Amtsärztlicher Dienst - Beratung und Begutachtung

Das Gesundheitsamt berät im Sachgebiet Amtsärztlicher Dienst (AÄD) Menschen und Auftraggeber zu medizinischen Fragen. Beratungen gibt es zu Reiseimpfungen und zum Thema HIV. Der AÄD untersucht den körperlichen und psychischen Gesundheitszustand anhand eines Auftrages verschiedener Fragen und verschiedener Auftraggeber. Der AÄD führt Drogenscreenings durch, dies im Auftrag vom Jugendamt, vom Gericht, von der Führerscheinstelle oder zur Medizinisch Psychologischen Untersuchung (MPU). Der AÄD bescheinigt zur Vorlage beim Finanzamt zu Kosten außergewöhnlicher Belastungen. Er bescheinigt Atteste für Jugendliche für die Kindergeldkasse und er bescheinigt das Mitführen von Medikamenten nach dem Schengener Abkommen. Der AÄD prüft nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG) die Gewährung von medizinischen Hilfen in ambulanter und stationärer Form.

Wird eine Leistung nach dem SGB XII für Menschen mit Behinderung beantragt, erstellt der AÄD ein Gutachten zur Eingliederungshilfe. Im Auftrag des KCA prüft das Gesundheitsamt anhand von ärztlichen Befunden den Anspruch auf medizinische Hilfen. Der AÄD führt Pflegegutachten im Auftrag des KCA oder des Landeswohlfahrtverbandes (LWV) in Form von Hausbesuchen durch und erstellt Betreuungsgutachten zur Frage der Notwendigkeit einer Gesetzlichen Betreuung. Der AÄD führt die Untersuchung zur Verhandlungsfähigkeit durch, wenn ein richterlicher Beschluss oder eine Anordnung der Staatsanwaltschaft vorliegt. Der AÄD bescheinigt anhand von ärztlichen Attesten eine Prüfungsunfähigkeit, wenn ein Auftrag des Prüfungsamtes, der Hochschule oder ein Auszug aus der Prüfungsordnung vorliegt.

  • Adoption aus dem Ausland

Bei einer Adoption eines Kindes aus dem Ausland legen die zuständigen Stellen wie zum Beispiel das Gericht, das Konsulat oder die Botschaft eines Landes fest, welche Untersuchungen zur Erfassung des Gesundheitszustandes der Eltern notwendig sind. Der AÄD beglaubigt, dass diese Gesundheitsuntersuchung von einer Ärztin mit bescheinigter Approbation beziehungsweise von einem Arzt mit Approbation getätigt wurde. Es handelt sich hier um eine haus- und fachärztliche Untersuchung.

  • Adoption im Inland

Bei einer Adoption eines Kindes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland wird vom Jugendamt oder einem Notar eine Prüfung des Gesundheitszustandes der Eltern und des Kindes beim AÄD angefordert. Die Kosten hierfür trägt der Antragsteller. Ein Termin muss vorher telefonisch vereinbart werden.

  • Asylbewerber - Krankenhilfe

Die Asylbewerber-Krankenhilfe beruht auf dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG). Es besteht hierbei ein Anspruch auf medizinische Hilfe, die ambulant oder stationär durchgeführt werden kann. Im Auftrag der Abteilung Hilfe für Migranten prüft das Gesundheitsamt anhand von Befunden den Anspruch auf eine medizinische Hilfe.

  • Amtsärztliche Untersuchung - körperliche und psychische Untersuchung

Der AÄD untersucht den körperlichen und psychischen Gesundheitszustand anhand verschiedener Fragen, je nach Auftraggeber. Zum Beispiel bescheinigt der AÄD den Gesundheitszustand zur Einstellung in die Berufstätigkeit, zur Arbeits- und Dienstfähigkeit oder zu Beihilfeangelegenheiten. Der AÄD erhebt hierbei eine Anamnese, untersucht orientierend körperlich, das Blut und den Urin im Labor und die Seh- und Hörfähigkeit im Test. Auf Anfrage wird ein EKG oder ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Der AÄD untersucht aufgrund einer gesetzlichen Grundlage, einem gerichtlichen Beschluss, einer Verwaltungsvorschrift, einer tariflichen Vorschrift oder nach einer Prüfungsordnung.

  • Amtsärztliches Zeugnis

Ein Amtsärztliches Zeugnis wird zur Einstellung von Angestellten im Öffentlichen Dienst oder zur Verbeamtung aufgrund einer gesetzlichen Grundlage, einer Verwaltungsvorschrift oder einer Verordnung ausgestellt. Ein Amtsärztliches Zeugnis enthält eine Aussage darüber, ob die Person für die anzutretende Stelle geeignet ist. Es kann nicht von Privatpersonen in Auftrag gegeben werden.

  • Betreuungsgutachten

Betreuungsgutachten werden von einem Vormundschaftsrichter per gerichtlichem Beschluss in Auftrag gegeben. Der AÄD erstellt Betreuungsgutachten zur Frage der Notwendigkeit einer gesetzlichen Betreuung, einer Unterbringung oder einer freiheitsentziehenden Maßnahme. Der AÄD meldet einen Hausbesuch bei der betroffenen Person an. Es kann auch zu einer Anhörung im Gesundheitsamt oder im Gericht geladen werden.

  • Dienstfähigkeitsgutachten

Der AÄD stellt ein Gutachten über die Dienstfähigkeit oder Dienstunfähigkeit von Beamten aus, wenn ein Auftrag der Dienstbehörde vorliegt und die Frage zur Pensionierung ansteht. Die Dienstbehörde entscheidet endgültig über eine Pensionierung des Beamten. Für das Gutachten vereinbart der AÄD einen Termin. Vorhandene Befunde von Fachärzten werden zur Untersuchung hinzugezogen. Nicht-Beamte erhalten eine Rentenbegutachtung vom Rentenversicherungsträger für Angestellte (BFA) und werden nicht vom AÄD begutachtet.

  • Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeitsgutachten für Städte und Gemeinden

Der AÄD untersucht im Auftrag von Städten und Gemeinden, wenn dies zur Begutachtung der aktuellen Einsatzfähigkeit einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters am Arbeitsplatz in Auftrag gegeben wird. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist der Tarifvertrag Öffentlicher Dienst (TVÖD). Termine zur Untersuchung vereinbart der AÄD mit der Gemeinde als Arbeitgeber, hierzu sollte eine Arbeitsplatzbeschreibung vorliegen. Die Kosten trägt der Auftraggeber. Der AÄD steht dem Arbeitgeber gegenüber unter Schweigepflicht, lediglich die Aussage zur Einsatzfähigkeit ist mitzuteilen.

  • Drogenscreening

Der AÄD führt ein Drogenscreening durch, wenn dies vom Jugendamt, vom Gericht, von der Bewährungshilfe oder von der Führerscheinstelle in Auftrag gegeben wurde. Ein Drogenscrenning ist auch erforderlich, wenn eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) zur Fahreignung durchgeführt werden soll. Ein Drogenscreening wird im Gesundheitsamt angemeldet und es wird ein schriftlicher Vertrag darüber abgeschlossen, dass hierfür entstehende Kosten zu Lasten der Testperson gehen, wenn im Auftrag nichts anderes vermerkt ist. Das Drogenscreening erfolgt zu einem Zeitpunkt, der unangemeldet telefonisch mitgeteilt wird. Die Materialien wie Blut, Urin oder Haare werden an entsprechende Laboratorien verschickt.

  • Eingliederungshilfe für den Landeswohlfahrtsverband

Die Eingliederungshilfe ist eine Leistung nach dem Sozialgesetzbuch XII (SGB XII). Der Landeswohlfahrtsverband beauftragt den AÄD, Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte Menschen zu begutachten. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) ist Kostenträger für behinderte Menschen, die in das betreute Wohnen eingegliedert sind und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Bei der Eingliederungshilfe kann zum Beispiel der Umbau eines PKW oder die Nutzung eines elektronischen Rollstuhls gewährt werden. Ebenfalls beauftragt der LWV Pflegegutachten beim AÄD.

  • Führerscheinverlängerung

Nach den Bestimmungen der Fahrerlaubnisverordnung (FEV) müssen Inhaber der Fahrerlaubnisklasse 2 und Fahrgastbeförderung alle fünf Jahre (bei C1, C1E über 50 Jahre) die gesundheitliche Eignung zur Verlängerung ihrer Fahrerlaubnis nachweisen. Diese Untersuchung umfasst eine Anamneseerhebung, eine körperliche Untersuchung und einen Schnelltest auf Glucose aus Kapillarblut. Eine Untersuchung nach den neuen geänderten Richtlinien der FEV wird ebenfalls im Gesundheitsamt durchgeführt und ein Zeugnis über die Untersuchung der Sehfähigkeit ausgestellt. Es handelt sich hierbei um getrennte Untersuchungen und getrennte Zeugnisse, die einzeln oder kombiniert durchgeführt werden.

  • Impfungen

Das Gesundheitsamt bietet die jährliche Grippeschutzimpfung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung an. Es finden auch indikationsspezifische Reihenimpfaktionen zur Prävention von Pandemien statt. Hepatitis-Impfungen können zur berufsbedingten Prävention durchgeführt werden. Die nach STIKO (Ständige Impfkommission) in der Bundesrepublik Deutschland empfohlene Grundimpfung eines Menschen wird beim Hausarzt über die Gesetzliche Krankenversicherung durchgeführt.

  • Kuren

Der AÄD untersucht im Auftrag der Beihilfestelle zu Kuren oder Sanatoriumsbehandlungen für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes nach TVÖD. Hierfür sind ärztliche Bescheinigungen und Diagnosen über die Notwendigkeit einer Kur vorzulegen. Der AÄD entscheidet nach Aktenlage. Eine Entscheidung über eine Einbestellung wird bei Fristüberschreitungen getroffen.

  • Zweite Leichenschau

Eine zweite Leichenschau wird im Krematorium vor einer Einäscherung vom Gesundheitsamt durchgeführt.

