Zusammenarbeit mit bewährten Rettungsorganisationen verlängert

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Der Main-Kinzig-Kreis hat die Verträge mit den Rettungsdienstverbänden verlängert (von links): Ulrich Müller (Arbeiter Samariter Bund), Landrat Thorsten Stolz, Sven Holzschuh (Johanniter-Unfall-Hilfe), Michael Kronberg (DRK Gelnhausen-Schlüchtern), Ralph Ries (Main-Kinzig-Kliniken), Stefan Betz (DRK Hanau), Günther Seitz (stellvertretender Leiter des Gefahrenabwehrzentrums) und Volkmar Bölke (Klinikum Hanau).

01.02.2019. - Gute Nachricht für das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Arbeiter Samariter Bund: Der Main-Kinzig-Kreis hat die Verträge mit den bewährten Leistungserbringern im Rettungsdienst um fünf Jahre verlängert. „In einer Zeit, in der die Suche nach Fachkräften im Rettungsdienst enorm hart ist, bedeutet die Verlängerung vor allem Planungssicherheit für die Verbände und Rettungsorganisationen. Das ist gerade auch für die Angestellten eine wichtige Botschaft“, erklärte Landrat Thorsten Stolz. Zudem werden für den Rettungsdienst zwischen Maintal und Sinntal zusätzliches Personal und zusätzliche Einsatzfahrzeuge bereitgestellt.

Die Vertreter der Verbände bedankten sich für die Entscheidung des Kreises. Sie bestätigten die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen im Rettungsdienst sowie – vorgelagert – von Ausbildungsplätzen. Im Main-Kinzig-Kreis wird der Rettungsdienst auch in den nächsten fünf Jahren über den DRK-Kreisverband Hanau, den DRK-Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern, die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Arbeiter Samariter Bund sichergestellt, die Besetzung der Notarzteinsatzfahrzeuge weiterhin durch das Klinikum Hanau und die Main-Kinzig-Kliniken.

Neben der Fachkräftesuche bedeuten die steigenden Einsatzzahlen eine große Herausforderung für die Rettungsdienste. In den zurückliegenden Jahren ist das Einsatzaufkommen von 52.800 Einsätzen 2008 auf 71.900 Einsätze im vergangenen Jahr gestiegen. Im gleichen Zeitraum stieg die Bevölkerungszahl von 400.000 auf mittlerweile 418.000 Einwohner an. Der Landkreis setze hier an mehreren Stellen an, um als Rettungsdienstträger Schritt zu halten, sagte Landrat Stolz: „So erhöhen wir nicht nur schrittweise die sogenannten Vorhaltezeiten, sondern auch die Zahl an Einsatzfahrzeugen im Landkreis. Das bedeutet unterm Strich mehr Personal und mehr Fahrzeuge für die Sicherheit und Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zwischen Maintal und Sinntal.“