MKK-Spende: Zwei Anhänger voll Möbel fürs Kinderdorf

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Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (rechts) und Gabi Schmitt (Kreisverwaltung) bedankten sich bei den Ehrenamtlichen der Stiftung, die die Möbel in Oberndorf abholten: Karl-Heinz Müller, Albert Horn, Martin Ziegler, Ralf Kaiser, Wilfried Walter und Klaus Betz (von links).

11.10.2019. - Zwei Anhänger, bis oben hin voll beladen: Die Freude über die Sachspende war bei der Stiftung Kinderzukunft groß. An der Jossatalschule in Jossgrund-Oberndorf hatte der Main-Kinzig-Kreis im Rahmen seiner laufenden Umbaumaßnahmen auch neue, moderne Möbel für die Schülerinnen und Schüler angeschafft. Das heißt nicht, dass die alten völlig unbrauchbar gewesen wären. „Viel zu schade zum Wegwerfen“, befand Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Nun erhalten 40 Schülertische und 35 Kinderstühle eine zweite Verwendung in einem Kinderdorf in Rumänien. Auch aus der Grundschule in Flörsbachtal-Lohrhaupten – 20 Tische – und der Kinzigtalschule in Gründau-Lieblos – 20 Stühle – wurden ältere Möbelstücke ausgemustert und gespendet.

Schuldezernent Ottmann nutzte die Gelegenheit bei der Abholung in Oberndorf, sich für das Engagement der Stiftung und ihrer Mitglieder zu bedanken. Sechs Männer hatten dort die Tische und Stühle verladen, um sie für den nächsten Spendentransport ins Zwischenlager zu bringen. „Von diesem Einsatz profitieren alle, vor allem die vielen Kinder und Jugendlichen, deren Lernbedingungen verbessert werden“, so Ottmann.

Zentrale Aufgabe der Stiftung Kinderzukunft ist es, weltweit Kindern in Not eine tragfähige und menschenwürdige Zukunftsperspektive zu ermöglichen, etwa durch Kinderdörfer in Rumänien, Bosnien-Herzegowina und Guatemala, durch Hilfen nach Naturkatastrophen, Schulbau und Projekte mit dem Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“. Schon 2017 hatte der Main-Kinzig-Kreis eine Sachspende an die Stiftung getätigt.