"Familienfreundlich": Simmler zeichnet Kreiswerke aus

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Die Kreiswerke sind nun auch offiziell ein „Familienfreundlicher Betrieb“, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Fünfte von rechts) überreichte stellvertretend für das Bündnis für Familie die Urkunde an Geschäftsführer Bernd Schneider (Vierter von rechts).

31.05.2019. - Die Kreiswerke Main-Kinzig sind nun auch offiziell ein „Familienfreundlicher Betrieb im Main-Kinzig-Kreis“. Diese Auszeichnung nahm Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler stellvertretend für das Bündnis für Familie vor, dem neben der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern auch der Main-Kinzig-Kreis angehört. „Dieses Prädikat ist nicht ein Abschluss, sondern ein Auftakt, die bereits ausgeprägte Familienfreundlichkeit im Betrieb im Blick zu behalten und zu intensivieren“, sagte Simmler.

In den vergangenen Monaten haben die Kreiswerke ihre teils über viele Jahre gewachsenen familienfreundlichen Arbeitsstrukturen durch das Bündnis für Familie überprüfen und zertifizieren lassen. Ganz wesentliche Kriterien wie Flexibilität in der Arbeitszeit und beim Arbeitsort, bei der Personalentwicklung, der unmittelbaren Unterstützung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zusätzlichen monetären Leistungen und Mitbestimmungsmöglichkeiten erfüllten die Kreiswerke. „Für uns sind das seit Jahren wichtige Bestandteile in der Firmenphilosophie. Dass wir damit schon die allermeisten Kriterien für diese Auszeichnung erfüllt hätten, war uns gar nicht bewusst, bestätigt unsere Unternehmensphilosophie aber natürlich auf charmante Weise“, sagte Kreiswerke-Geschäftsführer Bernd Schneider.

Susanne Simmler übergab die Urkunde gemeinsam mit Ilona Frei (IHK), Ute Pfaff-Hamann (Gleichstellungsbeauftragte des Kreises und Koordinatorin des Bündnisses für Familie), Christine Hechler und Ruth Hohage (je Agentur für Arbeit). Geschäftsführer Bernd Schneider, Personalleiterin Sabine Becker, Betriebsratsvorsitzender Bastian Weigand sowie Miriam Franz und Jennifer Ferro nahmen die Urkunde für die Kreiswerke entgegen und besprachen anschließend mit den Besucherinnen die aktuellen Herausforderungen bei der Suche nach Fachkräften. Neben dem Finanziellen spielten die weichen Faktoren für junge Bewerberinnen und Bewerber eine immer bedeutendere Rolle, wie Sabine Becker betonte: „Insofern ist es schön und wichtig, dass die Kreiswerke diese Leistungen vorhalten. Es ist aber auch wichtig, dass wir dieses Niveau als Standard etablieren und ausbauen.“