  • Medizinische Versorgung von Geflüchteten

Merkblatt

  • Pflegegutachten

Der AÄD führt Pflegegutachten im Auftrag des KCA oder des Landeswohlfahrtverbandes in Form von Hausbesuchen durch, wenn keine Pflegeversicherung vorliegt. Die Kriterien und Formblätter der Pflegeeinstufung entsprechen dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse.

  • Pflichtstundenreduzierung für Beamte

Der AÄD untersucht Lehrerinnen und Lehrer im Auftrag des staatlichen Schulamtes auf die Notwendigkeit einer Pflichtstundenreduzierung. Gesetzliche Grundlage ist § 10 für Lehrer mit Schwerbehinderung. Dazu werden im Gesundheitsamt Termine vereinbart. Der Schwerbehindertenausweis ist zur Untersuchung mitzubringen. Aussagekräftige ärztliche Unterlagen und der Auftrag des Schulamtes ist mitzubringen und die Kosten sind selbst zu tragen.

  • Reisefähigkeit

Der AÄD überprüft die Reisefähigkeit bei Ausreisebeschluss im Auftrag der Ausländerbehörde. Es wird aufgrund einer körperlichen Erkrankung eine Reisefähigkeit bestätigt oder verneint. Es wird das Verkehrsmittel zur Reisefähigkeit benannt und es wird der Zeitraum benannt, in dem die Person nicht reisefähig ist.

  • Sanatoriumsbehandlung

Der AÄD untersucht im Auftrag der Beihilfestelle zu Kuren oder Sanatoriumsbehandlungen für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes nach TVÖD. Hierfür sind ärztliche Bescheinigungen und Diagnosen über die Notwendigkeit einer Kur vorzulegen. Der AÄD entscheidet nach Aktenlage. Eine Entscheidung über eine Einbestellung wird bei einer Fristüberschreitung und bei Kuren außerhalb der Sommerferien bei Lehrern getroffen.

  • Schengener Abkommen - Bescheinigung zum Mitführen von Medikamenten, die unter das Betäubungsgesetz fallen

Das Schengener Abkommen ist ein internationales Übereinkommen der EU-Mitgliedstaaten. Reisende müssen sich die medizinische Notwendigkeit innerhalb des Schengener Raumes bescheinigen lassen, wenn sie Medikamente mitführen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Das Gesundheitsamt bescheinigt, dass der ausstellende Arzt registriert ist und die Angaben der Menge überprüft wurden. Das Gesundheitsamt empfiehlt auch Reisenden in andere Länder zu recherchieren, ob eine ärztliche Bescheinigung für das Mitführen von Medikamenten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, notwendig ist.

Bescheinigungen und Untersuchungen im Auftrag von Privatpersonen

  • Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt

Der AÄD bescheinigt zur Vorlage beim Finanzamt bei außergewöhnlichen Belastungen medizinischer Ursache, wenn hier Kosten entstehen, die nicht von der Krankenkasse oder der Rentenversicherung übernommen werden. Zum Beispiel bei Ausgaben für Hilfs- oder Heilmittel und bei privater Kostenübernahme von Kuren.

  • Bescheinigung zur Vorlage bei der Kindergeldkasse

Der AÄD bescheinigt zur Vorlage bei der Kindergeldkasse anhand eines ärztlichen Attestes einer Fach- oder Hausarztpraxis, wenn Jugendliche aus gesundheitlichen Gründen den Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können bzw. eine Lehre oder Ausbildung nicht beginnen oder fortführen können.

  • Human Immundefizienzvirus Test (HIV-Test)

Ein HIV-Test kann im Gesundheitsamt während der normalen Sprechstunde anonym durchgeführt werden, wenn telefonisch ein Termin vereinbart wurde. Der AÄD berät und untersucht zum HIV-Test. Dies ist kostenpflichtig.

  • Prüfungsfähigkeit

Der AÄD prüft eine Prüfungsunfähigkeit, wenn ein Auftrag des Prüfungsamtes, der Hochschule oder ein Auszug aus der Prüfungsordnung vorliegt. Der Antragsteller muss einen Termin zur amtsärztlichen Untersuchung vereinbaren und ein aussagekräftiges ärztliches Attest über Diagnose und Behandlung mitbringen. Der AÄD prüft und bescheinigt eine Prüfungsunfähigkeit kostenpflichtig; dies ist vom Antragsteller selbst zu tragen. Zuständig ist das Gesundheitsamt des Studienortes.

  • Reiseimpfberatung

Das Gesundheitsamt berät zur Impfung vor einer Reise telefonisch und zu den angegebenen Sprechzeiten. Auf Anfrage bietet das Gesundheitsamt einen telefonischen Rückruf an, die Beratung ist kostenfrei. Eine Hausarztpraxis führt Impfungen zur Reisevorbereitung durch.

Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten zum Datenschutz PDF

Telefonische Erreichbarkeit

Telefonnummer 06051 85-11500

Faxnummer 06051 85-911519

E-Mail aaed@mkk.de

Montag bis Mittwoch:

8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr

Donnerstag:

8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr

Freitag:

8:00 - 12:00 Uhr

Termine zur Sprechstunde werden telefonisch vergeben!

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Amtsärztlicher Dienst

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Besucheranschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Amtsärztlicher Dienst

Erdgeschoss Anmeldung

Raum A.00.013

Barbarossastraße 24

63571 Gelnhausen

Arbeitskreis Jugendzahnpflege

Der Arbeitskreis Jugendzahnpflege ist ein selbstlos tätiger nichtrechtsfähiger Verein mit Sitz in Gelnhausen.

Auf Grundlage des § 21 SGBV hat der Arbeitskreis die Förderung der Zahngesundheit der Kinder und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen durch Maßnahmen und Motivation zur Mundhygiene, Zahnschmelzhärtung und Ernährungsberatung zum Ziel.

  • Die Zahngesundheit von Kindern, die keinen Kindergarten oder Schule besuchen, kann trotzdem durch Aktivitäten des Arbeitskreises, wie zum Beispiel eine Schulung von Tagespflegepersonen oder Zahnpflegematerialausgabe an aufsuchende Betreuer profitieren.
  • Der Vorstand des Arbeitskreises setzt sich aus Vertretern der in der Region vertretenen Krankenkassen, der Kreisstellen der Landeszahnärztekammer (Gelnhausen, Schlüchtern und Hanau) und des Gesundheitsamtes zusammen.
  • Die finanziellen Mittel zur Durchführung der gruppenprophylaktischen Maßnahmen werden durch die Beiträge der Krankenkassen sowie durch Spenden aufgebracht.

  • Fortbildung Tagespflegeperson

Körperhygiene im Tagespflegealltag am Beispiel der Mundhygiene / Zuckerfreier Vormittag
Termin: Donnerstag 22. Oktober 2020,
Uhrzeit: von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr,
Ort: Main-Kinzig-Forum, Gelnhausen
  • Fortbildung Kita - Basis

5-Sterne für gesunde Zähne:
Mundgesundheitsförderung im Kita-Alltag auf Grundlage des BEP

Termin: 2021
Uhrzeit:
Ort:
  • Fortbildung Kita - Aufbau


Zeitgemäße Projektarbeit rund um den Zahn, Mundgesundheitsförderung im Kita-Alltag auf Grundlage des BEP

Termin: 2021
Uhrzeit:
Ort:
  • Fortbildung Kita - U3

Zeitgemäße Projektarbeit rund um den Zahn, Mundgesundheitsförderung im Kita-Alltag auf Grundlage des BEP
Termin: 2021
Uhrzeit:
Ort:
  • Fortbildung Patenschafts-Team - TEAM neu

TEAM neu
Termin: 2021
Uhrzeit:
Ort:
  • Fortbildung Patenschafts-Team - TEAM update

TEAM update
Termin: 2021
Uhrzeit:
Ort:
  • Fortbildung Patenschafts-Team - IRMA Handpuppentraining

IRMA Handpuppentraining
Termin: 2021
Uhrzeit:
Ort:

Arbeitsmaterial

Die beiliegende Liste enthält die Verbrauchs- und Ausleihmaterialien für Patenschaftszahnärzte und Kindergärten.

Arbeitsmaterial Liste

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Arbeitskreis Jugendzahnpflege

Barbarossastraße 24

63571 Gelnhausen

Besucheranschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Arbeitskreis Jugendzahnpflege

Barbarossastraße 24

63571 Gelnhausen

Telefonische Erreichbarkeit

Telefonnummer 06051 85-11585

Faxnummer 06051 85-911599

E-Mail akjz@mkk.de

Montag bis Freitag:

8:30 - 13:00 Uhr

 Geschäftsführerin

Frau Dr. Adolphi

Telefon: 06051 85-11591

Fax: 06051 85-911599

E-Mail: akjz@mkk.de

 Geschäftszimmer

  • Frau La Blunda

Telefon: 06051 85-11590

Fax: 06051 85-911598

E-Mail: akjz@mkk.de

  • Frau Bilz

Telefon: 06051 85-11585

Fax: 06051 85-911598

E-Mail: akjz@mkk.de

Auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration erhalten Sie Informationen über das in Wuhan/China zuerst nachgewiesene und mittlerweile auch in Deutschland und in Hessen aufgetretene neue Coronavirus 2019-nCov. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert.Coronavirus-2019-nCoV

Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

  • Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises: 06051-8510000.

    • Montag bis Freitag - von 9 bis 12 Uhr
  • Dieses Angebot ist aufgrund des gestiegenen Bedarfs der Bevölkerung an Informationen aus dem Kreis-Gesundheitsamt - zusätzlich - bereitgestellt worden; der Umfang dieses Angebots orientiert sich dabei auch weiterhin am tatsächlichen Bedarf.

