„Gesundheit und Pflege“ in der Schule: Simmler begrüßt Anregung

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14.02.2019. - Sozialdezernentin Susanne Simmler begrüßt die Anregung des Hessischen Landkreistags, Themen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege in den Schulalltag zu integrieren. „Es geht nicht darum, ein eigenes Schulfach daraus zu machen. Aber eine fundierte Kenntnis über die Chancen und Belastungen dieser in Zukunft immer bedeutender werdenden Berufsfelder halte ich für sehr sinnvoll“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete.

Der Sozialausschuss des Landkreistags, dem auch Susanne Simmler angehört, hatte sich in seiner jüngsten Sitzung für die Einführung eines freiwilligen Schulfaches „Gesundheit und Pflege“ ausgesprochen. Es solle in geeigneter und durch die Schüler freiwillig gewählter Form dazu beitragen, bei der Berufsorientierung zu helfen, auch allgemeine Themen zu Gesundheit und Prävention behandeln und mit einem Praktikum in einer Pflegeeinrichtung verbunden sein. Denkbar seien etwa eine AG, ein Wahlpflichtunterricht oder eine Themenwoche.

„Es gibt bereits Schulen, die ein Sozialpraktikum anbieten und Jugendlichen vertiefte Einblicke in die Arbeit in Kindergärten, Altenheimen oder anderen Einrichtungen ermöglichen. Solche Angebote brauchen wir in der Fläche“, meint Susanne Simmler, der es vor allem um das „gesellschaftliche Gespräch“ über Gesundheit und Pflege gehe.

„Natürlich brauchen wir in Zukunft mehr junge Menschen, die bereit sind, eine Arbeit als Kranken- oder Altenpfleger auszuüben“, so Simmler. „Wir brauchen aber auch die breite Diskussion darüber, wie wir pflegerisch betreuen und betreut werden wollen und welchen Stellenwert wir dem Beruf zukünftig einräumen wollen.“ Zu begrüßen sei daher, dass in der Unterrichtseinheit zu Gesundheit und Pflege laut Sozialausschuss des Landkreistags besonderer Wert auf die Rahmenbedingungen für den Beruf gelegt werden soll.