Personen wie oft und wie lange zu Besuch kommen dürfen. Die Kontaktdaten müssen erfasst werden und es gilt vorrangig das einrichtungseigene Schutzkonzept. Die Maske muss nicht in Zimmern getragen werden, in denen nur geimpfte und genesene Personen wohnen.

Grundsätzlich empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Homepage der jeweiligen Einrichtung, um sich über die Besuchsregeln und -zeiten zu informieren. Oft kann ein Besuchsschein, den man zur Kontaktnachverfolgung ausfüllen muss, vorab heruntergeladen und schon zu Hause ausgefüllt werden.

Die aktuellen Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie stehen auf der Website >>des Landes Hessen und des Bundesgesundheitsministeriums.

Die Allgemeinverfügungen sind zu finden in der Rubrik >>öffentliche Bekanntmachungen .

Für Fragen zu den Allgemeinverfügungen nutzen Sie bitte >>dieses Kontaktformular .

Vollständig Geimpfte und Genesene haben mehr Freiheiten als Ungeimpfte. Für sie entfällt in vielen Bereichen die Test- und Quarantänepflicht und sie kommen in den Genuss der 2G-Regel (Einlass nur für Geimpfte und Genesene), die Veranstalter oder Gastronomen in Hessen nutzen dürfen. Maskenpflicht und Abstandsgebot gelten aber weiterhin für alle. Nachzulesen sind die Regeln in den Gesetzen und Verordnungen des Bundes und auf der Landesseite .

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind. Es ist nicht immer eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt zum einen vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Immunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der STIKO nach sechs Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird. Nachweis ist der Impfpass gemeinsam mit einem amtlichen Ausweis.

Als Genesene gelten Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben und das mit einem positiven PCR-Test (kein Antikörpertest, kein Antigen-Test) nachweisen können. Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr schickt allen mit Covid-19 infizierten Bürgern aus seinem Zuständigkeitsbereich ein Informationsschreiben (unter anderem zur Quarantäne) und vier Wochen später den Genesenen-Nachweis. Die Genesenen-Nachweise werden im Wochenrhythmus ausschließlich per Post (nicht per E-Mail) und nur in deutscher Sprache verschickt. Da der Versand automatisch erfolgt, bitten wir von telefonischen Anfragen abzusehen.

Bürgerinnen und Bürger, deren Covid-19-Infektion beispielsweise im Ausland festgestellt wurde und die daher nicht vom Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr betreut wurden, erhalten keinen Genesenen-Nachweis. Der Laborbefund wird jedoch als Genesenen-Nachweis gesetzlich anerkannt und kann als solcher verwendet werden. Er kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst sein und sowohl digital als auch in Papierform vorliegen. Die Testung muss mindestens 28 Tage her sein und darf maximal sechs Monate zurückliegen.

Für Genesene gelten wie für Geimpfte einige Ausnahmen von den Corona-Beschränkungen. So zählen Genesene mit dem Vorzeigen des Genesenen-Nachweises zum Beispiel bei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl nicht mit und sind von der Testpflicht befreit.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr weist darauf hin, dass bei Krankheitssymptomen, die typisch für Covid-19 sind, sämtliche Erleichterungsregeln nicht gelten. Bei Rückfragen kann >>hierüber Kontakt zum Main-Kinzig-Kreis aufgenommen werden.

Für getrennt lebende Eltern mit ihren Kindern gilt: Die Empfehlung, soziale Kontakte zu meiden, meint nicht die Kernfamilie. Auch wenn die Eltern nach einer Trennung in unterschiedlichen Haushalten leben, sollen die Kinder selbstverständlich weiter Kontakt zum anderen Elternteil pflegen. Einzelheiten zum Sorge- und Umgangsrecht in der Corona-Krise finden sich auf der Seite des >>Bundesjustizministeriums .

Alle Geschäfte sind ohne Quadratmeterbegrenzung geöffnet. Es besteht Maskenpflicht. Für die Publikumsbereiche muss es ein Abstands- und Hygienekonzept geben.