Für Kindergärten, Schulen und weitere öffentliche Einrichtungen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Reihe von leicht verständlichen Hinweisen herausgegeben, wie man richtig Hände wäscht und mit einer Reihe von geeigneten Maßnahmen gut sich und andere gegen Infektionskrankheiten schützen kann. Diese Informationen können im nachfolgenden Bereich Infografiken heruntergeladen werden und sind für die Verbreitung auf lokaler Ebene empfehlenswert.

Infografiken zu Hygienetipps

Infektionsschutz.de - Infografiken , CC BY-NC-ND

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), infektionsschutz.de,

Belehrungen n. d. Infektionsschutzgesetz §§ 42 u. 43

Diese benötigen alle Personen die erstmals eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich wie Gastronomie und im lebensmittelverarbeitenden Gewerbe ausüben wollen, sowie Personen, die Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen. Dazu zählen Tätigkeiten in der Gastronomie, in lebensmittelverarbeitenden Betrieben und in Küchen von Gemeischaftseinrichtungen. Die Belehrung dient dem Ziel zu verhindern, dass erkrankte Personen über Lebensmittel andere Personen anstecken, denn ansteckende Krankheiten können über Lebensmittel auf andere Menschen übertragen werden.

Info und Anmeldung im Bürgerportal unter 06051 85-0

Weitere Informationen zu Belehrungen n. d. IfSG §§ 42, 43

Ab dem 06.07.2020 finden Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz in veränderter Form statt.

Achtung: Angemeldete Teilnehmer sind verpflichtet, vorab die auf der Homepage zur Verfügung gestellte Präsentation sowie den bereitgestellten Flyer von zu Hause aus durchzuarbeiten.

>> Hier: Im Online-Kalender Termine reservieren

Den Termin selbst auswählen, das Kontaktformular ausfüllen und die Reservierung abschließen, können ab sofort alle Teilnehmer im eigenen Internetbrowser tun. Von Vorteil, die Termindaten der Reservierung sendet der Kalender automatisch per E-Mail. Termine können nach Bedarf im Internetbrowser storniert werden.

Fragen hierzu beantwortet das Bürgerportal unter 06051 85-0.

Anzeigepflicht und Meldepflicht für Berufe im Gesundheitswesen

Die Anzeigepflicht nach § 12 Absatz 1 des Hessischen Gesetz für den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) gilt für Personen, die einen Beruf des Gesundheitswesens selbständig ausüben wollen oder für Personen, welche Angehörige der Berufe des Gesundheitswesens beschäftigen. Personen dieser Berufsgruppen sind dazu verpflichtet, den Beginn und das Ende einer Tätigkeit innerhalb eines Monats dem zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen. Zu Beginn der Tätigkeit ist die Anschrift der Niederlassung anzugeben und die Ausübung des Berufes oder die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung schriftlich nachzuweisen. Es ist dem Gesundheitsamt unverzüglich anzuzeigen, wenn sich im Sachverhalt etwas ändert. Verstöße gegen die Anzeigepflicht können nach § 21 des HGöGD mit einer Geldbuße geahndet werden.

Die Meldepflicht nach § 2 Absatz 2 des Heilberufsgesetzes gilt für Personen, die einen Beruf des Gesundheitswesens in einem Anstellungsverhältnis ausüben. Angehörige dieser Berufe sind dazu verpflichtet, sich binnen eines Monats nach Aufnahme der beruflichen Tätigkeit beim Gesundheitsamt anzumelden und Berechtigungsnachweise vorzulegen. Im Weiteren sind sie dazu verpflichtet, die Beendigung ihrer Berufsausübung und den Wohnsitz- und Niederlassungswechsel dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Die Meldepflicht nach § 2 Absatz 2 Heilberufsgesetz betrifft folgende Berufsgruppen: Apothekerin, Apotheker, Ärztin, Arzt, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychologische Psychotherapeutin, Psychologischer Psychotherapeut, Zahnärztin, Zahnarzt.

Anzeigepflicht nach § 12 Absatz 1 HGöGD

Die Anzeigepflicht nach § 12 Absatz 1 des HGöGD gilt für Personen, die einen Beruf des Gesundheitswesens selbständig ausüben wollen oder für Personen, welche Angehörige der Berufe des Gesundheitswesens beschäftigen. Personen dieser Berufsgruppen sind dazu verpflichtet, den Beginn und das Ende einer Tätigkeit innerhalb eines Monats dem zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen. Zu Beginn der Tätigkeit ist die Anschrift der Niederlassung anzugeben und die Ausübung des Berufes oder die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung schriftlich nachzuweisen. Es ist dem Gesundheitsamt unverzüglich anzuzeigen, wenn sich im Sachverhalt etwas ändert. Verstöße gegen die Anzeigepflicht können nach § 21 des HGöGD mit einer Geldbuße geahndet werden.

Eine Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung wird nur auf Wunsch ausgestellt. Die Gebühr je Bescheinigung beträgt 15,00€.

Meldepflicht nach § 2 Absatz 2 Heilberufsgesetz

Die Meldepflicht nach §2 Absatz 2 des Heilberufsgesetzes gilt für Personen, die einen Beruf des Gesundheitswesens in einem Anstellungsverhältnis ausüben. Angehörige dieser Berufe sind dazu verpflichtet, sich binnen eines Monats nach Aufnahme der beruflichen Tätigkeit beim Gesundheitsamt anzumelden und Berechtigungsnachweise vorzulegen. Im Weiteren sind sie dazu verpflichtet, die Beendigung ihrer Berufsausübung und den Wohnsitz- und Niederlassungswechsel dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Berufe: Apothekerin, Apotheker, Ärztin, Arzt, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychologische Psychotherapeutin, Psychologischer Psychotherapeut, Zahnärztin, Zahnarzt.

Eine Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung wird nur auf Wunsch ausgestellt. Die Gebühr je Bescheinigung beträgt 15,00€.

Berufsaufsicht, Medizinalaufsicht § 12 Absatz 2 HGöGD

Das Gesundheitsamt überwacht nach § 12 Absatz 2 HGöGD, soweit nicht andere Stellen zuständig sind, die Berechtigung zur Führung der einschlägigen Berufsbezeichnung und zur Ausübung des Berufs im Gesundheitswesen sowie die ordnungsgemäße Berufsausübung und teilt Verstöße den für die Berufsaufsicht zuständigen Behörden mit.

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Berufsaufsicht / Anzeigepflicht

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Vorsorgevollmacht / gesetzliche Betreuung

Beratung und Vermittlung von Betreuungen

Im Gesundheitsamt ist das Sachgebiet Betreuungsbehörde (BtB) Ansprechpartner für Fragen rund um das Betreuungsrecht sowie um Fragen von Vorsorgemöglichkeiten. Die rechtliche Betreuung betrifft erwachsene Menschen, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können und deshalb auf die Hilfe Dritter angewiesen sind. Die Gesetzesgrundlage sind Regelungen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch §§ 1896 ff BGB.

Jeder von uns kann durch einen Unfall, eine Krankheit, eine Behinderung oder auch aufgrund nachlassender geistiger Kräfte im Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann.

In solchen Fällen prüft das Betreuungsgericht auf Antrag der Betroffenen oder auf Anregung Dritter, ob ein Betreuer bestellt wird. Daher gilt: rechtzeitig Vorsorge treffen für Zeiten der eigenen Geschäftsunfähigkeit. Möglich ist dies durch die rechtlichen Instrumente Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen, zu denen die BtB gerne beratend tätig ist.

Eine Betreuung ist nicht erforderlich, sofern die Angelegenheiten Betroffener durch hierfür bevollmächtigte Menschen oder durch sogenannte andere Hilfen ebenso gut geregelt werden können. Grundsätzlich gilt: Wünsche, Wille und Wohl des hilfebedürftigen Menschen sind zu berücksichtigen.

  • Betreuungsbehörde als Ansprechpartner für Menschen

    • für die eine gesetzliche Betreuung angeordnet wurde
    • die vom Gericht zu gesetzlichen Betreuern bestellt wurden
    • oder die eine gesetzliche Betreuung übernehmen möchten
    • die BtB berät Menschen, die eine Vorsorgevollmacht erstellen wollen
    • die BtB informiert Einrichtungen und Organisationen über das Betreuungsrecht und über die Vorsogevollmacht

Das Team besteht aus sozialpädagogoischen und sozialarbeiterischen Fachkräften und Verwaltungsfachangestellten.

  • Aufgaben

    • unterstützt das Gericht in Betreuungsverfahren. Zum Beispiel ermittelt sie den Sachverhalt zur Erforderlichkeit, den Sachverhalt zum Umfang und den Sachverhalt zur Dauer einer gesetzlichen Betreuung. Grundlage hierfür ist das Betreuungsgesetz und das Betreuungsbehördengesetz.
    • schlägt dem Betreuungsgericht gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer vor.
    • berät gesetzlich bestellte Betreuerinnen und Betreuer.
    • informiert Menschen über das Betreuungsrecht und die Möglichkeiten einer Vorsorgevollmacht.

  • Vorraussetzungen zur Betreuung

Ein wichtiger Leitgedanke zum Betreuungsgesetz ist der Grundsatz der Erforderlichkeit. Da eine Betreuung immer auch einen Eingriff in die Rechte der Betroffenen darstellt.

Eine gesetzliche Betreuung kann nur angeordnet werden, wenn eine volljährige Person aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung oder psychischen Erkrankung seine rechtlichen Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr allein regeln kann (§ 1896 BGB).

Eine Betreuung ist nicht erforderlich, soweit die Angelegenheiten des Betroffenen durch einen Bevollmächtigten oder durch sogenannte andere Hilfen ebenso gut geregelt werden können.

  • Das Betreuungsverfahren

Ein Betreuungsverfahren wird eingeleitet, wenn betroffene Menschen, deren Angehörige oder beispielsweise der Krankenhaussozialdienst beim Betreuungsgericht eine gesetzliche Betreuung anregen bzw. beantragen. Das Betreuungsgericht ermittelt von Amts wegen und beauftragt z.B. das Gesundheitsamt zur Erstellung eines fachärztlichen Gutachtens. Die BtB wird vom Betreuungsgericht beauftragt, einen Sozialbericht zum Sachverhalt zu erstellen. Nach richterlicher Anhörung wird die gesetzliche Betreuung angeordnet, der Betreuer und seine Aufgabenkreise benannt, Aufgaben und die Dauer der gesetzlichen Betreuung festgelegt.

