Feriencamp gestartet: Projektpartner voller Optimismus

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Gaben den Startschuss fürs „Feriencamp Berufsorientierung“ (von links): Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Reinhold Maisch (Gesellschaft für Wirtschaftskunde), Heike Hengster (Agentur für Arbeit Hanau) und Horst Günther (Bildungspartner Main-Kinzig).

07.10.2019. - Reichlich Optimismus strahlten die Projektpartner am Montagmorgen (7.10.) aus, die den Startschuss für das erste „Feriencamp Berufsorientierung“ gegeben haben. Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Reinhold Maisch von der Gesellschaft für Wirtschaftskunde, Heike Hengster von der Agentur für Arbeit Hanau, Horst Günther von den Bildungspartnern Main-Kinzig sowie die beteiligten Firmen freuten sich auf die kommenden Tage mit den zwölf Jugendlichen, die dieses Angebot angenommen haben. „Diese Woche wird Spaß bringen, vor allem aber auch einen großen Nutzen für die Zukunft jedes Einzelnen. Denn wo bekommt man schon mal die Chance, sehr viele Firmen binnen kürzester Zeit kennenzulernen und vielleicht eine Erweiterung des eigenen Horizonts zu erreichen, was die eigene Ausbildung angeht?“, sagte Ottmann in seiner Ansprache.

Wirtschaftsdezernent Ottmann hatte mit einer Reihe von Projektpartnern dieses Format zur beruflichen Orientierung aufgesetzt. Eingeladen waren grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn, die sich schon zu diesem Zeitpunkt mit der Frage nach einem Ausbildungsplatz befassen möchten. Die künftigen Schulabgänger sollen in dieser Woche die Möglichkeit haben, in verschiedene Berufsfelder zu schnuppern. Der Fokus soll dabei auf die Berufe gerichtet sein, die in den am Camp beteiligten Unternehmen ausgebildet werden. Bei dieser ersten Auflage nehmen die Firmen Uniper, Sislak Design sowie der Freizeitpark Steinau teil, die die Teilnehmer jeweils in ihren Räumen betreuen werden.

Unterstützung und Informationen bekommen die Jugendlichen darüber hinaus von der Gesellschaft für Wirtschaft (GfW) um Geschäftsführer Reinhold Maisch, die die Orientierungswoche durchgängig mit zwei Betreuern begleitet und auch für die Inhalte verantwortlich ist. Für die übrige Zeit sind die Bildungspartner Main-Kinzig Dreh- und Angelpunkt, die – neben der Organisation – ihre Räume ebenfalls zur Verfügung stellen.

Die Agentur für Arbeit finanziert das Feriencamp zur Hälfte. Den symbolischen Scheck überreichte Heike Hengster am Montag an Reinhold Maisch und betonte den Wandel auf dem Arbeitsmarkt durch eine zunehmende Digitalisierung: „Bereits heute werden beispielsweise Telefondienste oftmals aus einem anderen Land durchgeführt. Für die Zukunft ist durchaus denkbar, dass auch Büroarbeiten aus anderen Ländern oder digital erledigt werden. Es gilt also, mit neugierigen Augen und Ohren die Woche zu nutzen und erste Ideen für die eigene berufliche Zukunft zu entwickeln.“

Die Jugendlichen werden Einblicke in verschiedene berufliche Felder bekommen. Dabei arbeiten sie auch als Team zusammen und erstellen über die Tage hinweg eine Art Videotagebuch per Smartphone, das am Ende der Woche präsentiert wird. Als besonderes Bonbon werden die zwei verwendeten Mobiltelefone unter den Teilnehmern verlost. Neben Einblicken in die beteiligten Firmen und deren Berufe erhalten die Teilnehmer Hilfestellungen, wie sie den richtigen Beruf und die passende Ausbildungsstelle für sich finden und auf welche spezifischen Anforderungen der Berufsbereiche sie achten sollten.