AQA bietet 60 jungen Menschen eine Berufsausbildung

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06.09.2019. - Die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) bietet im aktuellen Jahrgang wieder 15 Berufe von der Fachkraft für das Gastgewerbe über Tischler, Änderungsschneider, Koch sowie Maler und Lackierer angeboten. Auch werden die Bereiche Logistik, Metalltechnik, Einzelhandel und Büromanagement abgedeckt. Insgesamt 60 junge Menschen haben jetzt mit großer Motivation ihre Ausbildung begonnen.

„Unser Konzept aus fördern und fordern trifft in der Regel auf fruchtbaren Boden“, sagt Geschäftsführer Hans-Jürgen Scherer. Denn trotz der zum Teil schwierigen individuellen Lebensumstände seien die jungen Menschen am Ende ihrer Ausbildung hervorragende Fachkräfte, die sich auf dem Arbeitsmarkt bewähren. Die Aussichten auf eine sichere Beschäftigung in der Region sind weiterhin gut, aber auch hier lässt der Main-Kinzig-Kreis die Berufseinsteiger im Zweifel nicht allein, ergänzt Michael Krumbe, Vorstand des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA).

In einige Fälle bietet die AQA gemeinsam mit Partnerbetrieben der Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis eine kooperative Ausbildung an. Der Kooperationsbetrieb erbringt dann die Fachpraxis in dem jeweiligen Beruf und stellt eine spätere Übernahme in Aussicht. Die AQA fungiert als Ausbildungsbetrieb, erbringt die Fachtheorie, stellt die sozialpädagogische Begleitung und den ausbildungsbegleitenden Unterricht sicher.

Dieses Konzept hat sich bewährt und ist für alle Beteiligten ein Gewinn. „Hier hat sich zwischen unseren Organisationen KCA und AQA sowie einigen heimischen Firmen ein gutes Zusammenwirken entwickelt“, sagt Susanne Simmler als Vorsitzende der kreiseigenen Gesellschaften. Für den gemeinsamen Erfolg setzen alle Partner auf klare Strukturen, eine enge Betreuung sowie eine kompetente sozialpädagogische Begleitung.

„Für den Weg in das Berufsleben ziehen alle Beteiligten an einem Strang“, wie AQA-Geschäftsführer Hans-Jürgen Scherer zum Start der neuen Ausbildungsphase betonte. Dabei kann er sich auf ein bewährtes Team verlassen, dass die jungen Menschen in den kommenden zwei bis drei Jahre mit Engagement und Erfahrung auf die Anforderungen in der Arbeitswelt vorbereitet. Insgesamt betreut die AQA derzeit rund 160 Ausbildungsplätze.

Auch die Erste Kreisbeigeordnete Susanne drückt den Auszubildenden alljährlich die Daumen und wünscht ihnen das nötige Stehvermögen. „Die kommenden Monate sind eine besondere Lebensphase, in der auch mancher Stolperstein zu überwinden sein wird“, sagt sie. Doch die vielen erfolgreichen Lebensgeschichten der vergangenen Jahre sind ein Beweis, dass die Herausforderungen zu schaffen sind. Am Ende des Weges wartet die Chance auf ein selbständiges und unabhängiges Leben.