Bei Auswahl und Aufgaben des gesetzlichen Betreuers sind Wohl, Wille und Wünsche sowie verwandtschaftliche und soziale Beziehungen der betroffenen Menschen zu berücksichtigen. Zur Auswahl einer gesetzlichen Betreuung stehen vorrangig Familienangehörige, sonstige ehrenamtlich Tätige oder Vereins- und Berufsbetreuer zur Verfügung. Das Betreuungsgericht bestellt gesetzliche Betreuer für festgelegte Aufgabenkreise, beispielsweise die Vermögenssorge, Behördenangelegenheiten, Gesundheitssorge und Aufenthaltsbestimmung oder die Entscheidung über unterbringungsähnliche Maßnahmen.

Anforderungsprofil für beruflich tätige rechtliche Betreuer/innen PDF

  • Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung - Patientenverfügung

Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen sind rechtliche Instrumente für den Fall eigener Hilflosigkeit vorzusorgen und Wünsche, Vorstellungen und Überzeugungen zu formulieren. Die BtB empfiehlt, rechtzeitig diese Vorsorgeverfügungen als rechtliches Instrumentarium zu nutzen, bevor Angelegenheiten nicht mehr selbst geregelt werden können und Hilfe anderer Menschen und Einrichtungen in Anspruch genommen werden muss.

Betreuungsverein Main-Kinzig e.V.

Am Altenzentrum

63571 Rodenbach

Telefonnummer 06184 54715

Faxnummer 06184 953489

Homepage

Amtsgericht

  • Amtsgericht Gelnhausen

Betreuungsgericht

Philipp-Reis-Straße 9

63571 Gelnhausen

Telefonnummer 06051 829-0

Faxnummer 06051 829 259

  • Amtsgericht Hanau

Betreuungsgericht

Nußallee 17

63450 Hanau

Telefonnummer 06181 297-0

Faxnummer 06181 297-400

 Geschäftszimmer Betreuungsbehörde Gelnhausen

  • Frau Loru
    Telefon: 06051 85-11600
    Fax: 06051 85-911618
    E-Mail: btb@mkk.de
  • Herr Möller
    Telefon: 06051 85-11602
    Fax: 06051 85-911618
    E-Mail: btb@mkk.de

Förderung der ärztlichen Versorgung

Um einem möglichen Ärztemangel im Landkreis entgegenzuwirken, möchte der Main-Kinzig-Kreis durch die gezielte Förderung von Maßnahmen die Wiederbesetzung frei werdender Hausarztsitze erleichtern.

Durch eine kompetente Koordinierung, durch Coaching und Mentorenprogramme kann es gelingen, dass möglichst viele junge Ärzte im Landkreis verbleiben und sich auch im ländlichen Bereich niederlassen.

Ein besonderes Angebot für Medizinstudierende ist die „Landpartie 1.0“. Das Wahlpflicht Blockpraktikum in einer Hausarztpraxis kann durch den Kreis

finanziell unterstützt werden, damit Studenten die Gelegenheit gegeben wird auch in ländlichen Gebieten das Praktikum wahr zu nehmen.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt organisiert.

Ein weiteres Angebot für Ärztinnen und Ärzte stellt die Förderrichtlinie „ Förderung der ärztlichen Versorgung im Main-Kinzig-Kreis“ dar.

Dazu soll Ärztinnen und Ärzten, die ihre Praxis zukunftsfähig aufstellen wollen, ein finanzieller Anreiz / eine finanzielle Unterstützung geboten werden.

PDF - Download

Gefördert wird insbesondere die Niederlassung als vertragsärztlich tätige Hausärztin oder tätiger Hausarzt bzw. die Anstellung einer Hausärztin oder eines Hausarztes. Ebenso die Gründung einer Berufsausübungsgemeinschaft oder eines Medizinischen Versorgungs-zentrums (MVZ). Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes können auch Träger von Medizinischen Versorgungszentren oder Kommunen eine Förderung erhalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie „Förderung der ärztlichen Versorgung im Main- Kinzig- Kreis“.

Landpartie 1.0 - Informationen für Niedergelassene Hausärzte

Da es immer schwieriger wird, Nachfolger für Arztpraxen im ländlichen Bereich zu finden, müssen Medizin-Studentinnen und- Studenten möglichst früh die Vorteile der Niederlassung als Hausarzt gezeigt werden und für dieses Tätigkeitsfeld begeistert werden.

Eine gute Möglichkeit ist die Absolvierung des Blockpraktikums Allgemeinmedizin. Vor allem im ländlichen Gebieten werden Hausarztpraxen gesucht, die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit bieten, das Blockpraktikum absolvieren zu können.

Wenn Sie sich beteiligen möchten, finden Sie heir die Internetseite.

Institut für Allgemeinmedizin

Theodor-Stern-Kai 7

Haus 10C

60590 Frankfurt/Main

 Landpartie 1.0 - Informationen für Studenten

Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt Sie gerne organisatorisch und finanziell dabei, in unserem Kreis an dem zweiwöchigen Blockpraktikum Allgemeinmedizin teil zu nehmen.

Gewinnen Sie Einblicke und lernen das breite Patientenspektrum einer Landarztpraxis sowie die Besonderheiten landärztlicher Tätigkeit kennen. Auch zeigen wir gerne die Möglichkeiten der Facharztweiterbildung zum Facharzt/ärztin für Allgemeinmedizin im Weiterbildungsverbund der Main-Kinzig-Kliniken auf.

Bitte nehmen vor Ihrem Praktikum Kontakt mit uns auf, damit wir Sie optimal beraten können und die für Sie passende Unterstützung vereinbaren.

Alle Informationen finden sie in unserem Informationsschreiben.

Eine Übersicht der beteiligten Hausärzte ist unter folgendem Link zu finden.

 Gesundheitsökonomin

Frau Fock

Telefon; 06051 85-11554

Fax: 06051 85-911554

E-Mail: Julia.Fock@mkk.de

Telefonische Erreichbarkeit

Montag bis Freitag:

8:00 - 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag:

13:00 - 15:00 Uhr

Freitag:

8:00 - 12:00 Uhr

Termine zur Sprechstunde werden telefonisch vergeben!

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Amtsleitung

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Anmeldung der selbständigen Tätigkeit als staatlich examinierte Hebamme

§ 8 HebBO - Pflichten im Rahmen der Aufsicht

(1) Hebammen üben ihren Beruf unter der Aufsicht der zuständigen Gesundheitsbehörde aus. Diese überwacht die Einhaltung der Berufspflichten. Sie kann hierzu Einblick in die Unterlagen, insbesondere Haftpflichtversicherung und Fortbildungsnachweise, nehmen und Hebammen und Entbindungspfleger in Berufsfragen beraten.

(2) Selbständig tätige Hebammen sind verpflichtet, der zuständigen Behörde auf deren Aufforderung anonymisiert Auskünfte für medizinalstatistische Zwecke zu erteilen.

(3) selbständig tätige Hebammen sind verpflichtet, der zuständigen Behörde

  • Beginn, Verlegung und Ende der selbständigen Tätigkeit zu melden,
  • die notwendigen Auskünfte zur eigenen Person zu erteilen und diesbezüglich Nachweise vorzulegen,
  • die notwendigen Auskünfte zu erteilen und Einblick in fallbezogene Aufzeichnungen zu gewähren, wenn eine von Ihnen betreute Schwangere, Gebärende, Wöchnerin oder in Neugeborenes verstorben oder eine Totgeburt erfolgt ist.

  • Hebammen sind aufgefordert, den Beginn und die Beendigung Ihrer selbständigen Tätigkeit beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden.
    • § 12 des Hessischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD)
    • § 8 der Berufsordnung für Hebammen (HebBO)

Die unten aufgeführten Nachweise sind bis spätestens zum Tätigkeitsbeginn vorzulegen:

  • Meldevordruck Hebamme
  • Beglaubigte Urkunde zur Führung der Berufsbezeichnung
  • Prüfungszeugnis
  • Beitragsnachweis der Berufsgenossenschaft
  • Berufshaftpflichtversicherung
  • auf Verlangen sind auch Fortbiludungsunterlagen gemäß der Beruftsordnung für Hebammen vorzulegen.

Änderungen der Angaben zur selbständigen Tätigkeit sind innerhalb eines Monats dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

Eine Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung wird nur auf Wunsch ausgestellt. Die Gebühr je Bescheinigung beträgt 15,00€.

Des Weiteren berät das Gesundheitsamt Hebammen in Berufsfragen.

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Berufsaufsicht / Anzeigepflicht

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Heilpraktikerwesen

Das Gesundheitsamt berät das Heilpraktikerwesen in Berufsfragen und überwacht die Berufspflichten. Zur Erlangung der Heilpraktikererlaubnis ist nach der Richtlinie zur Durchführung des Heilpraktikergesetzes eine Überprüfung notwendig.

Die Überprüfungen finden zweimal jährlich statt. Bei bestandener schriftlicher Überprüfung (Multiple-Choice-Test) folgt die mündliche Überprüfung. Eine Überprüfung per Aktenlage ist ebenfalls in Teilbereichen möglich (siehe Richtlinie zur Durchführung des Heilpraktikergesetzes).

Die Berufsgruppe der Heilpraktiker ist nach dem Heilpraktikergesetz und dem HGöGD verpflichtet, ihre Tätigkeit beim jeweils zuständigen Gesundheitsamt an- und abzumelden.

Diagnosen stellen und Therapien durchführen dürfen nur Ärztinnen, Ärzte, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker. Allen anderen Berufsgruppen ist dies untersagt.

