Faszinierende Fotoshow im Main-Kinzig-Forum zu erleben

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Offizielle Eröffnung der Ausstellung von Bernd Schreiber durch Landrat Thorsten Stolz und Kulturamtsleiter Matthias Schmitt (von rechts).

27.05.2019. - Eine Fotoshow in dieser technischen Qualität und von solchem Umfang hat es im Main-Kinzig-Forum bisher nicht gegeben. „Dieses Präsentation ist gigantisch und eine Reise in eine andere Welt“, sagte Landrat Thorsten Stolz anlässlich der Eröffnung. Auf 18 Bildschirmen sind rund 500 Aufnahmen überwiegend aus den tropischen Meeren zu bewundern.

Bis zum 14. Juni ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Landratsamtes zu sehen. Besucherinnen und Besucher sollten allerdings „etwas Zeit zum Staunen“ mitbringen, denn die gesamte Show dauert rund anderthalb Stunden. Hinter diesem besonderen Erlebnis steht Bernd Schreiber, leidenschaftlicher Fotograf und Unternehmer aus Linsengericht.

Mit seiner Firma KS-Showtechnik GmbH verfügt er über die entsprechenden Präsentationsmöglichkeiten und verbindet mitunter sein Hobby mit seinem Beruf. Vor allem kann er sich auch bei seinen Fotoreisen auf seine Begeisterung für Technik und Ausrüstung verlassen. Verbunden mit der entsprechenden Hingabe entstehen herausragende Aufnahmen, die auch die Fachleute begeistern. So konnte Schreiber bei einem internationalen Wettbewerb bereits eine hohe Auszeichnung gewinnen.

Wie er vor den knapp 100 Gästen im Rahmen der Eröffnung berichtete, hat er schon Anfang der 1980er Jahre als damals Siebenjähriger seine erste Kamera bedient. Im eigenen Fotolabor lernte er dann zunächst die ursprünglichen Grundlagen des „Bildermachens“, wovon er auch im Zeitalter der Digitalfotografie immer noch profitiert. Sein Archiv umfasst inzwischen weit über 200.000 Aufnahmen aus unterschiedlichsten Regionen der Welt.

Im Main-Kinzig-Forum zeigt Bernd Schreiber nun eine Auswahl seiner besten Motive, mit denen er die Betrachter auf sensible Naturräume und deren einzigartige Geschöpfe aufmerksam machen möchte. Ein zentrales Anliegen ist für ihn dabei immer auch der Umweltschutz, denn die dargestellten Lebenswelten sind insbesondere durch Verschmutzung und Klimawandel stark bedroht.

„Ich habe viele wunderbare Dinge gesehen, aber auch unglaubliche Zerstörung und Misshandlung dieser einzigartigen Natur“, erklärte er. Zwar zeigt er meistens nur die positiven Eindrücke, aber der Einsatz für diese sensiblen Ökosysteme ist für ihn von großer Bedeutung. Am Pfingstmontag, 10. Juni, wird er im Rahmen einer Sonderöffnung von 10 bis 18 Uhr auch darüber sprechen.