Landrat Stolz besucht "Kinzig Valley" – Projekt "Plattformmacher"

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Sebastian Köhler und Christian Romeis stellten Landrat Thorsten Stolz im Beisein von Bernd Weidmann („Kinzig Valley“) die „Plattformmacher“ vor (von links).

23.10.2019. - „Jedes Unternehmen braucht heutzutage eine Plattformstrategie: Entweder es bedient Plattformen mit eigenen Produkten oder es stellt Plattformen zur Verfügung, auf denen Produkte verkauft werden. Ist Letzteres der Fall, kommen wir ins Spiel“, sagte Bernd Weidmann, Geschäftsführer des Gründerzentrums „Kinzig Valley“ bei einem Besuch von Landrat Thorsten Stolz. „Plattformmacher“ heißt das Projekt, bei dem einige Nutzer des „Kinzig Valleys“ direkt miteinander kooperieren und bei der Entwicklung von Plattformen in unterschiedlichsten Produktbereichen behilflich sind. „Ein Gemeinschaftsprojekt, das es ohne dieses Gründerzentrum vermutlich nicht gegeben hätte“, fasste Weidmann zusammen.

Für Thorsten Stolz war es nicht der erste Besuch im „Kinzig Valley“. „Der Main-Kinzig-Kreis hat ein großes Interesse daran, dass sich die Gründerzentren gut entwickeln und Wirtschaftskraft im Kreisgebiet halten. Das gelingt, wie man sieht, nicht nur in Einzelprojekten, sondern auch durch reichlich Teamgeist“, sagte Stolz.

Christian Romeis und Sebastian Köhler, zwei von derzeit acht weiteren Projektpartnern der „Plattformmacher“, hatten dem Landrat zuvor die Grundzüge ihres Projekts erklärt. Dabei setzten sie auf das Know-how, das alle Beteiligten in die Waagschale werfen: die Erfahrung mit Plattformen, die Expertise im Programmieren und das Fachwissen für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

„Plattformmacher“ war eines der Projekte, anhand dessen Bernd Weidmann zusammen mit Community-Manager Daniel Buchta die Vorteile des Gründerzentrums an der Barbarossastraße aufzeigte. Das „Kinzig Valley“ ist als Co-Working-Space angelegt, also als Arbeitsplatz wie auch als Treffpunkt zum Austausch von Ideen und Kontakten. Weidmann und sein Team bieten dazu regelmäßige Veranstaltungen und Gesprächsrunden an, die alle eingemieteten Gründer wie auch Interessenten von außen ins „Kinzig Valley“ locken und miteinander vernetzen.

Schon nach etwas mehr als einem Jahr seit Eröffnung des „Kinzig Valleys“ könne man erkennen, dass die Nachfrage nach solchen Angeboten hoch sei, zugleich aber professionell durch bestehende oder bald eröffnende Zentren abgedeckt werde, erklärte Landrat Thorsten Stolz. „Wir haben eine ganze Reihe von Gründerzentren im Kreisgebiet. Jede dieser Plattformen für Gründer ist etwas anders, womit auch die Bandbreite für Gründerinnen und Gründer eine sehr breite ist. Wo auch immer der unternehmerische Schwerpunkt liegt: Der Main-Kinzig-Kreis ist und bleibt ein gutes Pflaster für Unternehmensneugründungen“, sagte er.

Derzeit sind fast alle der 18 Arbeitsplätze im „Kinzig Valley“ vermietet. In regelmäßigen Diskussions- und Vortragsrunden bilden sich die Mieter weiter und bringen ihre Möglichkeiten in Kooperationsprojekten gemeinsam ein. Landrat Thorsten Stolz bot an, bei jedem erkennbaren Beratungsbedarf von Gründern auch den Kontakt mit der Wirtschaftsförderung des Kreises herzustellen. „Ich bin beeindruckt von der Dynamik des ‚Kinzig Valleys‘ und den Eigendynamiken, die innerhalb des Gründerzentrums entstanden sind. So kann es weitergehen“, meinte Thorsten Stolz.