Anmeldung Heilpraktikerüberprüfung

Überprüfungsplätze werden nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen vergeben. Die Einreichung von unvollständigen Antragsunterlagen kann nicht berücksichtigt werden.

Prüfungstermine

Die schriftlichen Heilpraktikgerüberprüfungen finden jedes Jahr am dritten Mittwoch im März und am zweiten Mittwoch im Oktober statt. Eine Anmeldung für die Überprüfung im März ist ab dem 15.12. möglich und eine Anmeldung für die Überprüfung im Oktober ab dem 15.05. eines jeden Jahres.

Anmeldung der Tätigkeit als Heilpraktiker*in

  • Der Anmeldebogen ist auszufüllen und dem Gesundheitsamt mit einer Kopie der Erlaubnisurkunde zuzusenden. Wer die Heilpraktikerprüfung im Main-Kinzig-Kreis abgelegt hat, muss diese Erlaubnisurkunde nicht vorlegen.
  • Informationen zur Nutzung von Praxisräumen durch verschiedene Berufsgruppen. Siehe Merkblatt.
  • Eine Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung wird nur auf Wunsch ausgestellt. Die Gebühr je Bescheinigung beträgt 15,00 €.

 Sachbearbeiterin

Frau Hartig

Telefon: 06051 85-11550

Fax: 06051 85-911550

E-Mail: Sabrina.Hartig@mkk.de

Kindergesundheit / Früherkennung von gesundheitlichen Störungen

Das Gesundheitsamt fördert im Sachgebiet Kinder- und Jugendärztlicher Dienst (KJÄD) die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren. Zur Früherkennung von gesundheitlichen Störungen bei Kindern und Jugendlichen untersucht der KJÄD in allen regionalen Schulen zur Schuleingangsuntersuchung (SEU), Seiteneinsteigende aus anderen Ländern und Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen oder körperlichen Behinderungen.

Die SEU in Hessen schreibt das Hessische Schulgesetz und das Hessische Gesetz für öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) vor. Nach medizinischen Gesichtspunkten werden die sprachlichen, motorischen und geistigen Fähigkeiten eines Kindes untersucht, weil diese für das schulische Lernen von Bedeutung sind. Während der SEU wird festgestellt, ob ein Kind einen Förderungsbedarf oder einen Hilfebedarf hat.

Der KJÄD zeigt bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen oder körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen den erforderlichen Hilfebedarf auf. Gutachten zur Eingliederungshilfe erstellt der KJÄD für Kinder und Jugendliche von Geburt bis zum 18. Lebensjahr, wenn Leistungen und Fördermaßnahmen nach dem Sozialgesetzbuch V, VIII und XII beantragt wurden. Dabei wird Kindern und Jugendlichen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen vom Sozialhilfeträger Hilfen gewährt, wenn eine Behinderung mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate andauert und eine Integration in die Gemeinschaft erschwert oder dadurch verhindert wird.

Die Schuleingangsuntersuchung (SEU)

Gesetzliche Grundlagen

Die Schuleingangsuntersuchung (SEU) in Hessen schreibt das Hessische Schulgesetz und das Hessische Gesetz für öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) vor.

Ablauf

Die Schuleingangsuntersuchung (SEU) findet in der wohnortnahen Grundschule statt. Zur Untersuchung bringen die Eltern einen ausgefüllten Schulanmeldebogen, den Impfausweis des Kindes, das Vorsorgeheft und wichtige Arztbefunde des Kindes mit. Arbeitet das Kind während der SEU gut mit, dauert die Untersuchung zirka eine Stunde. Nach medizinischen Gesichtspunkten werden die sprachlichen, motorischen und geistigen Fähigkeiten eines Kindes untersucht, weil diese für das schulische Lernen von Bedeutung sind. Während der SEU wird festgestellt, ob ein Kind einen Förderungsbedarf oder einen Hilfebedarf hat. Beispiele sind die Ergotherapie, um die Motorik zu verbessern oder die Logopädie, um die Aussprache zu verbessern.

Sehen


  • Prüfung der Sehfähigkeit in der Ferne und Nähe. Prüfung des räumlichen Sehvermögens
  • Prüfung der Farbtüchtigkeit. Ausschluss von Schielen und Fehlsichtigkeit

Hören


  • Prüfung des Hörvermögens mit einem Kopfhörer-Testgerät

Sprechen / Sprache


  • Überprüfung der Deutschkenntnisse
  • Mehrsprachigkeit
  • Kenntnisse in Grammatik, Wortschatz, Sprachverständnis
  • Aussprachestörungen

Impfberatung


  • Durchsicht des Impfbuches und gegebenenfalls ein Hinweis oder eine Beratung bei fehlenden Schutzimpfungen

Akustisch wahrnehmen


  • Erkennen von Formen und Farben, verschiedene Größen, Entfernungen, Bewegungen und Strukturen

Auge-Hand-Koordinieren / Visumotorik


  • Umsetzung der visuellen Wahrnehmung zum Beispiel beim Abmalen und Puzzeln
  • Erkennen und Unterscheiden von Symbolen, Zahlen und Buchstaben (=visuelle Reize).

Feinmotorik


  • Stifthaltung, richtige Kraftdosierung beim Aufdrücken finden

Grobmotorik / Körperkoordination


  • Hüpfen, selbständiges An- und Ausziehen
  • Konzentration / Auffassungsgabe / Lernmotivation

Körperliche Untersuchung inklusive Messung von Größe, Gewicht und Blutdruck.


  • Mögliche Krankheitsfrüherkennung aller wichtigen Organsysteme

Wer erhält die Untersuchungsergebnisse

Über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung (SEU) werden Eltern zeitnah informiert. Medizinische Befunde und weitere notwendige Behandlungen werden besprochen und abgeklärt. Eltern werden nach Bedarf zu Themen über die Gesundheit des Kindes beraten, zum Beispiel über Themen der Ernährung, Bewegungsförderung und über Auswirkungen des Medienkonsums. Die Schulleitung erhält Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes bzw. des Jugendlichen, um nach Bedarf unterstützende Maßnahmen einzuleiten.

Seiteneinsteigende

Seiteneinsteigende sind Kinder und Jugendliche, die aus einem anderen Bundesland kommen oder nach Zuwanderung und Migration aus einem anderen Land kommen. Seiteneinsteigende werden in das Hessische Schulsystem integriert. Seiteneinsteigende unterziehen sich der SEU unabhängig vom Alter und Bildungsstand. Dies gilt auch für Jugendliche, die erstmalig eine berufsbildende Schule in Hessen besuchen. Die Untersuchung von Seiteneinsteigenden beruht auf der Grundlage des HGöGD und des Hessischen Schulgesetzes. Es handelt sich um eine ärztliche Untersuchung, die körperliche Befunde, sprachliche Fähigkeiten oder psychische Auffälligkeiten feststellt und Schulbesuchsjahre aus dem Herkunftsland dokumentiert. Die Untersuchung entfällt, wenn bereits eine Schuleingangsuntersuchung durchgeführt wurde, zum Beispiel in einem anderen Bundesland.

Gutachten / Bescheinigungen

Asylbewerberleistungsgesetz

Der KJÄD prüft die medizinische Notwendigkeit von Heil- und Hilfsmitteln für minderjährige Asylbewerber im Auftrag des Sozialamtes. Minderjährige Asylbewerber haben einen Anspruch auf medizinische ambulante oder stationäre Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Ärztliche Befunde und Verordnungen sollen zur Untersuchung vorliegen. Krankenhausträger und Arztpraxen rechnen die Behandlungskosten direkt mit dem Leistungsträger ab, wenn medizinische Notfälle Leistungsberechtigter nach dem AsylbLG vorliegen.

Chronische Erkrankungen, Behinderungen

Bestehen chronische Erkrankungen, Behinderungen oder Entwicklungsauffälligkeiten, erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen dem KJÄD und der Kinderfacharztpraxis, der Kindertagesstätte, mit Therapeutinnen und Therapeuten und mit Förderstellen. Das Kind erhält durch diese Zusammenarbeit eine bestmögliche und individuelle Förderung.

Familienentlastender Dienst (FED)

Der FED unterstützt Familien mit behinderten Kindern und Jugendlichen, um betroffenen Kindern und Jugendlichen einen Verbleib im gewohnten Lebensumfeld der Familie zu sichern und nach Bedarf Familien und Angehörigen Freiräume zur Erholung zu ermöglichen.

Gutachten zur Eingliederungshilfe

Gutachten zur Eingliederungshilfe erstellt der KJÄD bis zum 18. Lebensjahr eines Kindes bzw. Jugendlichen, wenn Leistungen und Fördermaßnahmen nach dem Sozialgesetzbuch V, VIII und XII beantragt werden. Dabei wird Kindern und Jugendlichen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen vom Sozialhilfeträger Hilfe gewährt, wenn diese Behinderungen mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate andauern und eine Integration in die Gemeinschaft erschwert ist oder dadurch verhindert wird.

Heilpädagogische Maßnahmen

Heilpädagogische Maßnahmen berücksichtigen individuelle Bedürfnisse bei körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen oder von Behinderung bedrohten Kindern und Jugendlichen. Alltagskompetenzen werden über einen längeren Zeitraum gefördert und Angehörige und Bezugspersonen werden in der unterstützenden Kompetenz beraten.

Integrationsplatz in der Kita

Ein Integrationsplatz in einer Kindertagesstätte (Kita) wird Kindern mit Behinderung oder drohender Behinderung gewährt, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und um das Kind individuell pädagogisch zu fördern.

Lange Fehlzeiten in der Schule (Absentismus)

Wenn ein Kind oder Jugendlicher häufig die Schule schwänzt und keine Atteste eines Arztes vorliegen, beauftragt das Staatliche Schulamt den KJÄD, medizinische Gründe für das Fehlen (Absentismus) zu prüfen.

