Ottmann erfreut: Fortsetzung der PuSch-Klassen genehmigt

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07.08.2019. - Gute Nachrichten für drei Schulen im Main-Kinzig-Kreis: An der Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen, der Erich-Kästner-Schule in Maintal und der Georg-Büchner-Schule in Erlensee können auch im neuen Schuljahr „PuSch-Klassen“ eingerichtet werden. Das Staatliche Schulamt hat die Anträge dafür bewilligt. „PuSch“ steht für „Praxis und Schule“. Dieses Programm läuft seit 2015, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen, ihren Hauptschulabschluss zu erreichen.

Schuldezernent Winfried Ottmann freute sich über die positiven Bescheide. „Das ist zu einem erheblichen Anteil Würdigung dessen, was an diesen Schulen schon über einen längeren Zeitraum an Aufwand und mit Erfolg betrieben wird, um den Jugendlichen einen zukunftssicheren Übergang von der Schule ins Berufsleben zu ermöglichen“, sagte Ottmann. Durch die individuelle Förderung im PuSch-Programm soll es Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen leichter möglich sein, nach Erreichen des Hauptschulabschlusses den Eintritt in die duale Ausbildung zu schaffen und sich Zugänge zu neuen Bildungswegen zu eröffnen.

Das Programm PuSch wendet sich an allgemeinbildende und berufliche Schulen. „PuSch-A-Klassen“ – wie an den drei Schulen in Erlensee, Gelnhausen und Maintal – können auf Antrag der Schule an Hauptschulen, schulformbezogenen (kooperativen) und schulformübergreifenden (integrierten) Gesamtschulen eingerichtet werden. Für die Grund- und Hauptschule in Gelnhausen bewilligte das Staatliche Schulamt eine PuSch-Klasse ab der Jahrgangsstufe 8 für das kommende und darauffolgende Schuljahr, für die beiden integrierten Gesamtschulen in Erlensee und Maintal jeweils eine für die neue Jahrgangsstufe 9 ab dem Unterrichtsjahr 2019/2020.