Landrat Thorsten Stolz verleiht Gerhard Störkel das Verdienstkreuz

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Gerhard Störkel erhielt das Verdienstkreuz am Bande und die Urkunde von Landrat Thorsten Stolz (Zweiter von rechts) überreicht, im Beisein von Helmut Weider, Ehefrau Gerda und Erstem Stadtrat Rainer Vogel (von links). Foto: Uwe Richter

11.10.2019. - Landrat Thorsten Stolz hat dem Nidderauer Gerhard Karl Störkel das Verdienstkreuz am Bande verliehen. „Sie haben Verantwortung in unserer Gesellschaft übernommen, über mehr als vier Jahrzehnte innegehabt und mit Leben erfüllt. Sie wissen, was es bedeutet, Zeit und Kraft ins Ehrenamt und unser Gemeinwesen zu investieren. Dafür verdienen Sie größte Anerkennung und unser aller Respekt“, sagte Thorsten Stolz in seiner Ansprache.

Im Beisein seiner Frau Gerda, seiner beiden Söhne mit Familie sowie vieler Weggefährten hatte der Erbstädter im Rahmen eines feierlichen Empfangs die Auszeichnung im Main-Kinzig-Forum erhalten. Ihm gratulierten neben Erstem Stadtrat Rainer Vogel ebenso CDU-Urgestein Helmut Weider und Uwe Richter seitens der CDU Nidderau, die Störkel für das Verdienstkreuz vorgeschlagen hatte.

Der Landrat hob in seiner Laudatio die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements hervor. Dieser macht nach dem Abschluss der Hauptschule zunächst eine Ausbildung zum Landwirt. Er bildete sich kontinuierlich weiter, studierte, arbeitete zwei Jahre als Bauamtsleiter, ehe er für 25 Jahre die Geschäftsführertätigkeit bei einer Wohnungsbaugesellschaft übernahm. „Schon der berufliche Werdegang ist beeindruckend. Doch neben der Arbeit und der Familie hatte Gerhard Störkel eine weitere große Leidenschaft: das Mitgestalten der Gesellschaft“, sagte Landrat Stolz.

Gerhard Störkel engagiert sich vornehmlich in der Kommunalpolitik. So war er 42 Jahre Mitglied des Stadtparlaments in Nidderau. Während dieser Zeit hatte er über drei Jahrzehnte den arbeitsintensiven Vorsitz des Struktur- und Bauausschusses inne und fungierte zudem als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Zwischen 2001 und 2008 war er außerdem Fraktionsvorsitzender. Acht Jahre lang war er Vorsitzender der Senioren Union Nidderau, die er mitbegründete und deren Ehrenvorsitzender er seit dem vergangenen Jahr ist.

Ortsgerichtsschöffe von 1977 bis 1989, Unterstützer der Initiative zum Erhalt des historischen Bauwerks Pfaffenhof in Erbstadt, Engagement in der Kirchengemeinde, Mitglied des Gutachterausschusses, der Jagdgenossenschaft und der SKG Erbstadt: Die Wirkungsstätten von Gerhard Störkel sind vielfältig und nachhaltig. Das merkten auch die Gratulanten an und bedankten sich für diesen hohen persönlichen Einsatz.

1996 war Gerhard Störkel bereits mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen und 2011 mit der silbernen Ehrenplakette der Stadt Nidderau ausgezeichnet worden. Er erhielt zudem die Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ der Stadt Nidderau. Nun folgte mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande eine weitere, ganz besondere Ehrung.