Schulsportbefreiung

Eine Schulsportbefreiung erfolgt, wenn ein Kind oder ein Jugendlicher aus gesundheitlichen Gründen über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten nicht am Schulsport teilnimmt. Die Schule beauftragt den KJÄD, das Kind oder den Jugendlichen zu untersuchen. Der KJÄD bescheinigt, wenn die Gesundheit des Kindes oder des Jugendlichen beeinträchtigt ist und erläutert, welche Aktivitäten im Rahmen des Schulsportes möglich sind.

Sprachberatung

Der KJÄD empfiehlt eine Sprachberatung, wenn während der Schuleingangsuntersuchung eine Sprachstörung des Kindes auffällt. Eine Sprachberatung erfolgt durch Sprachheilbeauftragte, die für das Gesundheitsamt tätig sind. Die Beratung ist kostenfrei.

Teilhabeassistenz (THA) in der Schule

Eine Teilhabeassistenz (THA) wird in der Schule für Kinder und Jugendliche gewährt, die sich durch eine körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigung nur mit Einschränkungen im Schulalltag bewegen können. Hier besteht das Ziel, den Schulbesuch und die Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen. Die Assistenz unterstützt ein Kind oder einen Jugendlichen bei der Verrichtung von Alltagsaktivitäten. Es handelt sich um erfahrene, aber pädagogisch nicht qualifiziert ausgebildete Personen.

Unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA)

UMA nimmt das zuständige Jugendamt in Obhut. Das Gesundheitsamt stellt innerhalb von sieben Werktagen eine Bescheinigung über eine Verlegungsfähigkeit oder eine Reisefähigkeit aus. Innerhalb von 14 Tagen werden die vollständigen Unterlagen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeldet. Bei der groborientierenden Untersuchung begutachtet der KJÄD körperliche Beeinträchtigungen und Behinderungen oder das Vorliegen möglicher Infektionskrankheiten.

Telefonische Erreichbarkeit

Telefonnummer 06051 85-11540

Faxnummer 06051 85-911548

E-Mail kjaed@mkk.de

Montag bis Mittwoch:

8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr

Donnerstag:

8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr

Freitag:

8:00 bis 12:00 Uhr

 Geschäftszimmer

Frau Waller

Telefon 06051 85-11540

Fax 06051 85-911548

E-Mail kjaed@mkk.de

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Kinder- und Jugendärztlicher Dienst

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Sprachentwicklung / Sprachförderung bei Kindern

Vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. Landesverband Hessen.

Der Bereich Kindersprachscreening (KiSS) des Hessischen Kindervorsorgezentrums (HKVZ) ist ein systematisches Verfahren, um 4- bis 4½-jährige Kinder im Hinblick auf einen sprachpädagogischen Förderbedarf bzw. einen Sprachtherapiebedarf zu untersuchen.

Dabei werden sowohl Kinder mit Deutsch als Muttersprache als auch Kinder mit Deutsch als Zweitsprache berücksichtigt. Ziel ist es, die Bildungschancen aller Kinder in den hessischen Kindertagesstätten zu verbessern. Darüber hinaus soll das Verfahren Fehleinschätzungen vorbeugen und unentdeckte Entwicklungsrückstände im Bereich Sprache aufdecken. Die richtige Einschätzung der Kinder bildet die fachgerechte Grundlage für eine rechtzeitige sprachpädagogische Förderung bzw. Sprachtherapie.

Der Main-Kinzig-Kreis beteiligt sich bereits seit 10 Jahren am KiSS-Projekt. Zurzeit nehmen 134 von insgesamt 235 Kindertagesstätten aus dem Main-Kinzig-Kreis daran teil, 333 Erzieher*innen wurden insgesamt für das Projekt ausgebildet. Damit liegt der Main-Kinzig-Kreis hessenweit an erster Stelle.

Ziel für die Zukunft soll es sein, dass sich weitere Kindertagesstätten am KiSS-Projekt beteiligen, um dieses flächendeckend im Main-Kinzig-Kreis umzusetzen.

 Sachbearbeiterin

Frau Jackel

Telefon: 06051 85-11566

Fax: 06051 85-911566

E-Mail: Inge.Jackel@mkk.de

Telefonische Erreichbarkeit

Montag bis Freitag

9:00 Uhr bis 11:30 Uhr

13:00 Uhr bis 14:30 Uhr

Termine werden telefonisch oder per E-Mail vergeben!

Kreisausschuss Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

KISS

Barbarossastraße 24

63451 Gelnhausen

Koordination regionaler Hilfeplanung

Im Gesundheitsamt ist das Sachgebiet Psychiatriekoordination (PSYK) eine regionale Steuerungsstelle für Menschen mit seelischen Behinderungen, bzw. psychischen Erkrankungen oder mit Suchtmittelabhängigkeit. Die PSYK hat die Aufgabe, notwendige Hilfen auf der Grundlage des SGB XII § 53 ff zu planen, aufzubauen und zu koordinieren. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern, den Leistungserbringern und den betroffenen Menschen selbst und orientiert sich an den Grundsätzen personenbezogener und zielorientierter Hilfeerbringung.

Unter dem Dach der Eingliederungshilfe gibt es ein recht differenziertes, aufeinander abgestimmtes Hilfeinstrumentarium, das von Wohnheimangeboten, dem Betreutem Wohnen, Tagesstätten und anderen tagesstrukturierenden Maßnahmen, bis hin zu Angeboten des Begleiteten Wohnens in Familien reicht.

Übersicht regionaler HilfeInstrumentarien

Eingliederungshilfen für Behinderte

Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung haben Anspruch auf Eingliederungshilfe nach dem SGB XII, wenn ihre Fähigkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die Behinderung wesentlich eingeschränkt ist. Die Leistungen der Eingliederungshilfe werden erbracht, um die Behinderung oder deren Folgen zu reduzieren oder zu mildern und behinderten Menschen die Chance zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist eine Leistung der Sozialhilfe. Es gilt auch hier der Grundsatz der Nachrangigkeit, das heißt, dass Sozialhilfe nur geleistet werden kann, wenn die betroffene Person sich nicht selbst helfen kann oder die notwendige Unterstützung nicht durch vorrangige Dritte (z.B. Angehörige oder andere Sozialversicherungsträger) erlangen kann.

Hilfeplankonferenz (HPK)

Die Hilfeplankonferenzen bilden das zentrale Steuerungsinstrument für die regionale Eingliederungshilfe für Behinderte. In der HPK für psychisch kranke Menschen und suchtmittelabhängige Menschen wurden im Jahr 2015 zirka 570 Personen vorgestellt, die Tendenz ist ansteigend. In Wohnheimen, Werkstätten, Betreutem Wohnen, Wohngemeinschaften und Tagesstätten werden insgesamt über 900 Leistungsberechtigte der Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII versorgt. Der PSYK obliegt die Funktion der Schnittstelle zwischen den einzelnen Eingliederungshilfeerbringern (insgesamt 12 Träger), den verschiedenen Leistungsträgern (z.B. LWV Hessen) sowie den Betroffenen mit ihren Angehörigen. Gleichzeitig fungiert sie als Bindeglied zur öffentlichen Verwaltung.

Psychiatriebeirat

Der Psychiatriebeirat übernimmt die wichtige Verbindung zwischen der politischen und der operativen Ebene. Im Psychiatriebeirat arbeiten alle an dem Eingliederungshilfeprozess Beteiligten unter Federführung der PSYK zusammen, inklusive der Vertreter von Betroffenen und deren Angehörigen. Orientierung bietet dabei der Psychiatrieplan, in dem wesentliche Ziele sowie Schwerpunktsetzungen in der psychiatrischen Versorgung von psychisch Erkrankten und suchtmittelabhängigen Menschen beschrieben sind.

Gemeindepsychiatrisches Netzwerk

Die Vielfalt der Trägerlandschaft in der Eingliederungshilfe, die unterschiedliche sachliche wie räumliche Zuständigkeit sowohl bei der Kostenverantwortung, als auch bei der Leistungserbringung und zu guter Letzt einfach die Frage, an wen kann bzw. muss ich mich bei Unterstützungsbedarf wenden, hat uns veranlasst, ein regionales Nachschlagewerk zu veröffentlichen. Im Gemeindepsychiatrischen Netzwerk finden Sie Adressen von Einrichtungen und professionell Tätigen, der Selbsthilfekontaktstellen, Kliniken, Fachärzten und Therapeuten im Main-Kinzig-Kreis, die sich mit der Versorgung von psychisch kranken Menschen sowie von Menschen mit Suchtmittelerkrankungen beschäftigen. Unter folgenden Links finden Sie das regelmäßig aktualisierte Verzeichnis: Gemeindepsychiatrisches Netzwerk

Psychiatrieplan

Im Jahre 1996 wurde erstmalig von einem externen Institut ein Psychiatrieplan für den Main-Kinzig-Kreis erarbeitet, der als Grundlage der Entwicklung der psychosozialen und medizinischen Versorgung diente. Da aber gerade in diesem Bereich eine enorme dynamische Entwicklung mit neuen, häufig wechselnden Herausforderungen verbunden ist, wurde die Fortschreibung des Psychiatrieplans unter Einbeziehung der Kooperationspartner und Hilfeerbringer im Jahre 2006/ 2007 vorangetrieben und der politischen Ebene zur Orientierung und Beschlussfassung vorgestellt. Dieser bestimmt im Wesentlichen den Ausbau und die Schwerpunktsetzung der regionalen Eingliederungshilfe. Eine Themenbezogene Bilanz des Psychiatrieplans wurde vom Psychiatriebeirat im Dezember 2013 auf den Weg gebracht und soll in den nächsten Jahren fortgeschrieben werden.

