70. Verbraucher- und Erlebnismesse in Wächtersbach ist offiziell eröffnet


Stabilität und Verlässlichkeit in Zeiten des rasanten Wandels

Die 70. Messe Wächtersbach startete am Samstag, 5. Mai, mit einer gut besuchten Eröffnungsveranstaltung in das Jubiläumsjahr. Bis zum 13. Mai erwarten hier nun über 300 Ausseller rund 60.000 Besucher. Schon das erste Wochenende lockte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in die Messestadt, die von Landrat Thorsten Stolz für diese Zeit zum „Mittelpunkt des Main-Kinzig-Kreises“ ernannt wurde.

Traditionsgemäß kamen zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur sowie aus Verbänden und Vereine zur feierlichen Eröffnung. Entsprechend lang war die Gästeliste, die Bürgermeister Andreas Weiher in gewohnter Sorgfalt vortrug. Unter den Zuhörern waren auch die ehemaligen Landräte Karl Eyerkaufer und Erich Pipa. Zudem blickte er in Stichworten zurück auf die Geschichte der vergangenen 70 Jahre rund um die Verbraucher- und Erlebnismesse, die inzwischen ein Alleinstellungsmerkmal für den Main-Kinzig-Kreis ist.

Auch Landrat Thorsten Stolz schilderte die Anfänge in schwieriger Zeit und betonte, dass das erste Motto „Wächtersbach ruft“ nichts von seiner Aktualität verloren habe. Das aktuelle Angebot zeige, dass die Verbraucher immer größeren Wert auf Waren und Dienstleistungen aus der Region legten. Auch aus diesem Grund präsentiere sich der Main-Kinzig-Kreis mit seinen Dienstleistungen, Gesellschaften und Eigenbetrieben erstmals in einer eigenen Halle.

Anschließend erlebte der Landrat mit den zahlreichen Gästen eine kurzweilige Rede von Schirmherr Frank Lehmann. Der populäre Fernsehjournalist und Moderator aus Hanau spannte einen Bogen vom englischen Königshaus über Managergehälter, Assistenzroboter und Kryptowährung bis zu den Landfrauen. „Was der verunsicherte Mensch in der Zeit des rasanten Wandels sucht, sind Stabilität und Verlässlichkeit“, betonte er. Genau diese Anforderungen erfüllt die Messe Wächtersbach nun seit 70 Jahren ununterbrochen beständig und erfolgreich und sei dabei für neue Trends immer aufgeschlossen.

„Als Kontrast zur digitalen Welt sehnt sich der Verbraucher nach konkreten Erfahrungen, er will ausprobieren, begreifen und vor Ort mit Beratern diskutieren“, machte der Wirtschaftsexperte deutlich. Deshalb habe er die Schirmherrschaft für die „haptische“ Messe gerne übernommen. Alles und alle seien hier „auf dem Boden“ und authentisch. Diese greifbare Verbindung von Tradition und Innovation ist für Lehmann ein zeitloses Qualitätsmerkmal. Zudem fühlt sich der vielfach engagierte Journalist, der seit 1977 in Hanau lebt, der Region an Main und Kinzig heimatlich verbunden.

Beim anschließenden Rundgang ging es dann auch in das „Main-Kinzig-Forum“ in Halle 15/16, wo sich kreiseigene Unternehmen, Ämter und Kommunen aus der heimischen Region präsentieren. Hier werden Themen wie Energieversorgung, Gefahrenabwehr, Wirtschaft und Verwaltung, Bildung und Kultur, Soziales sowie Gesundheit, Freizeit und Tourismus auf spannende und unterhaltsame Weise aufgegriffen.

Für diesen konzentrierten Auftritt wurde ein völlig neues Eingangsportal zum als „Marktplatz der Themen“ gefertigt. Attraktiv, unterhaltsam und informativ geht es auf „eine Reise durch den Main-Kinzig-Kreis“ mit seinen Besonderheiten, bedeutenden Persönlichkeiten sowie den wichtigsten Daten und Fakten. Zudem finden auf der Bühne im Main-Kinzig-Forum interessante Gespräche und Vorträge statt.

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Impressionen von der Messe Wächtersbach 2018