Mit dem Marktplatz ist ein „lokaler Online-Handel“ aufgebaut, wo aktive Dienstleistungen gesammelt und kompakt für die Bürgerinnen und Bürger abgebildet werden. Die beteiligten Partner, die einen Lieferservice anbieten, sind hier aufgelistet.

Seit 1. August 2021 müssen alle Personen ab dem 12. Lebensjahr bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder den Nachweis einer vollständigen Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff dabeihaben und vorzeigen können. Personen, die mit einem Beförderungsunternehmen – etwa einer Fluggesellschaft – einreisen, müssen den Nachweis vor dem Start auf Anforderung vorlegen. Die Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel und von wo die Einreisenden nach Deutschland kommen. Bei einer Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch Geimpfte oder Genesene einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Die Kosten für die Tests müssen die Reisenden selbst tragen. Anerkannt werden PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, das nach dem Recht des jeweiligen Staates dazu autorisiert ist.

Weitere Informationen zur Anmelde-, Absonderungs- und Testnachweispflicht unter >>Reiserückkehrer.

>>Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Wegen der Corona-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in >>diese Länder .

Hochrisikogebiete und Virusvarianten-Gebiete weist das >>Robert-Koch-Institut aus.
Hochrisikogebiete sind Länder, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, die Krankenhäuser voll sind und es nur wenige Tests gibt. Virusvarianten-Gebiete sind Länder, in denen gefährliche Mutationen des Coronavirus grassieren.

Wer innerhalb Deutschlands verreisen will, sollte sich vorher über die Regelungen im >>jeweiligen Bundesland informieren.

Im Freien wird die Maskenpflicht aufgehoben. Es wird empfohlen, Maske dort zu tragen, wo Abstände nicht eingehalten werden können. In Gedrängesituationen, in denen Mindestabstände nicht eingehalten werden können, muss verpflichtend eine medizinische Maske getragen werden.

Medizinische Masken (OP-Masken) oder FFP2-, KN95- oder N95-Masken müssen in Geschäften, Dienstleistungsbetrieben und in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden getragen werden; in Innenräumen aller Freizeiteinrichtungen, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und in der Gastronomie nur bis zum Sitzplatz.

Maskenpflicht (OP/FFP2) besteht weiterhin im öffentlichen Personennah- und –fernverkehr und in den dazugehörigen Zugangs- und Stationsgebäuden und Tiefbahnhöfen.

Wenn etwa bei Fahrdiensten sämtliche Insassen über einen Negativnachweis (Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis) verfügen, gilt die Maskenpflicht nur bis zur Einnahme eines Sitzplatzes.

Für Schulen und Kitas gelten spezielle Regeln.

Ein Verstoß gegen die Vorschrift kostet zwischen 50 und 200 Euro Bußgeld. Die Pflicht gilt prinzipiell nicht für Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Schutzmaske tragen können – Letztere müssen eine ärztliche Bescheinigung mitführen.

Eine Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfe wegen der Corona-Pandemie. Kriminelle versuchen über E-Mail-Anhänge schädliche Software zu installieren, um an sensible Daten zu gelangen. Betrüger klingeln an der Haustür und geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld zu erschleichen. Oder sie behaupten, kostenpflichtige Corona-Tests durchzuführen. Die Polizei warnt vor solchen Maschen, rät zu besonderer Vorsicht und gibt detaillierte Hinweise, wie man sich schützen kann.

Häusliche Gewalt hat während der Pandemie zugenommen. Betroffene finden auf den Seiten des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) Anlaufstellen und Hilfsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

>> Flyer Information zur Beratungsangeboten (PDF)

Das Land Hessen fördert Unternehmen und Selbständige mit diversen >>Hilfsprogrammen . Weitere Links zu Finanzhilfen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Verdienstausfall finden Sie auf der >>Seite des Wirtschaftsreferats des Main-Kinzig-Kreises .

Corona-Regeln in Kurzform

Die aktuellen Corona-Regeln im Main-Kinzig-Kreis übersichtlich in Kurzform.

Für weitere Fragen steht Ihnen >>das Infotelefon zur Verfügung.