Gemeindepsychiatrischer Verbund

Ziel des Gemeindepsychiatrischen Verbundes ist es, psychisch erkrankten Menschen und Suchtmittelabhängigen sowie deren Angehörigen im Main-Kinzig-Kreis individuelle und passgenaue Hilfen bereitzustellen. Die Notwendigkeit einer Vereinbarung zur Förderung von Verbundstrukturen ergibt sich aus der Vielfalt der Träger der entsprechenden Versorgungseinrichtungen Gemeindepsychiatrisches Netzwerk, der Vielfalt der Sozialleistungsträger für diesen Personenkreis und der Notwendigkeit der Anpassung der jeweiligen Eingliederungshilfeleistung an den individuellen Versorgungs- und Betreuungsbedarfen.

Im Main-Kinzig-Kreis hat sich daher ein Gemeindepsychiatrischer Verbund (GPV MKK) entwickelt, der die gemeindenahe, angemessene Behandlung, Betreuung und Rehabilitation aller Menschen mit psychischer Erkrankung und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben zum Ziel hat. Die Sicherstellung dieser Ziele wird durch ein integriertes, regionales, personenzentriertes Hilfesystem angestrebt. Als gemeinsame Grundlage des Verbundes dient eine seit 2009 von allen Partnern unterzeichnete Kooperationsvereinbarung, in der die wesentlichen Inhalte und Ziele verbindlich fixiert sind. Der GPV MKK ist Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde (BAG GPV) und verpflichtet sich damit zur Einhaltung von entsprechenden Qualitätsstandards.

 Sachgebietsleiter

 Assistentin

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Psychiatriekoordination

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Telefonische Erreichbarkeit

Montag bis Freitag:

8:00 bis 12:00 Uhr

  • Bürgertelefon zu Coronavirus
    06051 85-10000
  • Belehrungen n. d. Infektionsschutzgesetz §§ 42, 43
    Online-Kalender Termine reservieren.
    Telefon: 06051 85-0
    E-Mail: hyg@mkk.de
  • Amtsleitung
    Anmeldung Amtsleitung
    Telefonnummer: 06051 85-11550
    Faxnummer: 06051 85-911559
    E-Mail: gesundheitsamt@mkk.de
  • Amtsärztlicher Dienst - Terminanmeldung
    Telefon: 06051-11500
    Faxnummer: 06051-85-11500
    E-Mail: aaed@mkk.de
  • Anzeigepflicht nach HGöGD § 12 Absatz 1
    Telefon: 06051 85-11555
    Fax: 06051 85-911555
    E-Mail: Sabine.Kehm@mkk.de
  • Arbeitskreis Jugendzahnpflege
    Telefon: 06051 85-11590
    Fax: 06051 85-911598
    E-Mail: akjz@mkk.de
  • Berufsaufsicht Hebammen
    Telefon: 06051 85-11555
    Fax: 06051 85-911555
    E-Mail: Sabine.Kehm@mkk.de
  • Betreuungsbehörde
    Telefon: 06051 85-11600
    Fax: 06051 85-911618
    E-Mail: BtB@mkk.de
  • Gesundheitsberichterstattung und Bürgerinformation
    Telefon: 06051 85-11552
    Fax: 06051 85-911552
    E-Mail: Carmen.Waldmann@mkk.de
  • Grundsatzangelgenheiten und Allgemeine Verwaltung
    Telefon: 06051 85-11560
    Fax: 06051 85-911579
    E-Mail: verwaltung@mkk.de
  • Heilpraktikerüberprüfung
    Telefon: 06051 85-11550
    Fax: 06051 85-911550
    E-Mail: Sabrina.Hartig@mkk.de
  • Hygiene und Umweltmedizin
    Telefon: 06051 85-11650
    Fax: 06051 85-911677
    E-Mail: hyg@mkk.de
  • Kindersprachscreening - KISS
    Telefon: 06051 85-11566
    Fax: 06051 85-911566
    E-Mail: Inge.Jackel@mkk.de
  • Kinder- und Jugendärztlicher Dienst
    Telefon: 06051 85-11540
    Fax: 06051 85-911549
    E-Mail: kjaed@mkk.de
  • Meldepflichtige Infektionskrankheiten
    Telefon: 06051 85-11650
    Fax: 06051 85-911677
    E-Mail: hyg@mkk.de
  • Psychiatriekoordination
    Telefon: 06051 85-11640
    Fax: 06051 85-911640
    E-Mail: Bernd.Kaltschnee@mkk.de
  • Sozialpsychiatrischer Dienst
    Telefon: 06051 85-11620
    Fax: 06051 85-911638
    E-Mail: spdi@mkk.de
  • Trinkwasserhygiene
    Telefon: 06051 85-11650
    Fax: 06051 85-911677
    E-Mail: hyg@mkk.de
  • Überwachung regionaler Badeseen und Schwimmbäder
    Telefon: 06051 85-11650
    Fax: 06051 85-911677
    E-Mail: hyg@mkk.de
  • Zahnärztlicher Dienst
    Telefon: 06051 85-11580
    Fax: 06051 85-911599
    E-Mail: zaed@mkk.de

Psychosoziale Beratungsgespräche und Hilfeplanung

Im Gesundheitsamt ist das Sachgebiet Sozialpsychiatrischer Dienst (SPDI) Ansprechpartner für Menschen mit seelischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen. Die Beratung kann im Amt, in den Außenstellen oder in Form von Hausbesuchen mit betroffenen Menschen und mit deren Angehörigen, Freunden und Nachbarn erfolgen, dabei bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beratung und Vermittlung zu weiterführenden ambulanten und stationären Hilfen an. Das können Vermittlungen in eine Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (PSKP) oder Vermittlungen in Wohnheime sein, in ambulantes betreutes Wohnen.

In der Nachsorge nimmt der SPDI Kontakt mit Menschen auf, die aus einer stationären psychiatrischen Versorgung kommen. Hier klärt der SPDI weitergehende Unterstützungen ab. Ambulante und stationäre Hilfen werden im Rahmen von Hilfeplanverfahren für den Betroffenen ermittelt. Chronisch psychisch Kranke und Suchtkranke werden durch verschiedene Träger anhand einer zielgerichteten Handlungsplanung im Alltag unterstützt. Betroffene und Angehörige, die diese Form der stationären Hilfe wünschen, können sozialarbeiterisch und ärztlich begleitet werden. Der SPDI unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht, die Beratung ist kostenfrei und die Beratung ist auf Wunsch anonym.

Hausbesuche

Der SPDI bietet Beratungen und Gespräche auch in Form eines Hausbesuches an. Die Gespräche unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Die Gespräche können anonym geführt werden und sind kostenlos. Betroffene, Angehörige und Kontaktpersonen können sich so über Möglichkeiten der Unterstützung bei psychischen Störungen und Abhängigkeitserkrankungen beraten lassen. Der SPDI informiert über Beratungsangebote und zeigt weiterführende Hilfen an. Die Beratung kann im Amt, in den Außenstellen oder in Form von Hausbesuchen erfolgen.

Nachsorge

In der Nachsorge nimmt der SPDI Kontakt mit Menschen auf, die aus einer stationären psychiatrischen Versorgung kommen. Hier klärt der SPDI weitergehende Unterstützungen ab.

Beratungsangebote im Gemeindepsychiatrischen Verbund

Unterstützung durch den Gemeindepsychiatrischen Verbund bedeutet, dass psychisch kranken Menschen und suchtkranken Menschen durch Träger anhand einer zielgerichteten Handlungsplanung im Alltag geholfen wird. Menschen, die diese Formen ambulanter Hilfen wünschen. Sie können im SPDI sozialarbeiterisch und ärztlich begleitet und begutachtet werden.

Ambulante und stationäre Hilfen

Ambulante und stationäre Hilfen können im Rahmen von Hilfeplanverfahren für den Betroffenen ermittelt werden. Chronisch psychisch Kranke und Suchtkranke werden durch verschiedene Träger anhand einer zielgerichteten Handlungsplanung im Alltag unterstützt. Personen dieses Kreises, die diese Form der stationären Hilfe wünschen, können sozialarbeiterisch und ärztlich begleitet werden. Es kann eine Hilfeplanung zu verschiedenen Angeboten aufgezeigt werden, so zum Beispiel zu

  • Wohnheimen als vollstätionäre Versorgungsform
  • Ambulantes betreutes Wohnen bei verschiedenen Trägern. Hier kann eine regelmäßige Begleitung erfolgen, zum Beispiel im häuslichen Umfeld.

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB)

Psychisch Kranke und Suchtkranke werden durch verschiedene Träger anhand einer zielgerichteten Handlungsplanung im Alltag unterstützt. Personen dieses Kreises, die diese Formen der ambulanten Hilfen wie strukturgebende Maßnahmen über die PSKB wünschen, können sozialarbeiterisch und ärztlich begleitet und begutachtet werden oder im Rahmen von Hilfeplanverfahren mit unterstützt werden.

Gremienarbeit

Die Mitwirkung in verschiedenen Gremien und Beratung von Ämtern und Institutionen in Zusammenarbeit mit der Psychiatriekoordination ist eine weitere Aufgabe des Sozialpsychiatrischen Dienstes.

PDF - Download

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Sozialpsychiatrischer Dienst

Postfach 1465

63569 Gelnhausen

Besucheranschrift

Main-Kinig-Kreis

Gesundheitsamt

Sozialpsychiatrischer Dienst

Barbarossastraße 24

63571 Gelnhausen

Telefonische Erreichbarkeit

Telefonnummer 06051 85-11620

Faxnummer 06051 85-911638

E-Mail spdi@mkk.de

Montag bis Mittwoch:

8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr

Donnerstag:

8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr

Freitag:

8:00 - 12:00 Uhr

Termine zur Sprechstunde werden telefonisch vergeben!

 Sachgebietsleiter

Herr Latka

Telefon 06051 85-11621

Fax 06051 85-911638

E-Mail spdi@mkk.de

 Sachbearbeiterinnen Geschäftszimmer

  • Frau Schwarz
    Telefon 06051 85-11623
    Fax 06051 85-911638
    E-Mail spdi@mkk.de
  • Frau Woestendiek
    Telefon 06051 85-11620
    Fax 06051 85-911638
    E-Mail spdi@mkk.de

Grundsatzangelegenheiten und Allgemeine Verwaltung im Gesundheitsamt

Das Sachgebiet Grundsatzangelegenheiten und Allgemeine Verwaltung ist ein interner Dienstleister innerhalb des Gesundheitsamtes und insbesondere zuständig für die Organistion des Dienstbetriebes, die EDV-Administration und das Finanz- und Personalwesen.

 Geschäftszimmer

Telefon: 06051 85-11560

Faxnummer: 06051 85-911579

E-Mail: Verwaltung@mkk.de

Termine werden Telefonisch vergeben

Telefonische Erreichbarkeit:

Montag bis Freitag: 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 Sachgebietsleiter

Herr Heinbuch

Telefon: 06051 85-11561

Fax: 06051 85-911579

E-Mail: Verwaltung@mkk.de

 Vertretung Sachgebietsleitung

Herr Kähm

Telefon: 06051 85-11562

Fax: 06051 85-911579

E-Mail: Verwaltung@mkk.de

Zahnärztlicher Dienst

Gesund beginnt im Mund

Im Gesundheitsamt fördern der Zahnärztliche Dienst (ZÄD) und der Arbeitskreis Jugendzahnpflege (AKJZ) gemeinsam die Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die Basis für die Förderung von Mundgesundheit sind vier Säulen, bestehend aus einer gesunden Ernährung, aus gewissenhafter Zahnpflege, aus Fluoridanwendungen und aus der Vorsorgeuntersuchung in einer Zahnarztpraxis, in Kindergärten und Schulen. Der ZÄD und AKJZ haben es sich zur Aufgabe gemacht, das tägliche Zähneputzen in den Kindergärten einzuführen und über Mundgesundheit in Kindergärten und Schulen zu unterrichten. Der ZÄD und AKJZ beraten Pädagogen und Eltern zu einem gesunden Pausensnack und dem zuckerfreien Vormittag. Prophylaxefachkräfte führen in Kindergärten und Schulen jährlich altersgerechte Unterrichtseinheiten zur Zahngesundheit durch.

Geschult wird richtiges Putzen der Zähne. Gesunde Zähne sind das wichtigste Ziel. Jährlich untersuchen der ZÄD und der AKJZ bis zu 15.000 Kinder und Jugendliche in den Kindergärten und in den Schulen. Der ZÄD und AKJZ begutachtet die Zahngesundheit und die Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen im gesamten Kreisgebiet und veröffentlicht die Ergebnisse in Gesundheitsrichtlinien. Die Rechtsgrundlage ist das HGöGD und der § 21 im SGB V, das Hessische Schulgesetz und die zugehörige Verordnung zur Schulgesundheitspflege.

Der ZÄD erstellt zudem Gutachten aufgrund von zahnärztlichen Befunden, wenn Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, Beihilferecht oder dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG) beantragt werden.

Evaluation der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe im Main-Kinzig-Kreis

Evaluation der zahnmedfizinischen Gruppenprophylaxe in den Kindergärten im Main-Kinzig-Kreis

Projektbericht von Berna Alundag (Studierende des Studiengangs Gesundheitsförderung B.Sc.) und Frau Dr. Schreiber, MPH (Zahnärztlicher Dienst Gesundheitsamt Main-Kinzig-Kreis)

Der Zahnärztliche Dienst (ZÄD) des Gesundheitsamtes und der Arbeitskreis Jugendzahnpflege (AKJZ) stärken durch gesundheitsfördernde Maßnahmen die Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen. Diese zahnmedizinische Gruppenprophylaxe umfasst eine flächendeckende Durchführung von Prophylaxemaßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit durch Zahnärzte, zahnmedizinisches Fachpersonal sowie Prophylaxefachkräfte und Ökotrophologen des Arbeitskreises für Jugendzahnpflege (AKJZ).

Ziel des Berichts ist es Struktur, Prozess und Ergebnis der Gruppenprophylaxe in den Kindergärten im MKK zu beschreiben. Es soll festgestellt werden, ob ein Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen zur Optimierung der Gruppenprophylaxe in den Kindergärten künftig geplant werden müssen.
Bericht

Vier Säulen für gesunde Zähne

  • Gesunde Ernährung
  • Gewissenhafte Zahnpflege
  • Fluoridanwendungen
  • Vorsorge in der zahnarztpraxis

Gesund beginnt im Mund (Flyer)

Ernährung in Kindergärten und Schulen

Ernährungsberaterinnen des AKJZ führen in Kindergärten und Schulen einmal jährlich eine altersgerechte Unterrichtseinheit zur Motivation für eine zahngesunde Ernährung durch. Darin enthalten sind ganz wesentlich die Fragen, in welchen Lebensmitteln und Getränken überall Zucker versteckt ist und wie er sich auf die Zähne auswirkt. Erzieherinnen und Eltern werden auch regelmäßig geschult und motiviert, den Kindern unter anderem mit dem zuckerfreien Vormittag eine gesunde Lebenswelt zu gestalten.

Zahnpflege in Kindergärten und Schulen

Die Prophylaxefachkräfte des AKJZ führen in Kindergärten und Schulen einmal jährlich eine altersgerechte Unterrichtseinheit zur Zahnpflege durch. Dabei widmen sie sich folgender Themen:

Erzieherinnen und Erzieher in Krippen und Kindergärten werden regelmäßig geschult, mit den Kindern täglich die Zähne zu putzen.

  • Zähneputzen
  • Anwendung von Fluorid
  • Entstehung von Karies

Eltern werden motiviert, ihrem Kind vom ersten Milchzahn bis ins Schulalter hinein, die Zähne von allen Seiten rundum sauber zu putzen.

Patenschaftszahnärzte

Patenschaftszahnärzte sind niedergelassene Zahnärzte, die in Absprache mit dem AKJZ Kindergärten betreuen. Die Schwerpunkte bilden Erzieherinnen- und Elternberatung zur Zahngesundheit, Zahnputzübungen und Ernährungsspiele mit den Kindern. Sowie der Besuch in einer Zahnarztpraxis findet statt, um Kinder mit Freude und Spaß daran zu gewöhnen.

Bereitschaftserklärung Patenzahnarzt [PDF]

Tätigkeitsraster Patenschaftszahnärzte [PDF]

Gesundheitsberichte über die Zahnärztlichen Untersuchungen in Kindergärten und Schulen

Der Zahnärztliche Dienst und der AKJZ untersuchen jährlich Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen. Sie begutachten die Zahngesundheit und die Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen im gesamten Kreisgebiet. Die Ergebnisse veröffentlicht der Zahnärztliche Dienst in Gesundheitsberichten.

Gesundheitsbericht Band 2

Gesundheitsbericht Band 8

Rechtsgrundlage der zahnärztlichen Untersuchungen in Schulen

Die Rechtsgrundlage für zahnärztliche Untersuchungen in Kindergärten und Schulen ist das HGöGD und der § 21 im fünften Sozialgesetzbuch. Für Schulen gelten das Hessische Schulgesetz und die zugehörige Verordnung zur Schulgesundheitspflege.

Alle medizinischen Daten und Befunde im ZD unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht!

Vorsorge in der Zahnarztpraxis

Die vierte Säule für gesunde Zähne ist die regelmäßige zahnärztliche Beratung und Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis.

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Zahnärzticher Dienst

Barbarossastraße 24

63571 Gelnhausen

Besucher-Anschrift

Main-Kinzig-Kreis

Gesundheitsamt

Zahnärztlicher Dienst

Barbarossastraße 24

63571 Gelnhausen

 Telefonische Erreichbarkeit

Telefonnummer 06051 85-11580

Faxnummer 06051 85-911599

E-Mail zaed@mkk.de

Montag bis Donnerstag:

8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr

Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag:

8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr

Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr

Termine zur Sprechstunde werden telefonisch vergeben!

 Sachgebietsleiterin

Frau Dr. Adolphi

Telefon 06051 85-11591

Fax 06051 85-911599

 Sachbearbeiterin

Frau Braun

Telefon 06051 85-11580

Fax 06051 85-911599

 Sachbearbeiter

Herr Anton

Telefon 06051 85-11584

 Sachbearbeiterin

Frau Anton

Telefon 06051 85-11586

Ansprechpartner zum Thema Gesundheit

Das Gesundheitsamt nimmt für den Main-Kinzig-Kreis einschließlich der Sonderstatusstadt Hanau Aufgaben im Gesundheitsschutz, der Gesundheitsförderung sowie planerische und koordinative Aufgaben des Gesundheitswesens wahr.

Dazu gehören Hygiene, Infektionsschutz, umweltbezogener Gesundheitsschutz, Medizinalaufsicht ebenso wie Gesundheitspflege für Kinder und Jugendliche, Mundgesundheitsförderung, Sozialpsychiatrie, Suchtberatung und Behindertenberatung.

Weiter ist es Ansprechpartner für Menschen, die vom Gericht zu gesetzlichen Betreuern bestellt wurden oder für die eine gesetzliche Betreuung angeordnet wurde.

Es werden sozialmedizinische Gutachten unterschiedlichster Fragestellungen erstellt. Die Erlaubniserteilung im Heilpraktikerwesen ist in der Zuständigkeit des Gesundheitsamtes.

In Berichten zu gesundheitsbezogenen Themen werden Daten analysiert und daraus Handlungsvorschläge erarbeitet , um die Gesundheitssituation im Landkreis zu verbessern.

Das Amt beteiligt sich an Aktivitäten zur Verbesserung der regionalen medizinischen Versorgung der Bevölkerung.

Es finden jährlich Veranstaltungen zum Thema Herzgesundheit, Welt-Aids-Tag, Hygiene und zum Thema Organspende-Ausweis statt.

Postanschrift

Main-Kinzig-Kreis
Gesundheitsamt
Postfach 1465
63569 Gelnhausen

Besucheranschrift

Main-Kinzig-Kreis
Gesundheitsamt
Barbarossastraße 24
63571 Gelnhausen